Produktbild: Das Haus am Meeresufer

Das Haus am Meeresufer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

21817

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1470 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182861

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

21817

Erscheinungsdatum

19.06.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1470 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182861

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  • Isadora

    5/5

    13.07.2023

    eBook (ePUB)

    "Ich dachte in leisen Farben, oft in Schwarz."

    Eileen Gray kommt 1878 in Irland als jüngstes von 5 Kindern zur Welt. Als eine der ersten Frauen besucht sie die renommierte Kunstschule des University College London. Nachdem sie als 22-jährige mit ihrer Mutter zur Pariser Weltausstellung gereist ist, läßt sie die französische Metropole nicht mehr los. Sie nimmt Unterricht bei privaten Pariser Kunstakademien und zieht einige Jahre später schließlich ganz in die Stadt an der Seine. Inspiriert ist Eileen durch das künstlerisch wie sexuell freie Leben der Left Bank, einer hauptsächlich US-amerikanischen Künstlerszene, der Gertrude Stein, Natalie Barney, Ernest Hemingway, Henry Miller uvm. angehören. In den 1920er-Jahren hat sich Eileen (kurzhaarig und gern im flanellgrauen Zweireiher) mit Wandverkleidungen und Möbeln aus Lack in damals unerreichter Perfektion einen Namen gemacht, ist mit der Sängerin Damia liiert und verliert sich nächtelang in der Szene des Linken Ufers. Dann begegnet sie dem wesentlich jüngeren, in Bukarest geborenen, Jean Badovici. Er ist Kunstkritiker und Architekt und erkennt Eileens Talent. "Sie sind talentiert", sagt Badovici zu ihr. "Kein Mann dort draußen kann Ihrer Begabung etwas anhaben". Badovici rät Eileen eine Galerie zu eröffnen, sagt ihr, dass Präsenz alles ist. Trotz Eileens Neigungen werden sie und Badovici ein Paar. Inspiriert durch ihre Liebe wendet sich Eileen der Architektur zu. Ab 1926 beginnt sie für Jean ein Haus an der Küste nahe Monaco zu errichten, die Villa E.1027, das Haus am Meer. Der Name entstand durch einen alphabetischen Zahlenschlüssel: E=Eileen, 10=J(ean), 2=B(adovici), 7=(G)ray. Dieses Haus am Meer mit seinem freien Blick ist einzigartig, sprengt die damaligen Konventionen. Es ist keine Wohnmaschine, es ist Eileens und Jeans Zuflucht und ihr Schicksal. Es ist: E.1027. Kein belletristisches Werk hat mich seit meiner frühen "Stefan Zweig-Ära" sprachlich dermaßen fasziniert und gefesselt. Die Autorin zeigt virtuos das Bild einer gleichermaßen genialen wie sensiblen Frau, die in leisen Farben denkt, oft in Schwarz. Der Schreibstil ist ein Streicheln, ein poetischer Kuss, eine ästhetische Verheißung. Dieser Roman feiert die Rückkehr der Sprache. Feiern Sie mit!

  • Gelincik

    5/5

    06.07.2023

    eBook (ePUB)

    20er

    In dem Buch 'Das Haus am Meeresufer' von Joséphine Nicolas geht es um Eileen Gray, die in den 1920ern lebt. Diese Geschichte ist wirklich sehr toll geschrieben. Für mich klingt der Schreibstil teilweise wie ein Gedicht, was mir mega gefällt! Der Inhalt ist ebenso interessant und lässt sich deshalb schnell lesen. Ich wollte ständig wissen wie es weitergeht. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

  • Ele

    aus xxx

    3/5

    13.07.2023

    eBook (ePUB)

