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Produktbild: Stadt der Hunde

Stadt der Hunde

Aus der Reihe detebe
30

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11232

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

777 KB

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

Stad van de honden

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783257615234

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

11232

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

777 KB

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

Stad van de honden

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783257615234

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  • meerblick

    5/5

    20.02.2025

    eBook (ePUB)

    Hoffnungen

    Der weltweit als anerkannte Koryphäe in der Neurochirurgie Jaap Hollander kann in Sachen zwischenmenschlicher Beziehung nicht punkten. Trotz seiner Gefühlskälte heiratet er die zehn Jahre jüngere Krankenschwester Nícole, weil sie schwanger von ihm ist. Doch die Ehe hat keinen Bestand von Dauer. Als Lea, ihre gemeinsame Tochter, während eines Israel-Besuchs mit ihrem Freund Joshua in der Wüste Negev spurlos verschwindet und kein Lebenszeichen der Beiden trotz intensiver Nachforschungen gefunden wird, trennt sich das Ehepaar. Lea war auf den Spuren ihrer jüdischen Vorfahren unterwegs. Ihr Vater glaubt daran, dass sie noch lebt und begibt sich jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach ihr. Doch diesmal, im zehnten Jahr seiner Erkundungen, wird er gebeten, die Tochter eines saudischen Prinzen zu operieren. Bei Erfolg winkt eine ungeheuer große Geldsumme, die natürlich hilfreich bei weiteren Suchaktionen eingesetzt werden kann. Anderenfalls kann es zu unvorhersehbaren diplomatischen Verwicklungen oder sogar kriegerischen Auseinandersetzungen kommen. Leon de Winter, der Autor des Romans 'Stadt der Hunde' präsentiert den Leser eine Geschichte, die weite Freiräume für eigene Gedanken bietet, in die ohne weiteres die aktuelle politische Lage einbezogen werden kann. In seiner unverwechselbaren Kunst des Erzählens lässt er einen philosophierenden Hund als symbolischen Wegweiser zu Worte kommen. Das Buch bietet Einblicke in die jüdische Kultur und ist ein flüssig lesbarer, unterhaltender Genuss, den ich sehr gern weiterempfehle.

  • meerblick

    5/5

    20.02.2025

    eBook (ePUB)

    Hoffnungen Der weltweit als…

    Hoffnungen Der weltweit als anerkannte Koryphäe in der Neurochirurgie Jaap Hollander kann in Sachen zwischenmenschlicher Beziehung nicht punkten. Trotz seiner Gefühlskälte heiratet er die zehn Jahre jüngere Krankenschwester Nícole, weil sie schwanger von ihm ist. Doch die Ehe hat keinen Bestand von Dauer. Als Lea, ihre gemeinsame Tochter, während eines Israel-Besuchs mit ihrem Freund Joshua in der Wüste Negev spurlos verschwindet und kein Lebenszeichen der Beiden trotz intensiver Nachforschungen gefunden wird, trennt sich das Ehepaar. Lea war auf den Spuren ihrer jüdischen Vorfahren unterwegs. Ihr Vater glaubt daran, dass sie noch lebt und begibt sich jedes Jahr aufs Neue auf die Suche nach ihr. Doch diesmal, im zehnten Jahr seiner Erkundungen, wird er gebeten, die Tochter eines saudischen Prinzen zu operieren. Bei Erfolg winkt eine ungeheuer große Geldsumme, die natürlich hilfreich bei weiteren Suchaktionen eingesetzt werden kann. Anderenfalls kann es zu unvorhersehbaren diplomatischen Verwicklungen oder sogar kriegerischen Auseinandersetzungen kommen. Leon de Winter, der Autor des Romans 'Stadt der Hunde' präsentiert den Leser eine Geschichte, die weite Freiräume für eigene Gedanken bietet, in die ohne weiteres die aktuelle politische Lage einbezogen werden kann. In seiner unverwechselbaren Kunst des Erzählens lässt er einen philosophierenden Hund als symbolischen Wegweiser zu Worte kommen. Das Buch bietet Einblicke in die jüdische Kultur und ist ein flüssig lesbarer, unterhaltender Genuss, den ich sehr gern weiterempfehle.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    03.02.2025

    eBook (ePUB)

