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Rosaline Roman | Romeo hat nie nur Julia geliebt – Die ikonische Lovestory neu erzählt: Düster. Brutal. Absolut mitreißend.

13

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,6 cm

Gewicht

409 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tania Krätschmar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22088-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,6 cm

Gewicht

409 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tania Krätschmar

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22088-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE
produktsicherheit@dtv.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

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  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    4/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Romeo, Julia und Rosaline

    Diesen neuen Roman von Natasha Solomons konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Ich habe von der Autorin schon schon einige Romane gelesen und mir haben sie allesamt recht gut gefallen. Daher habe ich diesem Buch nur entgegenfiebern können. Denn bei "Rosaline" handelt es sich um ein Retelling von einem der berühmtesten Stücke William Shakespeares: "Romeo und Julia". Das Liebesdrama zweier Liebenden und ihrer zerstrittenen Familien der Montagues und Capulets wurden schon oft verfilmt, doch in Natasha Solomons Buch rückt Rosaline in den Vordergrund. In sie ist Romeo zu Beginn des Stückes unglücklich verliebt. Romeo beschließt mit Benvolio maskiert das Fest der Capulets aufzusuchen. Hier kann er seiner Angebeten ganz nahe sein, als er plötzlich auf Julia trifft. Rosaline scheint schnell vergessen und die Trgödie um Romeo und Julia nimmt ihren Lauf. In "Rosaline" reisen wir als Leser im Verlauf der Handlung in das Verona aus Shakespeares Zeit und erleben die Tragödie einmal aus einem anderen Blickwinkel. Vor dem Hintergrund der Pest erleben wir eine Rosaline, die keinesfalls als kühl bezeichnet werden kann. Sie ist in Trauer, als sie auf Romeo trifft. Doch dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und Romeos wie Julias Schicksal scheint besiegelt. Allerdings führt Rosaline ihr ganz eigenes Spiel und so erlebt man als Leser ein überraschend, anderes, clever durchdachtes Ende. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich fand es unglaublich spannend, die bekannte Geschichte zweier Liebenden auf bekannte Weise und doch anders kennenzulernen. Man stößt auf viele Bekannte, die hier von der Autorin mit besonders viel Leben und Tiefgang ausgestattet sind. Auch die Location besitzt sehr viel authentischen Flair. Ich konnte mir alles richtig gut beim Lesen vorstellen. Die Änderung des Endes fand ich auch sehr kreativ und schlüssig umgesetzt. Überhaupt lernt man auch die bekannten Charaktere aus dem Drama einmal ganz anders kennen. Und auch Romeo erscheint weit mehr als nur ein unglücklich Liebender zu sein. Das fand ich besonders interessant und spannend. Für Shakespeare-Fans ein absolutes Must-Read!

  • Europeantravelgirl

    4/5

    04.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline

    Für diesen Roman habe ich mein Leseverhalten komplett auf den Kopf gestellt. Sprachliche Anklänge an Shakespeares Drama haben mir die Geschichte genüsslich Satz für Satz auf der Zunge zergehen lassen, so dass ich tatsächlich eine volle Woche in der Erzählung geschwelgt bin. In sprachlicher Hinsicht ist der Roman definitiv ein großartiges Leseerlebnis und ein wahrer Leckerbissen für alle Shakespeare-Liebhaber, denn immer wieder sind Anspielungen auf dessen andere Werke zu entdecken. So finden sich etwa vielfach Verweise auf den Sommernachtstraum oder auch auf Twelfth Night, die ich voller Freude entdeckt habe. Inhaltlich erschafft die Autorin eine ganz eigene Geschichte hinter dem weltbekannten Drama. In Shakespeares Originaltext selbst findet sich bereits der Hinweis auf die unglückliche Liebe, der Romeo am Anfang verfallen ist, und Rosaline wird von Mercutio im zweiten Akt als„pale hard-hearted wench, that Rosaline“ bezeichnet. Rosaline wolle keusch bleiben und habe ihn verschmäht. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der Roman: Hier ist Romeo ein wankelmütiger Lebemann, der eine Jungfrau nach der anderen verführt und dann fallen lässt. Mönch Lorenzo wird zum Komplizen, und dahinter stecken noch weitaus größere Verschwörungen. Wir erleben erst Rosalines Geschichte aus deren Sicht mit, ehe schließlich Julia auf den Plan tritt. Und natürlich hat die Autorin auch für das weltbekannte Drama eine ganz eigene Deutungsmöglichkeit parat. Besonders spannend fand ich, die Figur des Tybalt in einem ganz anderen Lichte zu erleben. Mein Fazit: Ich fand die Grundidee, aus einer Randfigur des Dramas, die nie persönlich auftritt, einen eigenen Roman zu stricken, absolut brillant. Über weite Strecken hat mich die Geschichte auch mitgetragen, vor allem der Blick hinter Romeos schöne Fassade. Gegen Ende hin wurde es mir allerdings zu abstrus, und ich hatte auch den Eindruck, dass die Autorin ihre liebe Not hatte, ihre Version der Geschichte noch mit dem Geschehen im Drama einigermaßen in Einklang zu bringen. War der Anfang noch elegant gelöst, wurde am Ende eher die Brechstange angesetzt. Trotzdem ein faszinierendes Denkspiel, das ich gerne gelesen habe, aber nur eingefleischten Fans empfehlen würde.

