Produktbild: Ich bin nicht da

Ich bin nicht da Roman

14

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

80277

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

5220 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ik ben er niet

Übersetzt von

Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915272

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Verkaufsrang

80277

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

5220 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ik ben er niet

Übersetzt von

Helga Van Beuningen

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915272

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  • Bewertung

    4/5

    15.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Voller Feingefühl und doch sehr wuchtig

    Lize Spit's Buch reißt einen wie eine heftige Strömung mit. Die Autorin packt sehr viel Feingefühl, aber auch Wucht in Ihren Roman und lässt einen erstaunt zurück. Diese Story ist keine kitschige Romanze, sondern vielmehr eine eindringliche Bitte, nicht wegzusehen. In unserer Gesellschaft sind psychische Krankheiten immer noch mit einem Makel versehen, werden oft abgetan und verharmlost. Doch nicht nur für die Betroffenen ist das schlimm, sondern auch für Angehörige, die sich nicht trauen, mit jemandem darüber zu sprechen.

  • SalMar

    4/5

    01.09.2022

    eBook (ePUB 3)

    Aufwühlend und bewegend

    Leo und Simon sind schon ganze zehn Jahre ein Paar, als Simon sich plötzlich radikal verändert. Leo muss praktisch hilflos zusehen, wie der von ihr so geliebte Mensch sein – und letztendlich auch ihr – ganzes Leben auf den Kopf stellt. Lize Spit beschreibt in einem einzigartigen und sehr detailreichen Stil die beklemmende Situation einer Frau, deren Lebensgefährte immer mehr in einen psychischen Abgrund abrutscht. Die Geschichte lässt kaum positive Gefühle aufkommen und ist damit sicherlich nichts für jeden. Lässt man sich aber darauf ein, wird man förmlich mitgerissen. Besonders erschreckend aber auch gleichzeitig faszinierend fand ich den Umstand, dass Leo mehr und mehr an ihrem eigenen Verstand zweifelt, je weiter Simon sich verändert. Als Leser ist man hier gefühlt sehr nah dran, so dass die Geschichte einen nur schwer loslässt. Alles in allem war „Ich bin nicht da“ für mich ein sehr aufwühlender und bewegender Roman, der bis zum Schluss spannend bleibt und auch thematisch etwas Besonderes ist. Allerdings hätte ich mir eine Triggerwarnung für Gewalt gegen Tiere gewünscht, da ein bestimmtes Ereignis wirklich nicht auszublenden war.

  • mrs-lucky

    4/5

    28.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    sprachlich brillant und emotional nahe gehend

    Auch in ihrem 2. Roman mit dem Titel „Ich bin nicht da“ erzählt Lize Spit in ihrer brillanten und dabei schonungslosen Art eine beklemmende und emotional nahe gehende Geschichte. Im Mittelpunkt steht ein junges Paar um die 30. Leo und Simon sind seit 10 Jahren zusammen und in ihrer Beziehung aufeinander fixiert. Beide haben früh ihre Mütter verloren und wenig bis gar keinen Kontakt zu ihren Vätern, ihr Freundeskreis beschränkt sich auf einige Kollegen. Ihre enge Bindung gerät ins Wanken, als Simon eines Nachts aufgedreht nach Hause kommt, sein neues Tattoo präsentiert und von neuen Freunden inspiriert seinen festen Job als Grafikdesigner kündigt, um sich selbständig zu machen. Er stürzt sich manisch in dieses neue Projekt, bewegt sich unruhig durch die Wohnung und lässt Leo ratlos zurück, die sich von Simon immer mehr ausgegrenzt fühlt und in seiner neuen Persönlichkeit wenig des Simons wieder findet, den sie liebt. Zur gleichen Zeit wird Leos Freundin Lotte schwanger, ausgerechnet von Simons ehemaligem Chef Coen, in dem er mehr und mehr seinen größten Feind sieht. Lotte und Coen sind in diesem Roman der Gegenpol zu Leo und Simon, ein strahlendes Paar, das auf fast kitschige Weise glücklich und erfolgreich ist, während Leo und Simon in ihren Karrieren keine Fortschritte erreichen und sich privat einander entfremden. Der Leser erlebt die Ereignisse aus Leos Sicht, die schonungslos die Veränderungen in ihrer Beziehung zu Simon und in beider Persönlichkeiten schildert. Es schmerzt, Leos Verzweiflung und Hilflosigkeit mitzuerleben, während Rückblenden in die Vergangenheit ihre frühere innige Verbundenheit und Unbeschwertheit aufzeigen. Lize Spit schafft mit ihrer präzisen Sprache Bilder im Kopf, die manchmal schon zu detailliert sind und an die Grenze des Erträglichen gehen. Andererseits macht das die Authentizität der Geschichte aus, man spürt beider Hilflosigkeit sowohl in Simons manischen als auch in seinen depressiven Phasen. Der Roman überzeugt mit seiner Intensität und der phantasievollen Sprache, die teils poetisch wirkt. Mit den wiederholten Schilderungen entwickelt er jedoch Längen, die auch mit den eingeschobenen Kapiteln der Eskalation aus der Gegenwart nicht aufgefangen werden können, da die Spannung hier eher aufgezwungen wirkt, statt sich aus der Geschichte zu entwickeln.