    Außergewöhnlich und außergewöhnlich gut

    Solange Nicole nicht sprach und ihre schrille Stimme nicht bei jeder Unterhaltung störte, war für ihn alles in Ordnung. Sie war die Mutter seiner Tochter. Dem Kind, das nicht „geplant“ war. Lea, sein Ein und Alles hätte es nie gegeben, wenn er Nicole nicht geehelicht hätte. Abtreiben? Nein, das war nie eine Option für ihn. Er, das ist der weltbekannte Gehirnchirurg Jaap Hollander. Er ist eine Kapazität und aus dem Grund wird er vom Premierminister Israels angesprochen. Er soll einen lebensgefährlichen Eingriff durchführen. Bei einer jungen Frau. Nein, keine „gewöhnliche“ Patientin. Sie ist die Tochter des Prinzen von Saudi-Arabien. Gelingt die OP, dann schwimmt er in Geld. Stirbt die Patientin, dann wird er getötet. Für Jaap Hollander undenkbar, dass er nicht einmal im Jahr den Ort aufsucht, an dem die letzte Spur seiner Tochter gefunden wurde. Vor 10 Jahren verschwand sie und es gibt keinerlei Erkenntnisse über ihr Verschwinden. Ja, es wurde ein Rucksack gefunden. Vor einer Höhle, die bei starken Regenfällen völlig überflutet wird. Selbst wenn sie nicht mehr leben sollte, wo sind dann ihre Knochen zu finden? Und wo noch Reste ihrer Kleidung? Leon de Winter schreibt über das Leid des Vaters, der sein Kind bereits 10 Jahre lang sucht. Und das so eindrucksvoll, dass mich dieser Roman #StadtderHunde tatsächlich gefangen nahm. Ich nahm nicht nur Anteil mit Jaap. Auch die Sorgen des Prinzen aus Saudi-Arabien konnte ich ein wenig nachvollziehen. Es spielt also keine Rolle, welchen Reichtum jemand angehäuft hat. Wer sehr krank ist, der kann sich seine Gesundheit nicht kaufen. Das Buch ist außergewöhnlich. Es zeigt deutlich, wie sehr unser Gehirn von äußeren Gegebenheiten beeinflusst werden kann. Ich las es mit Begeisterung und gebe eine absolute Leseempfehlung. #NetGalleyDE

  • Alexandra

    4/5

    18.04.2025

    eBook (ePUB)

    zu konstruiert

    Ein grandioser Anfang. Jaap Hollander, eine Koryphäe in seinem Gebiet als Hirnchirurg und umschwärmt von Frauen, was er geniesst. Da und dort eine Affäre, bis Nicole die Pille vergass und schwanger wurde. Nicht einfach, für einen umschwärmten Arzt und doch steht er dazu und er heiratet Nicole. Ihre gemeinsame Tochter Lea, hat er zwar gerne, aber er vernachlässigt sie genauso wie seine Frau. Seine Karriere, sein Erfolg ist im deutlich wichtiger. Was er später bereut. Das Verschwinden von Lea, bricht Jaap. Jedes Jahr reist er an die Stelle wo Lea verschwunden ist und gibt die Hoffnung nicht auf, sie je wieder zu finden. Er wird vom selbstgefälligen, rücksichtlosen, und erfolgreichen Menschen hin zu einem emphatischeren Menschen. Dann folgt eine unlösbare Aufgabe einer Hirn Operation an einer Prinzessin einer saudi-arabischen Familie was kunstruiert und unpassend wird. Es folgen für mich absurde und komische Elemente. Die sprechenden Hunde und die Fabeln sind zu langatmig. Vielleicht ist es als eine Methaper zu verstehen für die Wandlung von Jaap? Es bleiben auch einige Fragen offen, vielleicht vom Autor so gewollt?

  • Bewertung

    aus Dortmund

    4/5

    15.02.2025

    eBook (ePUB)

    Leider nicht sein bestes Buch....

