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Das Haus der Türen »Ein Meisterwerk!« DEUTSCHLANDFUNK KULTUR — Roman | Longlist The Booker Prize 2023

118

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag, Glanzlack und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,5 cm

Gewicht

512 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0018-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Abbildungen

Gebunden mit Schutzumschlag, Glanzlack und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,5 cm

Gewicht

512 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0018-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    04.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen

    Zitat: „Er [William Somerset Maugham] schlug seine Notizbücher auf und begann, die Anekdoten und Figurenskizzen zu lesen, die er während seiner monatelangen Reise durch die Federated Malay States eingetragen hatte, durchsuchte sie nach Goldklümpchen, die er, so seine Hoffnung, einschmelzen könnte, um Geschichten daraus zu hämmern.“ Plot und Geschichte: Im Zentrum dieses vielseitigen Buches steht die Entstehungsgeschichte einer der berühmtesten Erzählungen William Somerset Maughams: Der Brief bzw. The Letter. Tan Twang Eng verwebt dabei sehr elegant historische und fiktive Charaktere und zeichnet ein farbenprächtiges Sittengemälde der Federated Malay States. Penang 1921: Willie und sein Liebhaber besuchen Leslie und Robert Hamlyn in Penang. Nach anfänglichem Misstrauen vertraut Leslie ihm Geheimnisse aus ihrem eigenen Leben an und erzählt ihm von dem Mord, den ihre Freundin Ethel Proudlock an ihrem mutmaßlichen Liebhaber begangen hat. Daneben erfährt man viel aus dem Leben und Schreiben „Willies“, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Penang und die jüngere Geschichte Chinas. „Der Brief“ und vier weitere Erzählungen aus „The Casuarina Tree“ sind im Erzählband „Honolulu“ auf deutsch erhältlich. Nach dem ich natürlich sofort „Der Brief“ gelesen habe, wuchs meine Begeisterung für „Das Haus der Türen“ noch zusätzlich. Der Mordfall Ethel Proudlock bzw. Ethels Motive wurden nie offiziell asufgedeckt. Sowohl Maugham wie auch Tan Twang Eng spinnen darum eine fiktive Geschichte. Maughams Version ist durchaus gut, aber was Eng daraus gemacht hat, hat mich noch deutlich mehr begeistert. ✨Themen, Beziehung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Federated Malay States, gesellschaftliche Zwänge, Homosexualität, Affären, Liebe, Ehe, Revolutionen in China, schreiben, befreiende Wirkung, wenn man sich jemanden anvertrauen kann Sprache und Schreibstil: poetisch, atmosphärisch, leicht melancholisch. positiv: Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen, das ich ohne Wenn und Aber sehr gerne gelesen habe! negativ: - Handlungsort: Panang Island, Malaysia

