Elyssa, Königin von Karthago

Elyssa, Königin von Karthago

Buch (Gebundene Ausgabe)

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Elyssa, Königin von Karthago

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 12,95 €
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 25,00 €
eBook

eBook

ab 21,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

46787

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

»Eine glänzende Unterhalterin.«
»Irene Vallejo ist zweifelsohne eine großartige Erzählerin.«

Details

Verkaufsrang

46787

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12,1/2,5 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

El Silbido del Arquero

Übersetzt von

  • Luis Ruby
  • Kristin Lohmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07287-7

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.1

55 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Moderner und gleichzeitig respektvoller Umgang mit dem faszinierenden antiken Stoff!

Bewertung aus Essen am 17.05.2024

Bewertungsnummer: 2203375

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe einen Germanistikabschluss und weiß, wenn ich in in meinem damaligen Seminar zu Heinrich von Veldekes Verarbeitung des Aeneas-Stoffs dieses Buch eingebracht hätte, es hätte kritische Blicke gegeben. Eine feministische Version - wozu? Das Buch von Irene Vallejo schreit auf jeder Seite, warum. Wie im Original können die Figuren auch hier der göttlichen Bestimmung nicht entkommen, Elyssa ist Herrscherin von Kathago, Aeneas ist Schiffsbrüchiger nach dem Trojanischen Krieg und landet mit seinen Männern in ihrem Rech, mit dabei sein Sohn. Die Seherin Anna ist ganz begeistert von ihm, und hier beginnen schon die ersten feministischen Aspekte: WIll Anna überhaupt mal Kinder? Ist Elyssa schän genug für Aneas? Wie selbstbestimmt ist das Leben der jungen Frauen in Kathago? Am meisten gefällt mir jedoch die Erzählperspektive Eros: Was hat der Sohn Aphrodites sich eigentlich dabei gedacht, die beiden Unglücklichen zusammenzuführen, warum lenken die Götter so willkürlich? Dabei wird nicht unbeding entmythisiert, irgendwie schafft Irene Vallejo dem Stoff diesen rationalen Hauch zu verleihen, den er aus feministischer Perspektive braucht, ohne zu rational zu werden. Zeitlos und fesselnd leiten die Buchstaben durch den bekannten und doch neuen Inhalt, ich habe diese Lektüre mehr als genossen!
Melden

Moderner und gleichzeitig respektvoller Umgang mit dem faszinierenden antiken Stoff!

Bewertung aus Essen am 17.05.2024
Bewertungsnummer: 2203375
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe einen Germanistikabschluss und weiß, wenn ich in in meinem damaligen Seminar zu Heinrich von Veldekes Verarbeitung des Aeneas-Stoffs dieses Buch eingebracht hätte, es hätte kritische Blicke gegeben. Eine feministische Version - wozu? Das Buch von Irene Vallejo schreit auf jeder Seite, warum. Wie im Original können die Figuren auch hier der göttlichen Bestimmung nicht entkommen, Elyssa ist Herrscherin von Kathago, Aeneas ist Schiffsbrüchiger nach dem Trojanischen Krieg und landet mit seinen Männern in ihrem Rech, mit dabei sein Sohn. Die Seherin Anna ist ganz begeistert von ihm, und hier beginnen schon die ersten feministischen Aspekte: WIll Anna überhaupt mal Kinder? Ist Elyssa schän genug für Aneas? Wie selbstbestimmt ist das Leben der jungen Frauen in Kathago? Am meisten gefällt mir jedoch die Erzählperspektive Eros: Was hat der Sohn Aphrodites sich eigentlich dabei gedacht, die beiden Unglücklichen zusammenzuführen, warum lenken die Götter so willkürlich? Dabei wird nicht unbeding entmythisiert, irgendwie schafft Irene Vallejo dem Stoff diesen rationalen Hauch zu verleihen, den er aus feministischer Perspektive braucht, ohne zu rational zu werden. Zeitlos und fesselnd leiten die Buchstaben durch den bekannten und doch neuen Inhalt, ich habe diese Lektüre mehr als genossen!