    Viele Bücher von Leon de Winter mag ich sehr – von diesem bin ich ein wenig enttäuscht. Teil 1, 2 und 3 haben mir gut gefallen, aber ab Teil 4 wird es für mich dann zu abgedreht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, daß er nicht genau wusste, wie er die Geschichte anständig zu Ende bringen sollte. Außerdem fällt das Ende der Geschichte mit dem Massaker am 7. 10. 2023 zusammen – und wenn de Winter darauf eingegangen wäre, hätte es die Story nur noch konfuser gemacht. Schade, denn Leon de Winter kann wunderbar schreiben…

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (30)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine echte Überraschung!

    Jaap Hollander ist ein fantastischer Heiler auf seinem Gebiet der Neurochirurgie, aber ein Leidbringer für seine gesamte Umgebung. Als ausgewiesene Koryphäe, missbraucht er jede sich bietende Gelegenheit, den Schwestern und jungen Ärztinnen auf den Stationen an die Wäsche zu gehen. Sein Gebaren unterirdisch, seine Ehe am Ende. Sein Habitus stets an der Grenze der moralisch allgemeinverständlichen Ethik, muss man Jaap nicht mögen, dennoch hat er eine durchaus sympathische Stärke - er liebt seine Tochter abgöttisch. Als diese auf ihrem Rucksack-Trip nach Israel verschollen geht, setzt er alles daran sie zu finden. Jedes Mittel ist ihm recht, Geld für die aufwändigen Nachforschungen zu generieren, die schon zehn Jahre andauern und stets erfolglos blieben. In seiner Verzweiflung, lässt er sich auf eine geheime Operation ein, die ihm ein Vermögen in die Kasse spülen wird, doch genauso aussichtslos erscheint, wie die Bergung seines (längst totgeglaubten) Kindes. Leon de Winter hat mich komplett überrascht. Ich war nicht auf einen derart spannenden Roman, mit ungewöhnlich vielen, gut konstruierten Wendungen und Überraschungen, vorbereitet. Das Buch lässt sich nicht zur Seite legen und ich bin erstaunt, dass es in meiner Wahrnehmung, nicht besonders großartig hervorgehoben wurde. Umso mehr ein echtes Juwel. Auch der Schreibstil - nämlich der eines gesetzten älteren Herren, der sich noch einer Erzählung bedient, wie man sie bestenfalls vom eigenen Großvater zu hören bekommt. Jaap Hollander hat mich komplett eingenommen und wurde nach und nach zu dem Gentleman, der wohl immer unentdeckt in ihm gewohnt hatte. Der Autor versteht es meisterhaft, die Gedankenspiele und die Untiefen der Seele des alternden Chirurgen offenzulegen und ihn mit seinen eigenen Verfehlungen harsch und direkt zu konfrontieren. Dabei lässt er uns noch ganz nebenher wissen, was der Kosmos Gehirn mit uns machen kann, wenn er aus dem Gleichgewicht gerät. Große Leseempfehlung von mir!
  • Zum Bewerterprofil von C. Angsten

    C. Angsten

    Thalia Essen-Kettwig

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig mit Sogwirkung!

    „Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.“ Als großer Fan habe ich mich riesig auf den neuen Roman von Leon de Winter gefreut und dann war es viel zu schnell vorbei „Stadt der Hunde“ ist ein fein komponierter, vielschichtiger Roman dessen Sogwirkung man sich als Leser*in nicht entziehen kann. Das reine Lesevergnügen währt nur kurz, aber Leon de Winter bietet uns wieder eine Fülle von Themen an die nachwirken. Absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Michael Riethmüller

    Michael Riethmüller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandios erzählter Roman, momentan mein Lieblingsbuch!

