Produktbild: Krawall und Kekse

Krawall und Kekse

12

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,8/2,4 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Altrosa / Tabak

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

Life among the savages

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0023-6

Beschreibung

Rezension

»Shirley Jackson sieht mit einem eigenen Blick auf ihre Familie und das Alltagschaos – dabei ist sie immer liebevoll und oft urkomisch.« Sabine Abel, Buch in der Au / BR Fernsehen ("BR Fernsehen")
»Die Vierfachmutter Shirley Jackson verwandelte ihren wilden Alltag in einem baufälligen Herrenhaus in ein humorvolles Meisterwerk. Eine große Wiederentdeckung, die zu Weihnachten nicht oft genug verschenkt werden kann.« Angela Wittmann, Brigitte Mom ("Brigitte")
»Welch ein Glück, dass wir dieses zeitlose Buch nun (wieder-)entdecken dürfen.« Sonja Vieth, Buchhandlung Sonja Vieth / Westfälische Rundschau ("Westfälische Rundschau")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,8/2,4 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Altrosa / Tabak

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Originaltitel

Life among the savages

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0023-6

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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Shirley Jackson kann mehr als...

Bewertung am 05.01.2023

Bewertungsnummer: 1854691

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shirley Jackson kann mehr als nur Grusel. Voller überspitzen Humor erzählt die Autorin und von ihrem Alltag. Dabei erkennt man sich auch heute mich in so mancher Situation wieder. Sei es der katastrophale Wohnungsmarkt oder die Schwindelei der Kinder. Perfekter Stimmungsaufheller

Shirley Jackson kann mehr als...

Bewertung am 05.01.2023
Bewertungsnummer: 1854691
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shirley Jackson kann mehr als nur Grusel. Voller überspitzen Humor erzählt die Autorin und von ihrem Alltag. Dabei erkennt man sich auch heute mich in so mancher Situation wieder. Sei es der katastrophale Wohnungsmarkt oder die Schwindelei der Kinder. Perfekter Stimmungsaufheller

Alltagschaos einer Familie - zeitlos und mit trockenem Humor erzählt.

Bewertung aus Birkenfeld am 31.10.2022

Bewertungsnummer: 1816544

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Krawall und Kekse" ist das Werk von Shirley Jackson. Die 1916 geborene und bereits 1948 verstorbene Autorin hat sich eher durch ihre Horrorgeschichten einen großen Namen machen können. Doch ihre ebenfalls verfassen Kolumnen über den Alltagstrubel einer Familie, welche in Zeitschriften wie 'Mademoiselle' oder 'Harper’s' erschienen sind, sollten durchaus mehr Beachtung finden. So wurden diese bereits 1953 in einem Roman zusammengefasst. Nun ist mit vorliegendem Hardcover eine Neuübersetzung von Nicole Seifert im Arche-Verlag erschienen. Bereits das Coverbild zeigt auf humorvolle Art und Weise wie turbulent und chaotisch das Leben einer Hausfrau/ Mutter sein kann. Dies ist ganz im Einklang mit dem Inhalt des Romans: Herzhaft und schonungslos ehrlich, komisch zugleich berichtet Shirley Jackson Anekdoten ihres Familienalltags. Mit liegen gebliebenen Autos, untreuen Haushaltshilfen und verschwundenen Bettdecken schlägt sie sich an so manchen Tagen herum. Zudem halten ihre Kinder sie ordentlich und schonungslos auf Trab: Sohn Laurie erfindet einen aufmüpfigen Klassenkameraden, dem er seine eigenen Streiche anhängt, Tochter Jannie geht nirgends ohne ihre Puppen-Entourage hin und die kleine Sally spricht eine ganz eigene Sprache. Zu allem Übel ist ihr verträumter Ehemann bei all diesen Dingen auch keine große Hilfe... Als Leser verfolgt man gerne den Alltagstrubel der Familie Jackson. Die Erzählweise ist geprägt von einer großen Portion trockenem Humor. So gestaltet sich die gesamte Lektüre als sehr unterhaltsam. Als Leser muss man mehr als nur ein paar mal Schmunzeln, erinnert man sich doch selbst an seine eigenen chaotischen Tage mit der Familie. Die insgesamt 253 Seiten gestalten sich als kurzweilig. Übersetzerin Nicole Seifert hat dem Roman noch ein Nachwort über die Autorin Shirley Jackson angefügt. Hier berichtet sie über deren Leben und ihre Werke. Dies rundet diese Neuauflage gelungen ab. Gerne eine Empfehlung mit fünf Sternen!

