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Zeit, sich aus dem Staub zu machen

6

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,6 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00626-1

Beschreibung

Rezension

»Dass Andrea Petković mit Worten mindestens genauso gut umgehen kann wie mit dem Tennisschläger, hat sie spätestens mit dem Erzählband ›Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht‹ bewiesen. Ihr Buch ›Zeit, sich aus dem Staub zu machen‹ ist daher weit mehr als bloß die Biografie einer Sportlerin, die viel erlebt und viel gewonnen hat.« ("Südkurier")
»Sie erzählt von ihren Niederlagen, dem Schmerz, ihren Selbstzweifeln - das sind die Momente, in denen man ihr sehr nahe kommt.« ("3sat Kulturzeit")
»Dieses Buch hat mich komplett umgehauen.« ("BR Fernsehen Ringlstetter")
»Ihre Bücher sind einfühlsame, selbstirionische Erzählungen.« ("BR Fernsehen")
»Andrea Petković kann Passagen auf die Seiten bringen, die in ihrer Musikalität und ihrer Präzision selbst wie Ballwechsel im Tennis sind.« ("NZZ")
»nicht nur die sportlichste Feuilletonistin der Welt, sondern auch die feuilletonistischste Sportlerin der Welt« ("rbb Fernsehen")
»Denn sie schaut genau hin, schreibt präzise und vor allem mit Lakonie, oft staubtrockenem Humor sowie mit einer angenehmen Selbstironie.« ("Münchner Merkur")
»Selbst, wer keine Ahnung vom weißen Sport hat, wird „Zeit, sich aus dem
Staub zumachen“mit Freude und Gewinn lesen – und das nicht erst im Tie-Break.« ("Münchner Merkur")
»Das Nachdenken über Ende und Neuanfang, über Altern und Lebenssinn
macht das Buch auch für jene lesenswert, die sich nicht für Sport interessieren.« ("NZZ am Sonntag")
»Ihre Erzählstimme wird sich vermutlich entfernen vom Sport. Das ist keine gute Nachricht. Für den Sport.« ("FAS")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,6 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00626-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • SimoneF

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Andrea Petkovic war mir zwar…

    Andrea Petkovic war mir zwar bereits seit Jahren namentlich bekannt, da ich mich aber nur am Rande für Tennis interessiere, bin ich erst wirklich auf der Frankfurter Buchmesse 2022 auf sie aufmerksam geworden, wo sie zusammen mit Frank Weidermann Interviews für die ZEIT führte. Ihre reflektierte, zurückhaltende und sympathische Art ist mir positiv im Gedächtnis geblieben, und so war ich nun neugierig auf ihr (zweites) Buch. Darin schreibt sie über die letzten eineinhalb Jahre ihrer Tenniskarriere und über ihren Abschied vom Hochleistungssport. Sehr persönlich und ehrlich schildert sie den schmerzhaften Prozess, die altersbedingten Grenzen des Körpers im Profisport anzuerkennen, und ihre Identitätskrise in den Monaten nach dem letzten Match. Wer ist man eigentlich noch, was macht einen Menschen noch aus, wenn das, worüber man sich seit seiner Jugend definiert hat, woran man sein gesamtes Denken, Handeln und Fühlen ausgerichtet hat, plötzlich wegbricht? Andrea Petkovic schreibt offen und klar, lebendig und glaubwürdig. Ihre Direktheit auch im Umgang mit eigenen Schwächen gefällt mir sehr, und ihrem Schreibstil merkt man an, dass sie eine sehr selbstkritische, gebildete und intelligente Frau ist. Da massive Umbrüche im Leben, welche die eigene Identität infrage stellen, viele Ursachen haben können, ist das Buch auch für nicht tennisaffine Leser und Leserinnen interessant. Ich konnte mich sehr gut in Andrea Petkovic einfühlen und habe auch einige ermutigende Gedanken daraus für mich mitgenommen.

