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Wackelkontakt Roman

242

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7356

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,2/13/2,4 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Zitronengelb / Dunkelbraun

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28272-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7356

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,2/13/2,4 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Zitronengelb / Dunkelbraun

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28272-8

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wolf Haas wie man ihn kennt und liebt

    Wiedermal ist Wolf Haas ein literarisches Meisterwerk gelungen! Skurril, aber anspruchsvoll, zum Lachen, aber auch nachdenklich, verwirrend, aber auch klar... Dem Autor gelingt es zwei unterschiedliche Geschichten miteinander zu verweben und sie sich immer mehr annähern. Dabei nimmt er den Leser auf eine spannende Reise mit, die ihn teilweise verwirrt und herausfordert, ihn aber auf der nächsten Seite mit einer auflösenden Wendung überrascht. Kann Wolf Haas nur wärmstens empfehlen, immer wieder ein Lesevergnügen der anderen Art

  • buecherfratz

    aus Oberösterreich

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Knoten im Gehirn oder doch ein Wackelkontakt?

    INHALT Franz Escher beschließt, endlich seine defekte Steckdose reparieren zu lassen – doch der Elektriker lässt auf sich warten. Um sich die Zeit zu verkürzen, taucht Franz Escher in ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo ein. Elio wartet darauf, aus dem Gefängnis und in ein neues Leben unter neuem Namen in Deutschland entlassen zu werden. Dafür muss er allerdings die Sprache lernen, weshalb er ein deutsches Buch über Franz Escher liest, der auf den Elektriker wartet. MEINUNG Nachdem die Rezensionen zu „Wackelkontakt“ so überragend sind, fand der Roman auch den Weg auf meine Leseliste. Und ich kann den positiven Bewertungen eindeutig zustimmen! Die verwobene Geschichte, die sich die Kunstwerke von M. C. Escher als Vorbild nimmt, hat mich durch ihre Einzigartigkeit bereits auf den ersten Seiten überzeugt. Zudem jongliert Haas besonders im Zuge von Elios Unterricht mit der deutschen Sprache und setzt mit unglaublicher Präzision Synonyme und Wortverbindungen in Szene. Auch der Perspektivenwechsel der Figuren spiegelt sich in anderen Ausdrücken und Formulierungen wider. So verwendet die 14-jährige Ala neumodische Jugendausdrücke, während da und dort der Wiener Einschlag durchschimmert. Auch oder besonders das Ende hat mich begeistert und mich beinahe dazu veranlasst, nochmal von vorne zu beginnen. Zudem ließ mich die Erwähnungen von Gemälden im Zuge von Eschers Puzzlesucht immer wieder zum Handy greifen, um mir das entsprechende Kunstwerk anzusehen – und das, obwohl ich kein besonderes Interesse an Kunst habe. FAZIT „Wackelkontakt“ ist für mich ein durch und durch gelungener Roman, der einem mit perfekter Länge und einer „M. C. Escher-mäßigen“ Handlung das Hirn verknotet. Wer auf Action oder Spannung steht, wird hier allerdings nicht fündig werden.

  • Daniela B.

    5/5

    13.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster und definitiv nicht letzter Haas

    Mein erstes Buch von Wolf Haas und gleich ein Volltreffer. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Sehr skurril, aber trotzdem kein unrealistischer Roman. Einfach nur ungewöhnlich erzählt, was diese Geschichte aber so besonders macht. Und sprachlich einfach eine Wonne. Man muss zwar mit dem Kopf bei der Sache sein, aber trotzdem ist die Sprache nicht zu schwierig zu verstehen. Es wird definitiv nicht mein letzter Haas bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich gut konstruiert

    Die Geschichte hat mich schneller gepackt, als ich erwartet hatte. Besonders beeindruckt hat mich, wie kunstvoll die beiden Erzählstränge miteinander verwoben sind. Diese erzählerische Raffinesse erinnerte mich in ihrer Wirkung an das Staunen, das ich damals bei “Die unendliche Geschichte” empfand. Ein Gefühl, als würden sich Realität und etwas Unfassbares ineinander schieben. Die Kombination aus einem sehr real wirkenden Szenario und einem Element, das sich rational kaum fassen lässt, entwickelt nach und nach einen starken Sog. Ich war gefühlt genauso tief im Geschehen gefangen wie die Figuren selbst. Die Spannungskurve ist durchgehend gut aufgebaut und selbst wenn manche Entwicklungen irgendwann absehbar wurden, überraschte der Autor immer wieder mit neuen Wendungen und frischen Plotideen. Gravierende Kritikpunkte habe ich nicht. Lediglich das Ende wirkte auf mich etwas verwirrend und bot als Abschluss weniger Klarheit, als ich mir nach dieser starken Erzählung gewünscht hätte. Insgesamt jedoch ein außergewöhnlich fesselndes, klug konstruiertes Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat. Ideal für alle, die sich von erzählerischer Raffinesse und steigender Spannung mitziehen lassen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein geniales Verwirrspiel