  • Europeantravelgirl

    4/5

    04.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bevor Romeo Julia liebte,…

    Bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline Für diesen Roman habe ich mein Leseverhalten komplett auf den Kopf gestellt. Sprachliche Anklänge an Shakespeares Drama haben mir die Geschichte genüsslich Satz für Satz auf der Zunge zergehen lassen, so dass ich tatsächlich eine volle Woche in der Erzählung geschwelgt bin. In sprachlicher Hinsicht ist der Roman definitiv ein großartiges Leseerlebnis und ein wahrer Leckerbissen für alle Shakespeare-Liebhaber, denn immer wieder sind Anspielungen auf dessen andere Werke zu entdecken. So finden sich etwa vielfach Verweise auf den Sommernachtstraum oder auch auf Twelfth Night, die ich voller Freude entdeckt habe. Inhaltlich erschafft die Autorin eine ganz eigene Geschichte hinter dem weltbekannten Drama. In Shakespeares Originaltext selbst findet sich bereits der Hinweis auf die unglückliche Liebe, der Romeo am Anfang verfallen ist, und Rosaline wird von Mercutio im zweiten Akt als„pale hard-hearted wench, that Rosaline“ bezeichnet. Rosaline wolle keusch bleiben und habe ihn verschmäht. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der Roman: Hier ist Romeo ein wankelmütiger Lebemann, der eine Jungfrau nach der anderen verführt und dann fallen lässt. Mönch Lorenzo wird zum Komplizen, und dahinter stecken noch weitaus größere Verschwörungen. Wir erleben erst Rosalines Geschichte aus deren Sicht mit, ehe schließlich Julia auf den Plan tritt. Und natürlich hat die Autorin auch für das weltbekannte Drama eine ganz eigene Deutungsmöglichkeit parat. Besonders spannend fand ich, die Figur des Tybalt in einem ganz anderen Lichte zu erleben. Mein Fazit: Ich fand die Grundidee, aus einer Randfigur des Dramas, die nie persönlich auftritt, einen eigenen Roman zu stricken, absolut brillant. Über weite Strecken hat mich die Geschichte auch mitgetragen, vor allem der Blick hinter Romeos schöne Fassade. Gegen Ende hin wurde es mir allerdings zu abstrus, und ich hatte auch den Eindruck, dass die Autorin ihre liebe Not hatte, ihre Version der Geschichte noch mit dem Geschehen im Drama einigermaßen in Einklang zu bringen. War der Anfang noch elegant gelöst, wurde am Ende eher die Brechstange angesetzt. Trotzdem ein faszinierendes Denkspiel, das ich gerne gelesen habe, aber nur eingefleischten Fans empfehlen würde.

