Luisa hat sich aus dem Leben zurückgezogen – sie leidet unter ihrer unerträglichen Chefin, hat ihren Traumjob als Landschaftsarchitektin abgeschrieben und trauert immer noch um ihren Mann, den sie vor vielen Jahren verloren hat. Eines Tages erhält sie ein Angebot, das sie aus ihrem grauen Alltag befreit: In Collaton, einem Küstenort im Nordwesten Englands, soll sie auf einem verwilderten Stück Land einen Gemeinschaftsgarten anlegen, wie sie es sich immer gewünscht hat.Schnell wird Luisa klar, dass sie eine Menge Arbeit erwartet. Nicht nur muss sie das karge Grundstück in einen Garten verwandeln, sondern auch die Anwohner von ihrem Vorhaben überzeugen. Aber Cas und Harper, ein örtlicher Lehrer und sein Schützling, sind ihr eine große Hilfe. Und als die ersten Pflanzen aus dem Boden sprießen, kommen immer mehr Helfer, die Zuflucht im Gemeinschaftsgarten finden. Doch nicht alle Dorfbewohner können sich für das Projekt erwärmen, und auch Luisa zweifelt, ob dieser Neuanfang eine gute Idee war. Sie muss sich entscheiden. Wie will sie ihre Zukunft verbringen – und vor allem: mit wem?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Heike
aus Draßburg
5/5
25.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Einfach Schön!
Mich hat das verträumte Cover sofort in seinen Bann gezogen. Und ja - die Geschichte hält, was der Eye -catcher verspricht. Ich konnte den Roman kaum aus den Händen legen.
Für mich hat "Forgotten garden" gerade die richtíge Mischung aus Selbstfindung, Idealismus und Liebesgeschichte.
Wer selbst auf dem Land lebt, weiß, dass es die übergroße Hilfsbereitschaft genauso gibt wie das übergroße Misstrauen und wie wirkungsvoll manche Menschen andere einschüchtern können und diese ausnutzen.
Das Buch zeigt aber auch auf motivierende Art, wieviel eine Gemeinschaft erreichen kann, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgt.
Sharon Gosling verzichtet auf weitgehenst auf unnötige Wiederholungen und Längen, so dass sich der Roman zügig und genussvoll lesen lässt.
Eine wunderbare Lektüre für graue Tage.
coala
aus Hamburg
5/5
23.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Berührend und inspirierend
In The Forgotten Garden von Sharon Gosling wird die berührende Geschichte von Luisa MacGregor erzählt, einer Landschaftsarchitektin, die in einer heruntergekommenen Küstenstadt einen Garten anlegen möchte, um nicht nur die Umgebung, sondern auch ihr eigenes Leben zu transformieren.
Die authentische Darstellung der Gemeinschaft und der emotionalen Tiefgang der Charaktere beeindrucken besonders. Luisa trifft auf verschiedene Personen, darunter einen Lehrer und Jugendliche, die in ihrem Leben Unterstützung und eine zweite Chance benötigen. Diese Begegnungen verleihen der Geschichte eine vielschichtige Dimension und tragen zur Entwicklung der Charaktere bei.
Besonders hervorzuheben sind die lebendigen und detailreichen Beschreibungen der Umgebung und der Figuren, die es dem Leser ermöglichen, sich intensiv in die Handlung hineinzuversetzen. Gosling behandelt wichtige Themen wie Trauer, Freundschaft und persönliches Wachstum und integriert gleichzeitig romantische Elemente, die der Erzählung einen zusätzlichen emotionalen Schwung verleihen.
Eine berührende und inspirierende Lektüre, die tiefere Lebenslektionen vermittelt und dazu anregt, über die Bedeutung von Gemeinschaft und persönlichem Wachstum nachzudenken. Für Leser, die eine herzliche und tiefgründige Geschichte suchen, ist das Buch eine klare Empfehlung.
Kristall86
aus an der Nordseeküste
5/5
18.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein bezauberndes Buch!
Klappentext:
„Luisa hat sich aus dem Leben zurückgezogen – sie leidet unter ihrer unerträglichen Chefin, hat ihren Traumjob als Landschaftsarchitektin abgeschrieben und trauert immer noch um ihren Mann, den sie vor vielen Jahren verloren hat. Eines Tages erhält sie ein Angebot, das sie aus ihrem grauen Alltag befreit: In Collaton, einem Küstenort im Nordwesten Englands, soll sie auf einem verwilderten Stück Land einen Gemeinschaftsgarten anlegen, wie sie es sich immer gewünscht hat.
