Produktbild: Maifliegenzeit

Maifliegenzeit Roman. 'Für mich die Nummer eins auf der Bücherliste des Frühjahrs.' NDR Kultur, Claudia Ingenhoven

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

26234

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3000 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641306106

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

26234

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

3000 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641306106

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  • Bewertung

    2/5

    10.08.2025

    eBook (ePUB)

    Wer aufs Angeln steht…

    Ich habe das Buch als e-Book gekauft und war nach dem Download zuerst verblüfft, dass die Lektüre „nur“ über 112 Seiten verfügt. Leider bekommt man hier viel mehr einem Exkurs zum Thema Angeln, was aus meiner Sicht nichts mit dem sensiblen Thema zu tun hat. Das eigentliche Thema, weswegen ich das Buch ausgewählt habe, kommt viel zu kurz. Die Geschichte und handelnde Personen hätten mehr Aufmerksamkeit verdient, als Dorsch, Aal & Co. Ich persönlich hätte gerne mehr über Hans und „Daniel“ erfahren. Schade

  • Bewertung

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hervorragende Erzählung

    Kurzkommentar: Spannend und klug konstruierte Erzählung mit überraschenden Wendungen, klare und ruhige Sprache und glaubwürdige Charaktere machen das Werk besonders lohnenswert zu lesen. Die Einschübe zum Angeln fand ich sehr gelungen und emotional passend zur Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Maifliegenzeit" ist mein zweites...

    "Maifliegenzeit" ist mein zweites Buch von Matthias Jügler. Er kann hochliterarisch von wahren Begebenheiten berichten. Das aufwühlende Schicksal im vorliegenden Roman wird den beruhigend wirkenden Naturbeschreibungen gegenübergestellt. Ich bin gespannt auf Neues!

  • Lesenswege

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegendes Buch über ein furchtbares Unrecht

    Mit „Maifliegenzeit“, dem 3. Roman von Matthias Jügler, habe ich mich nun zum zweiten Mal mit Zwangsadoptionen in der DDR befasst. Doch hier geht es um mehr als das. Die Kinder von Republikflüchtlingen, deren Fluchtversuch gescheitert war, wurden gegen den elterlichen Willen vom Staat zur Adoption freigegeben. Jüglers Roman befasst sich jedoch mit der Geschichte eines für tot erklärten Säuglings, der bei Adoptiveltern aufwuchs. Hans und Katrin werden Ende der 70er Jahre Eltern eines Jungen, der kurz nach der Geburt verstirbt. Katrin hat von Anfang an Zeifel am Tod ihres Sohnes und glaubt, dass etwas nicht stimmt. Hans dagegen kann sich das nicht vorstellen und hält Katrin für besessen von der Idee, ihr Sohn sei noch am Leben. Die Beziehung zerbricht. Nach dem Ende der DDR stellt der inzwischen pensionierte Lehrer Nachforschungen an, stößt dabei auf eine Spur, es gibt Ungereimtheiten, doch gelingen will ihm die Aufklärung nicht. Dazu mag beitragen, dass alle Beteiligten zu diesem Zeitpunkt noch am Leben und im Amt sind. Das hatten wir doch schon einmal im vergangenen Jahrhundert. Interessant finde ich, dass Jügler sein Thema aus der Perspektive des Vaters angeht. Eines Vaters, der sich längst damit arrangiert hat, die Wahrheit nicht zu ergründen und sich immer wieder in seine Leidenschaft des Angelns flüchtet, die ihn erdet. Etwa die Hälfte des Buches befasst sich mit detailliertem Angel- und Fischwissen. Ich habe nicht gewusst, dass sich das Leben vieler Fische so sehr im Verborgenen abspielt. So kann man diesen Handlungsstrang als Metaebene betrachten, denn auch Hans weiß 40 Jahre lang nicht, was tatsächlich passiert ist. Deshalb dürfte das Angeln auch ein Katalysator für ihn sein, der es ihm ermöglicht hat, durchs Leben zu kommen. Jüglers Buch hat hohe Wellen geschlagen. Im Mai hat er eine Lesung beim „Haus des Buches“ in Leipzig abgesagt, weil der Veranstalter aufgrund einer Aussage in der Nachbemerkung Belege für vorgetäuschte Säuglingstode in der DDR von ihm gefordert hat. Es gibt eine „Interessengemeinschaft gestohlener Kinder der DDR“, die von 2000 Verdachtsfällen ausgeht. Jüglers Figuren sind fiktiv, aber die Idee ist einem tatsächlichen Fall nachempfunden. Mich hat dieses Buch sehr berührt und unglaublich wütend und traurig gemacht. Trotzdem muss es gelesen werden. Ich rate zu.

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegender Roman über ein dunkles Kapitel der DDR

    Hans lebt mit seiner ersten Frau Katrin in der DDR. Sie freuen sich 1978 auf ihr Kind. Kurz nach der Geburt erhalten sie die schockierende Nachricht, ihr Sohn sei verstorben. Katrin zweifelt von Anfang an, Hans versucht, die Situation zu akzeptieren. 1989 mit der Wende nimmt Hans den Versuch wahr, Licht ins Dunkel zu bringen, Katrin ist inzwischen verstorben. Er stößt auf eine Mauer des Schweigens, in ihrm kommen tiefe Selbstzweifel auf, auch Schuldgefühle gegenüber Katrin. Bis sich 40 Jahre nach der dramatischen Nachricht sein Sohn bei ihm meldet. Der Autor hat sich intensiv mit diesem dunklen Kapitel der DDR beschäftigt. Feinfühlig und kraftvoll nimmt Matthias Jügler den Leser mit.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schwieriges Thema, unfassbar...

    Ein schwieriges Thema, unfassbar gut umgesetzt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, vermischt mit den gesammelten Eindrücken in der Natur sucht seinesgleichen und schafft eine enorme emotionale Dichte, die der Thematik gerecht wird.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    22.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte selbst ist so ungeheuerlich,...

    Die Geschichte selbst ist so ungeheuerlich, dass man ihr nicht glauben will. So bedrückend ist die Darstellung von einem vorgetäuschten Kindstod in der DDR. Fakt oder Fiktion? In jedem Fall erzählt Jügler bewegend davon, wie eine falsche oder ungeklärte Herkunft das Leben prägt.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berechtigte Zweifel

    Der Autor nimmt sich in „Maifliegenzeit“ einem Thema an, dem ich in der Literatur schon einmal begegnet bin, beleuchtet aber eine andere Facette. Katrin und Hans lernen sich Anfang der 1970er Jahre an der Universität von Jena kennen und lieben. Vier Jahre danach wird diese Liebe gekrönt von der Geburt eines Sohnes. Doch angeblich starb das Kind aufgrund von Komplikationen wenige Tage später in der Kinderklink, so die Mitteilung der Ärzteschaft an die nun verzweifelten Eltern. Die Beziehung zerbricht, weil es keinen gemeinsamen Weg aus der Trauer gibt. Welche unfassbare Richtung das Geschehen nimmt, zeichnet sich zwar von Beginn an ab, nimmt aber trotzdem gefangen bis zum hoffnungsvollen Schluss.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Maifliegenzeit*

    Hans und Katrin verlieren ihr Wunschkind kurz nach der Geburt. Aus der Sicht von Hans wird das nun so tragisch verlaufende Leben schnörkellos erzählt. Das Buch ist kein Erfahrungsbericht sondern empathische Literatur über ein Thema, das wenig aufklärt und viele Fragen aufwirft. Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, arbeitet journalistisch und als freier Lektor.

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