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit klopft…

    Die Vergangenheit klopft wieder an Das Haus der Türen. Schon der Titel ließ mich aufhorchen. Klingt irgendwie anziehend. Auch das Cover ist absolut gelungen. Und das Buch. Ja, das war ein Lesehighlight! Ich habs geliebt. Ich habs verschlungen. Im ersten Teil des Buches „Das Haus der Türen“ bekommt Lesley Hamlyn 1947 in Doornfontein in Südafrika Post. Ein Buch. Und mit diesem Buch kommen auch die Erinnerungen. Erinnerungen, die eigentlich immer da waren, die nie verschwunden sind. Erinnerungen an ihre Zeit in Penang Island im Cassowary House in Malaysia. Der zweite Teil des Buches führt dann in dieses vergangene Geschehen im Jahr 1921. Eine koloniale Welt entsteht vor den Augen der Lesenden. Flirrend, schwül und ungeheuer anziehend, absolut spannend. Lesley Hamlyn und ihr Mann Robert leben in Penang Island in eben jenem Cassowary House. Sie bekommen Besuch vom Schriftsteller Willie Somerset Maugham, einem alten Freund von Robert. Lesley und Willie freunden sich nach anfänglichen Ressentiments an und finden viele Gemeinsamkeiten, denn Lesley ist keine normale Dame der englischen Kolonialgesellschaft. Lesley hat Wünsche, Wichtigkeiten, Sichten und Geheimnisse, wie auch Willie nicht völlig ehrlich sein Leben leben kann. Beide müssen in ihrer damaligen Welt Stärke entwickeln und natürlich entbrennt mein Herz für beide Charaktere. Kolonialismus, Gleichstellung der Frau, Homosexualität und politischer Kampf sind Themen dieses Buches. Wer meine Lesevorlieben kennt, weiß, das ist genau meins. Ebenso bietet dieses Buch wichtige und interessante Blicke auf William Somerset Maugham. Diese Blicke erwecken eine Neugier in mir. Ebenso ist „Das Haus der Türen“ ein interessanter Blick auf die Einwohner von Penang Island, auf die koloniale Welt in Penang Island, in Malaysia. Das Buch eröffnet einen Blick auf die Chinesen in Penang Island, in Malaysia, zeigt mir bisher Unbekanntes, lässt mein ethnographisch tickendes Herz aufleuchten. Aber nicht nur für den Kopf bietet dieses Buch Nahrung. Auch fürs Herz ist hier viel dabei, Lesley und Robert, ihre Ehe, ihre Probleme, ihre Geheimnisse und auch Willie und seine versteckt auszulebende Liebe. Eine wirkliche wunderschöne Mischung! Lesley, eine Frau der Oberschicht, aber auch sie ist den Regeln der damaligen Welt verpflichtet. Denn ein Zuwiderhandeln bedeutet eine Ächtung, wie es eine Freundin von Lesley erfahren muss. Lesley ist der tragende Charakter des Buches, eine tolle Figur. Ich mag Lesley. Sehr! Genauso wie ich „Das Haus der Türen“ mag. Ein wunderschöner sirrender und flirrender Blick auf eine vergangene Welt. Unterhaltend und auch lehrreich. „Das Haus der Türen“ war für mich ein Lesehighlight. Ich empfehle es sehr! Unbedingt lesen!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit klopft wieder an

    Das Haus der Türen. Schon der Titel ließ mich aufhorchen. Klingt irgendwie anziehend. Auch das Cover ist absolut gelungen. Und das Buch. Ja, das war ein Lesehighlight! Ich habs geliebt. Ich habs verschlungen. Im ersten Teil des Buches „Das Haus der Türen“ bekommt Lesley Hamlyn 1947 in Doornfontein in Südafrika Post. Ein Buch. Und mit diesem Buch kommen auch die Erinnerungen. Erinnerungen, die eigentlich immer da waren, die nie verschwunden sind. Erinnerungen an ihre Zeit in Penang Island im Cassowary House in Malaysia. Der zweite Teil des Buches führt dann in dieses vergangene Geschehen im Jahr 1921. Eine koloniale Welt entsteht vor den Augen der Lesenden. Flirrend, schwül und ungeheuer anziehend, absolut spannend. Lesley Hamlyn und ihr Mann Robert leben in Penang Island in eben jenem Cassowary House. Sie bekommen Besuch vom Schriftsteller Willie Somerset Maugham, einem alten Freund von Robert. Lesley und Willie freunden sich nach anfänglichen Ressentiments an und finden viele Gemeinsamkeiten, denn Lesley ist keine normale Dame der englischen Kolonialgesellschaft. Lesley hat Wünsche, Wichtigkeiten, Sichten und Geheimnisse, wie auch Willie nicht völlig ehrlich sein Leben leben kann. Beide müssen in ihrer damaligen Welt Stärke entwickeln und natürlich entbrennt mein Herz für beide Charaktere. Kolonialismus, Gleichstellung der Frau, Homosexualität und politischer Kampf sind Themen dieses Buches. Wer meine Lesevorlieben kennt, weiß, das ist genau meins. Ebenso bietet dieses Buch wichtige und interessante Blicke auf William Somerset Maugham. Diese Blicke erwecken eine Neugier in mir. Ebenso ist „Das Haus der Türen“ ein interessanter Blick auf die Einwohner von Penang Island, auf die koloniale Welt in Penang Island, in Malaysia. Das Buch eröffnet einen Blick auf die Chinesen in Penang Island, in Malaysia, zeigt mir bisher Unbekanntes, lässt mein ethnographisch tickendes Herz aufleuchten. Aber nicht nur für den Kopf bietet dieses Buch Nahrung. Auch fürs Herz ist hier viel dabei, Lesley und Robert, ihre Ehe, ihre Probleme, ihre Geheimnisse und auch Willie und seine versteckt auszulebende Liebe. Eine wirkliche wunderschöne Mischung! Lesley, eine Frau der Oberschicht, aber auch sie ist den Regeln der damaligen Welt verpflichtet. Denn ein Zuwiderhandeln bedeutet eine Ächtung, wie es eine Freundin von Lesley erfahren muss. Lesley ist der tragende Charakter des Buches, eine tolle Figur. Ich mag Lesley. Sehr! Genauso wie ich „Das Haus der Türen“ mag. Ein wunderschöner sirrender und flirrender Blick auf eine vergangene Welt. Unterhaltend und auch lehrreich.  „Das Haus der Türen“ war für mich ein Lesehighlight. Ich empfehle es sehr! Unbedingt lesen!

