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In einem Zug Roman

296

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6096

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2025

Abbildungen

Gebunden

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,4 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0040-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6096

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.01.2025

Abbildungen

Gebunden

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/14/2,4 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0040-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kammerspiel

    Daniel Glattauer gelingt mit „In einem Zug“ etwas, das zunächst unspektakulär wirkt und gerade deshalb überzeugt: Er erzählt eine Geschichte, wie sie vermutlich viele von uns schon einmal – zumindest in Ansätzen – selbst erlebt haben. Der 2025 erschienene Roman umfasst in der Taschenbuchausgabe gut 200 Seiten. Im Mittelpunkt steht Eduard, ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen, dessen größte Erfolge bereits einige Jahre zurückliegen. Er ist klug, selbstironisch und nicht frei von Zweifeln – an seinem Schreiben, am Älterwerden und vielleicht auch an seinen Vorstellungen von Liebe. Auf einer Zugfahrt nach München begegnet er Catrin. Aus einer zufälligen Unterhaltung entwickelt sich ein intensiver Austausch über das Leben, die Liebe und das Schreiben. Über weite Strecken liest sich der Roman wie ein Kammerspiel. Fast ausschließlich tragen zwei Personen die Handlung, nur kurz unterbrochen durch einen weiteren Fahrgast, der die wachsende Vertrautheit der beiden stört. Glattauer zeigt dabei einmal mehr, wie viel Spannung allein durch gute Dialoge entstehen kann. Besonders beschäftigt hat mich jedoch ein anderer Gedanke. Wie oft passiert es, dass wir einem völlig fremden Menschen Dinge erzählen, die wir unseren engsten Vertrauten nie anvertrauen würden? Vielleicht gerade deshalb, weil wir keine gemeinsame Vergangenheit haben und keine gemeinsame Zukunft erwarten. Die Anonymität einer Begegnung schafft eine Offenheit, die im Alltag oft verloren geht. Genau dieses Phänomen macht Glattauer zum Kern seines Romans. Dass dabei auch etwas Alkohol die Distanz abbaut, wirkt ebenso glaubwürdig wie die zunehmende Nähe zwischen Eduard und Catrin. Als beide schließlich gemeinsam in München aussteigen, öffnet Glattauer auf den letzten Seiten das Bild noch einmal auf überraschende Weise, ohne dass ich diese Wendung vorwegnehmen möchte. Nicht alle Leser:innen werden sich auf dieses dialogreiche Kammerspiel gleichermaßen einlassen können. Wer vor allem Handlung erwartet, wird manche Passagen vielleicht als zu ruhig empfinden. Für mich liegt die Stärke des Romans jedoch gerade in den Gesprächen und der Erkenntnis, dass Begegnungen manchmal in wenigen Stunden eine größere Nähe entstehen lassen als Beziehungen, die seit Jahren bestehen. „In einem Zug“ ist für mich ein leiser, kluger Roman über Zufall, Vertrauen und die Offenheit zwischen zwei Fremden. Wer Freude an dialogstarken Büchern hat und sich gern auf Figuren und ihre Gedanken einlässt, dem kann ich diesen Roman sehr empfehlen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für mich ein Lesevergnügen

    Eduard, Autor von Liebesromanen, aber schon lange kein neues Buch veröffentlicht, teilt sich im Zug das Abteil mit einer jungen Dame, Catrin. Diese versucht Eduard in ein Gespräch zu verwickeln. Eduard, alte Schule, ist zu höflich, um die Fragen unbeantwortet zu lassen. Diese gehen recht schnell in eine persönliche Richtung. Catrin möchte wissen, was er von der Liebe hält (sie weiß, dass er Liebesromane schreibt). Eduard hält sich (trotz oder wegen des Alkohols) tapfer und verteidigt selbstbewusst seine Sicht zu dem Thema “Liebe”. Ich mag den Hauptdarsteller in dem Roman sehr. Ich finde er hat sich gut gegen den Beschuss von Catrin zur Wehr gesetzt. Sie finde ich sehr unsympathisch. Teilweise übergriffig und überheblich. Auch wenn in dem Buch tatsächlich nicht viel passiert, hat es mir wahnsinnig viel Spaß bereitet es zu lesen. Dank Eduard!

