Produktbild: Alles Licht, das wir nicht sehen

Alles Licht, das wir nicht sehen Roman - Das Buch zur Netflix-Serie

16

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

519

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/4,5 cm

Gewicht

732 g

Farbe

Ozeanblau / Graugrün

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

All the Light We Cannot See

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81534-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

519

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/4,5 cm

Gewicht

732 g

Farbe

Ozeanblau / Graugrün

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

All the Light We Cannot See

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81534-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Ann

    aus Bünde

    5/5

    28.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flugblätter - Bei Tagesanbruch fliegen sie vom Himmel

    Anthony Doerr schafft es in seinem Roman einen poetischen Blickwinkel auf den zweiten Weltkrieg zu beschreiben, ohne dabei die Brutalität, die Missstände oder die Hilflosigkeit auf allen Seiten zu beschönigen oder gar außer Acht zu lassen. Die Willkür und die Zufälle die über den Werdegang und die Geschichte eines Menschen entscheiden sind wunderschön eingefangen worden. Es geht um das blinde Mädchen Marie-Laure das mit ihrem Vater in Paris lebt. Ihr Vater ist im Museum angestellt und so hat sie von klein auf die Möglichkeit die Welt mit ihren Sinnen zu studieren, wahrzunehmen, zu erkunden. Als Paris dann besetzt wird, fliehen die beiden zu einem kauzigen Onkel und dessen Haushälterin nach Saint-Malo und wohnen während des Krieges dort. Werner dagegen wächst als Waise in einem Heim mit seiner Schwester im Ruhrpott auf und sein Weg in die Minen ist eigentlich schon festgelegt. Doch er verdankt es seinem Interesse und seiner Begabung für Mechanik und Elektronik einen Platz an einer elitären Schule zu erhalten. Dies führt ihn jedoch auch gradewegs zur Wehrmacht und in den Krieg. Die Geschichte der beiden ist von Anfang an miteinander verwoben, auch wenn man erst später versteht wodurch genau. Die Personen die im Leben der beiden auftauchen und eigentlich Nebenrollen sind bleiben einem ebenso im Gedächtnis wie die Geschichte selbst. Madame Manec, Etienne, Frederick, Volkheimer,…. Der Schreibstil ist brillant, wenn man kurze Kapitel mag. Ich liebe sie. So bin ich förmlich durch dieses Buch geflogen und konnte es schwer zur Seite legen. Die Sprache ist nicht zuletzt durch Marie-Laures Blick auf die Welt bildgewaltig und poetisch.

  • Bewertung

    4/5

    21.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles Licht, das wir nicht sehen

    Über dieses Buch wurde viel Feedback abgegeben, so das ich nicht viel mehr dazu beitragen könnte. Wir Lesen jeden Nachmittag in drei Seniorenheimen vor. So auch dieses Buch und es war wieder ein schöner Erfolg.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    26.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gute Unterhaltung Der Roman…

