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Der Name an der Wand "Le Tellier gehört zu den virtuosesten Spielern der zeitgenössischen Literatur." Die Welt

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

zahlreiche schwarzweisse - Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Khaki / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le nom sur le mur

Übersetzt von

Romy Ritte + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00742-3

Beschreibung

Rezension

Ein respektvolles Buch, ein ehrliches Buch, das jeder und jede in die Hand nehmen kann, der mal darüber nachdenken will, wie Menschen sich heute eigentlich engagieren müssten, damit sich Hass und Nationalismus nicht weiter ausbreiten. ("RBB Radioeins "Favorit Buch"")
Der Faktenreichtum dieser hinreißend bebilderten Recherche, die Erkundung einer ganzen Epoche anhand eines einzelnen Schicksals sind ein Geschenk der Literatur an die Geschichtswissenschaft. ("Welt am Sonntag")
Keine ästhetischen Effekte, aus Ehrfurcht vor dieser unbekannten historischen Person, mit dem Ziel, ehrlich und schamhaft über diesen jungen Mann sein Buch zu verfassen. In alle Richtungen wird da sehr differenziert betrachtet, wie verwickelt die Verhältnisse waren. Das ist eine sehr große Leistung dieses schmalen Buches. ("RBB, radio 3")
Dem Schauen, dem Hinschauen einen Sinn geben. Gibt es eine schöne Definition dessen, was Literatur soll und vermag? ("WDR Westart")
Le Tellier gelingt weit mehr als eine Reise in die Geschichte, aus dieser Spurensuche entsteht ein luftig und assoziativ geschriebenes Buch, ein Denkanstoß für heute. ("NDR Kultur")
Scharfsichtig nimmt Le Tellier die französische Kollaboration in den Blick, kratzt am Mythos so mancher Nationalhelden; er spielt sich nicht zum Weltenrichter auf, beweist aber klare Haltung, die man auch als Kommentar zu den derzeit weltweit statthabenden autoritären bis faschistischen Tendenzen auffassen darf. ("Falter")
Aus Ehrfurcht vor dem Opfer, das André brachte, nimmt sich der Bestseller-Autor zurück. Und schafft es vielleicht gerade durch diese Bescheidenheit, sein Publikum erneut zu fesseln. ("Berliner Morgenpost")
Aus Ehrfurcht vor dem Opfer, das André brachte, nimmt sich der Bestseller-Autor zurück. Und schafft es vielleicht gerade durch diese Bescheidenheit, sein Publikum erneut zu fesseln. ("morgenpost.de")
Ein unheimliches spannendes Buch, sehr packend, sehr beeindruckend, sehr gut übersetzt. ("Deutschlandfunk Kultur "Studio 9"")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

zahlreiche schwarzweisse - Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Khaki / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le nom sur le mur

Übersetzt von

  • Romy Ritte
  • Jürgen Ritte

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00742-3

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und bildend; Der…

    Bewegend und bildend; Der Autor erzählt, wie er beim Kauf einer Immobilie auf einen Namen an der Wand gestoßen ist und das Rätsel dieses Namens ergründet. Es gelingt ihm, über 80 Jahre nach dem Tod dieses jungen Mannes, überraschenderweise noch einige Informationen und Fotos zu bekommen. Diese fand ich sehr hilfreich, um der Person des André Chaix näher zu kommen. Trotz allem sind die Informationen nicht ausreichend, um ein ganzes Buch zu füllen, so dass der Autor seinen Blick auf die räumliche Umgebung, die politische Situation, den Widerstand, die Besatzer, das Kinoprogramm, usw. wandern lässt und dadurch ein gelungenes Portrait der Zeit zeichnet. Der Schreibstil ist sehr schön und gut zu lesen, er ist nicht übertrieben poetisch, sondern passt zum Thema. Trotzdem hat mir etwas gefehlt, die Familie wird nur angerissen und ich hätte mir noch mehr Recherche und Details von Zeitzeugen erhofft. Das Buch ist lesenswert und trotz der großen zeitlichen Distanz bewegend und instruktiv.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und bildend

