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Produktbild: Das Schweigen der Schwestern

Das Schweigen der Schwestern Roman | Die wahre Geschichte der Mitford-Schwestern | Biografischer Roman über Familie und Faschismus

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ePUB 3

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Nein

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Ja

Verkaufsrang

9492

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

4801 KB

Übersetzt von

Karen Gerwig + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311440

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ePUB 3

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Verkaufsrang

9492

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

4801 KB

Übersetzt von

  • Karen Gerwig
  • Marieke Heimburger

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311440

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  • Ute Weu

    5/5

    10.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Gut recherchierte und spannend zu lesende Romanbiographie

    Die Erzählung setzt im Juli 1932 in London ein und spannt den Bogen bis zum April 1941. Es gibt drei Erzählperspektiven: Nancy Mitford, die Schriftstellerin und älteste Tochter der Familie, Diana Mitford, verheiratet mit dem Brauerei Erben Bryan Walter Guinness und glanzvoller Mittelpunkt der Gesellschaft und Unity Mitford die grade ihre Vorstellung bei Hofe hinter sich gebracht hat. Abwechselnd erzählen die drei Schwestern aus ihrer Sicht den Gang der Geschichte wobei Nancy als Ich-Erzählerin fungiert. Diana und Unity erzählen jeweils in der dritten Perspektive. Der Leser erlebt aus Sicht der Schwestern den Aufstieg Hitlers in Deutschland und den der Faschisten in England wegen deren Führer Mosley (im Buch M. genannt) sich Diana von ihrem Mann trennt und für den sie die Bekanntschaft mit Hitler sucht um Gelder für die Partei zu besorgen und einen Radiosender zu planen der von Deutschland aus nach England senden kann um der dortigen 5. Kolonne entscheidende Hinweise und Anweisungen zu geben. Das wiederum erfährt Schwester Nancy die dem Faschismus sehr kritisch gegenübersteht und dies auch in ihren Romanen sehr deutlich macht. Sie kann Diana geheime Dokumente entwenden und diese ihrem Cousin Winston Churchill übergeben und so die Pläne vereiteln. Mit Unity erleben wir in Deutschland die Verehrung die sie dem „Führer“ entgegenbringt, die Besessenheit und die bedingungslose Liebe die sie an ihm hängt und schließlich die grenzenlose Verzweiflung als Deutschland und England Kriegsgegner werden. Ab Kapitel 58 endet ihr Erzählpart, die restlichen 12 Kapitel übernehmen Nancy und Diana. Alle drei Schwestern fand ich sehr gut und lebensecht beschrieben, bei allen konnte ich aus ihrer Sicht nachempfinden warum sie wie handelten. Die Gedankengänge sind logisch nachvollziehbar aufgebaut und interessant zu lesen. Nancy ist die Kritische, zweifelt an sich selbst und hinterfragt ihre Handlungen und Motive sehr genau. Diana hinterfragt sich selten und wenn dann nur auf privater Ebene, ist sehr ich-bezogen und wenig selbstkritisch. Mosley geht ihr über alles, sie ist ihm quasi hörig und bereit alles für ihn zu tun. Als sie für ihre Taten zur Verantwortung gezogen wird ist sie darüber auf das höchste verwundert und versteht nicht warum sie die Konsequenzen tragen muss. Unity ist ganz Verehrung und hinterfragt nichts. Marie Benedict hat den Zeitgeist in ihrem Roman perfekt eingefangen. In eindringlichen, leisen Tönen gibt sie die Stimmung die damals herrschte wieder und beschreibt anschaulich und spannend die damals herrschenden Verhältnisse. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und gebe eine klare Leseempfehlung.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    26.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein gelungener hist. Roman