  • Blümchen

    aus Dresden

    4/5

    19.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer war Romeo wirklich?…

    Wer war Romeo wirklich? Neuerzählungen, auf Neu-Deutsch „Re-tellings“, erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit auf dem Buchmarkt. Nachdem die griechische Götterwelt bereits die Metamorphose der modernen Neuerzählung durchlaufen hat, wagen sich Autoren nun an andere Klassiker der Weltliteratur.   Natasha Solomons hat sich die wohl größte Liebesgeschichte der Welt ausgesucht, um einen moderneren (und kritischeren) Blick darauf zu werfen. Kenner des Shakespeare-Stücks werden viele Szenen wiedererkennen, auch wenn sie diesmal aus einer ganz anderen Perspektive erzählt  werden - der von Rosaline. Heute würde man sagen, sie war Romeos Ex.   Denn bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline. In Shakespeares Stück kommt sie nur am Rande vor und selbst nicht zu Wort. Hier erfahren wir die Geschichte nun aus ihrer Perspektive.   Da zunächst erzählt wird, wie sie und Romeo sich kennen- und lieben lernen, erinnert im ersten Drittel des Buches wenig an die klassische Romeo-und-Julia-Geschichte. Statt dessen habe ich mich als Leser zu diesem Zeitpunkt noch gefragt „wo will dieses Buch denn hin?“ und war daher noch nicht wirklich überzeugt davon.   Doch als Rosaline plötzlich dahinter kommt, wie schnell sie als „die Einzige, die Romeo je wirklich geliebt hat“ ausgetauscht werden kann und das sogar durch ihre geliebte Cousine Julia, die kaum 14 Jahre alt ist… da nimmt die Geschichte eine Wendung. Welche, das müssen die Leser*innen dieses Buches selbst entdecken.   Obwohl sich Natasha Solomons an vielen Stellen an den Ablauf des Shakespeare-Stücks hält, bekommen die Szenen durch Rosalines Gegenwart völlig andere Zusammenhänge und Bedeutungen. Insofern war es interessant, das bekannte Stück mit diesem Roman in einem anderen Kontext zu sehen und ich habe großen Respekt davor, wie die Autorin es geschafft hat, Rosaline so einzubauen, dass alles trotzdem einen sinnigen Zusamenhang bekommt.   Mit der Sprache des Romans habe ich am Anfang ein wenig gehadert. Wie viel davon an der Übersetzung liegt, kann ich aber nicht sagen. Die Sprache liegt zwischen modern und sehr shakespeare-angelehnt. Grundsätzlich kann man einen flüssigen, modern geschriebenen Roman lesen, ab und zu kommen aber plötzlich ganz altmodische, antiquierte Formulierungen durch - wahrscheinlich soll das eine Referenz an das ursprüngliche Stück sein und immer wieder den Bezug zu Shakespeare herstellen.   Alles in allem fand ich diese komplett neue Sichtweise auf Romeo & Julia sehr interessant und frage mich nun, wieviel Wahrheit darin steckt. Denn Fakt ist, dass Frauen und ihre Sichtweise damals ja meist nur durch Erzählungen von Männern überliefert wurden - was durchaus eine gewisse Prägung der Erzählungen bedeutete. Könnte alles so gewesen sein wie Natasha Solomons es beschreibt? Natürlich! Einiges ist sogar sehr wahrscheinlich. Und es lohnt sich auf jeden Fall, sich auch mit dieser alternativen Beschreibung auseinanderzusetzen!    

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    19.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer war Romeo wirklich?

    Neuerzählungen, auf Neu-Deutsch „Re-tellings“, erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit auf dem Buchmarkt. Nachdem die griechische Götterwelt bereits die Metamorphose der modernen Neuerzählung durchlaufen hat, wagen sich Autoren nun an andere Klassiker der Weltliteratur.   Natasha Solomons hat sich die wohl größte Liebesgeschichte der Welt ausgesucht, um einen moderneren (und kritischeren) Blick darauf zu werfen. Kenner des Shakespeare-Stücks werden viele Szenen wiedererkennen, auch wenn sie diesmal aus einer ganz anderen Perspektive erzählt  werden - der von Rosaline. Heute würde man sagen, sie war Romeos Ex.   Denn bevor Romeo Julia liebte, liebte er Rosaline. In Shakespeares Stück kommt sie nur am Rande vor und selbst nicht zu Wort. Hier erfahren wir die Geschichte nun aus ihrer Perspektive.   Da zunächst erzählt wird, wie sie und Romeo sich kennen- und lieben lernen, erinnert im ersten Drittel des Buches wenig an die klassische Romeo-und-Julia-Geschichte. Statt dessen habe ich mich als Leser zu diesem Zeitpunkt noch gefragt „wo will dieses Buch denn hin?“ und war daher noch nicht wirklich überzeugt davon.   Doch als Rosaline plötzlich dahinter kommt, wie schnell sie als „die Einzige, die Romeo je wirklich geliebt hat“ ausgetauscht werden kann und das sogar durch ihre geliebte Cousine Julia, die kaum 14 Jahre alt ist… da nimmt die Geschichte eine Wendung. Welche, das müssen die Leser*innen dieses Buches selbst entdecken.   Obwohl sich Natasha Solomons an vielen Stellen an den Ablauf des Shakespeare-Stücks hält, bekommen die Szenen durch Rosalines Gegenwart völlig andere Zusammenhänge und Bedeutungen. Insofern war es interessant, das bekannte Stück mit diesem Roman in einem anderen Kontext zu sehen und ich habe großen Respekt davor, wie die Autorin es geschafft hat, Rosaline so einzubauen, dass alles trotzdem einen sinnigen Zusamenhang bekommt.   Mit der Sprache des Romans habe ich am Anfang ein wenig gehadert. Wie viel davon an der Übersetzung liegt, kann ich aber nicht sagen. Die Sprache liegt zwischen modern und sehr shakespeare-angelehnt. Grundsätzlich kann man einen flüssigen, modern geschriebenen Roman lesen, ab und zu kommen aber plötzlich ganz altmodische, antiquierte Formulierungen durch - wahrscheinlich soll das eine Referenz an das ursprüngliche Stück sein und immer wieder den Bezug zu Shakespeare herstellen.   Alles in allem fand ich diese komplett neue Sichtweise auf Romeo & Julia sehr interessant und frage mich nun, wieviel Wahrheit darin steckt. Denn Fakt ist, dass Frauen und ihre Sichtweise damals ja meist nur durch Erzählungen von Männern überliefert wurden - was durchaus eine gewisse Prägung der Erzählungen bedeutete. Könnte alles so gewesen sein wie Natasha Solomons es beschreibt? Natürlich! Einiges ist sogar sehr wahrscheinlich. Und es lohnt sich auf jeden Fall, sich auch mit dieser alternativen Beschreibung auseinanderzusetzen!  

