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Produktbild: Das verborgene Genie

Das verborgene Genie Roman | Mit ihrer Entdeckung hat Rosalind Franklin die Welt verändert. Doch drei Männer bekamen dafür den Nobelpreis

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Beschreibung

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ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13209

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

5341 KB

Übersetzt von

Kristin Lohmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783462310252

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ePUB 3

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13209

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07.03.2024

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KiWi eBooks

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Kristin Lohmann

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Deutsch

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9783462310252

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  • Ele

    aus xxx

    5/5

    09.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Die wahre Entdeckerin der Doppelhelix

    Das verborgene Genie, Romanbiografie von Marie Benedict, eBook, erschienen bei Kiepenheuer &Witsch eBook Eine weitere tragische Romanbiografie über eine starke Frau im Schatten der Weltgeschichte. Das Buch besteht aus drei Teilen die in 52 Kapitel aufgegliedert sind, diese sind mit Ort und Datum gekennzeichnet, der chronologische Überblick ist sehr gut möglich. Gedanken und französische Phrasen sind kursiv hervorgehoben. Die Autorin schreibt sehr flüssig und aus der Sicht von Rosalind, die wissenschaftlichen Zusammenhänge waren mir zu jedem Zeitpunkt klar. Spannung kam erst mit dem Wettrennen um die Veröffentlichung über den Aufbau der DNA, ca. ab der Hälfte des Buches zustande. Insgesamt sind mir alle Charaktere fremd geblieben selbst die Protagonistin. Dr. Rosalind Franklin entstammte einer angesehenen jüdischen Familie Englands. Schon früh zeichnete sich ihr außerordentlicher Intellekt in den Naturwissenschaften ab. Sie studierte in Cambridge Naturwissenschaften ihr Schwerpunkt lag auf Kristallographie und physikalische Chemie. Als Frau fand sie in den naturwissenschaftlichen Fächern nur schwer Anerkennung. Die Gelegenheit zu kriegswichtiger Arbeit bot sich ihr, als 1942 an der neu eingerichteten „British Coal Utilisation Research Association“ eine Belegschaft aus frisch graduierten Physikern zusammengestellt wurde. Dort forschte sie an der physikalisch chemischen Eigenschaft von Kohle und promovierte 1945. Das Buch beginnt mit ihrer Arbeit in Paris. Sie wurde zur Expertin für Kristallstrukturanalyse. Schon dort legte sie auf die Strahlenmenge bei ihren Versuchen mit Röntgengeräten wenig Wert, nach einer unglücklichen Liebe und auf das Drängen ihrer Eltern kehrte sie nach England zurück. Die Pariser Jahre waren die glücklichsten ihres Lebens. Zurück in London arbeitete sie am King‘s College zusammen mit ihrem Assistenten Ray Gosling auf dem Gebiet der experimentellen Röntgenoptik. Dort suchte sie den Aufbau und die Zusammensetzung der menschlichen DNA, Ihr gleichgestellter Kollege Wilkins und auch der Vorgesetzte Randall sowie viele Mitarbeiter behandelten sie wie eine Assistentin. Die Arbeit und Mühe die sie investierte wurden von anderen ausspioniert und für deren Zwecke verwendet. Auch hier ignorierte sie die beachtliche Strahlenmenge die ihr Dosimeter anzeigte. Letztendlich haben die Forscher Watson und Crick, die Lorbeeren die auf ihre aufopfernde Arbeit zurückzuführen sind erhalten, sie gelten als die Entschlüsseler der DNA und haben für das Modell der Doppelhelix den Nobelpreis erhalten. Enttäuscht und frustriert wechselte sie zum Birkbeck College und hat auch dort großartige Forschungen und Erkenntnisse in der Genetik errungen. Sie wurde nur 37 Jahre alt, ihre Krebserkrankung ist auf die Auswirkung von Röntgenstrahlung aufgrund ihrer Forschung zurückzuführen. Marie Benedict hat mit diesem Roman über das Leben von Dr. R. Franklin einen weiteren aufschlussreichen und fesselnden Lebensweg einer Frau im Schatten der Weltgeschichte und der Männer verfasst. Ich war sehr angetan und auch aufgebracht, auch ich habe in meiner Ausbildung die Information bekommen, dass Watson und Crick die „Väter“ der DNA und der Doppelhelix sind, von Rosalind Franklin hatte ich bis hierhin kein Wort gehört. Da es sich um eine Roman-Biografie handelt ist es jedoch nicht sicher ob sich alles, so wie beschrieben, zugetragen hat. Trotzdem ist Rosalind Franklin eine von mir bewunderte Frau, die ihre Gesundheit der Wissenschaft geopfert hat, die Wissenschaft, die ihr am Ende leider das Leben nicht verlängern konnte. Meine Empfehlung für Leser, die sich für das Thema Physik, Chemie, Genetik und die Zusammenhänge oder für Rosalind Franklin interessieren. Von mir 4 Sterne.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    08.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Beeindruckende Persönlichkeit

