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Draussen vor der Tür Illustriert von Jakob Hinrichs

1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

Illustrationen von Jakob Hinrichs

Illustriert von

Jakob Hinrichs

Verlag

Favoritenpresse GmbH

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/15,4/2,3 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96849-134-9

Beschreibung

Rezension

»Hinrichs’ Bilder, mit ihrem groben Strich, der eigenwilligen Farbgebung, den verzerrten Perspektiven verströmen eine Atmosphäre des Beklemmenden, des Bedrohlichen; Text und Bild verbinden sich hier auf das Eindrücklichste.«
(Saarbrücker Zeitung)

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Erscheinungsdatum

01.10.2024

Abbildungen

Illustrationen von Jakob Hinrichs

Illustriert von

Jakob Hinrichs

Verlag

Favoritenpresse GmbH

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/15,4/2,3 cm

Gewicht

440 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96849-134-9

Herstelleradresse

Favoritenpresse
Hasenheide 89
10967 Berlin
DE

Email: bodo@vonhodenberg.net

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Das Buch besteht aus dem…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.11.2020

Bewertungsnummer: 2734616

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch besteht aus dem Drama "Draußen vor der Tür", vierzehn Kurzgeschichten und einem Nachwort von Heinrich Böll aus dem Jahre 1955. Borchert gehört, insbesondere wegen seiner überzeugenden den Nerv der Zeit treffenden Nachkriegsbeschreibungen, zu den wichtigsten Autoren deutscher Nachkriegsliteratur. Seine eigenen Erfahrungen fließen in seine Geschichten ein. Der deutsche Soldat Beckmann kehrt nach 3 Jahren russischer Gefangenschaft heim in seine Heimatstadt Hamburg. Er ist traumatisiert, gebrochen vom millionenfachen Tod und hat Schmerzen aufgrund seiner Kriegsverletzungen. Verarmt und hungrig stellt er fest, dass er kein Zuhause mehr hat. Er fühlt sich von der Gesellschaft verlassen und fragt nach der Verantwortung für die Gräueltaten des Krieges. Die Leser werden in diesem Drama mit Kälte, Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit konfrontiert. Die Gesellschaft hat ihr Mitgefühl verloren. So eindringlich, das gilt auch für die Kurzgeschichten, kann nur jemand schreiben, der die Abgründe des Krieges erlebt hat. In dem Buch finden sich Menschen wieder, die die Zeit erlebt haben. Es ist zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen.

Das Buch besteht aus dem…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 04.11.2020
Bewertungsnummer: 2734616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch besteht aus dem Drama "Draußen vor der Tür", vierzehn Kurzgeschichten und einem Nachwort von Heinrich Böll aus dem Jahre 1955. Borchert gehört, insbesondere wegen seiner überzeugenden den Nerv der Zeit treffenden Nachkriegsbeschreibungen, zu den wichtigsten Autoren deutscher Nachkriegsliteratur. Seine eigenen Erfahrungen fließen in seine Geschichten ein. Der deutsche Soldat Beckmann kehrt nach 3 Jahren russischer Gefangenschaft heim in seine Heimatstadt Hamburg. Er ist traumatisiert, gebrochen vom millionenfachen Tod und hat Schmerzen aufgrund seiner Kriegsverletzungen. Verarmt und hungrig stellt er fest, dass er kein Zuhause mehr hat. Er fühlt sich von der Gesellschaft verlassen und fragt nach der Verantwortung für die Gräueltaten des Krieges. Die Leser werden in diesem Drama mit Kälte, Verantwortungslosigkeit und Gleichgültigkeit konfrontiert. Die Gesellschaft hat ihr Mitgefühl verloren. So eindringlich, das gilt auch für die Kurzgeschichten, kann nur jemand schreiben, der die Abgründe des Krieges erlebt hat. In dem Buch finden sich Menschen wieder, die die Zeit erlebt haben. Es ist zugleich eine Mahnung an nachfolgende Generationen.

