Schattenzeit

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Deutschland 1943: Alltag und Abgründe

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

22432

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

22432

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6597 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641286545

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Fesselndes Mosaik

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 26.04.2024

Bewertungsnummer: 2187735

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florian Illies und Uwe Wittstock haben es getan, und auch von Oliver Hilmes gibt es mit „Berlin 1936“ bereits eine Veröffentlichung, die sich dieser Methode bedient, nämlich Ereignisse eines klar definierten Zeitraums nicht nur chronologisch zu erzählen, sondern auch durch zahlreiche Perspektivwechsel und Episoden Atmosphäre und Zeitgeist zu veranschaulichen. Doch im Unterschied zu den Vorgenannten richtet Hilmes seinen Blick auf ein individuelles Schicksal und stellt dieses ins Zentrum des erzählenden Sachbuchs „Schattenzeit. Deutschland 1943: Alltag und Abgründe“. Er erzählt von Karlrobert Kreiten, einem herausragenden Pianisten seiner Generation, gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt, der sich im Gespräch mit einer Freundin der Familie zu unbedachten Äußerungen zur politischen Lage hinreißen lässt. Diese denunziert ihn, Kreiten wird verhaftet, angeklagt, verurteilt und sechs Monate später in Plötzensee gehängt. Wer nun aber den Autor für die Konzentration auf diesen Fall kritisiert, sollte nicht vergessen, dass Kreiten kein Einzelfall ist, sondern stellvertretend für die namenlosen Gegner des Regimes steht, die ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlen mussten. Neben zahllosen tragischen Ereignissen wirken einige der Episoden (wie z.B. die Beschreibung der Eröffnung von E. Ardens Schönheitssalon) fast schon banal, und ja, sie sind es auch. Aber sie haben durchaus ihre Berechtigung und den Platz in diesem Buch verdient, denn sie vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Gefühl für die Atmosphäre und das, was den Alltag 1943 ausmacht. Ein fesselndes Mosaik, hervorragend recherchiert und aufbereitet, lebendig erzählt, berührend und passagenweise nur schwer zu ertragen. Ein wichtiges Zeitzeugnis, das ich allen Leserinnen und Lesern nachdrücklich empfehle.
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Fesselndes Mosaik

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 26.04.2024
Bewertungsnummer: 2187735
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Florian Illies und Uwe Wittstock haben es getan, und auch von Oliver Hilmes gibt es mit „Berlin 1936“ bereits eine Veröffentlichung, die sich dieser Methode bedient, nämlich Ereignisse eines klar definierten Zeitraums nicht nur chronologisch zu erzählen, sondern auch durch zahlreiche Perspektivwechsel und Episoden Atmosphäre und Zeitgeist zu veranschaulichen. Doch im Unterschied zu den Vorgenannten richtet Hilmes seinen Blick auf ein individuelles Schicksal und stellt dieses ins Zentrum des erzählenden Sachbuchs „Schattenzeit. Deutschland 1943: Alltag und Abgründe“. Er erzählt von Karlrobert Kreiten, einem herausragenden Pianisten seiner Generation, gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt, der sich im Gespräch mit einer Freundin der Familie zu unbedachten Äußerungen zur politischen Lage hinreißen lässt. Diese denunziert ihn, Kreiten wird verhaftet, angeklagt, verurteilt und sechs Monate später in Plötzensee gehängt. Wer nun aber den Autor für die Konzentration auf diesen Fall kritisiert, sollte nicht vergessen, dass Kreiten kein Einzelfall ist, sondern stellvertretend für die namenlosen Gegner des Regimes steht, die ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlen mussten. Neben zahllosen tragischen Ereignissen wirken einige der Episoden (wie z.B. die Beschreibung der Eröffnung von E. Ardens Schönheitssalon) fast schon banal, und ja, sie sind es auch. Aber sie haben durchaus ihre Berechtigung und den Platz in diesem Buch verdient, denn sie vermitteln in ihrer Gesamtheit ein Gefühl für die Atmosphäre und das, was den Alltag 1943 ausmacht. Ein fesselndes Mosaik, hervorragend recherchiert und aufbereitet, lebendig erzählt, berührend und passagenweise nur schwer zu ertragen. Ein wichtiges Zeitzeugnis, das ich allen Leserinnen und Lesern nachdrücklich empfehle.

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Saidjah Hauck

Thalia Köln – Rhein-Center

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1943 in Deutschland

Bewertet: eBook (ePUB)

Karlrobert Kreiten, begnadeter Pianist seiner Zeit, aber ziemlich naiv und unpolitisch, macht defätistische Äusserungen und wird verraten. In einem lächerlichen Prozess wird er zum Tode verurteilt. Um diese Geschichte herum erzählt Oliver Hilmes das Leben in dem Jahr 1943 in Deutschland. Es wird getanzt, gekämpft und gestorben gelitten und einfach gelebt. Großartig recherchiert und gut gechrieben!
5/5

1943 in Deutschland

Bewertet: eBook (ePUB)

Karlrobert Kreiten, begnadeter Pianist seiner Zeit, aber ziemlich naiv und unpolitisch, macht defätistische Äusserungen und wird verraten. In einem lächerlichen Prozess wird er zum Tode verurteilt. Um diese Geschichte herum erzählt Oliver Hilmes das Leben in dem Jahr 1943 in Deutschland. Es wird getanzt, gekämpft und gestorben gelitten und einfach gelebt. Großartig recherchiert und gut gechrieben!

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Dagmar Küchler

Mayersche Essen

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4/5

...Geschichte griffbereit!

Bewertet: eBook (ePUB)

1943 das Jahr, in dem Stalingrad fiel, Tausende ihr Leben lassen mussten, die ersten flächendeckenden Bombardierungen deutscher Städte einsetzte und die Lebensmittelknappheit schon kräftig an die Türen klopfte. Aber es ist auch eine Zeit, in der jede Kritik am System gravierende Folgen hatte. Karlrobert Kreiten ein junger begnadeter Pianist, kritisierte an falscher Stelle und Ort das Regime und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Tode verurteilt. Sein Schicksal bildet den roten Faden durch Hilmes Abriss dieser bewegenden Zeit. Darum herum gruppiert er zahlreiche Einzelschicksale, die mit sehr reichhaltigen Literaturauszügen, Briefen und Ähnlichem belegt sind. Als Sachbuch konzipiert, liest es sich doch locker und unterhaltsam.
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...Geschichte griffbereit!

Bewertet: eBook (ePUB)

1943 das Jahr, in dem Stalingrad fiel, Tausende ihr Leben lassen mussten, die ersten flächendeckenden Bombardierungen deutscher Städte einsetzte und die Lebensmittelknappheit schon kräftig an die Türen klopfte. Aber es ist auch eine Zeit, in der jede Kritik am System gravierende Folgen hatte. Karlrobert Kreiten ein junger begnadeter Pianist, kritisierte an falscher Stelle und Ort das Regime und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Tode verurteilt. Sein Schicksal bildet den roten Faden durch Hilmes Abriss dieser bewegenden Zeit. Darum herum gruppiert er zahlreiche Einzelschicksale, die mit sehr reichhaltigen Literaturauszügen, Briefen und Ähnlichem belegt sind. Als Sachbuch konzipiert, liest es sich doch locker und unterhaltsam.

Dagmar Küchler
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