    Gute Unterhaltung Der Roman «Alles Licht, das wir nicht sehen» des amerikanischen Schriftstellers Anthony Doerr wurde von seinen Landsleuten begeistert aufgenommen und erhielt den Pulitzer Prize des Jahres 2015. Die Begeisterung in den deutschen Feuilletons hielt sich in Grenzen, was daran liegen mag, dass Romane aus dem Zweiten Weltkrieg hierzulande viel häufiger veröffentlich werden und das Thema den meisten Lesern vertraut sein dürfte. Wenn man es nicht wüsste, würde man wohl kaum darauf kommen, dass dieses Buch nicht von einem Deutschen oder Franzosen geschrieben wurde, so vertraut ist einem das Erzählte, so wenig «schimmert» der Amerikaner durch als Autor. In zwei Haupt-Ebenen wird mit vielen Rückblenden die Geschichte zweier junger Leute erzählt. Da ist zum einen Werner, ein deutscher Waisenjungen aus dem Ruhrgebiet, dessen früh erkannte, technische Begabung für Radiogeräte dazu führt, dass er in eine Nationalpolitische Lehranstalt kommt und später mit strengem Drill zum Spezialisten für die Wehrmacht ausgebildet wird. Im Laufe des Krieges wird er an verschiedenen Orten in den von Deutschland besetzten Gebieten dazu eingesetzt, die mit Rundfunk-Sendern bewerkstelligte Kommunikation feindlicher Partisanen und Spione mittels Peilempfängern aufzuspüren und auszuschalten. In Paris lebt die blinde Halbwaise Marie Laure bei ihrem Vater, der sich rührend um sie kümmert. Er ist als Schlosser im riesigen Nationalmuseum der Hauptstadt tätig und für tausende von Schlüsseln verantwortlich, eine absolute Vertrauensstellung. Als die Nazis auf Paris vorrücken und er emigrieren will, soll er einen ungeheuer kostbaren Diamanten aus dem Bestand des Museums mitnehmen. Von dem sind drei wertlose Duplikate angefertigt worden, die von drei weiteren Vertrauens-Personen ebenfalls in Sicherheit gebracht werden sollen, wobei keiner von ihnen weiß, wem der echte Stein anvertraut wurde. Marie Laure emigriert mit ihrem Vater nach Saint-Malo an der Atlantikküste zu einem etwas wunderlichen Onkel, der dort mit einer Wirtschafterin in einem fünf Stockwerke hohen Haus zurückgezogen lebt. Er besitzt dutzende von Radioapparaten und hat auf dem Dachboden einen Sender mit einer ausklappbaren Antenne installiert, die man nach dem Betrieb gleich wieder zusammen klappen kann, womit sie für den Feind praktisch unsichtbar bleibt. Nach der Invasion der Alliierten wird Werner mit seinem Team darauf angesetzt, diesen Sender der Résistance aufzuspüren. Den betreibt inzwischen Marie Laure, die ihre Dossiers im Brot versteckt täglich von der Bäckerin bekommt. Genau dorthin wird Werner versetzt, um diesen Spionagesender endlich aufzuspüren. Aber auch ein Edelstein-Experte der Nazis, der dem berühmten Diamanten auf der Spur ist, taucht in Saint-Malo auf und dringt in das Haus ein. Werner hat die ausklappbare Antenne entdeckt, hat Marie Laure kennen und lieben gelernt, kommt jetzt ebenfalls in das Haus und erschießt den Nazi-Schergen. In dem nie ins Kitschige abgleitenden Plot wird geschickt ein Spannungsbogen aufgebaut, der den Leser bis zum Schluss gefangen hält, Mit einer der Thematik angepassten, nüchternen Sprache werden viele Facetten der Zeit zwischen Frankreichs Besetzung durch Nazi-Deutschland und der Befreiung durch die Alliierten aufgezeigt, was interessant ist, auch wenn man Vieles natürlich schon weiß. Bemerkenswert und erfreulich ist auch die zwischen gut und böse differenzierende Figurenzeichnung, zu der die durchweg stimmigen Dialoge ebenfalls beitragen. Übertrieben und ins Kitschige abgleitend aber sind die vielen Zufälle, die den Plot schon fast in Märchenhafte steigern. Zu denen zählen die geschilderte Sonder-Begabung von Werner ebenso wie die wissenschaftlichen Kenntnisse von Marie Laure über Wasser-Schnecken. Gut unterhalten aber wird man trotzdem, man liest diesen Roman gerne bis hin zum überraschenden Ende!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Wege, ein Krieg

    Man folgt hier zwei Perspektiven, der eines (deutschen) Waisenjungen und der eines blinden (französischen) Mädchens, von vor bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Dementsprechend ist die Thematik auch bedrückend. Die Kapitel sind sehr kurz, was das Lesen schnell macht, gleichzeitig muss man sich an diesen Schreibstil etwas gewöhnen. Es sind viele kleine Szenen, die sich nach und nach zu einem ganzen Bild fügen. Allerdings auf so gute Weise erzählt, dass so viel auch in diesen kurzen Kapiteln passiert. Besonders prägend sind die verschiedenen Menschen, denen die zwei begegnen und die ihr Leben auf ganz unterschiedliche Weise prägen. Die Geschichte der Beiden läuft zwangsweise irgendwann aufeinander zu und man fragt sich, ob und wie sie sich wohl begegnen werden… Diese Geschichte kann einen gar nicht kalt lassen.