    Wohnmaschinen

    Das Haus am Meeresufer, Roman von Joséfine Nicolas, 416 Seiten erschienen im DuMont Buchverlag. Paris in den 1920er Jahren. Die Interieurkünstlerin Eileen Gray, inspiriert durch die selbstbewussten Frauen der Rive Gauche, mit ihrem außergewöhnlichem Gespür für die Formensprache der Zeit, begegnet dem um etliche Jahre jüngeren Architekturkritiker Jean Badovici, er macht sie mit der Bewegung des Bauhaus und De Stijl vertraut. Bis dahin hatte sie eine amouröse Beziehung zur Chansonnière Damia, die sie beendet und eine Beziehung mit Badovici beginnt. So nimmt das Leben und Schaffen der Visionärin eine jähe Wendung. Ab 1926 errichtet sie dem Geliebten ein Haus an der Küste nahe Monaco. E 1027 wird Schauplatz von Neid und Selbstsucht, von Enttäuschung und Verrat. Das Leben und Schaffen dieser wirklich talentierten und interessanten Frau hat mich gefesselt. Gerade in dieser Zeit des Aufbruchs in der Frauen es wahrlich schwer hatten mit den Männern zu konkurrieren. Eine höchst aufregende Zeit in der für Frauen alles möglich schien und doch fast unerreichbar war. Was Gray leistete und schuf, ihre innovativen Ideen haben mich begeistert, dieser aus der Sicht der Protagonistin geschilderte Roman, selbst das kapriziöse Liebesleben und die schwierige Beziehung zu Badovici waren unterhaltsam. Trotzdem hatte ich starke Schwierigkeiten mit der Lektüre. Zeitsprünge, abrupte Szenenwechsel haben mich anfangs ganz schwer in Lesefluss kommen lassen. Der poetische Schreibstil hat mich dermaßen verwirrt, es hat für mich einfach nicht zusammengepasst. Einerseits die Architektin die klare Linien, praktische Möbel einfache und fortschrittliche, avantgardistische Ideen hatte, andererseits dieser poetische Schreibstil, das hat mich abgelenkt. Dementsprechend lange habe ich für die Lektüre gebraucht. Mehr als 20 Seiten am Stück zu lesen war schwer. Ständig bin ich an besonders schwierigen Sätzen hängengeblieben musste sie immer wieder lesen um sie zu begreifen. Was ist wattiertes Licht? Gänge die vor Einsamkeit ermatteten? Oder Aussagen wie: „Ich betrachtete die Boote, sie seufzten schliefen im Schwarz.“ Oder „Wieder einmal zeigte sich meinem geistigen Auge das Elend als mächtiger weißer Tropfen vor dunklem Hintergrund, zäh.“ Verunsichert wusste ich oft nicht was ich in solche Abschnitte hineininterpretieren soll. Vermutlich war es einfach nicht mein Buch. Im letzten Drittel als die Protagonistin über ihre Schwierigkeiten mit Corbusier und die dadurch entstehenden Probleme mit Jean berichtet nahm die Lektüre Fahrt auf, das war mir zu wenig. Insgesamt musste ich mich beim Lesen zum „Dranbleiben“ motivieren. Das bedauere ich, denn obwohl ich bis dato nichts über die multitalentierte Eileen Gray wusste, fand ich ihre Lebensgeschichte sehr interessant. Das Setting fand ich gut beschrieben und auch die Personen waren gut gezeichnet. In einem weniger poetischen Schreibstil hätte mir der Roman gefallen können. Ich empfand den Roman nicht als „Vereinigung“ von Architektur und Poesie sondern eher als „Dissonanz“ dazwischen. Eine Empfehlung an die Leser*innen die sich für die Strömung der Moderne interessieren. Von mir insgesamt 3 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    E.1027

    Eine tolle und längst überfällige Rezeption der Künstlerin Eileen Gray und ihres Werks. Gleichzeitig ein spannender Roman, der (auch ohne großes Kunstinteresse) die brodelnden Beziehungsgeflechte sowie den gesellschaftlichen Gegenwind einfängt, dem Gray als aufstrebende Pionierin ihrer Zeit ausgesetzt war.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fulminantes Werk!