    Der Autor erzählt, wie er beim Kauf einer Immobilie auf einen Namen an der Wand gestoßen ist und das Rätsel dieses Namens ergründet. Es gelingt ihm, über 80 Jahre nach dem Tod dieses jungen Mannes, überraschenderweise noch einige Informationen und Fotos zu bekommen. Diese fand ich sehr hilfreich, um der Person des André Chaix näher zu kommen. Trotz allem sind die Informationen nicht ausreichend, um ein ganzes Buch zu füllen, so dass der Autor seinen Blick auf die räumliche Umgebung, die politische Situation, den Widerstand, die Besatzer, das Kinoprogramm, usw. wandern lässt und dadurch ein gelungenes Portrait der Zeit zeichnet. Der Schreibstil ist sehr schön und gut zu lesen, er ist nicht übertrieben poetisch, sondern passt zum Thema. Trotzdem hat mir etwas gefehlt, die Familie wird nur angerissen und ich hätte mir noch mehr Recherche und Details von Zeitzeugen erhofft. Das Buch ist lesenswert und trotz der großen zeitlichen Distanz bewegend und instruktiv.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    31.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spurensuche

    Der Autor kauft ein Haus in Südfrankreich und sieht einen in den Putz eingeritzten Namen: André Chaix. In einer Ausstellung über die Résistance stößt er wieder auf diesen Namen, und nun will er es wissen: Wer ist dieser André Chaix? Er macht sich auf Spurensuche in die Zeit vor 80 Jahren, und André Chaix wird für ihn zu einem „Senkblei“, mit dem er sich in eine Epoche versenkt, „in der Großherzigkeit und Mut mit Egoismus und Niedertracht eng beieinanderlagen.“ Die Quellenlage ist dürftig, und das, was Le Tellier findet, breitet er vor seinem Leser aus: einige Fotos, einige Briefe, dazu kommen Erzählungen der Familie, er besucht Archive, er stößt auf Zeitgenossen, vertieft sich in die politische und militärische Lage der Zeit, immer im Versuch, dem jungen André Konturen geben zu können. Le Tellier will keinen Roman schreiben, und er verbietet sich jeden romanhaften Effekt aus Respekt vor dem Toten. Er will sich ihm auch nicht anbiedern, indem er ihn direkt anspricht und in einen fiktiven Dialog mit ihm tritt. Das hält Le Tellier für „anstößig“, sagt er, er hält sich zurück. Aber er weitet seinen Blick in die Zeit und stellt seinem Leser die überaus komplizierten Verhältnisse im Vichy-Frankreich vor. Dabei interessieren ihn natürlich besonders die Maquisards, denen sich André Chaix angeschlossen hatte. Er ist beeindruckt von ihrem Mut, von ihrem entbehrungsreichen und gefährlichen Agieren unter „Kälte, Hunger und Angst“ im Kampf gegen die Deutschen. Sie sind miserabel ausgestattet und erhalten keine offizielle Unterstützung, weil sie Kommunisten sind. Le Tellier nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die Verstrickungen der Franzosen in den Nationalsozialismus bloßlegt und aufzeigt, wie die französischen Altnazis sich heute in der Front National wieder zusammenfinden. Oder wenn er auf die Biografie Wernher von Brauns eingeht, eines strammen Nazis, der dennoch seine Karriere in den USA fortsetzen konnte: ein Beispiel für Korrumpierbarkeit. Diesen Bogen in die Gegenwart schlägt er immer wieder, vor allem, wenn er sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt. Welchen Sinn hatte es, dass Andrè Chaix sein Leben mit 20 Jahren verliert? Welchen Sinn hat sein eigenes Leben, das des Autors?