Im Kältewinter 1946/47…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2020

Bewertungsnummer: 2733854

Bewertet: Hörbuch (CD)

Im Kältewinter 1946/47 schrieb Wolfgang Borchert sein Schauspiel „Draußen vor der Tür“. Darin kehrt der 25-jährige Unteroffizier Beckmann verwundet aus Krieg und russischer Gefangenschaft ins zerbombte Hamburg zurück. Er verzweifelt in den Trümmern und kommt mit seinen Kriegserlebnissen, seiner Schuld und den Zuständen daheim nicht zurecht. Er findet nicht mehr in die bürgerliche Welt zurück. Immer wieder steht er vor verschlossenen Türen. Sein Zuhause ist - „draußen vor der Tür“. Beckmann ist kein Held, eher ein Antiheld, der sich ausgeschlossen fühlt. Am 21. November 1947 hatte das Stück seine Uraufführung an den Hamburger Kammerspielen. Für die Theaterbesucher ein äußerst bewegender Abend, denn die Intendantin Ida Ehre informierte sie vor der Aufführung von Borcherts Tod, der am Vorabend im Alter von 26 Jahren in einem Schweizer Spital verstorben war. Minutenlanges Schweigen ehe sich der Vorhang hob. Dann erlebte das Publikum den jungen Schauspieler Hans Quest - ihm hatte Borchert das Stück gewidmet – in der Rolle des grauen Soldatengespenstes Beckmann, hungernd, frierend, mit einem steifen Bein und einer Gasmaskenbrille, der in seiner Angst und Verzweiflung immer wieder schreit: „Gibt denn keiner Antwort?“ 1947 erschien auch eine Hörspielfassung (Nordwestdeutscher Rundfunk), ebenfalls mit Hans Quest als Beckmann-Sprecher. Dazu mit einer Einführung von Ernst Schnabel (Chefdramaturg des NWDR). Diese historische Fassung liegt nun als Audio-CD – ein Stück deutscher Literatur- und Rundfunkgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Im Kältewinter 1946/47…

MaWiOr aus Halle am 21.10.2020
Bewertungsnummer: 2733854
Bewertet: Hörbuch (CD)

Im Kältewinter 1946/47 schrieb Wolfgang Borchert sein Schauspiel „Draußen vor der Tür“. Darin kehrt der 25-jährige Unteroffizier Beckmann verwundet aus Krieg und russischer Gefangenschaft ins zerbombte Hamburg zurück. Er verzweifelt in den Trümmern und kommt mit seinen Kriegserlebnissen, seiner Schuld und den Zuständen daheim nicht zurecht. Er findet nicht mehr in die bürgerliche Welt zurück. Immer wieder steht er vor verschlossenen Türen. Sein Zuhause ist - „draußen vor der Tür“. Beckmann ist kein Held, eher ein Antiheld, der sich ausgeschlossen fühlt. Am 21. November 1947 hatte das Stück seine Uraufführung an den Hamburger Kammerspielen. Für die Theaterbesucher ein äußerst bewegender Abend, denn die Intendantin Ida Ehre informierte sie vor der Aufführung von Borcherts Tod, der am Vorabend im Alter von 26 Jahren in einem Schweizer Spital verstorben war. Minutenlanges Schweigen ehe sich der Vorhang hob. Dann erlebte das Publikum den jungen Schauspieler Hans Quest - ihm hatte Borchert das Stück gewidmet – in der Rolle des grauen Soldatengespenstes Beckmann, hungernd, frierend, mit einem steifen Bein und einer Gasmaskenbrille, der in seiner Angst und Verzweiflung immer wieder schreit: „Gibt denn keiner Antwort?“ 1947 erschien auch eine Hörspielfassung (Nordwestdeutscher Rundfunk), ebenfalls mit Hans Quest als Beckmann-Sprecher. Dazu mit einer Einführung von Ernst Schnabel (Chefdramaturg des NWDR). Diese historische Fassung liegt nun als Audio-CD – ein Stück deutscher Literatur- und Rundfunkgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.

