Produktbild: Das Haus der Türen

Das Haus der Türen »Ein Meisterwerk!« DEUTSCHLANDFUNK KULTUR — Roman | Longlist The Booker Prize 2023

118

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8018

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,6 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0562-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8018

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.04.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,6 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The House of Doors

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0562-5

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Absolut lesenswert

Bewertung am 06.05.2026

Bewertungsnummer: 3131076

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als jemand der sonst ganz andere Genre ließt, bin ich einer Empfehlung folgend auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es erzählt eine ganz eigene Geschichte über Lesley und Willie mit Themen, die auch heute noch große gesellschaftliche Relevanz haben. Die Freundschaft der beiden fußt zunächst auf Misstrauen, wird später aber wunderbar zugeneigt. Mit beiden Charakteren kann man wunderbar mitfühlen. Dass wahre Begebenheiten dieses Buch inspirieren, war mir während des Lesens nicht klar, erst im Nachwort erfuhr ich davon. Man kann sich in die Lore glaube ich noch ziemlich eingraben, was ein Pluspunkt ist, wenn einem die Lektüre nah ging.

Absolut lesenswert

Bewertung am 06.05.2026
Bewertungsnummer: 3131076
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als jemand der sonst ganz andere Genre ließt, bin ich einer Empfehlung folgend auf dieses Buch aufmerksam geworden. Es erzählt eine ganz eigene Geschichte über Lesley und Willie mit Themen, die auch heute noch große gesellschaftliche Relevanz haben. Die Freundschaft der beiden fußt zunächst auf Misstrauen, wird später aber wunderbar zugeneigt. Mit beiden Charakteren kann man wunderbar mitfühlen. Dass wahre Begebenheiten dieses Buch inspirieren, war mir während des Lesens nicht klar, erst im Nachwort erfuhr ich davon. Man kann sich in die Lore glaube ich noch ziemlich eingraben, was ein Pluspunkt ist, wenn einem die Lektüre nah ging.

Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen

Bewertung aus Weil am Rhein am 04.04.2026

Bewertungsnummer: 3099200

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zitat: „Er [William Somerset Maugham] schlug seine Notizbücher auf und begann, die Anekdoten und Figurenskizzen zu lesen, die er während seiner monatelangen Reise durch die Federated Malay States eingetragen hatte, durchsuchte sie nach Goldklümpchen, die er, so seine Hoffnung, einschmelzen könnte, um Geschichten daraus zu hämmern.“ Plot und Geschichte: Im Zentrum dieses vielseitigen Buches steht die Entstehungsgeschichte einer der berühmtesten Erzählungen William Somerset Maughams: Der Brief bzw. The Letter. Tan Twang Eng verwebt dabei sehr elegant historische und fiktive Charaktere und zeichnet ein farbenprächtiges Sittengemälde der Federated Malay States. Penang 1921: Willie und sein Liebhaber besuchen Leslie und Robert Hamlyn in Penang. Nach anfänglichem Misstrauen vertraut Leslie ihm Geheimnisse aus ihrem eigenen Leben an und erzählt ihm von dem Mord, den ihre Freundin Ethel Proudlock an ihrem mutmaßlichen Liebhaber begangen hat. Daneben erfährt man viel aus dem Leben und Schreiben „Willies“, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Penang und die jüngere Geschichte Chinas. „Der Brief“ und vier weitere Erzählungen aus „The Casuarina Tree“ sind im Erzählband „Honolulu“ auf deutsch erhältlich. Nach dem ich natürlich sofort „Der Brief“ gelesen habe, wuchs meine Begeisterung für „Das Haus der Türen“ noch zusätzlich. Der Mordfall Ethel Proudlock bzw. Ethels Motive wurden nie offiziell asufgedeckt. Sowohl Maugham wie auch Tan Twang Eng spinnen darum eine fiktive Geschichte. Maughams Version ist durchaus gut, aber was Eng daraus gemacht hat, hat mich noch deutlich mehr begeistert. ✨Themen, Beziehung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Federated Malay States, gesellschaftliche Zwänge, Homosexualität, Affären, Liebe, Ehe, Revolutionen in China, schreiben, befreiende Wirkung, wenn man sich jemanden anvertrauen kann Sprache und Schreibstil: poetisch, atmosphärisch, leicht melancholisch. positiv: Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen, das ich ohne Wenn und Aber sehr gerne gelesen habe! negativ: - Handlungsort: Panang Island, Malaysia

Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen

Bewertung aus Weil am Rhein am 04.04.2026
Bewertungsnummer: 3099200
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zitat: „Er [William Somerset Maugham] schlug seine Notizbücher auf und begann, die Anekdoten und Figurenskizzen zu lesen, die er während seiner monatelangen Reise durch die Federated Malay States eingetragen hatte, durchsuchte sie nach Goldklümpchen, die er, so seine Hoffnung, einschmelzen könnte, um Geschichten daraus zu hämmern.“ Plot und Geschichte: Im Zentrum dieses vielseitigen Buches steht die Entstehungsgeschichte einer der berühmtesten Erzählungen William Somerset Maughams: Der Brief bzw. The Letter. Tan Twang Eng verwebt dabei sehr elegant historische und fiktive Charaktere und zeichnet ein farbenprächtiges Sittengemälde der Federated Malay States. Penang 1921: Willie und sein Liebhaber besuchen Leslie und Robert Hamlyn in Penang. Nach anfänglichem Misstrauen vertraut Leslie ihm Geheimnisse aus ihrem eigenen Leben an und erzählt ihm von dem Mord, den ihre Freundin Ethel Proudlock an ihrem mutmaßlichen Liebhaber begangen hat. Daneben erfährt man viel aus dem Leben und Schreiben „Willies“, über die gesellschaftlichen Verhältnisse in Penang und die jüngere Geschichte Chinas. „Der Brief“ und vier weitere Erzählungen aus „The Casuarina Tree“ sind im Erzählband „Honolulu“ auf deutsch erhältlich. Nach dem ich natürlich sofort „Der Brief“ gelesen habe, wuchs meine Begeisterung für „Das Haus der Türen“ noch zusätzlich. Der Mordfall Ethel Proudlock bzw. Ethels Motive wurden nie offiziell asufgedeckt. Sowohl Maugham wie auch Tan Twang Eng spinnen darum eine fiktive Geschichte. Maughams Version ist durchaus gut, aber was Eng daraus gemacht hat, hat mich noch deutlich mehr begeistert. ✨Themen, Beziehung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Federated Malay States, gesellschaftliche Zwänge, Homosexualität, Affären, Liebe, Ehe, Revolutionen in China, schreiben, befreiende Wirkung, wenn man sich jemanden anvertrauen kann Sprache und Schreibstil: poetisch, atmosphärisch, leicht melancholisch. positiv: Ein rundes, wunderbares Buch zum Geniessen, das ich ohne Wenn und Aber sehr gerne gelesen habe! negativ: - Handlungsort: Panang Island, Malaysia

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Das Haus der Türen

von Tan Twan Eng

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Meinung aus der Buchhandlung

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Andrea Kowalleck

Thalia Saalfeld

Zum Portrait

5/5

Es war einmal in Malaysia…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman nimmt uns mit nach Malaysia in das Jahr 1921, in eine Zeit mit gesellschaftlichen Konventionen und bevorstehenden Umbrüchen. Die verheiratete Lesley erzählt Abend für Abend einem alten Freund ihres Mannes, dem berühmten Schriftsteller Willie Sommerset Maugham, ihre bisherige Lebensgeschichte, und es ist ein Genuss, als Leser daran teilhaben zu dürfen. Sie vertraut sich ihm an, und so erfahren wir u.a. von ihrer außerehelichen Affäre zu einem chinesischen Mann, ihrer geheimen Unterstützung einer Gruppe chinesischer Aktivisten und einem skandalösen Gerichtsverfahren, bei dem ihre beste Freundin auf der Anklagebank sitzt. Berührend, interessant, lebendig und mit einem faszinierenden Schreibstil schafft der Autor es, dieses Buch zu einem wunderbaren Lesehighlight werden zu lassen. Mir hat es super gut gefallen und ich habe jede einzelne Seite mit viel Begeisterung gelesen.
  • Andrea Kowalleck
  • Buchhändler/-in