  • Bewertung

    5/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bahnfahrer fühlen die Situation

    Was ein unterhaltsamer Roman! Wer regelmäßig mit dem Zug fährt, kann sich in die ausweglose Situation des Protagonisten reinfühlen… Geschrieben ist es mit viel Humor. Ich habe oft laut gelacht, obwohl ich in der Bahn saß! Das Ende überrascht umso mehr.

  • Bewertung

    aus Marsberg

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug durchgelesen

    In einem Zug ist ein unterhaltsamer, lustiger, aber auch berührender und tiefsinniger Roman. Es geht um eine Zufallsbegegnung im Zug. Ein Mann, eine Frau, beide mittelalt, auf dem Weg zu einem fernen Ziel. Zwei Fremde. Die Frau fängt eine Unterhaltung an. Er – ein bekannter Liebesromanautor – hat keine Lust auf dieses Gespräch. Er anitizipiert ihre Antworten und wird doch einige Male überrascht. Das ist echt witzig und unterhaltsam geschrieben. Und so lebensecht. Die beiden lernen sich kennen. Sie werden vertrauter. Eine Freundschaft beginnt? Mehrmals treten überraschende Wendungen ein. Hin und wieder glaubt man als Leser, beide zu durchschauen. Dann tut man es doch nicht. Oft musste ich schmunzeln, hin und wieder lachen. Dann denkt man, man weiß was kommt und dann ist alles doch ganz anders. Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen. Anspruchsvolle und gute Unterhaltung der besten Art!

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz wundervolles Buch

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Minute (ich habe es gehört) unterhalten. Worum gehts? Ein Schriftsteller fährt mit dem Zug nach München und macht Bekanntschaft mit einer Therapeutin, die in seinem Abteil sitzt. Sie kommen ins Gespräch, zu Beginn noch recht verhalten, entwickelt sich eine ganz amüsante Unterhaltung. Beide fahren bis nach München, sodass viel Zeit für intensive und unbequeme Geschichten bleibt. Glattauer gibt eine Art Gerüst vor, benennt die Bahnhöfe auf dem Weg bis nach München, sodass der Leser dies zeitlich (und örtlich, wenn genügend Wissen über die Gegend vorhanden ist) einordnen kann. Eindruck und Fazit: Ich mochte dieses Buch so gern! Von mir erhält es 5/5 Sternen und auf jeden Fall ist es eine große Empfehlung! Ich wüsste nicht mal. wem ich es genau empfehlen würde -ich glaube allen. Glattauer schreibt unglaublich schön. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, mochte den Sarkasmus und die Art des Denkens. Das Ende habe ich kommen sehen, auch wenn ich mir eine andere Auflösung gewünscht hätte. Dennoch ein sehr starkes Buch!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Steffi Thiele

    Steffi Thiele

    Thalia Bad Arolsen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.07.2026

    eBook (ePUB)

    Grandios

    Daniel Glattauer ist für mich der Meister der Dialoge. Wer „Gut gegen Nordwind“ geliebt hat, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Das Gespräch zwischen einem Schriftsteller und einer Therapeutin während einer Zugfahrt ist so unterhaltsam, witzig aber auch überaus gefühlvoll. Dieses Buch macht einfach Freude. Über das Ende kann man geteilter Meinung sein.
  • Zum Bewerterprofil von J. Fekete

    J. Fekete

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug gelesen!

    Zugegeben: Es wird nicht mein liebster Glattauer, aaaaaber ich mag die Geschichte unheimlich gern! Vorallem weil ich die Figuren der Geschichte wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Ich habe herzlich gelacht, und jede Seite geliebt!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Zug gelesen...