    Zum Inhalt: Rosalind ist Wissenschaftlerin durch und durch und das hat sie immer schon ein wenig zur Außenseiterin gemacht, denn gerade als Frau ist sie immer noch eine Ausnahmeerscheinung. Sie soll das Geheimnis der DNA entschlüsseln und setzt alles daran, dass zu erreichen, denn damit wird sie es den Männern endlich zeigen. Doch mit dem was dann passiert, hat sie nicht gerechnet. Meine Meinung: Mal wieder eine Frau, die mir bisher so ganz und gar unbekannt war und was für eine kluge und durchsetzungsstarke Frau! Ich kann kaum ermessen, wie schwer es für Frauen ihres Schlages war, das Leben nach ihre Wünschen zu leben, aber schön, dass es solche Frauen gab. Sehr gut gefällt mir, dass Frauen der Geschichte, die eben nicht den ihn zustehenden Ruhm bekommen haben, auf diese Weise ihren Raum bekommen. Ich fand das Buch sehr interessant und gut lesbar. Fazit: Beeindruckende Persönlichkeit

  • Tschy

    5/5

    07.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Der verborgene Ruhm der Rosalind Franklin

    Rosalind Franklin widmet alle ihre Energie der Wissenschaft. Auch gegen den Willen der Eltern, die sie erstens gerne bei sich in der Nähe hätten und zweitens nicht gerne sehen, dass sie nur ihre Wissenschaft im Kopf hat, geht sie nach Paris und wird dort Chercheur in einem Labor. Ihre wahnsinnige Intelligenz erlaub ihr große Fortschritte zu erzielen, aber es wird auch schon bei dieser ersten Station deutlich, wie schwer sie es als Frau hat. Durch Röntgenaufnahmen gelingt es Rosalind und ihrem Team die Doppelhelixstruktur der DNA zu entschlüsseln, aber den Ruhm bekommen andere. Ich finde es auch toll und realistisch zu sehen, unter welchem Druck Rosalind steht, es geht an einer Stelle im Buch um neue Forschungsgelder, die generiert werden sollen und Rosalind wird unter Druck gesetzt. Sie soll ihre Erkenntnisse veröffentlichen, auch wenn es noch zu früh ist und sie sich noch nicht ganz sicher ist. Rosalind kommt als sehr sympathische und geniale Wissenschaftlerin rüber, sie ist authentisch und arbeitet immer lösungsorientiert. Aber sie geht nicht über ‚Leichen‘ wie ihre männlichen Kollegen und macht sich zum Beispiel schon große Gedanken, was mit ihren Doktoranten passiert, wenn sie ihre Stelle verlässt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich konnte mich gut in Rosalind Franklin und ihre Herausforderungen hineinversetzen. Was mir gefehlt hat in dem Buch ist ein Nachwort, welches aufklärt, was Fiktion in dem Buch ist und was nicht.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Leben der Forschung gewidmet