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    16.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Vom Glück und Unglück der Menschen

    Der Autor berichtet als Ich-Erzähler von seinem neu gefundenen Wohnort La Paillette im Département Drôme, das ist im Südenosten Frankreichs. Pitoresk ist es, wenige Menschen, viel Natur. Und viel Geschichte. An der Hauswand entdeckt Le Tellier eine Inschrift, den Namen André Chaix. Er findet heraus, dass dieser André mit gerade einmal 20 Jahren im Widerstandskampf gegen die „boches“ gestorben ist. Seine Recherchen führen ihn zu Archiven und er erhält eine kleine Schatulle mit ideellen Schätzen, aus denen er ein ganzes Leben rekonstruiert. Er lernt viele andere kennen, Lebende und Tote, Helden, Kämpfer, Hinterbliebene, Kollaborateure, die auf irgendeine Weise in Verbindung standen zu diesem tapferen jungen Mann und dem Kampf der Resistance. Aus seinen Recherchen, Erfahrungen und Erkenntnissen setzt er Stück für Stück des so furchtbar beendeten Lebens von André zusammen, auch wenn er vieles nur vermuten kann. Es entsteht eine fiktionale Biografie, die sehr berührend ist. Auf der einen Seite stehen die Opfer, die Helden jener Zeit, auf der anderen Seite gibt es die Täter, die wenig oder gar nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Zufällig las ich vor kurzem den Roman „Frag nicht nach Agnes“, in dem deutsche Täter, die u. a. in Tulle ein Massaker anrichteten, der Justiz entgingen. Jene Deutschen aber, die nach Gerechtigkeit riefen, waren die „Nestbeschmutzer“. Vorher hatte ich noch nie von Tulle gehört, nur Oradur-sur-Glane war mir ein Begriff und natürlich der Nazi-Schlächter Barby. Ich finde das folgende Zitat sagt viel aus über den Autor und sein Engagement, das fast Vergessene wieder an die Oberfläche und in die Erinnerung zu bringen: „Was ich weiß, ist, dass ich ohne diesen in eine Wand gravierten Namen, dass ich ohne André Chaix als Senkblei niemals diese Epoche hätte erkunden können, in der Großherzigkeit und Mut mit Egoismus und Niedertracht eng beieinanderlagen wie nur selten. Niemals hätte ich so engen Umgang mit Männern wie Henri Roché, mit Frauen wie Marguerite Soubeyran gehabt, die ein immenses Vertrauen in den Menschen setzten.“ Ja, dass man immer noch, trotz aller Tragödien und Schrecken in der Vergangenheit auch Vertrauen in die Menschen und in die Zukunft braucht, das nehme ich aus diesem Buch mit. Der Schreibstil von Le Tellier gefällt mir jedoch nicht so sehr, mancher Satz ist kaum zu entschlüsseln, manches erschließt sich nur mit viel Fantasie. Ich kann nicht gut genug Französisch, um das Original zu lesen, so kann ich nur vermuten, dass die Übersetzer sehr nah am Original geblieben sind. Schon „Die Anomalie“ fand ich schwer lesbar, auch dieses Buch war, wie alle anderen Romane von Le Tellier von Jürgen und Romy Ritte übersetzt worden. Ich vermute, dass beide unterdessen wahre Experten für den – aus meiner Sicht anstrengenden – Schreibstil des Autors geworden sind. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, André und seine geliebte Simone werden in so inniger Zweisamkeit gezeigt, dass es mir beim Lesen über ihre Liebe die Tränen in die Augen trieb. Und ihr Leben ist nur ein winziger Ausschnitt aus dem Unglück, dass der Zweite Weltkrieg verursacht hat.