Melden

Fesselnde Neuerzählung eines Klassikers - "Elyssa, die Königin von Karthago"

Bewertung am 07.05.2024

Bewertungsnummer: 2195822

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Elyssa, die Königin von Karthago", übersetzt aus dem Spanischen von Kristin Lohmann und Luis Ruby, ist eine faszinierende Adaption des Teils der Aeneis, in dem Aeneas an den Stränden von Karthago landet und von Elyssa aufgenommen wird. Als jemand, der kein Latein beherrscht und die Geschichte nur aus Erzählungen kannte, fand ich dieses Buch äußerst packend. Die Autorin Irene Vallejo hat es geschafft, die klassische Geschichte in einem sehr ansprechenden Stil zu präsentieren. Die Kapitel sind in angemessener Länge gehalten, was das Lesen angenehm gestaltet. Durch die verschiedenen Perspektiven, die Vallejo verwendet - Aeneas, Elyssa, Anna, Eros und sogar Vergil selbst -, konnte ich mich gut mit den Charakteren verbunden fühlen und ihre Emotionen und Motivationen nachvollziehen. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie Vallejo die Perspektive einer starken Frau, nämlich Elyssa, in den Vordergrund rückt. Durch ihre Darstellung wird die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel betrachtet, was dem Leser eine tiefere Einsicht in die Ereignisse ermöglicht. Es war erfrischend, diese altbekannte Geschichte durch die Augen einer so einflussreichen weiblichen Figur zu erleben. Insgesamt ist "Elyssa, die Königin von Karthago" ein äußerst lesenswerter Roman, sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Liebhaber von Geschichten über starke Frauen. Irene Vallejos meisterhafte Erzählweise und die fesselnde Neuinterpretation eines klassischen Stoffes machen dieses Buch zu einem echten Juwel. Sehr empfehlenswert!
Melden

Fesselnde Neuerzählung eines Klassikers - "Elyssa, die Königin von Karthago"

Bewertung am 07.05.2024
Bewertungsnummer: 2195822
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Elyssa, die Königin von Karthago", übersetzt aus dem Spanischen von Kristin Lohmann und Luis Ruby, ist eine faszinierende Adaption des Teils der Aeneis, in dem Aeneas an den Stränden von Karthago landet und von Elyssa aufgenommen wird. Als jemand, der kein Latein beherrscht und die Geschichte nur aus Erzählungen kannte, fand ich dieses Buch äußerst packend. Die Autorin Irene Vallejo hat es geschafft, die klassische Geschichte in einem sehr ansprechenden Stil zu präsentieren. Die Kapitel sind in angemessener Länge gehalten, was das Lesen angenehm gestaltet. Durch die verschiedenen Perspektiven, die Vallejo verwendet - Aeneas, Elyssa, Anna, Eros und sogar Vergil selbst -, konnte ich mich gut mit den Charakteren verbunden fühlen und ihre Emotionen und Motivationen nachvollziehen. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie Vallejo die Perspektive einer starken Frau, nämlich Elyssa, in den Vordergrund rückt. Durch ihre Darstellung wird die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel betrachtet, was dem Leser eine tiefere Einsicht in die Ereignisse ermöglicht. Es war erfrischend, diese altbekannte Geschichte durch die Augen einer so einflussreichen weiblichen Figur zu erleben. Insgesamt ist "Elyssa, die Königin von Karthago" ein äußerst lesenswerter Roman, sowohl für Geschichtsinteressierte als auch für Liebhaber von Geschichten über starke Frauen. Irene Vallejos meisterhafte Erzählweise und die fesselnde Neuinterpretation eines klassischen Stoffes machen dieses Buch zu einem echten Juwel. Sehr empfehlenswert!