    Dieses Buch aus der Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“ von Marie Benedict ist das 6., das ich von der Autorin gelesen habe. Wie Marie Benedict im Nachwort erzählt, ist sie bei ihren Recherchen zu „Lady Churchill“ mehrfach über die Mitford-Schwestern gestolpert. Doch halt, nicht über alle sechs, sondern hauptsächlich über Diana, Unity und Nancy. Von diesen drei Schwestern wird auch in diesem Buch vorrangig die Rede sein. Wer sind also die Mitford-Schwestern, die noch einen Bruder, Thomas (1909-1945), haben? Nancy (1904-1973) Pamela (1907-1994) Diana (1910-2003) Unitiy (1914-1948) Jessica (1917-1996) Deborah (1920-2014) Sie sind Töchter einer alten englischen Aristokratenfamilie, deren „Lebensaufgabe“ es sein sollte, einen reichen Ehemann zu finden und zahlreiche Kinder zu bekommen. Ihr Leben pendelt zunächst zwischen Kleideranproben, Langeweile und Dinnerpartys. Ihre Bildung erhalten sie bis auf Diana, die für sechs Monate auf eine Privatschule in Paris geschickt wird, ausschließlich durch Hauslehrer. Diana, die mit dem Brauereierben Bryan Walter Guiness verheiratet ist, beginnt 1932 mit Sir Oswald Mosley ein Verhältnis, das 1936 in einer Ehe münden sollte. Bei dieser Trauung in Berlin sind Hitler und Goebbels anwesend. Die blonde, blauäugige und 1,80m große Unity ist schon zuvor nach Deutschland gereist und hat Hitler kennengelernt. Der stellt ihr eine zuvor arisierte Wohnung in München samt Auto und Chauffeur zur Verfügung. Zwischen 1935 und 1939 gehörte sie zum inneren Kreis der NSDAP und versorgt Hitler & Co mit Details aus Englands Politik. Am 3. September 1939, dem Tag der Kriegserklärung an England, unternimmt Unity eine Suizidversuch, der missglückt. Während Diana und Unity sich zu fanatischen Anhängerinnen von Adolf Hitler und den Nazis entwickeln, sieht Nancy die älteste der Schwester sowohl die politische als auch die persönliche Entwicklung von Diana und Unity äußerst kritisch. Sie wird, als Nazi-Deutschland Großbritannien den Krieg erklärt, Diana für den Britischen Geheimdienst aushorchen, Dokumente entwenden und sie Winston Churchill, mit denen die Mitfords über dessen Schwägerin verwandt sind, zuspielen. Jessica hingegen wendet sich den Kommunisten zu und verlässt Großbritannien. Soweit der historische Rahmen, in dem dieser Roman, der in kurze Kapitel, die mit Datum und dem Namen jener Schwester überschrieben ist, aus deren Sicht die jeweilige Episode in den Jahren 1932 bis 1941 erzählt wird, spielt. Recht deutlich kommt heraus, dass die Familienmitglieder in ihrer Einstellung zu Nazi-Deutschland höchst zerrissen war. Diana und Unity fanatische Anhängerinnen Hitlers, Jessica eine Kommunistin, Nancy, die für England spioniert und selbst die Mutter scheint sich für die Faschisten erwärmen zu können, während für Vater Mitford die Deutschen nur „The Hons“ (die Hunnen) sind. Selbst die Internierung von Diana und Mosley ändert nicht an deren Weltanschauung. Erschreckend zu lesen ist auch, wie viele Anhänger der Faschismus auch in Großbritannien hat. Vor allem die adelige Gesellschaft hat große Sympathien für den Faschismus. Mosely steht hier nicht alleine da. Diese Sympathien reicht bis in Königshaus und kostet mit einigen anderen Gründen, Edward VIII. den Thron. Auch wenn der „offizielle“ Grund seiner Abdankung die geplante Hochzeit mit seiner zweifach geschiedenen Geliebte, der Amerikanerin Wallis Simpson war. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und spannend. Die Leser erhalten einen Einblick in die abgehobene Lebensweise Englands High Society. Der Roman ist penibel recherchiert und gekonnt erzählt. Einzelne Ereignisse werden durch die drei Schwestern Nancy, Daina und Unity aus den jeweils unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Durch ihre fanatische Begeisterung für Hitler und den Faschismus sind Diana und Unity die bekanntesten der MItford-Schwestern während Nancy, Jessica und Deborah als Schriftstellerinnen Erfolg hatten. Fazit: Gerne gebe ich diesem Roman, der die komplexe Gemengelage der politischen Einstellungen einer aristokratischen Familie zum Inhalt hat, 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Umtriebige Schwestern