  • tausendschön

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr atmosphärisch

    Der Roman entführt uns in die Kolonialzeit nach Malaya, das heutige Malaysien. In einem Rückblick erzählt uns die Protagonistin Lesley ais ihrer Sicht, die Geschichte die sie mit Willie Sommerset Maugham, der damals gemeinsam mit seinem 'Assistent' zu Gast in ihrem Haus war, erlebte. Ein Einblick in die Geschichte Chinas und in die Kolonialzeit werden vom Autor in einfühlsamer Art und Weise wiedergegeben. Es geht aber auch um Homosexualität, Frauenrechte, Politik und die Ehe als solches, was und was alles nicht zwischen Partnern erzählt und besprochen wird. Es mag etwas langatmig anmuten und die elegante Sprache des Autors wird nicht jeden in den Bann ziehen, aber dennoch ist es ein sehr atmosphärischer Roman, in dem man förmlich die Hitze und Feuchtigkeit des Landes beim Lesen spüren kann. und den Kolonialisten, die in der Fremde ihren britischen Gewohnheiten nachgehen und für die Clubs und Dinner von größtem Interesse und Zeitvertreib sind, sich gut vorstellen kann. Ein Roman zwischen Realität und Fiktion, in den man wunderbar eintauchen kann.

  • Bewertung

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisse und Träume

    Um ehrlich zu sein, habe ich mir von diesem Buch nicht allzu viel versprochen. Ein nettes Äußeres und ein Autor, der mit seinem Stil offensichtlich den Geschmack der Booker Prize-Jury trifft (warum sonst sollten alle drei seiner Romane auf deren Liste gelandet sein?). Und dann hat es mich eingesaugt und einem exotischen Hexenkessel der Kulturen wieder ausgespuckt. 1921 reist Willie Somerset Maugham nach Penang, Malaya, um seinen alten Freund Robert zu besuchen. Der ist mittlerweile seit 15 Jahren mit Lesley verheiratet und führt dort auf dieser tropischen Insel eine merklich abgekühlte Beziehung. Innerhalb von zwei Wochen knüpft der weltgewandte Autor zarte, freundschaftliche Bande zu dieser Frau, bis sie ihm ihre Geheimnisse offenbart. Ob daraus sein nächstes Buch erwächst? Zunächst einmal hat der Autor diesen Schmelztiegel aus malayischer, chinesischer und englischer Kultur perfekt eingefangen (ob es wohl daran liegt, dass er selbst dort geboren und aufgewachsen ist?). Dieses kolonialistische Gehabe, das die Engländer wohl überall an den Tag gelegt haben, wo sie ihren Stiefel hingesetzt haben, ist auf den Punkt getroffen. Verblüffend, dass diese steifen Menschen ans äußerste Ende der Welt ziehen konnten, ohne jemals ihre verbohrten Ansichten und Gepflogenheiten loslassen zu können. Frauen haben sich weiterhin ihren Ehemännern unterzuordnen. Ehebruch wird schwerer gewichtet als andere Verbrechen, wie zum Beispiel Mord. Und Gott bewahre, dass man sich eher dem eigenen Geschlecht zugeneigt zeigt!! Man merkt schon, es hat mich gepackt! Die Szenerie ebenso wie die Figuren ließen mich einfach nicht mehr los und haben mich innerhalb kürzester Zeit zum Finale geführt. Dabei wirkt es nicht laut und aufdringlich, trägt die Emotionen in leisen Tönen, die nachhallen werden.