Schnell wird Luisa klar, dass sie eine Menge Arbeit erwartet. Nicht nur muss sie das karge Grundstück in einen Garten verwandeln, sondern auch die Anwohner von ihrem Vorhaben überzeugen. Aber Cas und Harper, ein örtlicher Lehrer und sein Schützling, sind ihr eine große Hilfe. Und als die ersten Pflanzen aus dem Boden sprießen, kommen immer mehr Helfer, die Zuflucht im Gemeinschaftsgarten finden. Doch nicht alle Dorfbewohner können sich für das Projekt erwärmen, und auch Luisa zweifelt, ob dieser Neuanfang eine gute Idee war. Sie muss sich entscheiden. Wie will sie ihre Zukunft verbringen – und vor allem: mit wem?“
Um es kurz zu machen: dieses Buch mit dieser Geschichte war einfach wunderbar! Herzerfrischend, intelligent und liebenswert präsentiert uns hier Autorin Sharon Gosling eine ganz wunderbare Geschichte. Luisa wächst einem schnell ans Herz. Ihre Geschichte können wohl viele nachvollziehen und dadurch ist man schnell mit ihr auf einer Ebene. Dennoch beinhaltet die Story keinen Kitsch oder Klischees, ganz im Gegenteil. Sie ist recht real gedacht und dadurch sehr gut nachvollziehbar. Gosling verwebt gekonnt die Erzähl-Stränge und herauskommt eben jene wunderbare Geschichte. Der „Forgotten Garden“ wird zum roten Faden in der Geschichte und durch Goslings bildhaften Schreibstil sieht man ihn förmlich vor Augen. Der Gemeinschaftsgarten wird seinem Namen alle Ehre machen aber fest steht, eine Gemeinschaft muss erst entstehen und wachsen. Hier erliest man eine wirklich bezaubernde Geschichte, die viele Liebe und Herzblut mit sich bringt. 5 verdiente Sterne und eine absolute Leseempfehlung hierfür!
M
5/5
26.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Total schön
Luisa trauert auch nach langer Zeit noch um ihren Mann, den sie auf tragische Weise verloren hat. Auch ihren Traumjob hat sie aufgegeben.
Doch dann bekommt sie eine Möglichkeit auf einem verwilderten Stück Land einen Gemeinschaftsgarten anlegen, wie es immer ihr gemeinsamer Traum war.
Schließlich sagt sie zu, noch unwissend, wie viel Arbeit im Garten und in der Kommunikation mit der Nachbarschaft stecken.
Luisa ist eine interessante Protagonistin, aber auch die beiden Nebencharaktere
Cas und Harper sind toll.
Harper kommt aus schwierigen Familienverhältnissen und Cas versucht genau solchen Kindern und Jugendlichen zu helfen.
Die Idee eines Gemeinschaftsgartens ist toll, der Start mit den Nachbarn allerdings sehr holprig. Die Gemeinschaft die dann entsteht ist total schön und man sieht, wie viel gemeinsam möglich ist.
Insgesamt ist das ganze natürlich romantisiert, aber das macht es auch echt schön zu lesen.
Die Lovestory kommt ein wenig (zu) kurz, ist aber trotzdem schön und fehlt auch nicht unbedingt, weil echt viel anderes passiert.
Hab’s echt gerne gelesen :)
Bewertung
5/5
22.07.2024
eBook (ePUB)
Forgotten Garden
Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe von Sharon Gosling bereits "Fishergirl's Luck" und "Lighthouse Bookshop" gelesen, beide Bücher kann ich sehr empfehlen und die Titelbilder aller drei Romane haben einen Wiedererkennungsfaktor.
Mich hat die Inhaltsangabe von "Forgotten Garden" neugierig gemacht, da unser Garten auch immer leicht verwahrlost aussieht, man unheimlich Arbeitszeit und -kraft braucht, um ihn auf Vordermann zu bringen, dann aber nach kürzester Zeit das Unkraut doch wieder gewinnt. Ein bisschen urig, mit Sandstein und Basaltplaster ist ok, dazwischen Obst und Gemüse, aber gegen Disteln, Quecken und andere Ranken bin ich jedes Jahr machtlos. Ich hätte gerne den fertigen Gemeinschaftsgarten besichtigt.
Es ist einerseits traurig, dass Luisa sich auch so lange Zeit nach dem Tod von Reuben immer noch einigelt und verschließt - worauf wartet sie? - andererseits doch lobenswert, dass sie nach Owens Anruf endlich einen Weg zurück ins normale Leben sucht und teilweise findet. Warum Luisa sich allerdings von ihrer Chefin Marianne so runterbuttern lässt, kann ich nicht verstehen, sie ist doch kein Opfer, sondern eine starke Frau, eine eigenständige Persönlichkeit. Ganz anders ist da Harper, die Jugendliche mit schwierigem Familienhintergrund, die einfach macht und tut, aber auch nur, wenn es ihr in den Kram passt und dabei ist es ihr egal, ob sie mit einer Ablehnung jemandem auf die Füße tritt. Ich finde, Harper hat den größeren Entwicklungssprung gemacht als Luisa. Das Buch hat einige sehr ergreifende Momente, winzigkleine, aber sehenswerte Fortschritte im Garten, ein wenig größeres Vorwärtskommen der einzelnen Personen. Dazu kommen Rückschläge, die man allen gerne erspart hätte, weil es einfach so unfair und deprimierend ist, warum eine Handvoll Individuen (anders kann ich sie nicht benennen) aus Boshaftigkeit die monatelange, liebevolle Arbeit von anderen innerhalb weniger Augenblicke zerstören müssen, um dafür eigene Genugtuung zu bekommen. Ich hoffe, jeder bekommt seine gerechte Strafe.