Alltagschaos einer Familie - zeitlos und mit trockenem Humor erzählt.

Bewertung aus Birkenfeld am 31.10.2022
Bewertungsnummer: 1816544
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Krawall und Kekse" ist das Werk von Shirley Jackson. Die 1916 geborene und bereits 1948 verstorbene Autorin hat sich eher durch ihre Horrorgeschichten einen großen Namen machen können. Doch ihre ebenfalls verfassen Kolumnen über den Alltagstrubel einer Familie, welche in Zeitschriften wie 'Mademoiselle' oder 'Harper’s' erschienen sind, sollten durchaus mehr Beachtung finden. So wurden diese bereits 1953 in einem Roman zusammengefasst. Nun ist mit vorliegendem Hardcover eine Neuübersetzung von Nicole Seifert im Arche-Verlag erschienen. Bereits das Coverbild zeigt auf humorvolle Art und Weise wie turbulent und chaotisch das Leben einer Hausfrau/ Mutter sein kann. Dies ist ganz im Einklang mit dem Inhalt des Romans: Herzhaft und schonungslos ehrlich, komisch zugleich berichtet Shirley Jackson Anekdoten ihres Familienalltags. Mit liegen gebliebenen Autos, untreuen Haushaltshilfen und verschwundenen Bettdecken schlägt sie sich an so manchen Tagen herum. Zudem halten ihre Kinder sie ordentlich und schonungslos auf Trab: Sohn Laurie erfindet einen aufmüpfigen Klassenkameraden, dem er seine eigenen Streiche anhängt, Tochter Jannie geht nirgends ohne ihre Puppen-Entourage hin und die kleine Sally spricht eine ganz eigene Sprache. Zu allem Übel ist ihr verträumter Ehemann bei all diesen Dingen auch keine große Hilfe... Als Leser verfolgt man gerne den Alltagstrubel der Familie Jackson. Die Erzählweise ist geprägt von einer großen Portion trockenem Humor. So gestaltet sich die gesamte Lektüre als sehr unterhaltsam. Als Leser muss man mehr als nur ein paar mal Schmunzeln, erinnert man sich doch selbst an seine eigenen chaotischen Tage mit der Familie. Die insgesamt 253 Seiten gestalten sich als kurzweilig. Übersetzerin Nicole Seifert hat dem Roman noch ein Nachwort über die Autorin Shirley Jackson angefügt. Hier berichtet sie über deren Leben und ihre Werke. Dies rundet diese Neuauflage gelungen ab. Gerne eine Empfehlung mit fünf Sternen!

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Krawall und Kekse

von Shirley Jackson

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Silja Sasse

Thalia Mayersche Hattingen

Zum Portrait

5/5

Shirley Jackson, als Horror-Autorin...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shirley Jackson, als Horror-Autorin ihrer Zeit weit voraus, zeigt sich hier von einer anderen Seite: als Verfasserin humoriger Familienanekdoten. Auch hier geht es manchmal hintergründig zu, oft erstaunlich aktuell und immer unterhaltsam. Eine echte (Wieder-)Entdeckung!
  • Silja Sasse
  • Buchhändler/-in

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5/5

Shirley Jackson, als Horror-Autorin...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Shirley Jackson, als Horror-Autorin ihrer Zeit weit voraus, zeigt sich hier von einer anderen Seite: als Verfasserin humoriger Familienanekdoten. Auch hier geht es manchmal hintergründig zu, oft erstaunlich aktuell und immer unterhaltsam. Eine echte (Wieder-)Entdeckung!