    Ohne Rosalind Franklin wäre die Entschlüsselung DNA, für deren Entdeckung die Forscher Watson, Crick und Wilkens den Nobelpreis erhielten, nicht möglich gewesen. In ihrem Buch „Das verborgene Genie“ wird ihr Leben, das sie vollständig der Forschung im Bereich der Naturwissenschaften gewidmet hat, in Romanform einem neuen Publikum zugeführt und der Skandal um das Wettrennen zwischen Labors und Forschern aufgedeckt. Sie wird diese Aufgabe lösen, in einer von Männern und Machtspielen durchtränkten misogynen Wissenschaftsumfeld, doch erst posthum wird ihrer bahnbrechenden Leistung als Wissenschaftlerin die gebührende Ehre zuteil. Meine persönlichen Leseeindrücke Rosalind Franklin war eine beeindruckende Frau, die ihr ganzes Engagement der Forschung im Bereich der Naturwissenschaften gewidmet hat. Ihre bahnbrechenden und brillanten Fähigkeiten als Röntgenkristallographin, ihre penile und präzise Arbeitsweise und ihre uneingeschränkte Hingabe zur Wissenschaft haben aus ihr eine herausragende bereichsübergreifende Forscherin gemacht, ohne die die Entdeckung der DNA mit ihrer helikalen A-Form und B-Form nicht zu jener Zeit gelungen wäre. Diesen Werdegang hat Marie Benedict unheimlich spannend dargeboten. Ihr kriminalistisches Gespür, mit der sie die Sabotage und die Spionage rund um die Forschungen zur DNA der herausragenden Rosalind Franklin aufdeckt, sind fesselnd erzählt. Eingebunden in einem misogynem Forschungsumfeld, das sich, mit Ausnahme von Paris, toxisch auf Rosalind Franklins Befinden auswirkte und am Ende einen schrecklichen Tribut verlangte, wurde sie durch das Wettrennen der beiden großen britischen Labore, dem Londoner „King’s College“ und dem“ Cavenish Laboratory" der Universität Cambridge, dem ein Bruch eines Gentleman Agreements zur DNA- Forschung vorausgegangen war, ihrer großen Entdeckung beraubt, durch Röntgenstrahlen die Struktur der DNA darstellen zu können. Wenn auch ihr Privatleben im Hintergrund bleibt, sind die weinigen Einblicke geschickt eingebaut und runden das Profil dieser ganz besonderen Frau ab. Auf Basis des spektakulären Bildes Nr. 51, aufgenommen von ihrem Assistenten Raymond Gossling und mithilfe einer Reihe von mathematischen Berechnungen wollte sie eine perfekte Nachbildung des DNA-Models anfertigen. Doch ihre Forschungsergebnisse werden von machtgierigen männlichen Kollegen gestohlen, die ihr mit der Veröffentlichung des großen Coups zuvor kommen. Wenngleich ihr Privatleben weitgehendst im Hintergrund bleibt, sind die wenigen Einblicke in ihren persönlichen Lebensbereich geschickt eingebaut und runden ihr Profil ab. Unbedingt und unerlässlich sind die Informationen im Nachwort, die nochmals auf eine Persönlichkeit aufmerksam machen, die es lohnt, kennen und schätzen zu lernen. „Das verborgene Genie“ ist für mich das beste Buch der Reihe um „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“ des letzten Jahrhunderts. Fazit „Das verborgene Genie“ erzählt die Geschichte der großen Rosalind Franklin, die ihr Leben der Naturwissenschaften gewidmet und durch ihre brillanten Fähigkeiten bedeutend zur Entdeckung der DNA beigetragen hat. Es ist ihrer Freundin Anne Sayre zu verdanken, dass die Nachwelt davon erfährt und die Wahrheit über die Nobelpreisträger Watson, Crick und Wilkins bekannt geworden ist.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    04.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine späte Hommage an eine herausragende Wissenschaftlerin, deren Verdienste sich Männer auf die Fahnen geheftet haben

