Produktbild: Herren der Lage

Herren der Lage Roman | »Charmanter, beinharter Country Noir, in dem alle immer sehr viel klüger sind, als sie tun.« Simone Buchholz

16

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/1,6 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Eisblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Children of the Valley

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14898-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/1,6 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Eisblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Children of the Valley

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14898-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Manu

    Book Circle Community

    5/5

    29.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrliches Country Noir

    Mitten in Vermont bekommt der Dorf-Sherriff Besuch aus der grossen Stadt. Er soll ein Mädchen finden, das wohl abgehauen ist. Und schon geht es drunter und drüber. Der Meister der pointierten Dialoge at his Best. Kein Wort zu viel und doch unglaublich präzise, das ist Castle Freeman. In sich absolut stimmig und perfekt ausgearbeitet, zeichnet der Autor mit diesem Buch ein Bild des ruralen Nordostens der USA, wo man die Dinge auf eine eigene Art und Weise erledigt. Mit viel verstecktem Wortwitz und hervorragend ausgearbeiteten Figuren, hat Freeman mit diesem Büchlein ein kleines Meisterwerk geschaffen.

  • Bewertung

    5/5

    15.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Per Zufall bin ich auf diesen...

    Per Zufall bin ich auf diesen Titel gestossen und hellauf begeistert. Der "Charmanter, beinharter Country Noir, in dem alle immer sehr viel klüger sind, als sie tun.“ (Zitat Simone Buchholz) erinnert auch an den Film "Three Billboards outside Ebbing, Missouri. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    01.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So macht Country-Noir Spaß!

    Im hintersten Winkel von Vermont leben eigentlich nur Leute der "besonderen" Art. Jede Person ist auf ihre Weise verschroben und ist sich dessen auch vollständig bewusst. Lucian Wing ist als Sheriff des Countys mit all diesen Gestalten regelmäßig in Kontakt und weiß mit ihnen umzugehen, doch als plötzlich feine Gesellschaft aus New York mit Problemen anrückt, liegt es am Sheriff zu demonstrieren wie zäh diese Hinterwäldler sein können. Viel Lokalkolorit und eine ganz besondere Attitüde: Die perfekte Kombination aus typisch amerikanischem Western und den beliebten französischen Kriminalromanen - abzüglich Kochexzessen, dafür umso mehr Donuts!

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Sheriff Wing ist zurück mit seinem dritten Streich.Der leicht phlegmatische, nicht übermäßig motivierte Gesetzeshüter aus dem beschaulichen Vermont wird ärgerlicherweise erneut aus seiner alltäglichen Routine gerissen, die nicht zu unbedeutendem Teil daraus besteht, von seiner Frau Clemmie geschleuderte Wurfgeschosse abzuwehren.Im Auftrag eines nicht sonderlich sympathischen Anwalts soll er die ausgebüchste Tochter eines Multimillionärs finden.Auch in Castle Freemans neuem Roman werden Fans von komplexen und spektakulären Krimiplots nicht auf ihre Kosten kommen. Wer aber einen Faible für trockenen Humor, geschliffene Dialoge und einen der wohl schnoddrigsten Sheriffs der vergangenen Jahre hat, wird in „Herren der Lage“ einen kleinen Schatz finden, der pures Lesevergnügen garantiert.

  • Sagota

    aus Saarbrücken

    5/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Immer mit der Ruhe!"