Luisa und Cas haben sind erwachsene Menschen, sie werden ihren Weg finden; Harper hat ihn schon gefunden und ich finde, Max hat sein persönliches Erfolgserlebnis einfach verdient. Harpers Erfindung, die sie auf Reubens Arbeit weiterentwickelt, klingt sehr überzeugend und sinnvoll - funktioniert das im wahren Leben wirklich?
Mir gefällt die Idee, dass nicht nur der Garten für die Dorfbewohner angeboten wird, sondern u. a. der Boxclub für die Kinder der Umgebung, die sonst vielleicht auf der Straße rumhängen würden. Die ganze Gegend klingt für mich ziemlich trostlos...
Mehr wird nicht verraten, am besten selbst lesen, es sind 432 Seiten im Taschenbuch, um eigene Meinung bilden. Von mir bekommt "Forgotten Garden", der sich durch die gemeinschaftliche Hilfe in einen Paradiesgarten verwandelt und aufzeigt, dass man nicht nur an andere, sondern auch an sich selbst glauben soll, 4,5-5 Sterne mit Leseempfehlung. Wie oft kann man aus der Asche auferstehen wie ein Phönix?
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5/5
06.03.2025
eBook (ePUB)
Ein Garten für die Seele
Eine Landschaftsarchitektin, die nach einem schweren Schicksalsschlag mit sich und der Welt hadert, bekommt die unerwartete Chance, in einem kleinen vergessenen irischen Ort am Meer einen Gemeinschaftsgarten für die Dorfbewohner einzurichten. Die stehen dem Ganzen sehr skeptisch gegenüber. Luisa ist erst einmal ziemlich frustriert, aber als sie Cas kennenlernt, der einen Boxclub für benachteiligte Jugendliche leitet, ändert sich langsam das Verhalten der Dorfbewohner und sie fühlt sich angekommen. Bis etwas Schreckliches passiert...
Eine spannende, warmherzige und kluge Story über das, was Gemeinschaft alles bewirken kann. Eine kurzweilige Geschichte, in die man sofort hineinfindet und bei der einem die Personen ans Herz wachsen. Beste Unterhaltung ohne Kitschgefahr!
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5/5
26.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Wie schon "Lighthouse Bookshop"...
Wie schon "Lighthouse Bookshop" bietet "Forgotten Garden" eine angenehm leichte Unterhaltung, perfekt für einen lauen Sommerabend. Die zwar etwas vorhersehbare Handlung sorgt dennoch für bestes Lesevergnügen, wenn man sich einmal eine schöne Leseauszeit gönnen will.
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5/5
15.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Auch wenn hier viele ernste Themen...
Auch wenn hier viele ernste Themen wie Trauma, Trauer und schwierige Familienverhältnisse vorkommen, ist dieses Buch herzerwärmend und leicht. Er zeigt, was Vertrauen bewirken und wie widerstandsfähig eine Gemeinschaft sein kann. Ein schöner Wohlfühlroman!
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4/5
11.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Herzerwärmende Geschichte über...
Herzerwärmende Geschichte über die Magie eines Neuanfangs und was eine kleine Gemeinde alles bewirken kann. Trotz der schweren Themen wie z.B. Trauma macht dieses Buch Mut und hinterlässt ein gutes Gefühl.
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4/5
30.06.2024
Buch (Taschenbuch)
"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es"
Auf "Fishergirl’s Luck“ und "Lighthouse Bookshop" folgt "Forgotten Garden“, abermals eine herzerwärmende Geschichte, deren Thementiefe und -vielfalt überrascht. Gegenstand ist das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens auf einem ehemaligen Fabrikgelände in einer kleinen irischen Küstenstadt. Das Leben der Gartenarchitektin Luisa wird überschattet von einer Tragödie. Sie initiiert das Projekt zunächst skeptisch, fokussiert sich darauf und wird nachhaltig bereichert. Direkt am Gelände ein Box-Club. Hier bietet der Lehrer Cas Jugendlichen aus dysfunktionalen Familien eine Perspektive, auch Harper, 17-jährig, findet dort regelmäßig Zuflucht. Luisa, Harper und Cas fassen Vertrauen zueinander und mobilisieren zusammen viele Leute, der Garten nimmt Gestalt an, der Gemeinschaftssinn wächst. Schön zu lesen, das Ende macht noch einmal das Herz weit. Hoffentlich gehen Sharon Gosling nie die Ideen aus, gerne wieder!
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