Produktbild: Das Haus am Meeresufer

Das Haus am Meeresufer Eileen Gray und die Villa E.1027 – eine gebaute Liebeserklärung — Roman

24

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31515

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0507-6

Beschreibung

Rezension

»Paris und seine Salons, der Kampf um künstlerische Anerkennung – all das vermengt Joséphine Nicolas zum faszinierenden Porträt einer Künstlerin.«
Peter Twiehaus, ZDF-MORGENMAGAZIN
»Christiane Adlung [hat] einen intensiven Roman geschrieben. Das liegt nicht nur an dem Leben und Denken [Eileen] Grays. […] Es liegt auch an der sensiblen und wunderschönen Sprache der Autorin.«
Maike Jacobs, NEUE PRESSE
»Joséphine Nicolas setzt Eileen Grey mit ihrem fesselnden und poetischen Roman ein Denkmal.«
Christiane von Korff, BÜCHERMAGAZIN
»Wie ein Ritt durch die Architekturgeschichte der Moderne.«
Welf Grombacher, SÜDKURIER
»Beeindrucked!«
Sigrid Lünnemann, DAS STADTMAGAZIN FÜR CLOPPENBURG &UMZU

Produktdetails

Verkaufsrang

31515

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Dunkellila / Beige

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0507-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    E.1027

    Eine tolle und längst überfällige Rezeption der Künstlerin Eileen Gray und ihres Werks. Gleichzeitig ein spannender Roman, der (auch ohne großes Kunstinteresse) die brodelnden Beziehungsgeflechte sowie den gesellschaftlichen Gegenwind einfängt, dem Gray als aufstrebende Pionierin ihrer Zeit ausgesetzt war.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fulminantes Werk!

    Und Joséphine Nicolas hat es wieder getan: nach ihrem brillanten Erstling „Tage mit Gatsby“ über Zelda Fitzgerald geht es im „Haus am Meeresufer“ nun um die lang in Vergessenheit geratene Nonkonformistin Eileen Gray, die erste Architektin der Moderne, und ihr in den 1920er Jahren erbautes wunderbares Haus E.1027 in Roquebrune-Cap Martin unweit von Monaco an der Côte d‘Azur, um die besondere Liebe zu Ihrem Gefährten Jean Badovici und um die Widerstände, die einer Frau, die sich erhob und aufbegehrte, seitens der männerdominierten Architekturwelt entgegenschlugen. Wieder hervorragend recherchiert und subtil fiktionalisiert bringt uns dies Werk Eileen Grays tiefgründige Gedankenwelt in solch persönlichster sprachlicher Umsetzung nahe, dass man das Buch nicht zur Seite legen mag. Auf einen Roman über Eileen Gray habe ich schon lange gewartet und nun gibt es ihn so, wie er nicht besser sein kann. Eine unbedingte Empfehlung für Kunst- und Architektur- Enthusiasten —- und für alle, die es noch werden können.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    19.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ist literarischer Genuss

    Die Autorin Joséphine Nicolas, erzählt in ihrem sehr beeindruckenden neuen Roman „Das Haus am Meeresufer“, nicht nur ein belletristisches Werk über die irische Architektin und Designerin Eileen Gray, sondern auch ein Porträt der künstlerischen Szene im Paris der zwanziger Jahre. Inhalt: Paris in den 1920er-Jahren: Die einstige Kunststudentin Eileen Gray avanciert zur Interieurkünstlerin, die mit außergewöhnlichem Gespür die Formensprache der Zeit zu interpretieren vermag. Inspiration sind ihr die selbstbewussten Frauen der Left Bank, die literarischen Salons von Natalie Barney und Gertrude Stein, verwegene Nächte an der Seite ihrer Amour fou, der Chansonnière Damia. Als sie dem fünfzehn Jahre jüngeren Jean Badovici begegnet, nimmt das Leben der Visionärin eine jähe Wendung. Rasch erfasst der Architekturkritiker das Talent Eileens. Mit Kalkül lehrt er sie Wissen über neuartige Bewegungen wie dem Bauhaus und De Stijl. Sie verliert ihr Herz an Jean, Widrigkeiten zum Trotz, und errichtet dem Geliebten ab 1926 an der Küste nahe Monaco die Villa E.1027, ein schmaler, langgestreckter Bau zwischen Zitronenbäumen, darunter das azurblaue Meer. Das Gesamtkunstwerk der Autodidaktin erregt Aufsehen. Ihre Kreativität erstaunt noch Le Corbusier, den Meister der Moderne. E.1027 gerät zur Kulisse, wird Schauplatz von Neid und Selbstsucht, von Enttäuschung und Verrat. Meine Meinung: Der Autorin gelingt es grandios, die gesamte Handlung zusammen mit der damit verbundenen Gefühlswelt der irischen Architektin und Designerin Eileen Gray, sehr glaubhaft und authentisch zu vermitteln. Eileen Gray kommt aus einer betuchten Familie, in deren Gesellschaft eine Frau heiraten muss, doch Eileen sieht das anders. Sie nimmt ihr Kunststudium sehr ernst und geht schließlich nach Paris. Hier ist sie unabhängig und kann ihr Leben frei gestalten. Sie lebt ein freies Leben im Stil der 20er-Jahre und avanciert zur Interieurkünstlerin, die mit außergewöhnlichem Gespür die Formensprache der Zeit zu interpretieren vermag. Männer sind nach wie vor für sie nicht von Interesse bis sie dem fünfzehn Jahre jüngeren Architekturkritiker Jean Badovici begegnet. Von ihm inspiriert wendet sich Eileen der Architektur zu. Eileen, die Zweifelnde verliert ihr Herz an Jean und errichtet ihrem Geliebten ab 1926 an der Küste nahe Monaco die Villa E.1027, ein schmaler, langgestreckter Bau zwischen Zitronenbäumen, darunter das azurblaue Meer. Herzzerreißende Szenen und Handlungen zwischen den beiden Liebenden, sind zum Greifen nahe. Besonders deutlich wird der Neid und Selbstsucht Eileen gegenüber, als ihre perfekte Vollendung der Villa in Sicht kommt. Plötzlich versuchen sich Jean und Le Corbusier, in den Vordergrund zu stellen. Voller Enttäuschung und Verrat im Herzen, wendet sich Eileen von Jean ab und verlässt mit ihrer Haushälterin, die Villa. Fazit: Mit ihrem belletristischen Werk hat Joséphine Nicolas einen wunderbaren Roman geschrieben, der von Anfang bis zum Ende mitreißt und in dessen Geschichte Realität und Fiktion ideal miteinander verwoben sind. Sprachlich, informativ und emotional ist die Darstellung diverser Protagonisten entlang ihrer zeitgenössischen Werke hier hervorragend in Szene gesetzt. Das Buch hat alles, was für mich eine lesenswerte Geschichte ausmacht und die ich gerne gelesen habe. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    14.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Sommerlektüre