  • Jennifer

    5/5

    18.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlicher Abschied vom Tennis

    Nachdem mich Andrea Petkovićs (*1987) literarisches Debüt positiv überrascht hatte, habe ich nun auch ihr zweites Buch gelesen. In "Zeit, sich aus dem Staub zu machen" verarbeitet sie ihren Abschied vom Profitennis auf emotional-persönliche Weise. Nach 15 Jahren mit festen Alltagsroutinen und Trainingsplänen kann sie erstmals in den Tag hineinleben. Dabei geht sie durchaus exzessiv vor, pfeift auf Askese, trinkt Alkohol, isst ungesund und setzt mit dem Sport aus. Sie fühlt sich befreit. Doch bald schon beginnt sie ihren disziplinierten Lebenswandel zu vermissen und fragt sich nach dem Sinn des Lebens. Fernab des Tennisplatzes versucht sie der innerlichen Leere mit neuen Projekten - u.a. als Tenniskommentatorin und Journalistin – zu begegnen. Urlaub und Sabbatical sind für sie, der harten Arbeiterin, allerdings keine Option. Die eigene Vergänglichkeit, die Verletzungsanfälligkeit in den letzten Jahren ihrer Tenniskarriere und die ausbleibenden Turniererfolge beschäftigen sie bis heute. Wer dieses zutiefst ehrliche Buch liest, egal ob man Sportler ist oder nicht, der wird mit der Zerrissenheit und den Zweifeln nach der Beendigung eines Lebensabschnitts konfrontiert. Diese tiefen Einblicke in Petkovićs Seelenleben sind echt und stimmen beim Lesen zugleich nachdenklich. Ihre Härte gegen sich selbst kann ich selbst gut nachvollziehen. Ihr selbstkritischer wie reflektierter Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack und ich hoffe, dass noch weitere Bücher aus ihrer Feder erscheinen werden. Gern auch wieder mit einem effektvollen Cover wie diesem (s. aufgerollter Tennisplatz). Lieblingszitat, Seite 144: „Man bekam den Menschen aus dem Sport heraus, aber den Sport nicht aus dem Menschen.“

  • Bewertung

    aus Kirkel

    4/5

    19.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Worte

    Für mich gibt Andrea in ihrem Buch bewegende und ehrliche Worte von sich. Wie schwer der Abschied vom Profisport fällt. Was mich ein wenig störte, waren die jeweiligen Einstiege in die Monatsbeschreibungen. Aber wenn man sich eingelesen hatte, war es wieder ein flüssige und spanende Lektüre. Ich hoffe es wird ein drittes Buch geben.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    18.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einblicke hinterm Platz Was…

    Einblicke hinterm Platz Was passiert eigentlich, wenn die Tennisspielerin auf ihr Match wartet. Sie schaut in der Kabine auf dem Monitor sich die vorherigen Partien an. Und wie bereitet sie sich vor? 50 Prozent ist Psychologie. Gegen Serena Williams versuchte Petkovic nicht aufzufallen. Gelang nicht ganz. Der Anfang des Buches erinnert an den Corona-Wahnsinn. In der Quarantäne vor den Australian Open muss sie mit ihrem Partner sogar das Klo selbst reparieren. Und dann das Altern, das im Leistungssport schon mit Ende 20 beginnt. Nicht zu vergessen sind auch die Menstruationsbeschwerden, die die Autorin freimütig in ihrer Badewanne beschreibt. Das alles war ziemlich spannend. Weniger interessant waren aber die endlosen Gespräche mit ihren Freundinnen und Freunden. Deswegen nur 4 Sterne. Auch der Verlag sollte überlegen, ob das Kapitel September II nicht als September 11 gelesen werden kann.

  • rallewu

    aus Niedersachsen

    5/5

    16.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wie schließt man mit einem Lebensabschnitt ab, der das ganze bisherige Leben geprägt hat?

    Wie schließt man mit einem Lebensabschnitt ab, der das ganze bisherige Leben geprägt hat? Die Autorin Andrea Petkovic hat jahrzehntelang als eine der besten Tennisprofi-Spielerinnen Deutschlands auf der WTA-Tour weltweit Turniere gespielt und gewonnen. Sie war unter den Top-Ten-Spielerinnen der Welt, seit der Jugend hat Tennis immer die erste Geige in ihrem Leben gespielt. Wie geht so jemand, der immer vom Leistungswillen und Ehrgeiz getrieben war, mit dem sich anbahnenden Karriereende um? Klar - irgendwann kommt die Zeit im Leistungssport, dann ist die gestandene Frau - mit Mitte 30 eigentlich noch jung und in den besten Jahren - zwar noch in der Lage mitzuhalten mit den ganzen jungen fitten Hüpfern, die die Tennis-Bühne fluten, aber es kostet extrem viel Kraft - und der Körper ist nach vielen Jahren auf der Tour und vielen, teils schweren Verletzungen ebenfalls nicht mehr Lage alles zu kaschieren. Andrea Petkovic schildert eindrücklich und emotional ihr letztes Karrierejahr als aktive Tennisspielerin, das Verdrängen des nahenden Endes, das Bewußtwerden, dass es doch bald so weit sein muss, die Erleichterung mit der diese Erkenntnis einhergeht und das Gefühl von Verloren- und Orientierungskosigkeit, wenn es dann soweit ist. Sehr anschaulich beschrieben und sehr sympathisch erzählt läßt die Autorin den Leser in ihre Gefühlswelt schauen - und dort erkennt man nicht nur eine Weltklassesportlerin, sondern auch einen tollen, liebenswerten Menschen. Absolut uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Coco Lang

