Produktbild: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
Band 14385

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch Textausgabe mit Anmerkungen und Nachwort – Dostojewskij, Fjodor – Klassiker der russischen Literatur – 14385

3

5,60 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47519

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/1,2 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 14385

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-014385-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47519

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/1,2 cm

Gewicht

98 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 14385

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-014385-8

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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Psychologischen Abgründe der Menschheit

Bewertung am 16.04.2025

Bewertungsnummer: 2468264

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Noch nie habe ich so ein tiefgründiges, psychologisches und zutiefst zum nachdenken anregendes Buch über die menschliche Psyche gelesen. Dostojewski schafft es das menschliche Handeln auf realistische Art darzustellen und zeigt auf bemerkenswerte Weise wie ein Mensch durch seine sozialen Einflüsse wortwörtlich in den „Abgrund fallen kann“.

Psychologischen Abgründe der Menschheit

Bewertung am 16.04.2025
Bewertungsnummer: 2468264
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Noch nie habe ich so ein tiefgründiges, psychologisches und zutiefst zum nachdenken anregendes Buch über die menschliche Psyche gelesen. Dostojewski schafft es das menschliche Handeln auf realistische Art darzustellen und zeigt auf bemerkenswerte Weise wie ein Mensch durch seine sozialen Einflüsse wortwörtlich in den „Abgrund fallen kann“.

Ganz große Klasse!

Zitronenblau am 03.04.2008

Bewertungsnummer: 577796

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte um den aus dem Kellerloch Aufzeichnenden ist nicht spannend wie ein Krimi, sonst hätten die Aufzeichnungen auch gleich in Romanform gehalten werden können. Darum geht es hier auch nicht. Es geht um Reflexion, Kritik, Selbstfindung durch Intertextualität, Dialog und Paradoxien. 2 mal 2 ist 4. Trifft dies auch für die Moral zu? Und wenn ja, wo sieht sich das Individuum, der Einzelne und sein angeblicher Wille? Teilweise ins Groteske verzerrt, möchte man über sein Verhalten lachen, wenn es um die "Kollegen" geht, oder die "ehrbare Dirne" (Sarte hat dies noch einmal aufgegriffen), obgleich es hier um einen ernsthaften Bezug geht: Gut und Böse und die alles beherrschende Vernunft! Wo sieht man sich selbst? Das Buch hat autobiographische Züge und beinhaltet die großen Themen der damaligen Zeit. Die Psychologie ist einwandfrei. Dostojewskij hat sich damit auf meinen Olymp der besten Autoren katapultiert. Auch sehr klar und einfach geschrieben. Den Ekel, den der Protagonist empfindet, erkannte ich vormals schon in Sartres "Der Ekel". Nietzsche selbst fand in D. einen Vetrauten. Ich selbst lese alle drei Autoren immer wieder gern, aber auch kritisch. Und dieses hier war einfach ganz große Klasse! Unbedingt lesen, sehr empfehlenswert!

Ganz große Klasse!

Zitronenblau am 03.04.2008
Bewertungsnummer: 577796
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte um den aus dem Kellerloch Aufzeichnenden ist nicht spannend wie ein Krimi, sonst hätten die Aufzeichnungen auch gleich in Romanform gehalten werden können. Darum geht es hier auch nicht. Es geht um Reflexion, Kritik, Selbstfindung durch Intertextualität, Dialog und Paradoxien. 2 mal 2 ist 4. Trifft dies auch für die Moral zu? Und wenn ja, wo sieht sich das Individuum, der Einzelne und sein angeblicher Wille? Teilweise ins Groteske verzerrt, möchte man über sein Verhalten lachen, wenn es um die "Kollegen" geht, oder die "ehrbare Dirne" (Sarte hat dies noch einmal aufgegriffen), obgleich es hier um einen ernsthaften Bezug geht: Gut und Böse und die alles beherrschende Vernunft! Wo sieht man sich selbst? Das Buch hat autobiographische Züge und beinhaltet die großen Themen der damaligen Zeit. Die Psychologie ist einwandfrei. Dostojewskij hat sich damit auf meinen Olymp der besten Autoren katapultiert. Auch sehr klar und einfach geschrieben. Den Ekel, den der Protagonist empfindet, erkannte ich vormals schon in Sartres "Der Ekel". Nietzsche selbst fand in D. einen Vetrauten. Ich selbst lese alle drei Autoren immer wieder gern, aber auch kritisch. Und dieses hier war einfach ganz große Klasse! Unbedingt lesen, sehr empfehlenswert!

