Schattenzeit
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Deutschland 1943: Alltag und Abgründe

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Beschreibung

Rezension

»Selten passiert es in Zeiten von starker Abstumpfung und Reizüberflutung, beim Lesen noch so berührt zu werden.« ("NDR Kultur")
»Hilmes hat gründlich recherchiert und erzählt sehr lebendig und farbig. [...] Ein Buch, dass von Anfang an fesselt.« ("BR Klassik")
»Wie ein literarischer Modellbauer rekonstruiert Oliver Hilmes aus Relikten des täglichen Lebens die Welt des deutschen Nationalsozialismus. […] Und dieses literarische Vorhaben gelingt ihm meisterhaft.« ("Juli Zeh")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/2,3 cm

Gewicht

283 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11147-4

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Fesselndes Mosaik

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 26.04.2024

Bewertungsnummer: 2187735

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florian Illies und Uwe Wittstock haben es getan, und auch von Oliver Hilmes gibt es mit „Berlin 1936“ bereits eine Veröffentlichung, die sich dieser Methode bedient, nämlich Ereignisse eines klar definierten Zeitraums nicht nur chronologisch zu erzählen, sondern auch durch zahlreiche Perspektivwechsel und Episoden Atmosphäre und Zeitgeist zu veranschaulichen. Doch im Unterschied zu den Vorgenannten richtet Hilmes seinen Blick auf ein individuelles Schicksal und stellt dieses ins Zentrum des erzählenden Sachbuchs „Schattenzeit. Deutschland 1943: Alltag und Abgründe“. Er erzählt von Karlrobert Kreiten, einem herausragenden Pianisten seiner Generation, gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt, der sich im Gespräch mit einer Freundin der Familie zu unbedachten Äußerungen zur politischen Lage hinreißen lässt. Diese denunziert ihn, Kreiten wird verhaftet, angeklagt, verurteilt und sechs Monate später in Plötzensee gehängt. Wer nun aber den Autor für die Konzentration auf diesen Fall kritisiert, sollte nicht vergessen, dass Kreiten kein Einzelfall ist, sondern stellvertretend für die namenlosen Gegner des Regimes steht, die ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlen mussten. Neben zahllosen tragischen Ereignissen wirken einige der Episoden (wie z.B. die Beschreibung der Eröffnung von E. Ardens Schönheitssalon) fast schon banal, und ja, sie sind es auch. Aber sie haben durchaus ihre Berechtigung und den Platz in diesem Buch verdient, denn sie vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Gefühl für die Atmosphäre und das, was den Alltag 1943 ausmacht. Ein fesselndes Mosaik, hervorragend recherchiert und aufbereitet, lebendig erzählt, berührend und passagenweise nur schwer zu ertragen. Ein wichtiges Zeitzeugnis, das ich allen Leserinnen und Lesern nachdrücklich empfehle.
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Fesselndes Mosaik

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 26.04.2024
Bewertungsnummer: 2187735
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florian Illies und Uwe Wittstock haben es getan, und auch von Oliver Hilmes gibt es mit „Berlin 1936“ bereits eine Veröffentlichung, die sich dieser Methode bedient, nämlich Ereignisse eines klar definierten Zeitraums nicht nur chronologisch zu erzählen, sondern auch durch zahlreiche Perspektivwechsel und Episoden Atmosphäre und Zeitgeist zu veranschaulichen. Doch im Unterschied zu den Vorgenannten richtet Hilmes seinen Blick auf ein individuelles Schicksal und stellt dieses ins Zentrum des erzählenden Sachbuchs „Schattenzeit. Deutschland 1943: Alltag und Abgründe“. Er erzählt von Karlrobert Kreiten, einem herausragenden Pianisten seiner Generation, gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt, der sich im Gespräch mit einer Freundin der Familie zu unbedachten Äußerungen zur politischen Lage hinreißen lässt. Diese denunziert ihn, Kreiten wird verhaftet, angeklagt, verurteilt und sechs Monate später in Plötzensee gehängt. Wer nun aber den Autor für die Konzentration auf diesen Fall kritisiert, sollte nicht vergessen, dass Kreiten kein Einzelfall ist, sondern stellvertretend für die namenlosen Gegner des Regimes steht, die ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlen mussten. Neben zahllosen tragischen Ereignissen wirken einige der Episoden (wie z.B. die Beschreibung der Eröffnung von E. Ardens Schönheitssalon) fast schon banal, und ja, sie sind es auch. Aber sie haben durchaus ihre Berechtigung und den Platz in diesem Buch verdient, denn sie vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Gefühl für die Atmosphäre und das, was den Alltag 1943 ausmacht. Ein fesselndes Mosaik, hervorragend recherchiert und aufbereitet, lebendig erzählt, berührend und passagenweise nur schwer zu ertragen. Ein wichtiges Zeitzeugnis, das ich allen Leserinnen und Lesern nachdrücklich empfehle.

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Petra Kurbach

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Ein Blick in den Abgrund.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf ein Schicksal und ein Jahr. "Schattenzeit" lässt Lesende einen Blick in die Hölle des Nationalsozialismus werfen. Der Autor beleuchtet die Zeit aus vielen Blickwinkeln und schafft es die Atmosphäre der Zeit den Lesenden Nähe zu bringen.
5/5

Ein Blick in den Abgrund.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Blick auf ein Schicksal und ein Jahr. "Schattenzeit" lässt Lesende einen Blick in die Hölle des Nationalsozialismus werfen. Der Autor beleuchtet die Zeit aus vielen Blickwinkeln und schafft es die Atmosphäre der Zeit den Lesenden Nähe zu bringen.

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1943 in Deutschland

Bewertet: eBook (ePUB)

Karlrobert Kreiten, begnadeter Pianist seiner Zeit, aber ziemlich naiv und unpolitisch, macht defätistische Äusserungen und wird verraten. In einem lächerlichen Prozess wird er zum Tode verurteilt. Um diese Geschichte herum erzählt Oliver Hilmes das Leben in dem Jahr 1943 in Deutschland. Es wird getanzt, gekämpft und gestorben gelitten und einfach gelebt. Großartig recherchiert und gut gechrieben!
5/5

1943 in Deutschland

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Karlrobert Kreiten, begnadeter Pianist seiner Zeit, aber ziemlich naiv und unpolitisch, macht defätistische Äusserungen und wird verraten. In einem lächerlichen Prozess wird er zum Tode verurteilt. Um diese Geschichte herum erzählt Oliver Hilmes das Leben in dem Jahr 1943 in Deutschland. Es wird getanzt, gekämpft und gestorben gelitten und einfach gelebt. Großartig recherchiert und gut gechrieben!

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