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"Ich würde sagen, Sie können sich glücklich schätzen, eine Wohnung in der Stadt zu haben."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Aussage von Mrs. Black, die in der Überschrift zitiert wird, stimmt allerdings für die junge Familie, die im Mittelpunkt von "Krawall und Kekse" steht, nur bedingt: Ist doch dem Schriftstellerehepaar mit den zwei entzückenden Kindern eben jene Wohnung gekündigt worden. Also begibt man sich auf Wohnungssuche außerhalb der Stadt, da auch um schon um 1950 die Mietkosten weit nach oben gegangen sind, und gleichzeitig die finanziellen Erträge der ehrenwerten Schreibkunst da eher nicht mithalten können. Aber auch auf dem Land ist Wohnraum knapp: "Am Ende des zweiten Tages hatten wir sogar eine Scheune besichtigt, von der jemand dachte, er könnte sie ja mal vermieten. Darin befanden sich allerdings zwei Kühe und ein Traktor, und nicht mal Mrs. Blacks optimistischer Vorschlag, dass wir aus den Stallboxen leicht Kinderzimmer machen könnten, ermunterte uns, einzuschlagen..." Glücklicherweise findet sich dann doch eine günstige Immobilie, das sogenannte Fielding-Haus. Zwar rund "1000 Jahre" alt, eher eine Million Jahre, wie ein Freund der Familie unkt, aber: Es hat Säulen vor der Fassade UND dahinter ein Haus! "Und wenn dem so ist, und wenn es Rohre hat und einen Ofen und Schlafzimmer, und die vermieten uns das, dann ziehen wir da ein." Weitere Text-Proben lasse ich hier nicht folgen, denn ich würde unweigerlich beginnen, dieses Meisterwerk der literarischen Hoch-Komik Seite für Seite einfach abzuschreiben, ist mir zu mühsam, und Ihnen fehlte diese Perle im wohl bestückten Bücherregal... Mit feinstem Wortwitz, herrlich satirisch, hat die Autorin dieser fiktiven, und doch autbiographischen, Familie ein schriftstellerisches Denkmal gesetzt. Egal, ob es um den Einzug inˋs neue Heim geht, um die Geburt des dritten Kindes, oder um die Fantasie der beiden Erstgeborenen, um einen ganz "normalen" Einkauf von Kinderkleidung oder um die verheerenden Folgen einer Familien-Grippe, alles ist urkomisch, niemals verletzend, jammernd oder gar verklärend ge- und beschrieben! Hier sass eine emanzipierte Frau an der Schreibmaschine, erfrischend modern nahm sie die eigene Situation aufˋs Korn, und dank der genialen Übersetzung von Nicole Seifert (Die obendrein ein phantastisches Nachwort beigesteuert hat...) kann man die zeitliche Entstehung der Texte nur an Hand der Menge der gerauchten Zigaretten und dem nicht Vorhandensein von Handys korrekt einordnen. Sollten Sie jetzt überlegen, woher Sie den Namen Shirley Jackson kennen: Sie war eine der direkten schreibenden Nachfahrinnen von Edgar Allan Poe, ihre bekanntesten Romane werden, sehr passend, im Bereich "Klassische unheimliche Literatur" eingeordnet. "Spuk in Hill House" und "Wir haben schon immer im Schloss gelebt" lassen auch heute noch die Liebhaber des Genres mit der Zunge schnalzen. Mehr zum Thema "Hill House" können Sie übrigens bei meinem sehr geschätzten Kollegen Andrè Pingel nachlesen, seine Würdigung der großen Autorin macht mehr als Lust auf die dunkle Seite der Schriftstellerin! Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert und empfehle aus eigener Erfahrung: Lesen Sie das Buch beim ersten Mal am besten, wenn Sie allein sind! Ansonsten ergeht spätestens nach dem dritten oder vierten "Das musst Du Dir noch anhören" auch an Sie, nach dem Abwischen der Lachtränen, die Aufforderung, gefälligst das ganze Buch vorzulesen...