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einnehmend bis zur letzten Seite

    Lize Spit hat es wieder geschafft. Mit ihrem zweiten Roman, dieses mal zum Thema Bipolare Störung, hat sie sich vollends in meinen Kopf und mein Herz geschrieben. Wie schon ihr erster Roman, wird auch dieser in zwei Erzählsträngen wieder gegeben, von denen einer einem Countdown gleicht. Die Spannung wird unerträglich, wir wissen, dass es einen Showdown geben wird, die Seiten fliegen nur so. Das Thema wird von der Autorin authentisch dargestellt, da sie selbst Jahrelang in einer Beziehung mit einer bipolaren Person gelebt hat. Es ist faszinierend und verstörend zugleich. Bewundernswert und gleichzeitig bedrückend schildet Lize Spit den Alltag mit einem kranken Partner, der aus seiner Manie, und den Depressionen nicht herauszufinden scheint. Ein Titel, der nichts für schwache Nerven ist und eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema näher auseinander setzen möchten.

  • Bewertung

    aus Bautzen

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sobald man weiß, dass das Selbstverständliche verschwindet, ist es eigentlich schon nicht mehr da.

    In diesem Buch geht es um das Paar Leo und Simon. Die alles füreinander geworden sind: "Freunde, Geliebte und Familie" (S.90) Beide gehen sich gegenseitig stützend und ergänzend durch Die Welt, verfolgen Ziele und haben Träume. Im Verlauf erkrankt Simon schwer an einer bipolaren Erkrankung, wird immer manischer und psychotischer. Die Geschichte nimmt in den Fokus, wie weitreichend die Folgen der Erkrankung in Partnerschaft und Leben der beiden Hauptfiguren eingreifen. Neben Leo und Simon nehmen auch ein befreundetes Paar, eine Katze und die Abwesenheit von Eltern eine wichtige Rolle in dieser Geschichte ein. Es ist die zweite Veröffentlichung von Lize Spit und es ist mir ein Anliegen zu betonen, dass dieses literarische Werk fachlich hervorragend recherchiert ist. Der Spannungsbogen baut sich langsam, aber kontinuierlich auf. Hat mich die gesamte Zeit über dabei gehalten. Dabei nähern sich zwei Zeitachsen einander an. Zudem ermöglicht die Autorin tiefe und intime Einblicke in den Alltag des Paares. Teilweise ungeschönt und direkt werden Details in den Blick genommen, die in der Gesamtzusammenschau der Geschichte nicht bloß für sich stehen, sondern im Gesamtzusammenhang. Sie ziehen sich wie Fäden durch die Geschichte, dabei abgestimmt darauf, ein charakteristisches Bild der handelnden Figuren zu zeichnen. Dies alles lässt die Geschichte stimmungsvoll-ungeschönt, aber authentisch erscheinen. Die Umsetzung passt für mich daher sehr gut. Auch wenn man sicher an vielen Stellen vor dem beschriebenen Realismus schlucken muss. Ungeschönt und realistisch bleibt so auch die Beschreibung der bipolaren Erkrankung mit psychotischer Symptomatik. Mit anfangs vereinzelten paranoiden Ideen, Beziehungserleben, Wahnstimmungen bis hin zu einer vollumfänglichen Wahndynamik Simons und dem gegenüber die Hilflosigkeit von Leo. Beide Schicksale, das von Leo und das von Simon, werden in "Ich bin nicht da" in wunderbarer Tiefe miteinander verflochten, bis zur dramatischen Zuspitzung. Das Buch hat so viel. Es bewegt sich in einem umschriebenen Kosmos, im kleinen Kreis, es hat Tiefgang und ist sprachlich auf all das abgestimmt. Es werden detaillierte und treffsichere Metaphern verwendet, und es ist ein Spiel mit Worten, inhaltlich und handwerklich. Ein toller Stil. So geht das Buch aus meiner Sicht in allen Ebenen Hand in Hand miteinander. Es schafft Atmosphäre, nimmt den Atem und rührt zu Tränen. Klare Leseempfehlung, auch wenn das Thema sicher für viele Leser kein einfaches ist und teilweise sehr realistisch beschrieben ist - ja, teils grausame Klarheit hat.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Uersfeld

    Stefanie Uersfeld

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach nur Wow, Chapeau und Applaus!