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Elyssa, Königin von Karthago

von Irene Vallejo

4.1

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Patricia Päßler

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Patricia Päßler

Thalia Dresden – Haus des Buches

Zum Portrait

3/5

Weniger Retelling, mehr Diogenes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Qualitativ kommt dieses Retelling für mich persönlich nicht an vergleichbare Werke z.B. von Madeline Miller, Pat Barker oder Natalie Haynes heran. Man braucht viel Vorwissen, da in der Geschichte quasi nichts erklärt wird. Ich habe das zwar, aber andere Leser:innen könnten Schwierigkeiten bekommen und im schlimmsten Fall das Buch deswegen abbrechen... Der Text ist literarisch sicher wertvoll, wie man es von diogenes gewohnt ist (und weswegen man zu Büchern dieses Verlags greift), aber für mich hat die schnörkelige Schreibweise viel Spannung gekostet, die der Stoff eigentlich hergibt. Stattdessen wirkt es etwas langatmig und durch die vielen Perspektiven kommt es auch zu einigen Wiederholungen. V.a. Elyssa kam für mich ziemlich unsympathisch herüber, weil sie hauptsächlich über ihre fehlende Jugend jammert. Dabei fand ich es gerade interessant mal eine ältere Protagonistin zu haben, die im Leben schon einiges durch und viel erreicht hat. Damit, dass sie sich selber aber nur auf ihre welkende Schönheit reduziert geht auch der feministische Gedanke des Retellings verloren... Vergils Perspektive war für die Geschichte auch nicht unbedingt zielführend, wobei sie mir persönlich aber noch mit am besten gefallen hat. Hätte man weglassen können, aber ich mochte es, wie seine Alltagsbeobachtungen mit seinem Epos verknüpft wurden. Ein Must-Read für alle Nerds, die die Dichtung der klassischen griechisch-römischen Antike verehren, aber für andere Leser:innen durchaus auch verzichtbar.
3/5

Weniger Retelling, mehr Diogenes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Qualitativ kommt dieses Retelling für mich persönlich nicht an vergleichbare Werke z.B. von Madeline Miller, Pat Barker oder Natalie Haynes heran. Man braucht viel Vorwissen, da in der Geschichte quasi nichts erklärt wird. Ich habe das zwar, aber andere Leser:innen könnten Schwierigkeiten bekommen und im schlimmsten Fall das Buch deswegen abbrechen... Der Text ist literarisch sicher wertvoll, wie man es von diogenes gewohnt ist (und weswegen man zu Büchern dieses Verlags greift), aber für mich hat die schnörkelige Schreibweise viel Spannung gekostet, die der Stoff eigentlich hergibt. Stattdessen wirkt es etwas langatmig und durch die vielen Perspektiven kommt es auch zu einigen Wiederholungen. V.a. Elyssa kam für mich ziemlich unsympathisch herüber, weil sie hauptsächlich über ihre fehlende Jugend jammert. Dabei fand ich es gerade interessant mal eine ältere Protagonistin zu haben, die im Leben schon einiges durch und viel erreicht hat. Damit, dass sie sich selber aber nur auf ihre welkende Schönheit reduziert geht auch der feministische Gedanke des Retellings verloren... Vergils Perspektive war für die Geschichte auch nicht unbedingt zielführend, wobei sie mir persönlich aber noch mit am besten gefallen hat. Hätte man weglassen können, aber ich mochte es, wie seine Alltagsbeobachtungen mit seinem Epos verknüpft wurden. Ein Must-Read für alle Nerds, die die Dichtung der klassischen griechisch-römischen Antike verehren, aber für andere Leser:innen durchaus auch verzichtbar.

Patricia Päßler
  • Patricia Päßler
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Karin Harmel

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Karin Harmel

Thalia Bielefeld

Zum Portrait

4/5

Was hätte sein können...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aeneas, der Gründer Roms, bekommt die Chance, stattdessen in Karthago zu bleiben. Dies ist ein Wendepunkt, der noch Generationen nachwirkt.
4/5

Was hätte sein können...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aeneas, der Gründer Roms, bekommt die Chance, stattdessen in Karthago zu bleiben. Dies ist ein Wendepunkt, der noch Generationen nachwirkt.

Karin Harmel
  • Karin Harmel
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Elyssa, Königin von Karthago

von Irene Vallejo

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Elyssa, Königin von Karthago