• Produktbild: Lügen über meine Mutter
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Lügen über meine Mutter Roman

203

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3020

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3020

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig gut

    Dieses Buch hat mich mehr als einmal emotional gemacht. Gänsehaut, vor allem beim Ende! Ich würde das Buch jedem empfehlen, man kann so viel Zwischenmenschliches daraus lernen und entnehmen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er

    Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war. Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau. Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper. Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse

    In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse…

    Traurige Familienverhältnisse In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Must Read!

    Seit langem hat mich kein Buch mehr so mitgenommen! Eine leider so alltägliche und doch absolut wahnsinnige Geschichte über die patriarchalische Dynamik innerhalb einer Familie. Durch die Autorin So gut beleuchtet und aufgearbeitet. Ich kann nur allen empfehlen: Lest dieses Buch!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (203)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Melina Krzemien

    Melina Krzemien

    Thalia Mayersche Herford

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    must read!

    Daniela Dröscher erzählt in diesem Roman vom Aufwachsen in einer Familie in dem ein Thema alles kontrolliert - das gewicht ihrer Mutter. Ein sehr berührender Roman über Familie, Körperbilder und gesellschaftliche Erwartungen. Eine absolute Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von M. Riedel

    M. Riedel

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Patriarchale Gewalt und Geschlechterrollen...

    "Lügen über meine Mutter" ist eines der emotionalsten Bücher, welches ich je gelesen habe. Beim Lesen steigt vor allem die Wut über den schrecklichen Vater, der die Mutter der jungen Protagonistin Ela schikaniert und erniedrigt. Man fragt sich, warum die Mutter sich nicht zur Wehr setzt. Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto eher versteht man, dass die Dinge nicht so einfach sind, wie sie scheinen. Ein berührender Roman über die (patriarchale) Familie und die Stellung der Frau in Westdeutschland der 80er Jahre.
  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Korpulent zu sein ist auch heute...

    Korpulent zu sein ist auch heute noch ein Makel, in den 80er Jahren ein absolutes no-go. Ein autofiktionaler Roman über das Leben der Mutter und einem Vater - ein Patriarch der schlimmsten Sorte. Kein einfaches Thema - aber ein Buch welches man so schnell nicht vergisst!
  • Zum Bewerterprofil von M. Kranz

    M. Kranz

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich, schmerzhaft, lesenswert!

    Daniela Dröscher erzählt in diesem autofiktionalen Roman authentisch den Alltag einer Familie im Hunsrück in den 1980er Jahren. Aus der Sicht der Tochter Ela beschreibt sie, wie der Vater die Mehrgewichtigkeit seiner Frau für seine beruflichen Misserfolge sowie sein allgemeines Unglück verantwortlich macht. Immer wieder streut die Autorin dabei auch die Perspektive der erwachsengewordenen Protagonistin mit ein. Manchmal mit einer gesellschaftlichen Einordnung, manchmal mit Erzählungen aus Gesprächen mit der Mutter. Es macht wütend und traurig zu beobachten, wie die Tochter immer wieder in die Rolle der Vermittlerin rutscht und wie sehr sie dabei auch die Ansichten des Vaters internalisiert. Am beeindruckendsten bleibt allerdings der Charakter der Mutter. Eine Frau, die ihre beruflichen Ziele für die ihres Mannes opfert. Die, wie so viele Frauen Care-Arbeit übernimmt, für die es weder Entlohnung noch Anerkennung gibt und die dabei trotz aller Zuschreibungen durch ihren Mann und die Gesellschaft so herrlich kompliziert und menschlich geschrieben ist. Dröscher erzählt dabei komplexe Charaktere auf eine Art, die einem das Lesen leicht macht. Es bleibt die Frage, warum sie geblieben ist, in dieser Ehe. Wer eine Antwort erwartet wird, enttäuscht. Wer jedoch mit den Grauzonen menschlicher Entscheidungen leben kann, liest eine eindrückliche, manchmal schmerzhafte und definitiv empfehlenswerte Familiengeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Britta Schatz

    Britta Schatz

    Thalia Mayersche Bünde

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verzweifelter Versuch einer Frau mit großen Herzen und Körper dem Dorfkorsett zu entkommen.

    Eins Vorweg: auch beim dritten Mal lesen rege ich mich immer noch über die Ungerechtigkeit und das Benehmen des Vaters auf. So gut ist das Buch. Im Moment mein absolutes Lieblingsbuch. In diesem autofiktionalen Werk schreibt Daniela Dröscher über vier Jahre ihrer Kindheit die sehr prägend und prägnant sind. Die Kindheit von Ela wird geprägt durch einen Vater der der Mutter ständig die Schuld an seinem nicht vorhandenem gesellschaftlichen Aufstieg gibt. In seinen Augen bleibt dieser ihm verwehrt, da er keine vorzeigbare Frau hat. Denn Elas Mutter ist dick. In seinen Augen zu dick. Allerdings hat sie ein großes Herz und kümmert sich aufopfernd um ihre Familie. Diese Frau, die manchmal auch Ela gegenüber kalt und abweisend sein kann, geht mutig ihren Weg. Sie erträgt erst stoisch, dann streitbar die Demütigungen ihres Mannes, bevor sie den Mut aufbringt dem Käfig endgültig zu entfliehen. Es ist aber auch die Geschichte einer Kindheit in den 80er Jahren. Vieles war auch Teil meiner Kindheit z.B. Bazooka Kaugummis, das Kinderprogramm etc. dadurch hat mich der Roman noch mehr angesprochen. Dröscher schreibt zwar über eine toxische Familienkonstellation, aber da sie es durch die Augen ihres kindlichen Alter Egos betrachtet, hat der Leser immer noch eine gewisse Leichtigkeit und kindliche Sicht auf die Dinge. Vieles, was uns heute als Selbstverständlich scheint, war Anfang der 80er noch relativ neu, z.B. durfte die Frau erst 1977 einen Arbeitsvertrag ohne die Zustimmung ihres Mannes unterschreiben. Was die Lügen über die Mutter sind, bleibt frei interpretierbar. Im allerersten Gepräch mit der Mutter bekommen wir allerdings eine recht gute Antwort auf diese Frage.

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