    „Rosalind ist erschreckend schlau – aus reinem Vergnügen verbringt sie ihre ganze Zeit mit Arithmetik & ihre Rechnungen stimmen immer.“ Marie Benedict hat in ihrer Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“ die fünfte Frau, die trotz überragender Leistungen kaum in der breiten Öffentlichkeit bekannt ist, porträtiert. Wer ist nun Rosalind Franklin? Geboren 1920 als Tochter eines wohlhabenden anglo-jüdischen Ehepaars zeigt sich schon früh, dass in Rosalind eine Wissenschaftlerin steckt. Sie studiert ab 1938 an der Cambridge University. Weil ihre Chemie-Kenntnisse herausragend sind, erhält sie ein Stipendium und schließt ihr Studium der Naturwissenschaften 1941 mit dem Doktortitel ab. Im Rahmen dieses Studiums spezialisiert sie sich auf die Kristallographie und chemische Physik. Zum Leidwesen ihrer Familie, die sie lieber als Ehefrau und Mutter sowie in Wohltätigkeisausschüssen sieht, geht sie nach Paris, wo sie von 1947 bis 1950 an der Laboratoire Central des Services Chimiques de L’Etat forscht. Sie wird DIE Kapazität in der Kristallstrukturanalyse. Danach kehrt sie nach London zurück und ist am King´s College in London tätig. Dort forschte an der Entschlüsselung der DNA. Obwohl Biochemie nicht ihr Spezialgebiet ist, ist sie wild entschlossen, das Geheimnis rund um die Bausteine des Lebens zu entschlüsseln. Während im Pariser Labo ein kollegiales und respektvolles Miteinander geherrscht hat, legt man ihr in London allerlei Prügel vor die Füße. So wird stets als „Miss Franklin“ und nicht als „Doktor Franklin“ tituliert während die Männer mit ihren akademischen Titeln angesprochen werden. „In Cambridge waren seit 1869 Frauen zugelassen, Juden seit 1871; aber anders als in Oxford, wo man Frauen seit 1921 einen akademischen Titel gewährte, wurden Frauen hier nicht als ‚Universitätsangehörige‘ akzeptiert. Auch betrachtete man Frauen nicht als vollwertige Studenten, sondern lediglich als ‚Schülerinnen der Colleges von Girton und Newnham‘. Sie hatten nur nominell Anspruch auf einen Titel. Der ‚Titten-Titel‘ war ein gelungener Scherz. Studentinnen war der Zugang zu den Vorlesungen der Männer gestattet, aber man erwartete von ihnen zumindest bis in die frühen dreißiger Jahre, dass sie in den vorderen Reihen beieinander saßen … Die Dozentinnen und die Prinzipalin von Newnham durften nicht an wichtigen Universitätszeremonien teilnehmen. Vielmehr erwartete man von ihnen, dass sie bei traditionellen Feierlichkeiten, wenn die Männer ihre scharlachroten Akademikerroben und die schwarzen, samtenen Doktorhüte trugen, mit Hut und Handschuhen bei den Ehefrauen des Lehrkörpers saßen.“ Als sich ihr die Struktur der DNA als Doppelhelix offenbart, scheint sie am Höhepunkt ihrer Forschungsarbeiten zu sein. Doch sie hat nicht mit dem Neid, der Missgunst und dem Geltungsbedürfnis ihrer Kollegen James Watson, Francis Crick und Maurice Wilkins gerechnet, die sich den Erfolg auf ihre eigenen Fahnen heften und Franklins Forschung mit keinem Wort erwähnen. Dass das Trio 1962 den Nobelpreis „für die Entdeckung der Molekularstruktur der Nukleinsäuren und ihre Bedeutung für die Weitergabe von Information in Lebewesen“ erhält und ihre Schlüsselrolle am Erfolg der Forschung totschweigen, wird Dr. Rosalind Franklin nicht mehr erleben. Sie stirbt 1958 an den Folgen einer Krebserkrankung, deren Ursache die hohe Strahlenbelastung, der sie während ihrer Forschungen ausgesetzt gewesen ist. Meine Meinung: Nach „Frau Einstein“, „Lady Churchill“, „Mrs. Agatha Christie“ und „Die einzige Frau im Raum“ widmet sich die Autorin einer Wissenschaftlerin, die ähnlich wie Mileva Marić (Einsteins erste Frau) im Dunkel der Geschichte beinahe verschwunden ist. Marie Benedict zeichnet ein Bild der Wissenschaft in der es von Egomanen und selbstherrlichen Männern nur so wimmelt. Wer sich die Liste der Nobelpreisträger ansieht, wird erkennen, dass sich daran bis heute nur wenig geändert hat. Frauen als Preisträgerinnen sind in allen Kategorien in der Minderzahl. Die biografische Roman ist in der Ich-Form geschrieben, so dass sich die Leser sehr gut in die Rolle der brillanten Forscherin hineinversetzen können. Die Forschungsarbeit ist gut beschrieben, obwohl sie für die meisten von uns ein wenig abstrakt erscheinen. Nicht verschwiegen sind die Risiken, die damals und heute mit diesen Arbeiten verbunden sind und, dass manchmal mit den Sicherheitsvorkehrungen bewusst nachlässig umgegangen worden ist (S.48). Rosalind Franklin reiht sich in die lange Liste der NaturwissenschaftlerInnen ein, die auf Grund der hohen Strahlenbelastung in der Forschung einem Krebsleiden erlegen sind. Die Autorin offenbart auch das Spannungsfeld in dem Rosalind Franklin lebt. Einerseits ist es das gesellschaftliche Umfeld, das sie versucht in die Schranken zu weisen und andererseits liegt ihr die eigene Familie immer wieder in den Ohren, endlich zu heiraten. Wäre sie ein Sohn geworden, so hätte dieser sich seinen Forschungen hingeben können, ohne ständig an die Pflicht eine Familie zu gründen und für Nachkommen zu sorgen, erinnert zu werden. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Geschickt verknüpft die Autorin Fakten mit Fiktion und gewährt damit ihren Lesern einen Einblick in die wissenschaftlich Forschung. Fazit: Gerne gebe ich diesem biografischen Roman, der das kurze Leben von Dr. Rosalind Franklin nachzeichnet, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Bewertungen (147)