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Bewertungen (118)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Kowalleck

    Andrea Kowalleck

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war einmal in Malaysia…

    Der Roman nimmt uns mit nach Malaysia in das Jahr 1921, in eine Zeit mit gesellschaftlichen Konventionen und bevorstehenden Umbrüchen. Die verheiratete Lesley erzählt Abend für Abend einem alten Freund ihres Mannes, dem berühmten Schriftsteller Willie Sommerset Maugham, ihre bisherige Lebensgeschichte, und es ist ein Genuss, als Leser daran teilhaben zu dürfen. Sie vertraut sich ihm an, und so erfahren wir u.a. von ihrer außerehelichen Affäre zu einem chinesischen Mann, ihrer geheimen Unterstützung einer Gruppe chinesischer Aktivisten und einem skandalösen Gerichtsverfahren, bei dem ihre beste Freundin auf der Anklagebank sitzt. Berührend, interessant, lebendig und mit einem faszinierenden Schreibstil schafft der Autor es, dieses Buch zu einem wunderbaren Lesehighlight werden zu lassen. Mir hat es super gut gefallen und ich habe jede einzelne Seite mit viel Begeisterung gelesen.
  • Zum Bewerterprofil von Christel Engeland

    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholische Reise in die Vergangenheit

    "Das Haus der Türen" ist ein ruhiger, aber wunderschöner Roman über das koloniale Malaysia der 1910er und 1920er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Leslie Hamlyn, die Ehefrau des englischen Anwalts Robert, die schon in Penang aufgewachsen ist und Roberts alter Freund Willie Somerset Maugham, ein berühmter Schriftsteller, der mit seinem Assistenten und Liebhaber bei ihnen zu Besuch ist. Um Leslies Ehe ist es nicht zum besten bestellt und auch Willie hat gravierende Probleme. Es ist eine Welt voller gesellschaftlicher Konventionen, die das persönliche Glück der Protagonisten nicht unbedingt begünstigen. Man erfährt viel über das koloniale Asien und hat das Gefühl, das Leben in der Küstenstadt Penang mit allen Sinnen mit zu erleben. Somerset Maughams Erzählungen habe ich immer sehr gemocht. Jetzt muss ich dringend wieder welche lesen..!
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprache als Grenze, Erinnerung als Brücke

    "Das Haus der Türen" ist Tan Twan Engs erster Roman in deutscher Sprache. Tan, der bereits 2012 mit "The Garden of Evening Mists" für den Booker nominiert wurde, schreibt in seinem neuen Roman über Erinnerung, Verlust und kulturelle Dissonanzen während der britischen Kolonialherrschaft über Malaysia. Tan, der in Penang geboren wurde und selbst chinesischer Abstammung ist, schreibt zwar bewusst in der Sprache des Unterdrückers, tut dies aber im Allgemeinen mit Bedacht und im Bewusstsein der Grenzen der Sprache sowie der Weltsicht seiner Figuren.
  • Zum Bewerterprofil von W. Setje-Eilers

    W. Setje-Eilers

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2025

    eBook (ePUB)

    eine literarische Perle

    Seichtes, feines Forshadowing, das einen Rätseln lässt, ob man auf der richtigen Fährte ist, wie es weitergeht, gepaart mit herrlich schöner Sprache und ein sehenswertes Setting. Bei der Begleitung der Charaktere habe ich eine wunderbare Zeit verbracht. Das Buch hallt lange nach - ich hab's geliebt!
  • Zum Bewerterprofil von Monika Randermann

    Monika Randermann

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lügen und Geheimnisse

    Dieser wunderbare Roman spielt in Malaysia in den 1920er Jahren. Lesley ist als Frau eines Kolonialbeamten ziemlich gelangweilt und freundet sich mit ihrem Gast, William Somerset Maugham an. Beide haben einige Bürden zu tragen und erzählen sich allabendlich aus ihrem unsteten Leben. Als ihre beste Freundin einen folgenschweren Fehler beginnt, muss Lesley sich entscheiden, ob und wie sie vor Gericht aussagt! Twan Eng ist ein wunderbarer Erzähler und man riecht förmlich die exotischen Gewürze und staunt über die vorbeieilenden Rikschas.

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