    Ein älterer Schriftsteller in einem Zug auf dem Weg von Wien nach München sitzt im Abteil mit einer Frau mittleren Alters. Eigentlich will er seine Ruhe haben, aber dann entspinnt sich während der kompletten Zugfahrt ein lebhaftes, anregendes, persönliches und überraschendes Gespräch über die Liebe. Denn davon müsste unser Autor ja einiges verstehen, schließlich hat er vor allem Liebesromane geschrieben. Eine wunderbar tiefgründige, kluge, amüsante, kurzweilige und raffinierte Plauderei über die Liebe und das Leben und all das, was dazwischenliegt...mit einem wirklich sehr überraschenden Ende. Auf jeden Fall eine großartige Lektüre für eine Zugfahrt!
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liest man in einem Zug

    Der neue Glattauer "In einem Zug" war mein erstes Buch des Autores und man konnte es auch wirklich - fast - in einem Zug weglesen. Bzw. hören, denn ich hatte das Hörbuch und muss sagen, dass das dem Buch im Rückblick nochmal eine ganze andere Note gibt. Wer das Ende kennt, weiß warum ;) Ich weiß nicht, wie gut mir das Buch als Print zum selberlesen gefallen hätte, denn der Stil des Autors ist schon ein bisschen speziell. Es gibt einige Wiederholungen und Schachtelsätze. Beim Anhören stört das aber gar nicht, es fühlt sich im Gegenteil an, als würde man an dem Gespräch der beiden Zugreisenden ebenfalls teilnehmen. Die Idee, ein Buch komplett während einer Zugfahrt spielen zu lassen, gefiel mir wirklich gut und auch die teils philosophischen Gedanken im Gespräch haben meinen Geschmack getroffen. Was ich besonders interessant finde, weil ich mich als jüngere Frau öfter auf der Seite von Eduard Brünhofer wiedergefunden habe! Das Ende ist nicht großartig überraschend, das konnte man schon kommen sehen, aber ich empfinde es als sehr realitätsnah und dadurch gelungen. Dieser Roman wird sicherlich nicht der letzte des Autors bleiben, den ich lese!
  • Zum Bewerterprofil von Vanessa Gerlach

    Vanessa Gerlach

    WortReich Schmallenberg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    01.04.2025

    Hörbuch (Audio)

    Berührend und amüsant gleichermaßen!

    Bewertung: 5/5⭐ Story: 5/5⭐ Schreibstil: 5/5⭐ Sprecher: 5/5⭐ (von Christian Berkel) Das neue Buch von Daniel Glattauer überzeugt erneut durch seinen atmosphärischen Schreibstil - das Hörbuch zudem auch noch durch die wundervolle Vertonung von Christian Berkel. Die Geschichte des Bestsellerautoren Brühnhofer, der sich in einer Schaffenskrise befindet und im Zug nach München sitzt, hat mich sofort gepackt. Mit Humor und Treffsicherheit beschreibt Glattauer hier die Sorgen des Autoren und gleichzeitig die Leidenschaft fürs Schreiben - und nicht zuletzt seine Liebe. Denn ihm schräg gegenüber setzt sich eine Frau, die tatsächlich keines seiner Bücher gelesen hat und nicht aufhört, ihn zu fragen - nach der Liebe im Allgemeinen und der Liebe zu seiner Frau Regina im Besonderen. Und ihn damit in eine leichte Bedrängnis bringt... Man kann dieses Buch gar nicht gut genug wiedergeben. Ich denke, es genügt zu sagen, dass das Buch mich zutiefst gerührt und gleichzeitig sehr belustigt hat. Ich konnte eine kurze Weile in die Welt von Eduard Brühnhofer abtauchen und mich köstlich unterhalten lassen. Übrigens ist das auch ein tolles #booktok Buch - denn es gibt wirklich die schönsten Zitate über die Liebe zum Markieren und im Herzen bewahren.

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