    "Herren der Lage" von Castle Freeman erschien im Hanser-Verlag (HC; gebunden, 2021) und der relativ schmale Roman hat es wirklich in sich: Ich kannte den Autor noch nicht, werde jedoch nach dem Genuss von "Herren der Lage" (im Original 'Children of the Valley') und übersetzt von Dirk van Gunsteren) nach weiteren Werken des Autors Ausschau halten... Lucian Wing, der "Abreger" und Meister der Deeskalation, ist der Sheriff von Cardiff im amerikanischen Vermont und hat es in seinem Job eher mit "Dämlichkeiten" namens Mr. Bud Weiser oder Mr. Jim Beam zu tun als mit groben kriminellen Machenschaften. Sein Credo ist "Immer mit der Ruhe!", bis eines Tages ein halbseidener Anwalt namens Armentrout auftaucht, der im Motel, in dem Clemmie, Lucian's Ehefrau, als stellvertretende Geschäftsführerin arbeitet, unter ganz anderem Namen abgestiegen ist: Er "beauftragt" Wing, die Stieftochter Pamela seines Arbeitgebers Mr. Lord im Tal zu finden, die ausgerissen ist. Die Belohnung durch den reichen Mr. Lord soll stattlich ausfallen: Wing mag allerdings keine Aufträge von Menschen, die verschiedene Namen haben und auch von Leuten, die ihn finden wollen.... So macht sich Lucian selbst ein Bild und fährt nach dem Alarm von Mrs. Truax in deren Waldgebiet, wo er zwei Teenager vorfindet, die dort campieren: Pamela und Duncan verstecken sich vor den Schergen des Mr. Lord, und dies aus gutem Grund. Der weitere Verlauf dieses köstlich zu lesenden Romans mit Krimielementen wird nun von weiteren Verstecken für Pammy und Duncan bestimmt, wobei Wing dem halbseidenen Anwalt und dessen Kumpanen, die auch gerne mal zerstörerisch zu Werke gehen, immer einen Schritt voraus sein muss. Diese Situation soll so lange anhalten, bis die Mutter von Pamela auftaucht, die sich gerne in der Welt herumtreibt und im Jet Set lebt, sich mit reichen Gönnern (und Ehemännern wie Lord) umgibt, die Provinz und das Hinterwäldlerische jedoch verabscheut (weshalb sie die Verlobung mit Addison, dem Schwiegerpapa von Lucian Wing, damals löste)... Der Schreibstil von Freeman ist einfach nur köstlich: In wenigen Worten und fast slapstickhaft sowie mit bissigem, schrägem und schwarzem Humor lässt er Wing im Stile eines Western noir zu Höchstform auflaufen: Erteilt Seitenhiebe in die amerikanische Gesellschaft, die in den 60ern gerne mit der Familienkutsche am Wochenende von einem (schäbigen) Motel zum nächsten fuhr, um dann späer lieber zu Hause zu bleiben und fernzusehen... Die Dialoge sind allesamt zum Schmunzeln und besonders köstlich fand ich jene zwischen Lucian und seiner Ehefrau Clemmie, die gewisse "Dinge" und Zusammenhänge voraussehen kann. Man lernt Wingate kennen, den früheren Chef und Sheriff, der nun im Altenheim sitzt, sich redlich fithält und nicht davon lassen kann, überall dort aufzutauchen, wo er Arbeit wittert; Big John, einen wilden Keiler, der später Lucian aus einer brenzligen Situation retten sollte und Tierschützer, die trotz gegensätzlicher Ansichten (in Person von Cola, dem Schrottplatzhändler) und Millie, der Aktivistin, sich doch menschlich annähern sollten. Auch Addison, der Schwiegervater von Wing, fand ich absolut köstlich. Ob es die "hinterwäldlerische" Kleinstadtgemeinschaft schaffte, Pamela vor ihren Widersachern zu verstecken und was tatsächlich hinter dieser Geschichte steckt, muss jeder selbst herausfinden: Ich hatte jedenfalls ebenso wie Addison viel Spaß an der Geschichte, deren letzten Seiten ich nur noch schmunzelnd las. Fazit: Ein sympathischer Sheriff mit dem Herz am rechten Fleck löst einen "haarigen" Fall im "Hinterland" der USA: Schräg, bissig, witzig, komisch und auch kritisch, in die (gesellschaftliche) Tiefe gehend! Von mir eine ganz klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne!

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Jetzt als Taschenbuch.

    Endlich! Ein neuer Roman von Castle Freeman. Seine Geschichten über den gedankenvollen Sheriff Lucien Wing machen einfach Spaß. Wing lässt sich von niemandem die Butter vom Brot nehmen auch nicht von schicken Anwälten aus der Großstadt. Also rein ins Lesevergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Frances Haase

    Frances Haase

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herren der Lage“, ist der dritte...

    Herren der Lage“, ist der dritte Band der Reihe, in der Castle Freeman seine Leser wieder nach Cardiff mitnimmt. Anspruchsvoll, gut strukturiert, mit einer spannenden, nie langweilenden Story sowie liebenswerten Hauptfiguren. Lest es. Genießt es!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, er war bewaffnet und gefährlich, und außerdem war er ... wie sagt man noch? Impulsiv!"