    Coco Lang

    Thalia Kassel – Bebelplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Perfekt fürs (nerdige) Tennisherz

    Andrea Petkovic schreibt so grandios, wie sie redet. Intelligent, witzig, ehrlich - mit dem sympathischen Hauch an Selbstironie verarbeitet sie in diesem Buch ihren Ausstieg aus der Tenniswelt. Aber einmal im Tennis, immer im Tennis. Mein Tennis-Nerd-Herz ist absolut happy mit diesem Buch. Andrea lässt ihre Leser/innen eintauchen in die Verrücktheit der Tenniswelt und das Innere einer Tennisspielerin. Von Identitätskrise bis Selbstfindung und das Abfinden mit Veränderung ist alles dabei. Andreas Perspektive ist eindrucksvoll und auch außerhalb der Tenniswelt hilfreich. Nur weil man nicht mehr so Kunst schafft wie zuvor, heißt es nämlich nicht, dass man kein Künstler mehr ist.
  • Zum Bewerterprofil von C. Fröhlich

    C. Fröhlich

    Thalia Köln – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich und amüsant erzählt Andrea...

    Ehrlich und amüsant erzählt Andrea Petković von ihrem Abschied als aktive Tennisspielerin und es hätte nicht interessanter oder menschlicher sein können. Es hat einfach Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Dicke Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Johanning

    Sonja Johanning

    Thalia Rinteln

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Andrea Petkovic schreibt mit viel...

    Andrea Petkovic schreibt mit viel Witz und Sprachgefühl.
  • Zum Bewerterprofil von Jule Himmelreich

    Jule Himmelreich

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Sand bleibt länger, als die Karriere

    WOW — so einen intensiven Einblick in den Kopf einer Profisportlerin bekommt man selten. Andrea Petkovic berichtet über ihr letztes Jahr auf der WTA-Tour: über Verletzungen, Entscheidungen, den enormen Leidensdruck und all die Gefühle zwischen Glück und Trauer. Zuerst möchte ich hervorheben, wie unfassbar gut dieses Buch geschrieben ist. Petkovic hat eine sehr literarische Sprache und arbeitet mit vielen sprachlichen Bildern und Stilmitteln, die die Emotionalität der Situationen unfassbar greifbar machen. Man spürt in jeder Zeile, wie viel Schmerz, Zweifel, aber auch Liebe Petkovic für diesen Sport hat. Besonders spannend fand ich die Frage nach der Identität von Profisportler:innen: Wer ist man eigentlich, wenn das, woran man sein ganzes Leben geknüpft hat, plötzlich wegfällt, wenn der eigene Körper nicht mehr mitmacht und man sich neu definieren muss? Es ist ein Buch, bei dem man gleichzeitig mitfühlt und lachen muss. Mit viel Humor vermittelt Petkovic die Absurditäten des Leistungssports und gibt einen scharfen, ehrlichen und oft auch kritischen Blick hinter die Kulissen. Außerdem merkt man beim Lesen immer wieder, wie intelligent und reflektiert Petkovic ist und mit welchen Vorurteilen Spielerinnen auf der Tour noch immer zu kämpfen haben. Eine große Empfehlung für alle Sportfans.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das letzte Jahr

    Ich empfinde ihre Texte eher als biografische Erzählungen als Romane, aber Petkovic beweist hier zum zweiten Mal in gebundener Form, dass sie schreiben kann. Erfrischend, ehrlich, intelligent und empathisch schreibt sie über die Erfahrungen ihres letzten Jahres als Profi. Als Leser:in ist man sofort gebannt von der Erzählung. Auch für nicht-Tennis-Fans bestens geeignet, denn menschliche Ängste teilen wir alle, nicht nur Tennisprofis.

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