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    Katja Kobold

    Thalia Hamburg – Europapassage

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    5/5

    17.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Leben und Sterben eines Widerstandskämpfers in Frankreich

    Mit viel Detailgenauigkeit und sehr liebevoll rekonstruiert Herve Le Tellier das Leben eines französischen Widerstandskämpfers. Dabei fließen auch die eigenen Wahrnehmungen des Autors mit ein und geben einen tiefen Einblick in das Leben zu jener Zeit und lassen sie lebendig werden. Dies ist keine Romanbiografie, eher ein Bericht, der sehr private und alltägliche Aspekte miteinbezieht.
  • Zum Bewerterprofil von Catrin Buchhauser

    Catrin Buchhauser

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zu kurzes Leben

    Herve LeTellier kauft sich ein Haus in Südfrankreich, als an der Fassade Kacheln entfernt werden, entdeckt er an der Fassade einen Namen: André Chaix, ein Mitglied der Résistance, der 1944 in einen Hinterhalt geriet und erschossen wurde. Obwohl Herve LeTellier außer einer Schachtel mit Fotos nur wenige Anhaltspunkte hat, zeichnet er ein eindrückliches Portrait des jungen Mannes und seiner Zeit. Was hat ihn berührt, welche Filme hat er gesehen, welche Musik gehört? André Chaix, im Alter von 20 Jahren viel zu früh gestorben ist plötzlich greifbar, lebendig. Ein schmales Bändchen, doch ein würdiges Denkmal!
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mut zum Widerstand

    Ein Buch, das mich berührt und nachdenklich gestimmt hat. Herve Le Tellier kauft ein Haus in Südfrankreich und findet an der Wand einen Namen eingeritzt: Andre Chaix. Neugierig geworden begibt er sich auf die Suche nach Informationen zu der Person hinter diesem Namen und stößt auf die Geschichte eines Mitglieds der Resistance, das mit 20 Jahren von deutschen Soldaten erschossen wurde. Sehr persönlich und mit absoluter Hingabe, widmet sich Le Tellier der Annäherung an diesen jungen Mann und erweckt ihn für uns zum Leben. Anhand von Fotos und Dokumenten aus dem Besitz des Toten, gelingt es ihm, das Bild eines lebenshungrigen jungen Mannes zu zeichnen, der sich einer großen Sache anschließt, um im Kampf für die Freiheit mit dem eigenen Leben zu bezahlen. Le Tellier stellt Andre in den Mittelpunkt seiner Erzählung und gruppiert um ihn herum Beschreibungen von Tätern, Opfern und Lebensumständen in den letzten Kriegsjahren. Ins Zentrum seiner Betrachtungen stellt er dabei die Frage, wie man dazu kommt, Widerstand zu leisten und sich gegen die vermeintliche Übermacht zu stellen. Eine Frage, die aktuell immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mich hat Andres Geschichte sehr berührt. Nicht, weil sie so außergewöhnlich ist, sondern weil Le Tellier mit ihm dem Widerstand ein Gesicht gibt und Leben einhaucht. Ein Stück Poesie, versetzt mit historischen Details und einer gewissen Portion Pathos. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielfältig…

    André Chaix war im französischen Widerstand aktiv und wurde mit nur 20 Jahren 1944 getötet. Le Tellier stieß zufällig auf diesen Namen, als er sich in Südfrankreich nach einem neuen Zuhause umsah. Er versucht sich in dem kurzen Leben dieses jungen Mannes zu nähern. Nur einige wenige Briefe und Fotografien standen ihm zur Verfügung. Die Leerstellen dazwischen füllt er mit eigenen Überlegungen. Was könnte André gedacht, gefühlt oder vielleicht im Kino gesehen haben. Mit diesem Buch versucht Le Tellier ebenso den Geist der Zeit einzufangen. Manchmal schweift er hierbei vom Thema ab, gesteht dies aber gleichzeitig, oder er rät dem Leser manche, Seiten zu überspringen. Insgesamt ein Text, der den Leser vielfältig herausfordert. Le Tellier zeigt hier wieder einmal, wie vielseitig sein literarisches Talent ist.

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