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Clara Brückner

    Clara Brückner

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ufffffff....

    Da hat Natasha Solomons mich aber wirklich kalt erwischt. Als studierte Germanistin ist "Romeo und Julia" ein Klassiker der Liebesgeschichte für mich. Doch was ist, wenn diese achso vermeintliche Romanze zwischen zwei jungen Liebenden gar keine Hommage von Shakespear an die Liebe ist, sondern knallharte Kritik? Dieser Roman zeigt auf, was für Wesenszüge Romeo eigentlich umgetrieben haben könnten und wie wir einen neuen Blickwinkel auf das Drama erhalten können. Dieser neue Einblick tut weh, zerbricht doch etwas im eigenen Denken über das Thema Liebe, aber es setzt auch frei. Klare Empfehlung für alle, die es lieben ihren Geist zu fordern und umzudenken, auch wenn es weh tun kann.
  • Zum Bewerterprofil von Dr. Katrin Rudolphi

    Dr. Katrin Rudolphi

    Thalia Stade

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgründige und psychologisch...

    Tiefgründige und psychologisch feinfühlig erdachte Studie zu der Vorgeschichte der Liebesgeschichte aller Liebesgeschichten Romeo und Julia - vor Julia liebte Romeo ja bekanntermaßen ihre Cousine Rosaline... wirklich faszinierend und sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Christine Spenlen

    Christine Spenlen

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schnell verliebt, noch schneller entliebt

    So lernen wir Romeo hier kennen. Er ist nicht mehr blutjung, dafür ist dies Rosaline, die in den letzten 14 Tage vor ihrem vom Vater bestimmten Eintritt in ein Kloster das Leben so richtig auskosten will. Sie ist schlau genug, sehr schnell Romeos Unreife zu durchschauen, der sich daraufhin Rosalines noch jüngerer Cousine Julia zuwendet. Nun muß Rosaline unbedingt Schlimmeres verhindern. Eine packende, originelle, spannende Umdeutung der bekannten Geschichte. Die Frau vor Julia ist ganz schön mutig, das Geschehen raffiniert anders. Sehr lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Sven Olaf Andersen

    Sven Olaf Andersen

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    So muss Shakespeare in die Moderne!...

    So muss Shakespeare in die Moderne! Großartiges Retelling der allzu bekannten Geschichte aus der Sicht von Rosaline, der Frau vor Julia. Female Empowerment und auch ein wenig düstere Romance.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schon fast Dark Romance?

    An sich liebe ich Retellings bekannter Geschichten - in diesem Fall der von Romeo und Julia. Allerding wird hier aus der Sicht von Julias Cousine Rosaline erzählt, die in dem Stück von Shakespeare gerade einmal kurz erwähnt wird. Dadurch bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel, der die Wirkung des Orginialstücks regelrecht zerstört. Denn hier sind die Liebesgeschichten zwischen Rosaline und Romeo und später auch Julia und Romeo sehr sehr toxisch. Alleine der Altersunterschied zwischen der noch minderjährigen Julia und dem Mittzwanziger Romeo passt für mich nicht zu der Stimmung des Theaterstücks, bei dem man immer dachte, dass man einer jungen Liebe zwischen zwei Teenagern zuschaut. Als historischen Roman finde ich das Buch schon einen gelungenen Einblick in die damalige Zeit, wo solche Beziehungen ja auch aktiv vermittelt wurden (Mädchen wurden sehr jung verheiratet, damit sie gar keine Chance hatten, Unehre über die Familie zu bringen, indem sie verliebten und "Schlimmeres"). Als Liebesgeschichte würde ich es vom heutigen Standpunkt aus nicht empfehlen! Auch fand ich die Erzählung durch die ganzen Hintergründe ein klein wenig langatmig und wüsste ehrlich nicht, wen ich nun als endgültige Zielgruppe für dieses Buch sehe. Leser:innen historischer Romane werden wahrscheinlich von der Liebesgeschichte, die viel Raum einnimmt, abgeschreckt. Leser:innen von Liebesromanen sollten sich überlegen, ob sie sich die klassischste Liebesgeschichte ever kaupttmachen lassen wollen - ich würde mich beim zweiten Mal vermutlich dagegen entscheiden.

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