    Vor diesem Buch hatte ich noch nie von den Mitford Schwestern gehört. Die offensichtlich Einfluss auf das politische Geschehen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs hatten Die englisch-deutsche Vergangenheit wir mit dem Leben der Schwestern Nancy, Unity und Diana beschreiben. Der aufziehende Nationalsozialismus macht das Leben der Schwestern spannend Die Gefühle und unterschiedlichen Konfliktsituationen sind besonders gut beschrieben und ausgearbeitet worden. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert und auch der Gewissenskonflikt von Nancy ist nachvollziehbar. Das war ein Buch, das mich gut unterhalten hat

  • leseratte1310

    4/5

    09.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Wem gilt die Loyalität?

    Die Mitfords gehören dem britischen Adel und damit der Upperclass an und sind mit Winston Churchill verwandt. Die sechs Töchter sind sehr unterschiedlich, aber jede von ihnen ist auch exzentrisch. Die Schriftstellerin Nancy Mitford sieht sich vor eine schwierige Entscheidung gestellt: Soll sie sich gegen ihre Familie stellen, die mit den Nazis sympathisieren? Ihre Schwester Diana sorgt für einen Skandal, als sie sich scheiden lässt und dem Faschisten Oswald Mosley zuwendet. Unity schwärmt für Adolf Hitler und reist immer wieder nach Deutschland. Gerüchte besagen, dass sie Hitlers Geliebte ist. Nach einiger Zeit sehen selbst die Eltern der Schwestern die Machthaber in Deutschland nicht mehr kritisch, der Vater, der die Hunnen immer verachtet hat, wird sogar zum Hitler-Anhänger. Als Nancy besorgniserregende Gespräche belauscht und Dokumente mit verräterischem Inhalt entdeckt, überlegt sie, was sie tun könnte. Auch wenn sie handelt, kommt sie mir doch oft unentschlossen und gar nicht stark vor. Ich habe schon einige Bücher von Marie Benedict gelesen und mag ihren Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Familie Mitford sagte mir bisher nichts. Auch wenn die Charaktere gut beschrieben sind, so war mir doch keines der Familienmitglieder wirklich sympathisch, auch Nancy nicht. Daher hat es mich auch nicht sehr berührt, dass es zu Konflikten innerhalb der Familie gekommen ist. Allerdings finde ich es erschreckend, dass solche radikalen politischen Gruppierungen eine Familie auseinandertreiben. Leider kamen einige der Geschwister in dieser Geschichte etwas zu kurz. Es ist eine interessante Geschichte über eine dunkle Zeit.

  • Magnolia

    4/5

    10.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Aristokratische It-Girls und die Nazis

