Zur See
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Roman. Der Nummer 1 Bestseller

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Details

Verkaufsrang

8235

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Details

Verkaufsrang

8235

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/2,2 cm

Gewicht

264 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11213-6

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Was das Auge des Wals erzählt

Marielle_liest am 18.05.2024

Bewertungsnummer: 2203655

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da sind die fünf Sanders - Hanne und Jens mit ihren drei erwachsenen Kindern Ryckmer, Eske und Henrik. Sie leben ein Inselleben vor der Nordseeküste und wir dürfen sie ein Jahr lang dabei begleiten. Und dann ist da noch der Inselpastor, der die Balance finden muss zwischen seiner Ehe und der Arbeit in der Kirche. Dörte Hansen lässt uns in „Zur See“ tief blicken in die Seelen der Sanders und des Inselpastors. Die Charaktere könnten verschiedener nicht sein, und ganz bestimmt findet man sich selbst in einem der Inselbewohner*innen wieder. Mit großer Sorgfalt und ganz viel Feingefühl gelingt es der Autorin, die Gefühle jedes Einzelnen authentisch und nachvollziehbar aufs Papier zu bringen. Selbst wenn ich eine Figur zuerst auch noch so verschroben fand, entwickelte ich im Laufe der Kapitel Verständnis und Empathie. Eine Museumsführerin, ein Vogelwart, ein Fährkapitän, eine Altenpflegerin, ein Strandgutkünstler und ein Pastor - verschiedener geht es kaum und dennoch teilen sie ähnliche Wünsche und Sorgen. Es ist das starke Heimatgefühl, das alle sechs eint. Die Verbundenheit mit der Insel und das Bröckeln des Fundaments. Durch den Klimawandel, durch den Tourismus, durch das harte Inselleben, durch familiäre Katastrophen, durch den Verlust von Tradition und Sprache, durch Missverständnisse und Suchtprobleme, durch eine Kindheit ohne Halt und Wärme - durch all dies gerät die Inselwelt ins Wanken. Ein wahres Highlight war für mich das Kapitel des Wals, das so wunderbar zeigte, dass das wichtige Erbe und das Seemannswissen der Inselbewohner*innen schon längst nicht mehr so präsent sind, wie sie es erwartet hätten und nach außen hin verkörpern möchten. Außerdem steht der Wal in meinen Augen für ein Omen, für einen Wink des Schicksals und für eine Wendung - was mir unglaublich gut gefallen hat. Eine riesige Empfehlung für einen Roman, der in einer unfassbar atmosphärischen Sprache ein Meisterwerk aus Bildern schafft mit der perfekt gewichteten Brise Melancholie.
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Was das Auge des Wals erzählt

Marielle_liest am 18.05.2024
Bewertungsnummer: 2203655
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da sind die fünf Sanders - Hanne und Jens mit ihren drei erwachsenen Kindern Ryckmer, Eske und Henrik. Sie leben ein Inselleben vor der Nordseeküste und wir dürfen sie ein Jahr lang dabei begleiten. Und dann ist da noch der Inselpastor, der die Balance finden muss zwischen seiner Ehe und der Arbeit in der Kirche. Dörte Hansen lässt uns in „Zur See“ tief blicken in die Seelen der Sanders und des Inselpastors. Die Charaktere könnten verschiedener nicht sein, und ganz bestimmt findet man sich selbst in einem der Inselbewohner*innen wieder. Mit großer Sorgfalt und ganz viel Feingefühl gelingt es der Autorin, die Gefühle jedes Einzelnen authentisch und nachvollziehbar aufs Papier zu bringen. Selbst wenn ich eine Figur zuerst auch noch so verschroben fand, entwickelte ich im Laufe der Kapitel Verständnis und Empathie. Eine Museumsführerin, ein Vogelwart, ein Fährkapitän, eine Altenpflegerin, ein Strandgutkünstler und ein Pastor - verschiedener geht es kaum und dennoch teilen sie ähnliche Wünsche und Sorgen. Es ist das starke Heimatgefühl, das alle sechs eint. Die Verbundenheit mit der Insel und das Bröckeln des Fundaments. Durch den Klimawandel, durch den Tourismus, durch das harte Inselleben, durch familiäre Katastrophen, durch den Verlust von Tradition und Sprache, durch Missverständnisse und Suchtprobleme, durch eine Kindheit ohne Halt und Wärme - durch all dies gerät die Inselwelt ins Wanken. Ein wahres Highlight war für mich das Kapitel des Wals, das so wunderbar zeigte, dass das wichtige Erbe und das Seemannswissen der Inselbewohner*innen schon längst nicht mehr so präsent sind, wie sie es erwartet hätten und nach außen hin verkörpern möchten. Außerdem steht der Wal in meinen Augen für ein Omen, für einen Wink des Schicksals und für eine Wendung - was mir unglaublich gut gefallen hat. Eine riesige Empfehlung für einen Roman, der in einer unfassbar atmosphärischen Sprache ein Meisterwerk aus Bildern schafft mit der perfekt gewichteten Brise Melancholie.