    Der jungen, belgischen Autorin wünsche ich unglaublich viele Leser. Schon ihr erster Roman "Und es schmilzt" hat mir sehr gefallen, dieses jedoch ist noch viel besser, da ihr etwas gelingt, was nicht leicht zu vereinen ist: einen zugleich spannenden, schockierenden, aber auch überaus sensiblen Roman zu schreiben. Für Leo ist Simon der wichtigste, naheste Mensch in ihrem Leben. Als Simon eines Tages völlig wesensverändert nach Hause kommt, ahnt Leo nicht, was geschehen ist und was auf beide zukommt ... Lize Spit nähert sich dem Thema schwere psychische Erkrankung ohne Stigmatisierung und Vorurteile, dafür liebe ich dieses Buch, auch wenn es einen sehr oft schlucken lässt. Sie zeigt offen und schonungslos, wie fragil die menschliche Psyche sein kann. Sie werden es nicht aus den Händen legen können.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Wichmann

    Kerstin Wichmann

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin nicht da

    In einer klaren und eindringlichen Sprache beschreibt die flämische Autorin das Abrutschen einer bipolaren Persönlichkeit in eine manische Phase und die darauffolgende Depression. Spannend und berührend beleuchtet sie auch das Erleben der Menschen im Umkreis des Protagonisten. Sehr aufwühlend!
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckender Roman von einer ganz und gar außergewöhnlichen Autorin

    Schon in ihrem Debütroman 'Und es schmilzt' hat mich diese junge Autorin aus Flandern, mit ihrer Art zu schreiben, zutiefst beeindruckt. Auch ihr neuer Roman vibriert, durch ihren unvergleichlichen Erzählstil, vor Intensität und Lebendigkeit, trotz des schweren Themas: Leo und Simon sind schon viele Jahre ein Paar, als Simon von heute auf morgen, ohne ein Wort darüber zu verlieren, seinen Job kündigt, um sich selbständig zu machen. Seine anfängliche Euphorie steigert sich nach für nach in Appetit-und Schlaflosigkeit, wachsendes Misstrauen gegenüber ihren gemeinsamen Freunden bishin zu einer handfesten Psychose. Die Diagnose des psychiatrischen Notdienstes ergibt: Simon ist bipolar. Wir begleiten Leo auf ihrem langen Weg an Simons Seite , von der ersten Ahnung einer Erkrankung bis zur vermeintlichen Katastrophe. Das ist manchmal schmerzhaft und dennoch ist dies ein durch und durch lesensweter und bemerkenswerter Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Mkirech

    Simone Mkirech

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist unberechenbar...

    Leo führt mit ihrem Partner Simon ein glückliches Leben, bis es sich plötzlich verändert.Der Alltag mit seinen intimsten Momenten wird zur Zerreissprobe.Lize Spit schreibt kompromisslos und lebendig,über Liebe, Enttäuschung, Krankheit, Freundschaft.So dicht an ihren Figuren, dass man fast das Atmen vergisst, ständig zwischen Hoffen und Bangen schwankt.Eine geniale Autorin mit einem unfassbar guten Lesestoff, wenn man sich darauf einlässt.
  • Zum Bewerterprofil von Miriam Effertz

    Miriam Effertz

    Thalia Mayersche Bergheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das geht unter die Haut...

    Schon "Und es schmilzt" war eins unserer "Lieblingsbücher". Wenn man das so sagen kann, bei einem Buch, das einen in Atem hält, sich unter die Haut bohrt und nicht gut ausgeht. Lize Spit hat die Gabe furchtbare Geschichten schonungslos und beklemmend gut zu schreiben. Diesmal geht es um Simon, der eine bipolare Störung hat. Zehn Jahre lebt er schon mit Leo zusammen, bisher war die Krankheit nicht auffällig. Jetzt schlägt sie aber mit Wucht zu, er entwickelt Verschwörungstheorien gegen Freunde, ist eine Gefahr für sich und andere. Wer mit der Realität solcher Betroffenen umgehen kann, wer es aushält, eine schlimme Geschichte mitzuerleben, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es ist toll erzählt, es entwickelt einen Sog, es ist wie eine Achterbahnfahrt bei der man nur froh sein kann, dass man wirklich angeschnallt ist.

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