    Das Haus am Meeresufer ist ein rundum tolles Buch. Zuerst hat mich die Illustration auf dem Titel eingefangen, dann der Inhalt auf dem Klappentext und beim ersten Lesen war ich sofort gefesselt von der Erzählart. Mich haben einige Stellen direkt an Oscar Wilde erinnert, ich lasse eine Passage aus dem Buch für sich selbst sprechen (S. 51): "Einige Räume des Appartements wurden von einem Schimmer des Gartens durchflutet, als wohnte das Außen im Inneren. Ich schritt allein durch die abgestandene Luft des Erdgeschosses. Sah die beiden geometrisch gewebten Wollteppiche an der Wand hängen, die Natalie vor Jahren bei mir gekauft hatte; erste abstrakte Versuche, Anklänge des Kubismus in einem subtilen Spiel von Linien und Flächen wiederzugeben. Fremdlinge zwischen Dutzenden blinden Spiegeln, orientalisch gemusterten Samtkissen wie auch einem Piano, das sich entlang der Schrägkante warf und von Vergangenem kündete, der verlorenen Zeit. Im Esszimmer ließ ich mir von einem livrierten Butler ein Glas Chablis einschenken, trank einen großen Schluck, ihn kühl die Kehle hinunterringen zu spüren tat gut. Auf dem Tisch in der Mitte des Raumes fraß eine mit Strass besetzte Schildkröte inmitten von Bergen glasierten Schokoladenkuchens an einem Gurkensandwich. Gedankenverloren beobachtete ich den ledrigen Kiefer, das stete Auf und Ab vor dreieckig Geschnittenem. Hörte Dolly Wilde, die Nichte Oscars, mit gerümpfter Nase monologisieren: ... " Ich musste wirklich schmunzeln, als der Name fiel, der mir bei diesen grafischen Szenenbeschreibungen direkt ins Gedächtnis sprang. So ist das gesamte Buch ein Geschmackserlebnis, man wird eingefangen und taucht mit den Buchfiguren ab in eine Welt voller Design und Ästhetik. Ich liebe es!

  • Isadora

    5/5

    13.07.2023

    eBook (ePUB)

    "Ich dachte in leisen Farben, oft in Schwarz."