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5/5

Es war einmal in Malaysia…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman nimmt uns mit nach Malaysia in das Jahr 1921, in eine Zeit mit gesellschaftlichen Konventionen und bevorstehenden Umbrüchen. Die verheiratete Lesley erzählt Abend für Abend einem alten Freund ihres Mannes, dem berühmten Schriftsteller Willie Sommerset Maugham, ihre bisherige Lebensgeschichte, und es ist ein Genuss, als Leser daran teilhaben zu dürfen. Sie vertraut sich ihm an, und so erfahren wir u.a. von ihrer außerehelichen Affäre zu einem chinesischen Mann, ihrer geheimen Unterstützung einer Gruppe chinesischer Aktivisten und einem skandalösen Gerichtsverfahren, bei dem ihre beste Freundin auf der Anklagebank sitzt. Berührend, interessant, lebendig und mit einem faszinierenden Schreibstil schafft der Autor es, dieses Buch zu einem wunderbaren Lesehighlight werden zu lassen. Mir hat es super gut gefallen und ich habe jede einzelne Seite mit viel Begeisterung gelesen.

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Christel Engeland

Thalia Rheinbach

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5/5

Melancholische Reise in die Vergangenheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das Haus der Türen" ist ein ruhiger, aber wunderschöner Roman über das koloniale Malaysia der 1910er und 1920er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Leslie Hamlyn, die Ehefrau des englischen Anwalts Robert, die schon in Penang aufgewachsen ist und Roberts alter Freund Willie Somerset Maugham, ein berühmter Schriftsteller, der mit seinem Assistenten und Liebhaber bei ihnen zu Besuch ist. Um Leslies Ehe ist es nicht zum besten bestellt und auch Willie hat gravierende Probleme. Es ist eine Welt voller gesellschaftlicher Konventionen, die das persönliche Glück der Protagonisten nicht unbedingt begünstigen. Man erfährt viel über das koloniale Asien und hat das Gefühl, das Leben in der Küstenstadt Penang mit allen Sinnen mit zu erleben. Somerset Maughams Erzählungen habe ich immer sehr gemocht. Jetzt muss ich dringend wieder welche lesen..!
  • Christel Engeland
  • Buchhändler/-in

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5/5

Melancholische Reise in die Vergangenheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Das Haus der Türen" ist ein ruhiger, aber wunderschöner Roman über das koloniale Malaysia der 1910er und 1920er Jahre. Im Mittelpunkt stehen Leslie Hamlyn, die Ehefrau des englischen Anwalts Robert, die schon in Penang aufgewachsen ist und Roberts alter Freund Willie Somerset Maugham, ein berühmter Schriftsteller, der mit seinem Assistenten und Liebhaber bei ihnen zu Besuch ist. Um Leslies Ehe ist es nicht zum besten bestellt und auch Willie hat gravierende Probleme. Es ist eine Welt voller gesellschaftlicher Konventionen, die das persönliche Glück der Protagonisten nicht unbedingt begünstigen. Man erfährt viel über das koloniale Asien und hat das Gefühl, das Leben in der Küstenstadt Penang mit allen Sinnen mit zu erleben. Somerset Maughams Erzählungen habe ich immer sehr gemocht. Jetzt muss ich dringend wieder welche lesen..!

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Das Haus der Türen

von Tan Twan Eng

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