Produktbild: Täuschend echt

Täuschend echt

17

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,6 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07306-5

Beschreibung

Rezension

»Charles Lewinsky legt wieder einen einfallsreichen, vor Witz spru¨henden Text vor, der die ernste Frage, was wahrhaftiges Schreiben im KI-Zeitalter noch bedeuten kann, federleicht umkreist.«
»Ein köstlich schwarzhumoriger Text u¨ber Schein und Sein.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,6 cm

Gewicht

321 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07306-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierendes ChatGPT Verwirrspiel

    Der Werbetexter spielt mit KI ums seine Frühstücks-Müeslitexte zu gestalten – und wird entlassen. Durch Zufall bekommt er den Auftrag, einen authentischen Schicksalsbericht von einer afghanischen jungen Frau aufzuschreiben. Nur: diese Frau gibt es nicht, und er erfindet sie mit Hilfe von KI. Der Roman wird so genial, dass er zum absoluten Bestseller wird, und er erfindet sogar eine Frau, die sich als diese Frau interviewen lässt – was ihn allerdings vor beinahe unlösbare Probleme stellt. Denn so leicht geht das Täuschen und Lügen nicht: immer wieder verstrickt sich der Autor in den neuen Facts, die die KI ihm schafft und so muss er dauernd neue Auswege finden. Ein geniales Verwirrspiel um Wahrheit und Fake, über die Möglichkeiten und Grenzen von KI beim Schreiben von Texten und Romanen. Ob man wirklich alles für wahr halten kann, was immer so geschrieben, recherchiert und aufgedeckt wird? Dahinter steckt auch die Frage nach der moralischen Verantwortung von Schreibenden, wie, wen und was man erfinden kann, ohne Wirklichkeiten zu schaffen, die einen dann plötzlich einholen. Lewinsky kennzeichnet klar, welches seine eigenen Texte sind, und was er mit KI erzeugt hat, welche Stichworte und Bedingungen er dem Chatbot vorgegeben hat: so entstehen faszinierende und spannende Fassetten zweier ineinander verwobener Geschichten. Dabei entwickelt der Ich-Erzähler, der am Anfang recht unbeholfen und unentschlossen wirkt, im Lauf der Geschichte Willensstärke und klare Ziele, er wird vom Getriebenen zum selbstsicher Handelnden, der aus jeder vermeintlichen Sackgasse einen Ausweg – mit Hilfe von KI – findet.

  • MarieOn

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besondere Unterhaltung auf hohem humoristischem Niveau

    Ihr Vokabular richtet sich gegen ihn. Er sei von A wie altmodisch bis Z wie zickig unerträglich und auch dazwischen fand sie nichts Gutes. Sie dagegen switchte durch die sozialen Medien, denen er sich vorenthält, fraß Reality Shows und behauptete, dass sie das nur auf der Metaebene betrachte, als kulturelles Phänomen. Forscher in den USA haben festgestellt: Wenn sie ihre Scheiße kulturelles Phänomen nennen, stinkt sie nicht mehr. S. 13 Sie vergaß ihr Handy in einem Coffee Shop an der Bar, an der auch er saß. Dann rief sie sich selbst an, mit einem Handy, das ihr jemand geliehen hatte. Er war so dumm ranzugehen und es ihr dann zu einer ultrawichtigen Wohnungsbesichtigung für ein WG-Zimmer, das sie doch nicht bekam, zu bringen. Sie drückte ein paar Tränchen die Wangen hinunter, weil sie nicht wußte, wo sie schlafen sollte und er bot ihr seine Couch an. Dann blieb sie doch, bis sie was Eigenes finden würde und fand nichts. Zum Schluss sagte sie ihm: „Leute wie er würden beruflich bald so überflüssig sein, wie er es privat schon immer war.“ Und dann wollte er ihr das Gegenteil beweisen, hat das Wort Frühstücksmüsli eingegeben und die KI rangelassen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Sein Todesurteil als Werbetexter! Und dann hat Andenberg ihn rausgeschmissen, fristlos, nicht wegen der KI, sondern weil er zu viel Arbeitszeit mit persönlichen Belangen verbracht hat. Und danach oder kurz zuvor ist seine Kreditkarte verschwunden und auf Bali aufgetaucht. Fazit: Dieses ist mein erstes Buch von Charles Levinsky und ich bin voll überzeugt von seiner Schreibkunst. Mit leidenschaftlichem Biss schickt er seinen Protagonisten in sein Unglück. Lässt ihn erkennen, dass seine Geliebte ihn belogen und betrogen hat. Lässt ihn den langweiligen Job und das sichere Einkommen verlieren und konfrontiert ihn mit künstlicher Intelligenz und ChatGPT. Die Sprache ist voller Selbstironie und insgesamt so situationskomisch, dass ich mich köstlich amüsiert habe. Sehr gelungen fand ich auch den Ansatz, die kreativen Möglichkeiten einer Technologie, die im Allgemeinen einzig verteufelt wird, wie mittelalterliche Phänomene, spielerisch erlebbar zu machen. Der Autor jammert und polemisiert nicht, sondern schafft eine sehr moderne, gut durchdachte, kreative Story. Alle Eindrücke, die er in seinem Buch aus Wikipedia und KI generierten Texten verwendet, hat er kursiv dargestellt. Das war besondere Unterhaltung auf hohem humoristischem Niveau. Chapeau!