    Eileen Gray kommt 1878 in Irland als jüngstes von 5 Kindern zur Welt. Als eine der ersten Frauen besucht sie die renommierte Kunstschule des University College London. Nachdem sie als 22-jährige mit ihrer Mutter zur Pariser Weltausstellung gereist ist, läßt sie die französische Metropole nicht mehr los. Sie nimmt Unterricht bei privaten Pariser Kunstakademien und zieht einige Jahre später schließlich ganz in die Stadt an der Seine. Inspiriert ist Eileen durch das künstlerisch wie sexuell freie Leben der Left Bank, einer hauptsächlich US-amerikanischen Künstlerszene, der Gertrude Stein, Natalie Barney, Ernest Hemingway, Henry Miller uvm. angehören. In den 1920er-Jahren hat sich Eileen (kurzhaarig und gern im flanellgrauen Zweireiher) mit Wandverkleidungen und Möbeln aus Lack in damals unerreichter Perfektion einen Namen gemacht, ist mit der Sängerin Damia liiert und verliert sich nächtelang in der Szene des Linken Ufers. Dann begegnet sie dem wesentlich jüngeren, in Bukarest geborenen, Jean Badovici. Er ist Kunstkritiker und Architekt und erkennt Eileens Talent. "Sie sind talentiert", sagt Badovici zu ihr. "Kein Mann dort draußen kann Ihrer Begabung etwas anhaben". Badovici rät Eileen eine Galerie zu eröffnen, sagt ihr, dass Präsenz alles ist. Trotz Eileens Neigungen werden sie und Badovici ein Paar. Inspiriert durch ihre Liebe wendet sich Eileen der Architektur zu. Ab 1926 beginnt sie für Jean ein Haus an der Küste nahe Monaco zu errichten, die Villa E.1027, das Haus am Meer. Der Name entstand durch einen alphabetischen Zahlenschlüssel: E=Eileen, 10=J(ean), 2=B(adovici), 7=(G)ray. Dieses Haus am Meer mit seinem freien Blick ist einzigartig, sprengt die damaligen Konventionen. Es ist keine Wohnmaschine, es ist Eileens und Jeans Zuflucht und ihr Schicksal. Es ist: E.1027. Kein belletristisches Werk hat mich seit meiner frühen "Stefan Zweig-Ära" sprachlich dermaßen fasziniert und gefesselt. Die Autorin zeigt virtuos das Bild einer gleichermaßen genialen wie sensiblen Frau, die in leisen Farben denkt, oft in Schwarz. Der Schreibstil ist ein Streicheln, ein poetischer Kuss, eine ästhetische Verheißung. Dieser Roman feiert die Rückkehr der Sprache. Feiern Sie mit!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensität

    Zwischen Erinnerung und Wachsen, zwischen Suchen und Sich-Finden, zwischen Erwartungen anderer und eigenem Lebensentwurf begleiten wir Eileen Gray. Durch den Roman steigen wir in das so lebendige und sehnsuchtsvolle Paris der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, in dieses Aufbegehren, dieses alles möglich machende Leben. Eileen Gray widersetzt sich und lebt. Ich kannte die Architektin vorher nicht, aber so manch andere, die durch dieses Paris wandelt. Und so war es ein Wiedersehen mit Freundinnen...
  • Zum Bewerterprofil von Erika Föst

    Erika Föst

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eileen Gray

    Das Buch ist eine mehr als gelungene Hommage an eine Frau, die sich weder um Konventionen noch um vorgefertigte Denkweisen schert. Sie geht ihren Weg und muss am Ende doch erkennen, dass ihr Vertrauen mehr als einmal missbraucht worden ist. „Das Haus am Meeresufer" ist ein meisterhafter Roman über Kunst, Architektur und vieles mehr von der Autorin Joséphine Nicolas. I
  • Zum Bewerterprofil von Kristina Oberlinger

    Kristina Oberlinger

    Thalia Mayersche Gummersbach

    Buchhändler*in

    5/5

    21.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Architektur ist eine Frau

    Nach „Tage mit Gatsby“ legt Josephine Nicolas hier einen weiteren Künstlerroman vor, der dem ersten in nichts nachsteht. In der ihr eigenen berührenden Sprache fängt sie den Zeitgeist im Paris der 1920er Jahre perfekt ein und schildert den Werdegang der irischen Künstlerin Eileen Gray, die sich bereits früh von ihrem großbürgerlich - puritanischen Elternhaus löst und in Paris ein freigeistiges Leben führt, während sie sich als Interieurkünstlerin einen Namen macht. Im Rausch der Pariser Boheme lernt sie den wesentlich jüngeren Architekturkritiker Jean Badovici kennen, der sie in den Kreis um Le Corbusiers und die Bauhaus - Szene einführt. Angeregt von den Gedanken des charismatischen Baumeisters taucht Eileen jedoch immer tiefer in die Welt moderner Architektur ein und entwickelt zunehmend eigene Vorstellungen. Ermutigt von Badovici, mit dem sie inzwischen eine Liebesbeziehung führt, setzt sich Eileen über die von Männern dominierte Fachwelt hinweg und verwirklicht in Südfrankreich ein eigenes Projekt, Haus E 1027, das sie ihrem Geliebten widmet. Allen Widerständen, Intrigen und Machtkämpfen zum Trotz hat sie damit ein Werk erschaffen, das bis heute als wegweisendes Objekt moderner Architektur Beachtung findet. Leben und Werk Eileen Grays zeugt ebenso von der Aufbruchstimmung der künstlerischen Moderne wie auch von dem immer stärker werdendem Emanzipationswillen der Frauen ihrer Zeit, die ihr Können nicht länger dem männlichen Diktat unterordnen wollen und nimmt somit einen Stellenwert ein, dem der Roman seinen absolut berechtigten Tribut zollt.

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