    "Es gab im Tal viele, die Cola für verrückt hielten. Ich gehörte vielleicht auch dazu. Aber ob verrückt oder normal - Cola konnte uns von Nutzen sein. Der Zweite Weltkrieg war sein Hobby, und so gab es auf dem Gelände von "Dead River Instandsetzung" jede Menge ausrangiertes Zeug von der Army. Das Herzstück von Colas Sammlung war ein Juwel, ein echtes Kleinod in Form eines Browning Automatic Rifle, eines leichten Maschinengewehrs. Die BAR funktionierte einwandfrei. "Wo hast du das Ding her?" fragte man ihn. "Beim Pokern gewonnen..." "In diesen geistfernen Zeiten", wie sie der große Hans Wollschläger schon in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auszumachen glaubte, (Ich vermag mir gar nicht vorzustellen, was er jetzt sagen würde...), braucht man ab und an einfach mal eine Auszeit von der permanenten Anspannung, oder? Ich kann Ihnen für diesen Fall die Bücher von Castle Freeman nur nachdrücklich an`s Herz legen. Seine Romane, bis dato drei an der Zahl, um Sheriff Lucian Wing aus Cardiff, Vermont, sind einfach nur genial! Freemans lakonischer Erzählstil, sein tiefschwarzer, knochentrockener Humor und seine überbordende Fantasie bergen höchstes Suchtpotential, machen abhängig, sind allerdings, außer für Ihre Lachmuskeln, nicht gesundheitsgefährdend! Im "Herren der Lage" fordert ein, ein wenig halbseiden wirkender, Edel-Anwalt aus New York namens Armentrout Wing auf, ein junges Mädchen zu finden, die samt ihrem Freund aus einer Uperclass-Schule verschwunden ist. Die Spur der beiden verliert sich in des Sheriffs Tal. Da sein Gefahr-Radar unmittelbar und heftig ausschlägt, verspricht Lucian Wing zwar zu helfen, ist aber keinesfalls bereit, das junge Paar ausgerechnet diesem Nadelstreifen-Anzug auf zwei Beinen auszuliefern - dazu will und muss er erst mehr über die ganze Angelegenheit wissen. Also geht er das Ganze völlig in Ruhe an, durchdacht, intelligent und voller ungeäußerter Empathie. Und rechnet natürlich damit, dass das zu gewissen Komplikationen führen könnte. Leider wird es alles noch viel schlimmer als vermutet - aber der Mensch wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben... Castle Freeman ist ein Meister des Worts, geschliffen, subtil, lässig, auf das wesentliche reduziert ist seine Sprache, die von Dirk van Gunsteren makellos in`s Deutsche übertragen wurde, einfach ein Genuss! Und so gut...
  • Zum Bewerterprofil von Diotima Johanns

    Diotima Johanns

    Thalia Saarbrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2021

    eBook (ePUB)

    Endlich ein neuer Castle Freeman!

    Diesmal muss sich Sheriff Lucian Wing nicht nur mit dubiosen Anwälten aus New York herumschlagen, sondern auch noch mit einer Stalkerin und einem durchgedrehten Eber. Natürlich bleibt er letztlich Herr der Lage. Die Krimis um den klugen und gedankenvollen "Hintlerwäldler"- Sheriff machen einfach Spaß. Charmant und mit viel trockenem Humor. Wer "Männer mit Erfahrung" und "Auf die sanfte Tour" noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen.
  • Zum Bewerterprofil von David Frey

    David Frey

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Top-Literatur aus den USA

    Wer noch nie einen Roman von Castle Freeman gelesen hat, hat wirklich etwas verpasst. Kaum ein Autor schafft es, mit so wenigen Zeilen, bzw. Seiten solch tolle Geschichten zu erzählen. Der Autor zeigt ein Stück "tatsächliches"Amerika. Die Geschichte ist humorvoll, spannend und interessant. Freemans Erzählstil lässt sich am leichtesten mit lakonisch beschreiben, ist aber dennoch unnachahmlich. Einziges kleines Manko: Die Geschichten sind viel zu kurz, aber vielleicht ist das gerade das besondere an den Erzählungen von Castle Freeman. Auf wenigen Seiten alles gesagt zu haben.

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