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Dämonen aus der Vergangenheit

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 21.02.2024

Bewertungsnummer: 2136841

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+ Das Zitat „Es gibt in diesem Haus Gesetze, die man nur versteht, wenn man die Krankheiten des Wartens kennt. Strümpfe in Männergrössen stricken, Hände in Bewegung halten, nicht an Hafenkanten stehen, keine Steine in die Nordsee werfen.“ + Die Thematik Die Familie Sander lebt seit vielen Generationen auf einer nicht näher bezeichneten Insel an der Nordsee. Wie ihre Vorfahren leben sie mit und gegen die See. Aber die Zeiten ändern sich, die Insel wird zunehmend vom Tourismus vereinnahmt und die alten Inselbewohner kämpfen mit sich selbst, der See und alten Geistern… + Zum Mitnehmen Was tut man, wenn man an den Rand gedrängt wird? Wie lebt man man mit alten „Gesetzen“, welchen Wert haben sie und kann man sie überwinden? Ein Roman über Niedergang, Veränderung und Sturheit. + Kritik Dörte Hansen schreibt eindringlich, ich fühlte mich oft direkt an die Nordsee versetzt. Fantastische Naturbeschreibungen und Meermetaphern machen diesen Roman zusammen mit düsteren Lebensrealitäten und dysfunktionalen Familienverbindungen zu einem sehr intensiven Leseerlebnis. Die Familie Sander steht exemplarisch im Mittelpunkt der Veränderungen auf der Insel. An sich selbst und der Vergangenheit scheiternd, kämpfen die einzelnen Familienmitglieder mit ihren jeweiligen Dämonen. Ab und zu wirkt das leicht stereotyp und die Charaktere drohen zu ihren eigenen Karikaturen zu werden. Ab und an scheint es, als ob alles Schlechte vom Festland kommt und der Tourismus zum Sündenbock abgestempelt wird. Dennoch hält Hansen die Balance und schafft es, kritische Aspekte aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten. Nichts ist schwarz-weiss, alles in der Veränderung (immer mit einem leicht morbiden Touch) und das Leben hart. In eindringlicher Sprache beschreibt Hansen das raue Inselleben, das Mit und Gegen die See, der ständige Fluss und Veränderung, Niedergang und Neuanfang. Das alles ist hart, manchmal düster, aber immer mit rauem Charme. Ein emotionales und bleibendes Werk!
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Dämonen aus der Vergangenheit

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 21.02.2024
Bewertungsnummer: 2136841
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+ Das Zitat „Es gibt in diesem Haus Gesetze, die man nur versteht, wenn man die Krankheiten des Wartens kennt. Strümpfe in Männergrössen stricken, Hände in Bewegung halten, nicht an Hafenkanten stehen, keine Steine in die Nordsee werfen.“ + Die Thematik Die Familie Sander lebt seit vielen Generationen auf einer nicht näher bezeichneten Insel an der Nordsee. Wie ihre Vorfahren leben sie mit und gegen die See. Aber die Zeiten ändern sich, die Insel wird zunehmend vom Tourismus vereinnahmt und die alten Inselbewohner kämpfen mit sich selbst, der See und alten Geistern… + Zum Mitnehmen Was tut man, wenn man an den Rand gedrängt wird? Wie lebt man man mit alten „Gesetzen“, welchen Wert haben sie und kann man sie überwinden? Ein Roman über Niedergang, Veränderung und Sturheit. + Kritik Dörte Hansen schreibt eindringlich, ich fühlte mich oft direkt an die Nordsee versetzt. Fantastische Naturbeschreibungen und Meermetaphern machen diesen Roman zusammen mit düsteren Lebensrealitäten und dysfunktionalen Familienverbindungen zu einem sehr intensiven Leseerlebnis. Die Familie Sander steht exemplarisch im Mittelpunkt der Veränderungen auf der Insel. An sich selbst und der Vergangenheit scheiternd, kämpfen die einzelnen Familienmitglieder mit ihren jeweiligen Dämonen. Ab und zu wirkt das leicht stereotyp und die Charaktere drohen zu ihren eigenen Karikaturen zu werden. Ab und an scheint es, als ob alles Schlechte vom Festland kommt und der Tourismus zum Sündenbock abgestempelt wird. Dennoch hält Hansen die Balance und schafft es, kritische Aspekte aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten. Nichts ist schwarz-weiss, alles in der Veränderung (immer mit einem leicht morbiden Touch) und das Leben hart. In eindringlicher Sprache beschreibt Hansen das raue Inselleben, das Mit und Gegen die See, der ständige Fluss und Veränderung, Niedergang und Neuanfang. Das alles ist hart, manchmal düster, aber immer mit rauem Charme. Ein emotionales und bleibendes Werk!