  • SimoneF

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrlich!

    Für den Protagonisten kommt es dicke: Zuerst verlässt ihn seine Freundin, und dann verliert er auch noch seine Stelle als Werbetexter. Er beginnt zunächst eher spielerisch zum Frustabbau, sich von KI Geschichten schreiben zu lassen, um seine Rachegelüste an seiner Exfreundin auszuleben. Doch bald verschafft ihm KI eine unverhoffte Möglichkeit zu beruflichen Erfolg, und auch als persönliche Ratgeberin gewinnt KI immer mehr an Bedeutung für ihn… Charles Lewinsky stellt mit KI ein hochaktuelles Thema in den Mittelpunkt seines Romans. Wie wird KI die Erstellung von Texten verändern? Werden Werbetexter/innen, Schriftsteller/innen, Redenschreiber/innen bald überflüssig und Romane bald von Software generiert? In Genres wie Thrillern oder Romance, die klaren Mustern folgen und eher geringen literarischen Ansprüchen genügen, scheint dies durchaus in naher Zukunft möglich. Textpassagen, die Lewinsky durch KI erstellen ließ, sind im Buch kursiv gedruckt, und als Leserin empfand ich den Unterschied zwischen Lewinskys Text und den KI-generierten Einschüben als frappierend. Bei den eintönigen, sich inhaltlich und sprachlich wiederholenden computergenierten Texten ertappte ich mich dabei, dass ich gedanklich abschweifte oder nur oberflächlich las. Ein echter Genuss ist dagegen Lewinskys herrlich pointierter, teilweise boshafter und ironischer Stil. Den Protagonisten hatte ich auch sofort lebendig vor Augen, und ich schwankte immer wieder zwischen einem gewissen Mitgefühl für seine Situation und Abscheu für seine Rachephantasien. Die Geschichte ist wunderbar konstruiert, und auch, wenn ich gegen Ende ahnte, wie es ausgehen wird, ein absolutes Lesevergnügen.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr unterhaltsam

    Für mich war es das erste Buch des Autors und der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ist sehr erfrischend und angenehm mit humorvollen, ironischen Untertönen. Die Geschichte hat verschiedene Ebenen, die ich allesamt sehr gelungen fand. Das Thema KI fand ich sehr interessant und durch die kursive Darstellung der von der KI erstellten Texte wird einem ganz nebenbei auf unterhaltsame Art und Weise das Thema an sich und die Möglichkeiten und Grenzen näher gebracht. Die Geschichte des arbeitslosen Werbetexters wird aus seiner Sicht erzählt und ich fand diese eine Perspektive gut gewählt und vollkommen ausreichend. Wenn ein Buch gut ist, dann braucht es keine Unmengen an Perspektiven. Die Handlung ist ein bisschen verrückt, aber trotzdem glaubhaft und nimmt dadurch einige Mechanismen der heutigen Welt aufs Korn. Das Buch kommt mit wenigen Charakteren aus und die waren allesamt ausführlich und nachvollziehbar dargestellt. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem die Entwicklung der Beziehung des Erzählers zu seiner KI.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr unterhaltsam; Für mich…

    Sehr unterhaltsam; Für mich war es das erste Buch des Autors und der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er ist sehr erfrischend und angenehm mit humorvollen, ironischen Untertönen. Die Geschichte hat verschiedene Ebenen, die ich allesamt sehr gelungen fand. Das Thema KI fand ich sehr interessant und durch die kursive Darstellung der von der KI erstellten Texte wird einem ganz nebenbei auf unterhaltsame Art und Weise das Thema an sich und die Möglichkeiten und Grenzen näher gebracht. Die Geschichte des arbeitslosen Werbetexters wird aus seiner Sicht erzählt und ich fand diese eine Perspektive gut gewählt und vollkommen ausreichend. Wenn ein Buch gut ist, dann braucht es keine Unmengen an Perspektiven. Die Handlung ist ein bisschen verrückt, aber trotzdem glaubhaft und nimmt dadurch einige Mechanismen der heutigen Welt aufs Korn. Das Buch kommt mit wenigen Charakteren aus und die waren allesamt ausführlich und nachvollziehbar dargestellt. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem die Entwicklung der Beziehung des Erzählers zu seiner KI.