    Und Joséphine Nicolas hat es wieder getan: nach ihrem brillanten Erstling „Tage mit Gatsby“ über Zelda Fitzgerald geht es im „Haus am Meeresufer“ nun um die lang in Vergessenheit geratene Nonkonformistin Eileen Gray, die erste Architektin der Moderne, und ihr in den 1920er Jahren erbautes wunderbares Haus E.1027 in Roquebrune-Cap Martin unweit von Monaco an der Côte d‘Azur, um die besondere Liebe zu Ihrem Gefährten Jean Badovici und um die Widerstände, die einer Frau, die sich erhob und aufbegehrte, seitens der männerdominierten Architekturwelt entgegenschlugen. Wieder hervorragend recherchiert und subtil fiktionalisiert bringt uns dies Werk Eileen Grays tiefgründige Gedankenwelt in solch persönlichster sprachlicher Umsetzung nahe, dass man das Buch nicht zur Seite legen mag. Auf einen Roman über Eileen Gray habe ich schon lange gewartet und nun gibt es ihn so, wie er nicht besser sein kann. Eine unbedingte Empfehlung für Kunst- und Architektur- Enthusiasten —- und für alle, die es noch werden können.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensität

    Zwischen Erinnerung und Wachsen, zwischen Suchen und Sich-Finden, zwischen Erwartungen anderer und eigenem Lebensentwurf begleiten wir Eileen Gray. Durch den Roman steigen wir in das so lebendige und sehnsuchtsvolle Paris der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, in dieses Aufbegehren, dieses alles möglich machende Leben. Eileen Gray widersetzt sich und lebt. Ich kannte die Architektin vorher nicht, aber so manch andere, die durch dieses Paris wandelt. Und so war es ein Wiedersehen mit Freundinnen...
  • Zum Bewerterprofil von Erika Föst

    Erika Föst

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eileen Gray

    Das Buch ist eine mehr als gelungene Hommage an eine Frau, die sich weder um Konventionen noch um vorgefertigte Denkweisen schert. Sie geht ihren Weg und muss am Ende doch erkennen, dass ihr Vertrauen mehr als einmal missbraucht worden ist. „Das Haus am Meeresufer" ist ein meisterhafter Roman über Kunst, Architektur und vieles mehr von der Autorin Joséphine Nicolas. I
  • Zum Bewerterprofil von Kristina Oberlinger

    Kristina Oberlinger

    Thalia Mayersche Gummersbach

    Buchhändler*in

    5/5

    21.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Architektur ist eine Frau

    Nach „Tage mit Gatsby“ legt Josephine Nicolas hier einen weiteren Künstlerroman vor, der dem ersten in nichts nachsteht. In der ihr eigenen berührenden Sprache fängt sie den Zeitgeist im Paris der 1920er Jahre perfekt ein und schildert den Werdegang der irischen Künstlerin Eileen Gray, die sich bereits früh von ihrem großbürgerlich - puritanischen Elternhaus löst und in Paris ein freigeistiges Leben führt, während sie sich als Interieurkünstlerin einen Namen macht. Im Rausch der Pariser Boheme lernt sie den wesentlich jüngeren Architekturkritiker Jean Badovici kennen, der sie in den Kreis um Le Corbusiers und die Bauhaus - Szene einführt. Angeregt von den Gedanken des charismatischen Baumeisters taucht Eileen jedoch immer tiefer in die Welt moderner Architektur ein und entwickelt zunehmend eigene Vorstellungen. Ermutigt von Badovici, mit dem sie inzwischen eine Liebesbeziehung führt, setzt sich Eileen über die von Männern dominierte Fachwelt hinweg und verwirklicht in Südfrankreich ein eigenes Projekt, Haus E 1027, das sie ihrem Geliebten widmet. Allen Widerständen, Intrigen und Machtkämpfen zum Trotz hat sie damit ein Werk erschaffen, das bis heute als wegweisendes Objekt moderner Architektur Beachtung findet. Leben und Werk Eileen Grays zeugt ebenso von der Aufbruchstimmung der künstlerischen Moderne wie auch von dem immer stärker werdendem Emanzipationswillen der Frauen ihrer Zeit, die ihr Können nicht länger dem männlichen Diktat unterordnen wollen und nimmt somit einen Stellenwert ein, dem der Roman seinen absolut berechtigten Tribut zollt.

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