    Marie Benedict hat mit „Die Mitford Schwestern“ den nunmehr sechsten Band aus der Reihe „Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte“ vorgelegt. Im Nachhinein kann ich es gar nicht glauben, dass mir diese Schwestern total unbekannt waren, denn sie lieferten Schlagzeilen zur Genüge. Als Hitlers Groupie hat der Spiegel die Britin Unity Mitford einst bezeichnet, aristokratische It-Girls hat Marie Benedict sie in der Schlussanmerkung ihres neuesten Buches „Die Mitford Schwestern“ genannt - sie und ihre sechs durchaus exzentrische Schwestern. Es ist Nancy, die Älteste, die erzählt. Von sich, von Diana und von Unity. Ein wenig auch von den anderen Schwestern und von der Familie an sich, wenngleich diese hier eher als Nebendarsteller fungieren. Diana ließ sich von dem Brauereierben Bryan Walter Guinness zugunsten des Faschistenführers Mosley scheiden, dem sie regelrecht verfallen war. Mit Untiy, die Hitler schon in München kennengelernt hatte, ging sie 1933 nach Nürnberg zum Reichsparteitag der NSDAP. Beide waren sie glühende Anhängerinnen des Faschismus und des Nationalsozialismus und vor allem schien Unity Hitler verfallen zu sein. Schon lange schwärmt sie für ihn und nun, da sie ihm endlich nahe war, lässt sie dem Wagner-Verehrer wissen, dass ihr zweiter Vorname Valkyrie ist. Für ihn lernt sie Deutsch, sie bezeichnet sich selbst als eine Faschistin und bringt ihren Hass auf die Juden und zugleich die Lobpreisung von Herrn Hitler zum Ausdruck. Nancy steht dem Idealismus ihrer Schwestern kritisch gegenüber. Sie, die Schriftstellerin, gibt die Jahre der Nazi-Herrschaft von 1932 bis 1941 wieder. Es waren schillernde Persönlichkeiten, über die Marie Benedict schreibt. Gerne glaube ich ihr, dass es für sie persönliche eine Herausforderung war, sich selbst zurückzunehmen und die geschichtlichen Fakten sprechen zu lassen. Den Fanatismus und die sehr persönliche Sichtweise von Unity und auch den von Diana hat sie eindringlich geschildert, die beiden waren glühende Nazis ohne jegliches Unrechtsbewusstsein. Dieser Massenmörder, dieser Schwerverbrecher kam mir dabei aber allzu menschlich rüber. Gut, sie schreibt von diesem Monster A. H., das sie durch die Augen von Diana und Unity in positives Licht gesetzt hat. Eine Gratwanderung, die für mich persönlich nicht so ganz gelungen ist. Und doch hat sie mir ein Stück Geschichte nähergebracht, von dem ich bis dato nichts wusste.

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  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    5/5

    30.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Unbedingt lesen!

    Marie Benedict kann wunderbar historische Persönlichkeiten in Romanform den Lesenden nahebringen. Die Mitford-Schwestern sind eine illustere Truppe mit sehr unterschiedlichen Ausrichtungen. Jetzt endlich als Taschenbuch erschienen.
  • Zum Bewerterprofil von Jürgen Thormann

    Jürgen Thormann

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein absoluter Leckerbissen für...

    Ein absoluter Leckerbissen für alle Freunde der unglaublich exzentrischen Mitford-Schwestern! Eine Kommunistin, eine Schriftstellerin, eine Faschistin und Hitler-Verehrerin sowie eine Mitläuferin: das ist eine wirklich brisante Mixtur in einem politisch schwierigen Jahrzehnt.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    2/5

    09.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Thematisch leider schwierig

    Bisher habe ich zwei Bücher von Marie Benedict gelesen gehabt, von denen eins eine andere Übersetzung hatte. Hier gibt es wieder die ursprüngliche Übersetzerin, was mir persönlich wesentlich besser gefällt. Der Stil ist einfach mitreißender. Leider floppt das Buch bei mir allerdings thematisch. Denn obwohl es 6 Mitfordschwestern gibt, die charakterlich sehr verschieden waren, kommen hier nur drei von ihnen zu Wort. Dabei geht es leider zu 2/3 um die beiden Schwestern, die mit dem Faschismus in England und auch mit Nazideutschland geliebäugelt haben. Bzw. sich regelrecht fanatisch dafür engagiert haben. Das führt dazu, dass man als Lesender immer zwei Kapitel Verherrlichung des Dritten Reiches über sich ergehen lassen muss, bevor es in der Handlung gefühlt endlich mal weitergeht. Eine Gewichtung, die für mich schon nach kurzer Zeit nicht tragbar war, weswegen ich das erste Mal ein Buch der Autorin abgebrochen habe.

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