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  • Zum Bewerterprofil von Sabine Rößler

    Sabine Rößler

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben für die Forschung

    Rosalind Franklin hat die Struktur unseres Lebens entdeckt. Doch wurde sie dafür geehrt ? Wohl eher nicht. Den Erfolg über die Entdeckung der Doppelhelixstruktur unserer DNA ging an drei Ihrer männlichen Kollegen. Ein absolut lesenswertes Buch, über eine bemerkenswerte Frau, deren Arbeit erst viel später gewürdigt wurde.
  • Zum Bewerterprofil von Lea Nallin

    Lea Nallin

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Entdeckung ihres Lebens?

    Eine außergewöhnliche Frau, die nie die Anerkennung erhalten hat, die ihr gebührt. Ihre Geschichte ist so beeindruckend wie niederschmetternd und auf jeden Fall sehr lesenswert. Durch die Form der Romanbiographie schafft die Autorin den Leser:innen einen einfachen Einstieg in die von Naturwissenschaften geprägte Lebensgeschichte. Denn obwohl ich nichts von Wissenschaft verstehe, habe ich mich als Leserin nie gelangweilt oder zurückgelassen gefühlt. Leider ist nicht ganz klar, wie viel von der Geschichte tatsächlich so passiert ist und welche Teile die Autorin verändert bzw. hinzugefügt hat. Aber schlussendlich bin ich einfach froh, diese beeindruckende Persönlichkeit etwas näher kennengelernt zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht ganz so wie erwartet...

    Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und das mich dann doch eher enttäuscht hat. Das fasst es wohl am besten zusammen. Erstmal hatte ich mich gewundert, wieso es sich so anders liest, als von Marie Benedict gewohnt :( Dann fiel mir auf, dass es eine andere Übersetzerin hat, als ihre anderen Bücher. Also sollten auch Fans der Autorin eventuell in der Leseprobe prüfen, ob der andere Stil ihnen gefällt. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es vermutlich nach dem ersten Abschnitt spätestens abgebrochen - in dem erfährt man nämlich kaum etwas über Rosalind Franklins Froschungen, stattdessen ergeht es sich in Drama, das gut zu einem (schlechten) Liebesroman gepasst hätte. Ab dem zweiten Abschnitt bessert sich das, dann bekommen wir mehr Einblicke in ihre Arbeit. (Wer den ersten Leseabschnitt mochte, der wird es vermutlich ab da zu sachbuchig finden...) Leider ist die Darstellung von Rosalinds Charakter nicht durchgängig einheitlich. Wie schon erwähnt gibt es anfangs viel Liebesdrama, dann wird wiederum behauptet, dass sie nur für ihre Arbeit lebt und später spielt die Liebe dann doch wieder eine größere Rolle. Das ergab für mich leider kein rundes Bild, sondern wirkte, als hätte die Autorin willkürlich Fakten und Fiktion gemischt. Das wiederum wird leider nicht aufgeklärt, hier hätten sich einige Mitleserinnen - inklusive mir - ein ausführlicheres Nachwort gewünscht, in dem aufgeschlüsselt wird, was so wirklich passiert ist und was für den Roman dazugedichtet wurde. Genauso bei ihrer Beziehung zu den Herren Watson und Crick - angeblich haben sie nie ein gutes Haar an den anderen gefunden, aber dann gibt es Momente im Buch, in denen sie viel zu freundlichen Umgang pflegen? Was ich persönlich ebenfalls schade fand, war, dass Rosalind eine starke Frau ist, die sich in einer Zeit in der Wissenschaft durchgesetzt hat, als das noch schwerer war als heute. Sie hat quasi ihren Mann gestanden und wollte für ihre Forschung respektiert werden. Und dann wird in ihrer Romanbiografie ständig eine superweibliche Seite von ihr beschrieben. Entweder diese Liebesgeschichte oder, auch ganz schlimm!, es wird ständig ihre Kleidung kommentiert, vor allem ihre Arbeitskleidung (dunkler Rock, helle Bluse und Laborkittel). So würde doch niemand über einen männlichen Wissenschaftler schreiben, da würden Erfolge rausgekehrt und nicht seine Klamotten! Also leider ein Buch, das weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Es hatte seine Momente, aber im Großen und Ganzen ist es nur mittelmäßig - 2,5 von 5 Sternen.

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