    Der Roman lässt sich ganz unterschiedlich lesen - als Pageturner, aber de Winter versteckt darin auch - wie bei ihm eigentlich immer - hochbrisante Themen. Der niederländische Hirnchirug, Jaap Hollander - emotional eher unterbegabt - ist auf der Suche nach seiner in der Wüste Negev verschwundenen Tochter. Die Leiche wurde nie gefunden, der Vater sucht noch jahrelang nach ihr. Er weigert sich, ihren Tod zu akzeptieren, dabei war die Beziehung zu seiner Tochter nie besonders innig. Dann wird eine spektakuläre Bitte an Jaap herangetragen: Er soll die heiß geliebte Tochter eines saudischen Prinzen operieren. Man hat von seiner außerordentlichen Begabung gehört, und er soll etwas erreichen, was bisher kein Arzt, der dafür konsultiert wurde, für möglich hält: eine Operation im Gehirn des Mädchens. Dort würde eine Missbildung von kaum zugänglichen Gefäßen ohne diese Operation bald zu ihrem Tod führen. Jaap Hollander ist ihre letzte Hoffnung. Ihm gelingt das scheinbar Unmögliche; die Operation gelingt. Schon die Vorbereitungen im diplomatischen Geflecht der politischen Lage entwickeln sich dramatisch. Die Regierung in Israel wird eingeschaltet und eine Vermittlerin beauftragt - es ist klar, dass es hier nicht nur um das Überleben oder Sterben einer Patientin geht, sondern um Krieg und Frieden. Jaaps Preis ist hoch - eine Milliarde US$ - das Scheitern eigentlich gewiss. Diese Operation ist allerdings keineswegs die einzige Spannung, in die uns dieser grandios komponierte Roman treibt. Außerdem taucht ein rätselhafter Hund auf, der wie ein Wesen aus einer Schattenwelt oder Zwischenwelt daherkommt. Das Besondere an den Romanen von Leon de Winter ist, dass nie alles ausbuchstabiert oder erklärt wird, schon gar nicht das, was Leserinnen und Leser sich selbst denken können.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Deschler

    Verena Deschler

    OSIANDER Metzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensive Geschichte

    Jaap Hollander ist Neurochirurg im Ruhestand. Vor 10 Jahren verschwand seine Tochter in der Wüste Negev. Jedes Jahr reist er dorthin um Antworten zu finden. Doch diesmal wird er von einer Gesandten des Ministerpräsidenten angesprochen. Jaap soll unter größter Geheimhaltung eine schier unmögliche Gehirnoperation durchführen. Sein Erfolg würde den langfristigen Frieden in der Region sichern. Und er würde mit 1 Milliarde Euro entlohnt werden. Mit diesem Geld könnte er nach seiner Tochter suchen lassen. Doch was erwartet Jaap wenn die Operation misslingt? Ich liebe die Art und Weise wie Leon de Winter erzählt, wie er alles geschickt auf einen Punkt bringt. Er schafft es, dass ich die ganze Zeit über voller Neugier über den weiteren Verlauf bin und ich das Buch einfach nicht weglegen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Maul

    Bianca Maul

    OSIANDER Reutlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Verlust und Läuterung

    Vor 10 Jahren ist die Tochter des begnadeten niederländischen Neurochirurgs Jaap Hollander in der Wüste Negev spurlos verschwunden. Er glaubt nicht daran, dass sie gestorben ist, solange er keinen Beweis dafür findet und reist Jahr für Jahr nach Israel an den Ort ihres Verschwindens. In diesem Jahr wird er bei seinem Aufenthalt darum gebeten, eine äußerst riskante und streng geheime Hirn-OP durchzuführen… er lässt sich darauf ein, weil er danach finanziell in der Lage sein wird, die Suche nach seiner Tochter massiv auszuweiten. Als er sich im weiteren Verlauf selbst einer Operation unterziehen muss, gerät sein starres Weltbild ins Wanken. Der Mann, für den die Wissenschaft über allem steht, der wenig Empathie für andere aufbringt, der weder politisch noch religiös ist, erfährt durch seinen großen Verlust und den Moment der eigenen Schwäche nach und nach eine Läuterung. Leon de Winter ist ein virtuoser Erzähler, geschickt verbindet er verschiedenste Elemente, lässt seinen Leser*innen Raum für eigene Gedanken und schafft es mühelos eine spannende, aktuelle und zugleich märchenhafte Geschichte zu erzählen.

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