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Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

von Fjodor M. Dostojewski

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Peter Zielke

Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

Zum Portrait

5/5

Minus mal Minus ist ja auch Plus...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schrecklicher Protagonist, eine nicht existierende Handlung und ein Schauplatz, von dem man sich einfach nur fernhalten möchte - dieses Buch konnte nur gut werden! Dostojewskij scheint hier all seine Abneigungen, seine Abscheu und seinen Frust hineingeworfen zu haben um daraus etwas Großes zu erschaffen. Eins ist sicher: niemand sonst hätte das alles so schreiben können wie Dostojewskij es konnte.
  • Peter Zielke
  • Buchhändler/-in

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5/5

Minus mal Minus ist ja auch Plus...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein schrecklicher Protagonist, eine nicht existierende Handlung und ein Schauplatz, von dem man sich einfach nur fernhalten möchte - dieses Buch konnte nur gut werden! Dostojewskij scheint hier all seine Abneigungen, seine Abscheu und seinen Frust hineingeworfen zu haben um daraus etwas Großes zu erschaffen. Eins ist sicher: niemand sonst hätte das alles so schreiben können wie Dostojewskij es konnte.

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J. Wagner

Thalia Bad Salzuflen

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5/5

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mal wieder ein großartiges Werk von Dostojewski. So kurz, und doch steckt so viel drin. Stilistisch unterscheiden sich die beiden Teile grundlegend: Der erste Teil ist eher essayistisch angelegt, wohingegen der zweite Teil erzählerisch ist. Der namenlose Protagonist ist geprägt von Widersprüchen: Er sehnt sich nach Anerkennung von einer Gesellschaft, die er eigentlich ablehnt und hasst. Er sagt das Eine, handelt aber ganz anders. Einige Gedanken sind eher sprunghaft, doch als Leser kann man ganz gut die Zwiespältigkeit, die ihn plagt, verfolgen. Das Buch weist Parallelen zu "Schuld und Sühne" auf, wobei in dem Roman ein auktorialer Erzähler die psychologische Tiefe mit erzeugt und kommentiert, wohingegen bei den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" ein Ich-Erzähler berichtet, wodurch unsere Sicht eher beschränkt ist, und man sich ggf. Dinge selbst erklären muss. Auch interessant finde ich, dass er im ersten Teil mehrfach betont, für sich selbst zu schreiben und dass niemand seine Notizen lesen wird, aber dennoch immer wieder ein Publikum mit "meine Herren" anspricht. Kurz gesagt: Sehr lesenswert und auch zu empfehlen, wenn man Bücher wie "No longer human" und "Der Steppenwolf" bereits kennt oder noch lesen möchte.
  • J. Wagner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mal wieder ein großartiges Werk von Dostojewski. So kurz, und doch steckt so viel drin. Stilistisch unterscheiden sich die beiden Teile grundlegend: Der erste Teil ist eher essayistisch angelegt, wohingegen der zweite Teil erzählerisch ist. Der namenlose Protagonist ist geprägt von Widersprüchen: Er sehnt sich nach Anerkennung von einer Gesellschaft, die er eigentlich ablehnt und hasst. Er sagt das Eine, handelt aber ganz anders. Einige Gedanken sind eher sprunghaft, doch als Leser kann man ganz gut die Zwiespältigkeit, die ihn plagt, verfolgen. Das Buch weist Parallelen zu "Schuld und Sühne" auf, wobei in dem Roman ein auktorialer Erzähler die psychologische Tiefe mit erzeugt und kommentiert, wohingegen bei den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" ein Ich-Erzähler berichtet, wodurch unsere Sicht eher beschränkt ist, und man sich ggf. Dinge selbst erklären muss. Auch interessant finde ich, dass er im ersten Teil mehrfach betont, für sich selbst zu schreiben und dass niemand seine Notizen lesen wird, aber dennoch immer wieder ein Publikum mit "meine Herren" anspricht. Kurz gesagt: Sehr lesenswert und auch zu empfehlen, wenn man Bücher wie "No longer human" und "Der Steppenwolf" bereits kennt oder noch lesen möchte.

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