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Unsere Meinungen

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    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.01.2025

    eBook (ePUB)

    Das Leben eines Werbetexters

    Dieses Buch war ein ganz interessantes Lesevergnügen! Einen Werbetext für Müsli entwerfen? Nervig crispy. Als die Freundin auszieht und er seinen Job verliert und mit den Textvorschlägen der KI KIrsten einen Roman kreiert wird es richtig interessant. Beim Lesen hat man hier richtig Spaß!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Der namenlose Erzähler verführt mit Werbetext zum Kauf von Müsli. Seine Freundin verlässt ihn, sein ganzes Geld nimmt sie mit, dann verliert er seinen Job. Die nun viele freie Zeit führt ihn zusammen mit KI, er nennt sie nett Kirsten, zunächst ist sie Ratgeberin in allen Lebenslagen. Dabei entsteht ein Buch, inhaltlich die Lebensbeschreibungen einer Migrantin, stammend aus Afghanistan. Nach Veröffentlichung ist das Buch plötzlich in aller Munde und Literaturkritiker Denis Scheck lädt die vermeintliche Verfasserin zum Interview. Eine echte Frau muss her, so kommt die Ex-Freundin wieder ins Spiel. KI macht Höhenflüge möglich und Störfaktoren lassen sich beseitigen. Der Bestsellerautor Charles Lewinsky baut das hochaktuelle Thema KI äußerst gelungen in seinen neuesten Roman ein. Er ist ein kluger und kreativer Erzähler, der die Kunst Nachdenkliches ironisch zu unterstreichen vortrefflich versteht. Ich fühlte mich grandios unterhalten.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    KI macht es möglich!

    Einen ganzen Roman mit KI zu schreiben ist keine Zukunftsvision mehr. Lewinsky lässt jedenfalls in seinem neuen Roman seinen Protagonisten einen rührenden Erfahrungsbericht mithilfe dieser neuen Technologie schreiben, der einen durchschlagenden Erfolg auf dem Buchmarkt hat. Hautnah können bei der Entstehung dieses Werkes zusehen. Dass dieser Bericht nicht im Sinne seines Auftraggebers auf diese Weise entstanden ist, verschweigt er ihm vorsichtshalber. Dies führt nachher zu einigen Verwicklungen und somit zu einem Spannungsbogen. Was ausgesprochen locker, flott und humorvoll herüberkommt, lässt schon ein bisschen nachdenklich zurück. Wem können wir noch trauen, wenn wir etwas lesen? Lewinsky vielleicht?
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Brock

    Thomas Brock

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Segen oder Verderben? In dem Roman...

    Segen oder Verderben? In dem Roman “Täuschend echt” beschäftigt sich Charles Lewinsky mit der Frage wie KI die Kreativbranche in Zukunft verändern könnte. Der Autor benutz dafür diesmal auch gern selbst KI.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    2/5

    15.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es bleiben viele Fragen

    Dieses Buch hat mich ehrlicherweise ratlos zurückgelassen. Nach den vielen beigeisternden Kritiken habe ich vielleicht auch einfach mehr erwartet, als einen durch und durch unsympathischen Protagonisten, der sich daran ergötzt seiner - immerhin fiktiven - Romanfigur jede erdenkliche Art von Gewalt erleben zu lassen. Ja, auch Antihelden können gut funktionieren, aber anders als beispielsweise einem Heinz Strunk, der auch vor seinen Protagonisten nicht halt macht, trifft es hier im Prinzip nur alle anderen Personen, die ins lächerliche gezogen werden oder von vorneherein wandelnde Klischees sind. Auch das Gimmick der KI-generierten Texte ist nichts mehr als das: ein Gimmick, das den Text in meinen Augen an keiner Stelle besser macht, vor allem weil an keiner Stelle eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema passiert. Sie ist hier nur Stichwortgeber einer absurden Rachefantasie des Protagonisten.

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