"Dauernd nehme ich Ambivalenzen wahr zwischen dem, was ich will, und dem, was ich tue." Sophia Fritz analysiert Weiblichkeit in all ihren Facetten und eröffnet uns dadurch "einen Diskursraum, der spannende Impulse zur feministischen Zukunft liefert." Der Spiegel
Etwas fühlt sich falsch an: Wenn wir lächeln, obwohl wir eigentlich streiten möchten. Wenn wir unsere Freundinnen ghosten, weil wir Konfrontation fürchten und Konflikte vermeiden wollen. Wenn wir uns für Feminismus einsetzen, aber anderen Frauen* nicht vertrauen und instinktiv nach ihren Fehlern und Schwächen suchen. Was lauert da in uns weiblich sozialisierten Menschen, dass wir uns immer wieder gegen uns selbst und andere richten? In mutiger Selbstbefragung führt uns Sophia Fritz dorthin, wo es weh tut, und zeigt uns ein Phänomen, von dem wir gerade erst begreifen, wie sehr es unsere Lebenswelt bestimmt: Toxische Weiblichkeit. Der Essay der Stunde für alle, die sich nach einem neuen feministischen Miteinander sehnen, von einer der kreativsten und klarsten Denkerinnen der neuen Generation.
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Wir können auch Toxisch sein!
Bewertung am 07.02.2025
Bewertungsnummer: 2406131
Bewertet: eBook (ePUB)
Ein neuer Denkanstoß an alle Frauen da draußen und eine Hilfe, wie wir es schaffen aus unseren kleinen Toxischen Verhaltensweisen herauszukommen!
Eine Super Botschaft in diesem Buch!
Lifechanging
Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 14.11.2024
Bewertungsnummer: 2341370
Bewertet: eBook (ePUB)
Wow, dieses Buch hat mein Leben verändert. Es ist so wichtig, dieses Buch als Frau\* zu lesen. Plötzlich ergeben so viele Verhaltensmuster Sinn und man versteht, woher sie kommen. Danke Patriarchat! Falls du meine komplette Meinung darüber hören willst, habe ich in meinem schweizerdeutschen BookTalk genauer darüber geredet. Einfach unter: "Nit-Silvs-Büecher" suchen!
Meinung aus der Buchhandlung
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Empowernde feministische Aufforderung an uns selbst und die Gesellschaft
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mein erster Gedanke: das kann doch nur Victimblaming sein! Oder was soll dieser Begriff, der ja ein sprachliches Pendant zu toxischer Männlichkeit ist? Dabei ist es komplett das Gegenteil – Sophia Fritz hat eine feministische Anleitung zur Selbstbefreiung und zur gesellschaftlichen Befreiung vom Patriarchat geschrieben! Dabei geht sie auch ans Eingemachte, deckt bei sich selbst auf, wie sie patriarchale Verhaltensweisen verinnerlicht hat – die auch die Leser*innen bei sich selbst erkennen müssen, um sie dann abschaffen zu können.
Gegliedert in fünf Begriffe, mit denen Frauen am häufigsten in gesellschaftliche Schubladen gesteckt werden: Das gute Mädchen, die Powerfrau, die Mutti, das Opfer und die Bitch. Zum Warmwerden war für mich das Kapitel “das gute Mädchen”, denn wie viele Frauen wurde ich von der Gesellschaft, dem Elternhaus, der Kita und der Schule so erzogen, dass ich höflich, einfühlsam, zurückhaltend und aushaltend agiere. Ab dem Kapitel “Powerfrau” hat es mich langsam, aber sicher mehr erwischt. Immer stark sein, aber als schwierig zu gelten – welcher Mann gilt schon als schwierig, egal, was er einfordert? Umgehauen hat mich dann Fritz’ Vorschlag: “Radikal neu wäre es, wenn wir Räume schaffen würden, in denen sich auch das Gegenteil von Achtsamkeit und Harmonie gut anfühlt. Wo bin ich auch im ungezähmten, selbstlosen, chaotischen Zustand sicher vor Kritik und Übergriffen?” (S. 93) Eine atemberaubende Utopie von Vertrauen, die Fritz hier entwirft. Sehr klar auch ihr Plädoyer für mehr weibliche Wut und weiblichen Zorn, die in der Gesellschaft abgestraft werden, ebenso wie ihre Diskussion des Opferbegriffs. In der patriarchalen Gesellschaft ist es wichtig, auf den Opferstatus von Frauen hinzuweisen, weil er die abzuschaffende Realität ist – aber gleichzeitig müssen wir auch aufhören, die Opferrolle zu instrumentalisieren. Und ausgehend von der feministischen Autorin bell hooks fordert Fritz uns auf, Männern nicht die alleinige Schuld an der Aufrechterhaltung des Patriarchats zu geben. Durch den Aufbau von echter Solidarität, Sisterhood, Vertrauen und stabilen Beziehungen können wir uns und die Gesellschaft vom Patriarchat befreien.
Ein kraftvolles Buch, geeignet für Einsteiger*innen durch die verständliche Sprache mit vielen anschaulichen Beispielen und für Kenner*innen durch Zitate mit Quellenangaben feministischer Autorinnen wie bell hooks, Emilia Roig, Franziska Schutzbach, Moshtari Hilal und weiteren. Absolut empowernd!
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Einfach mal eine ganz andere Perspektive! Es gibt toxische Weiblichkeit und dieses Buch lässt uns anfagen darüber nachzudenken! Toxische Muster erkennen und ändern! Beispiele die mir selbst gut vertraut waren..
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