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von Dörte Hansen

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Smilla Jacobsen

Thalia Heidenheim

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4/5

Versprachlichung des Gefühls "Nordsee"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erzählt wird von der seit Jahrhunderten auf einer kleinen Nordseeinsel lebenden Familie Sander und den Herausforderungen, die der immer schneller und drastischer werdende Wandel des Nordseelebens im Zuge des Massentourismus und fortschreitender technologischer Entwicklung mit sich bringt. Dadurch wird das Leben, welches seit Generationen ein Gefühl von Beständigkeit vermittelt hat, zum genauen Gegenteil. Hansen schafft es auf beeindruckende Weise das Leben an der Nordsee und das Gefühl dieses Lebens sprachlich zu vermitteln. Das war auch für mich interessant zu lesen, da die eine Hälfte meiner Familie von der Nordsee stammt und ich deswegen gewisse Berührungspunkte mit diesem “Lebensgefühl” habe. Leider hat mich diese Erzählung aber nicht gepackt. Das hatte nichts damit zu tun, dass der Roman nicht spannend war, denn natürlich hat nicht jeder Roman die Absicht, spannend zu sein. Spannung ist für mich auch absolut kein Kriterium, welches ein Buch zu einem guten Buch macht. Gerade Romane können auch einfach schön geschriebene Texte sein, welche in irgendeiner Form zum Nachdenken anregen oder einfach emotional bewegen. Leider blieb beides zum größten Teil aus, aber das ist eine sehr persönliche Wahrnehmung. Wie gesagt, Hansen hat die von mir sehr wertgeschätzte Gabe, ein umfassendes Lebensgefühl sprachlich zu vermitteln. Aber ich würde andere Romane empfehlen, wenn jemand genau das Gesagte sucht: Einen sprachlich schön geschriebenen Text, welcher schwer zu beschreibende menschliche Erfahrungen und Gefühle einfängt. Meine erste Wahl würde auf Mariana Leky’s Roman “Was man von hier aus sehen kann” fallen.
4/5

Versprachlichung des Gefühls "Nordsee"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erzählt wird von der seit Jahrhunderten auf einer kleinen Nordseeinsel lebenden Familie Sander und den Herausforderungen, die der immer schneller und drastischer werdende Wandel des Nordseelebens im Zuge des Massentourismus und fortschreitender technologischer Entwicklung mit sich bringt. Dadurch wird das Leben, welches seit Generationen ein Gefühl von Beständigkeit vermittelt hat, zum genauen Gegenteil. Hansen schafft es auf beeindruckende Weise das Leben an der Nordsee und das Gefühl dieses Lebens sprachlich zu vermitteln. Das war auch für mich interessant zu lesen, da die eine Hälfte meiner Familie von der Nordsee stammt und ich deswegen gewisse Berührungspunkte mit diesem “Lebensgefühl” habe. Leider hat mich diese Erzählung aber nicht gepackt. Das hatte nichts damit zu tun, dass der Roman nicht spannend war, denn natürlich hat nicht jeder Roman die Absicht, spannend zu sein. Spannung ist für mich auch absolut kein Kriterium, welches ein Buch zu einem guten Buch macht. Gerade Romane können auch einfach schön geschriebene Texte sein, welche in irgendeiner Form zum Nachdenken anregen oder einfach emotional bewegen. Leider blieb beides zum größten Teil aus, aber das ist eine sehr persönliche Wahrnehmung. Wie gesagt, Hansen hat die von mir sehr wertgeschätzte Gabe, ein umfassendes Lebensgefühl sprachlich zu vermitteln. Aber ich würde andere Romane empfehlen, wenn jemand genau das Gesagte sucht: Einen sprachlich schön geschriebenen Text, welcher schwer zu beschreibende menschliche Erfahrungen und Gefühle einfängt. Meine erste Wahl würde auf Mariana Leky’s Roman “Was man von hier aus sehen kann” fallen.

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Flynn Dresely

Thalia Coburg

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5/5

Alte Gesetze und Veränderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Zur See" handelt von einer Familie auf einer Nordseeinsel, von alten Gesetzen, die langsam in Ver­ges­sen­heit geraten und wie der Tourismus die Insel über die Jahre verändert. Dörte Hansen ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ihr neuestes Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, nicht zuletzt wegen des ausgezeichneten Schreibstils, der das Buch sowohl sprachlich als auch literarisch zu einem meiner Lieblingsbücher macht! Jeder, der einen tragischen und doch zugleich warmherzigen Roman sucht, wird hier fündig.
5/5

Alte Gesetze und Veränderungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Zur See" handelt von einer Familie auf einer Nordseeinsel, von alten Gesetzen, die langsam in Ver­ges­sen­heit geraten und wie der Tourismus die Insel über die Jahre verändert. Dörte Hansen ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ihr neuestes Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, nicht zuletzt wegen des ausgezeichneten Schreibstils, der das Buch sowohl sprachlich als auch literarisch zu einem meiner Lieblingsbücher macht! Jeder, der einen tragischen und doch zugleich warmherzigen Roman sucht, wird hier fündig.

Flynn Dresely
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