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Ich würde sagen, Sie können sich glücklich schätzen, eine Wohnung in der Stadt zu haben."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Aussage von Mrs. Black, die in der Überschrift zitiert wird, stimmt allerdings für die junge Familie, die im Mittelpunkt von "Krawall und Kekse" steht, nur bedingt: Ist doch dem Schriftstellerehepaar mit den zwei entzückenden Kindern eben jene Wohnung gekündigt worden. Also begibt man sich auf Wohnungssuche außerhalb der Stadt, da auch um schon um 1950 die Mietkosten weit nach oben gegangen sind, und gleichzeitig die finanziellen Erträge der ehrenwerten Schreibkunst da eher nicht mithalten können. Aber auch auf dem Land ist Wohnraum knapp: "Am Ende des zweiten Tages hatten wir sogar eine Scheune besichtigt, von der jemand dachte, er könnte sie ja mal vermieten. Darin befanden sich allerdings zwei Kühe und ein Traktor, und nicht mal Mrs. Blacks optimistischer Vorschlag, dass wir aus den Stallboxen leicht Kinderzimmer machen könnten, ermunterte uns, einzuschlagen..." Glücklicherweise findet sich dann doch eine günstige Immobilie, das sogenannte Fielding-Haus. Zwar rund "1000 Jahre" alt, eher eine Million Jahre, wie ein Freund der Familie unkt, aber: Es hat Säulen vor der Fassade UND dahinter ein Haus! "Und wenn dem so ist, und wenn es Rohre hat und einen Ofen und Schlafzimmer, und die vermieten uns das, dann ziehen wir da ein." Weitere Text-Proben lasse ich hier nicht folgen, denn ich würde unweigerlich beginnen, dieses Meisterwerk der literarischen Hoch-Komik Seite für Seite einfach abzuschreiben, ist mir zu mühsam, und Ihnen fehlte diese Perle im wohl bestückten Bücherregal... Mit feinstem Wortwitz, herrlich satirisch, hat die Autorin dieser fiktiven, und doch autbiographischen, Familie ein schriftstellerisches Denkmal gesetzt. Egal, ob es um den Einzug inˋs neue Heim geht, um die Geburt des dritten Kindes, oder um die Fantasie der beiden Erstgeborenen, um einen ganz "normalen" Einkauf von Kinderkleidung oder um die verheerenden Folgen einer Familien-Grippe, alles ist urkomisch, niemals verletzend, jammernd oder gar verklärend ge- und beschrieben! Hier sass eine emanzipierte Frau an der Schreibmaschine, erfrischend modern nahm sie die eigene Situation aufˋs Korn, und dank der genialen Übersetzung von Nicole Seifert (Die obendrein ein phantastisches Nachwort beigesteuert hat...) kann man die zeitliche Entstehung der Texte nur an Hand der Menge der gerauchten Zigaretten und dem nicht Vorhandensein von Handys korrekt einordnen. Sollten Sie jetzt überlegen, woher Sie den Namen Shirley Jackson kennen: Sie war eine der direkten schreibenden Nachfahrinnen von Edgar Allan Poe, ihre bekanntesten Romane werden, sehr passend, im Bereich "Klassische unheimliche Literatur" eingeordnet. "Spuk in Hill House" und "Wir haben schon immer im Schloss gelebt" lassen auch heute noch die Liebhaber des Genres mit der Zunge schnalzen. Mehr zum Thema "Hill House" können Sie übrigens bei meinem sehr geschätzten Kollegen Andrè Pingel nachlesen, seine Würdigung der großen Autorin macht mehr als Lust auf die dunkle Seite der Schriftstellerin! Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert und empfehle aus eigener Erfahrung: Lesen Sie das Buch beim ersten Mal am besten, wenn Sie allein sind! Ansonsten ergeht spätestens nach dem dritten oder vierten "Das musst Du Dir noch anhören" auch an Sie, nach dem Abwischen der Lachtränen, die Aufforderung, gefälligst das ganze Buch vorzulesen...

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Krawall und Kekse

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