  • Bewertung

    5/5

    31.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte

    Vor Kriegsbüchern scheue ich mich oft, da sie sehr emotional sind und damit keine leichte Kost sind. Aber nachdem ich "Wolkenkuckucksland" gelesen habe und begeistert war, habe ich "Alles Licht, das wir nicht sehen" eine Chance gegeben und bereue es nicht. Anthony Doerr hat es wieder geschafft, mit ein paar Sätzen so viel zu bewirken, dass ich danach manches Mal das Buch weglegen musste zum grübeln. Es war wundervoll geschrieben, teils sehr poetisch. Es geht hier um Marie-Laure, die in ihrer Kindheit erblindet ist. Ihr Vater fertigt für sie ein Modell der Gegend an, in der sie leben, damit sie sich zurecht finden kann. Ohne zu weit ins Detail der Kriegsgeschehnisse zu gehen, wird die Thematik hier aber gut angesprochen und regt zum Nachdenken an. Fazit: Ein wirklich wundervolles Buch, das man gelesen haben sollte!

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Michel

    J. Michel

    Thalia Mayersche Mönchengladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende historische Fiktion

    Alles Licht, das wir nicht sehen ist eine historische Fiktion, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt. Wir folgen Marie, die mit ihrem Vater im besetzten Frankreich lebt und Werner, der als Mitglied der Hitlerjugend seine Heimat Essen verlässt. Anthony Doerr gelingt es den Alltag zweier Kinder zu beschreiben, die während eines Krieges aufwachsen und zeigt dabei, wie unterschiedlich die Welt aussieht wenn man in verschiedenen Umgebungen aufwächst. Sehr beeindruckend geschrieben und definitiv eine wichtige Geschichte. Taktvoll geschrieben und auch geeignet für LeserInnen, die nicht gerne gewalttätige oder explizit traumatische Geschichten lesen, da hier vieles nur angedeutet oder symbolisch beschrieben wird. Besonders gefallen hat mir der Symbolismus des Juwels, der laut den Sagen seinen Träger schützt, den Menschen in seiner Nähe jedoch Unheil bringt…
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschön

    Ein großartiger Roman! Zwei junge Menschen während des 2. Weltkriegs: Sie ist blind, er ein deutscher Soldat - Stück für Stück verweben sich beide Geschichten ineinander und lassen einen sprachlos und mit Tränen in den Augen zurück. Poetisch und eindrucksvoll geschrieben - darf wirklich in keinem Bücherregal fehlen. <3
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Dauter

    Andrea Dauter

    Thalia Berlin Borsig – Hallen Am Borsigturm

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kurzserie ist gut, doch das...

    Die Kurzserie ist gut, doch das Kopfkino beim Lesen ist einfach viel kreativer und erzeugt sehr viel mehr Spannung und Emotionen. Diese Geschichte der beiden jungen Menschen, jeweils aus deren Perspektive erzählt, hat solch eine Dynamik, die einen einfach nicht mehr loslässt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Lieber lesen!

    Ein von mir geschätztes Buch, noch mal ans Licht gehoben durch eine aktuelle Verfilmung, doch für mich bleibt es dabei, das Buch ist um Klassen besser, Kopfkino garantiert, die Qualität liegt beim Lesenden.
  • Zum Bewerterprofil von K. Plesovskich

    K. Plesovskich

    Thalia Cuxhaven

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine einnehmende Geschichte mit einem unvergleichlichen Erzählstil

    Eines meiner Lieblingsbücher. So haben sie den 2. Weltkrieg bisher noch nicht erlebt. Aus der Sicht von zwei Jugendlichen schildert Doerr das Leben während des 2. Weltkriegs in Frankreich und Deutschland. Alle Ereignisse spitzen sich auf die Begegnung der beiden zu und diese wird anders verlaufen, als man es vorher denkt. Eindrucksvoll, einnehmend vor allem durch Anthony Doerrs sehr poetischen und tollen Erzählstil. Ich hatte Tränen in den Augen und noch Tage nach der Lektüre einen Kloß im Hals.

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