    Der Protagonist Escher, Trauerredner und passionierter Puzzler, hat es nicht leicht, er ist verstrickt in ein kompliziertes Konstrukt seines Lebens. Während er auf den Elektriker wartet, der eine neue Steckdose in der Küche installieren soll, liest er das Buch über einen Kronzeugen in einem Mafiaprozess, der in Deutschland eine neue Identität annimmt und ein Buch über Escher liest. Durch unglückliche Umstände verstirbt der Elektriker bei der Reparatur. Die Handlungen fließen immer mehr ineinander und sorgen für ein geniales Verwirrspiel. Familiengeheimnisse und menschliche Abgründe tun sich auf. Der Name des Künstlers Escher ist hier Programm. Wo beginnt die Täuschung, was ist echt und welche Perspektive nehmen wir ein? „Das Buch war einfach zu spooky. Etwas stimmte nicht damit. Wie wenn man durch ein Fernglas schaute, aber verkehrt herum. Dass einem schwindelig wurde.“ Das Buch hat mich sehr fasziniert, es ist voller Überraschungen und Wendungen. Escher tut sich schwer mit menschlichen Kontakten. Seine Beziehungen werden voller liebevoller Ironie gezeichnet, man merkt, wieviel Spaß der Autor beim Schreiben dieser verrückten Geschichte hatte. Ich musste immer wieder laut lachen. Ein ganz zauberhaftes Buch, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Bewertungen (242)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vera Bianchi

    Vera Bianchi

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender und genial konstruierter Roman

    Ein Roman wie ein Bild von M.C.Escher! Mehr als die Ausgangssituation kann ich nicht andeuten: Franz Escher hat in der Küche einen Wackelkontakt in der Steckdose und wartet auf den Elektriker. In der Wartezeit liest er einen Roman über einen jungen Mann aus der ‘Ndrangheta, Elio Russo (später Marko Steiner), der zum Kronzeugen wird und in ein Zeugenschutzprogramm nach Deutschland kommen soll. Um Deutsch zu lernen, kommt er bis zur Abreise in eine Gefängniszelle mit Sven, der ihm deutschen Slang beibringt und einen Roman auf deutsch schenkt, in dem es um einen Mann namens Escher geht, der auf einen Elektriker wartet. Auf den ersten Seiten habe ich mich einfach gut amüsiert aufgrund des trockenen Humors – doch dann nahm der verschlungene Roman immer mehr an Fahrt auf, so dass ich ihn nicht mehr weglegen konnte. Sehr fesselndes Lesevergnügen und eine geniale Konstruktion!
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    g e n i a l

    Franz Escher, ein Wiener Trauerredner, wartet auf einen Elektriker, weil seine Steckdose einen Wackelkontakt hat. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über Elio Russo, einen Mafia Kronzeugen im Zeugenschutzprogramm, der im Gefängnis auf seine Entlassung wartet. Elio liest wiederum ein Buch über Franz Escher, der auf den Elektriker wartet...Genial, wie kommt man nur auf soetwas....herrlich!!! Buch im Buch....
  • Zum Bewerterprofil von Kristiane Müller

    Kristiane Müller

    Thalia Hamburg – EKZ Hamburger Meile

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kopf-Puzzle

    Ein wunderschönes literarisches Verwirrspiel bei dem man alle Teilchen im Kopf behalten sollte wenn man am Ende nicht überrascht werden möchte. Wenn doch kann man natürlich gleich noch mal von vorne anfangen. Ein österreichischer Akzent im Ohr könnte das Lesevergnügen natürlich noch steigern.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für eine irre Geschichte!

    Auf so eine Story muss man doch erst mal kommen! Da ist der Franz Escher, der einen Wackelkontakt hat und sich die Zeit derweil mit einem Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo vertreibt. Elio Russo sitzt im Knast und vertreibt sich die Zeit mit lesen. Und was liest er? Ein Buch über Franz Escher… So eine irre Story mit einem genialen Wortwitz und sprachlich toll ausgearbeitet. Wenn Sie ein außergewöhnliches, originelles und rasantes Buch suchen, haben Sie es hiermit gefunden! Ich jedenfalls wünsche Ihnen ganz viel Vergnügen bei diesem turbulenten und sehr kurzweiligen Abenteuer.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Daub

    Sabine Daub

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intelligenter Funkenschlag!

    Wie die sich selbst zeichnenden Hände des Künstlers M. C. Escher bewegen sich hier zwei verschlungene Handlungsstränge aufeinander zu. Herrlich absurd und mit überraschendem Finale! Eine raffinierte Lektüre, die von Gewohntem abweicht!

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