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Draußen vor der Tür

von Wolfgang Borchert

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J. Wagner

Thalia Bad Salzuflen

Zum Portrait

5/5

Draußen vor der Tür

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht ein wichtiges Werk der Trümmerliteratur. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und ist 2024 definitiv ein Jahreshighlight gewesen. Die (Nach-)Kriegsschrecken sind auf wenigen Seiten erstaunlich präzise dargestellt und es regt auch über das Buch hinaus zum Nachdenken an.
  • J. Wagner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Draußen vor der Tür

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zurecht ein wichtiges Werk der Trümmerliteratur. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und ist 2024 definitiv ein Jahreshighlight gewesen. Die (Nach-)Kriegsschrecken sind auf wenigen Seiten erstaunlich präzise dargestellt und es regt auch über das Buch hinaus zum Nachdenken an.

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Timo Sieger

Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

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5/5

Tapferer kleiner Soldatenmann

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Borcherts Drama "Draußen vor der Tür", das "kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", ist eines der wichtigsten Stücke der Trümmerliteratur. Mit einer derben, apathischen Sprache erzählt Borchert die Geschichte des Kriegsheimkehrers Beckmann, der, und damit beginnt die gesamte Tragödie des Stücks, selbst beim Suizidversuch in der Elbe eben von jener wieder ausgespuckt wurde und auch sonst keinen Anschluss mehr in der Gesellschaft findet. Ein Stück voller Tragik, voller schonungsloser, nüchterner Kriegskritik; ein Stück, das schmerzt, schmerzen soll, den Finger tief in offene Wunden legt und diesen dann auch noch umdreht, ein Mahnmal, das zugleich ein Denkmal ist; Borcherts einziges Theaterstück ist ein zutiefst melancholisches Werk, das trotz all der hervorgehobenen Kritik nie mit erhobenem Zeigefinger umherläuft und lediglich "schlimm, schlimm!" schreit, nein, viel eher wirbt es für Mitgefühl Beckmann gegenüber, dem tapferen kleinen Soldatenmann, der keinen Platz mehr in der Gesellschaft finden kann, und gleichzeitig macht es wütend, es erzeugt eine ungemeine Wut auf jene Gesellschaft, der es leichtzufallen scheint, den tapferen kleinen Soldatenmann zu vergessen, gar bewusst auszugrenzen. Borchert schuf ein Meisterwerk der deutschen Literatur, welches nichts an seiner Tiefe und Brisanz verloren hat und damals wie heute unbedingt gelesen werden sollte.
  • Timo Sieger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Tapferer kleiner Soldatenmann

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Borcherts Drama "Draußen vor der Tür", das "kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", ist eines der wichtigsten Stücke der Trümmerliteratur. Mit einer derben, apathischen Sprache erzählt Borchert die Geschichte des Kriegsheimkehrers Beckmann, der, und damit beginnt die gesamte Tragödie des Stücks, selbst beim Suizidversuch in der Elbe eben von jener wieder ausgespuckt wurde und auch sonst keinen Anschluss mehr in der Gesellschaft findet. Ein Stück voller Tragik, voller schonungsloser, nüchterner Kriegskritik; ein Stück, das schmerzt, schmerzen soll, den Finger tief in offene Wunden legt und diesen dann auch noch umdreht, ein Mahnmal, das zugleich ein Denkmal ist; Borcherts einziges Theaterstück ist ein zutiefst melancholisches Werk, das trotz all der hervorgehobenen Kritik nie mit erhobenem Zeigefinger umherläuft und lediglich "schlimm, schlimm!" schreit, nein, viel eher wirbt es für Mitgefühl Beckmann gegenüber, dem tapferen kleinen Soldatenmann, der keinen Platz mehr in der Gesellschaft finden kann, und gleichzeitig macht es wütend, es erzeugt eine ungemeine Wut auf jene Gesellschaft, der es leichtzufallen scheint, den tapferen kleinen Soldatenmann zu vergessen, gar bewusst auszugrenzen. Borchert schuf ein Meisterwerk der deutschen Literatur, welches nichts an seiner Tiefe und Brisanz verloren hat und damals wie heute unbedingt gelesen werden sollte.

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