Produktbild: Geliebte Mutter - Canim Annem

Geliebte Mutter - Canim Annem

4

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

29725

Erscheinungsdatum

21.10.2024

Verlag

Steidl

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

407 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783969994320

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

29725

Erscheinungsdatum

21.10.2024

Verlag

Steidl

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

407 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783969994320

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    23.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nur ein Mädchen

    Aynur wird mit neunzehn Jahren verheiratet, ihr Bruder, der sie unbedingt loswerden will, sucht ihr Alvin als Ehemann aus, einen ungebildeten jungen Mann aus einer frommen Familie, mit dem sie nach Deutschland zieht, wo dieser unter Tage arbeitet. Ihre beiden Kinder Meryem und Ada schlagen Jahrzehnte später beide unterschiedliche Wege ein, der Kontakt zu den Eltern schläft ein, und als der Tod des Vaters im Raum steht, müssen sie sich entscheiden zwischen Hass und Vergebung. »Ich war glücklich: das Glück einer Frau, die es geschafft hat, einen fast vierzig Jahre andauernden Hindernislauf zu überstehen. Ich bin Mensch, ich bin Frau, ich bin Tochter, ich bin Aus- und Aufsteigerin, Migrantin. Ich bin Meryem, mit Alvins Tod endlich angekommen.« (Seite 23) Dies ist ein Mutter- und Tochter-Roman, aber nicht nur, denn weit nach hinten holt die Autorin aus und lässt Meryem zwar regelmäßig zu Wort kommen, erzählt aber auch über das Leben von Aynur, der Mutter, und wie sie zu der geworden ist, die Meryem liebt, aber auch verachtet, die sie hasst, aber dennoch regelmäßig vermisst und die sich letztendlich entscheiden muss, welche Gefühle vorrangig an die Oberfläche dürfen, wenn es um ihre Familie geht. Es geht um Zwangsheirat und Liebe, um Hoffnungen und Wünsche, aber auch gebrochene Versprechen und Sucht, Gewalt findet regelmäßig statt. Traurig, verstörend, erschütternd und berührend. Für mich ein Buch, das zu den besten gehört, die ich dieses Jahr gelesen habe. Große Leseempfehlung!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    10.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Große Leseempfehlung!

    „Kennst du die Angst, nach Hause zu kommen und nicht zu wissen, ob die Mutter vielleicht mit ner Vase erschlagen in der Ecke liegt?" GELIEBTE MUTTER CANIN ANNEM Çiğdem Akyol 1974: Aynur wird mit 18 Jahren von ihrem Bruder zwangsverheiratet - mit einem Mann, der unter ihrem Stand ist, der aus allen Poren nach Armut riecht und diesen Geruch sein Leben lang nicht loswerden wird. Ihr Bruder will sie einfach nur aus dem Haus haben und redet ihr ein, der Bewerber Alvin lebe in Deutschland ein luxuriöses Leben und habe eine bedeutende Arbeit. Doch die Realität ist eine andere: Alvin schuftet unter Tage, sie wohnen zu viert in einer kleinen Wohnung ohne Bad, und Geld gibt es kaum. In Deutschland kennt sie niemanden, die Sprache spricht sie nicht, und die Tage ziehen endlos an ihr vorbei. Erst mit der Geburt ihrer beiden Kinder, Ada und Meryem, empfindet sie für eine kurze Zeit so etwas wie Glück. Sie beginnt in einer Fabrik zu arbeiten, und endlich können sie sich eine eigene Wohnung leisten. Doch Alvin verfällt dem Glücksspiel. Die Schulden türmen sich, er versetzt alles, was er zu Geld machen kann. Immer häufiger schlägt er seine Familie. Auch Aynur lässt ihre Verzweiflung an ihrer Tochter Meryem aus - mal aus Hilflosigkeit, mal aus Frustration. Während Aynur sich aufreibt, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, zerbricht in ihnen eine ganze Welt. Die heranwachsenden Kinder schwanken zwischen Scham und Sehnsucht: Scham über Eltern, die nach all den Jahren noch immer gebrochenes Deutsch sprechen, und die Sehnsucht danach, von ihnen geliebt und anerkannt zu werden. Sie wollen anders sein - freier, selbstbestimmter - und doch suchen sie immer wieder den Stolz in den Augen ihrer Eltern. Çiğdem Akyol zeichnet in diesem Roman ein beklemmendes, toxisches Familienporträt. Die Gewalt und Spielsucht des Vaters stehen im Mittelpunkt. Doch statt ihre Kinder zu schützen, hält die Mutter an ihm fest - aus Angst, aus Abhängigkeit, vielleicht auch aus Resignation. Ein Leben in einem Land, dessen Sprache sie noch immer nicht sicher spricht, ganz allein? Unvorstellbar. Was dieses Buch neben seiner Tragik so besonders macht, ist der großartige Schreibstil der Autorin. Flüssig, eindringlich - und immer wieder unterbrochen von Passagen, in denen Meryem in der Ich-Perspektive direkt an ihre Mutter schreibt. Mich hat das Buch tief berührt. Noch lange werde ich darüber nachdenken. Und immer wieder stellte ich mir beim Lesen die Frage: Wie unwillkommen mussten sich die Gastarbeiter damals gefühlt haben? Ohne Integration, ohne echtes Ankommen? Ein Meisterwerk, das gelesen werden muss! #Highlight – Eine große Leseempfehlung! 5/5

  • Bewertung

    aus Ditzingen

    5/5

    27.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Freiheit, und ein Leben lang in der Ferne

    Ich hatte Gänsehaut, als ich dieses Buch gelesen habe, denn ich selbst bin das Kind einer Gastarbeiterfamilie, Zum Glück hat meine Mutter nicht wie die Mutter der Protagonistin. Aynur heißt die Mutter. Mondaufgang im türkischen. Sie heiratet einen ungebildeten Türken der in Deutschland arbeitet. Sie geht mit knapp 20 nach Deutschland, und dort bekommt sie zwei Kinder. Die Kinder wachsen so wie viele Kinder dieser Generation unter wirklich eigenartigen Umständen. Eltern die ihre Kinder schlagen, Eltern die kein Deutsch können. Die Mutter Aynur mit ihren beiden Kindern Meryem und Ada. Diese beiden Kinder gehen ihren eigenen Weg. Sind aber traumatisiert von ihrer Kindheit. Und als der Vater Alvin stirbt, begleiten beide die Mutter. Endlich sind alle frei. Mich hat das Buch wie anfangs schon geschrieben, wirklich berührt. Wie kann sowas sein, denkt man sich. Und dann entdeckt man Parallelen im eigenen Leben. Ich habe mich gefragt, ob die Autorin nicht ihre eigene Geschichte schreibt, denn auch Meryem die Protagonistin wird Journalistin. Ein wundervolles Buch, mit viel Tiefgang, und für Menschen die nicht wie ich aufgewachsen sind, ein Einblick in das Dilemma, der Frauen die hier her geheiratet haben. Komisch geschrieben, aber viele wollten wirklich nicht hier her. Aber sie mussten sich dem Schicksal fügen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Empfehlung zu relevanten Thema

    Aynur ist 19 Jahre alt, als sie in der Türkei mit Alvin gegen ihren Willen verheiratet wird. Es handelt sich um keine Zwangsheirat, aber sie muss dem Druck ihres Bruders nachgeben, der sie loswerden möchte. Alvin kommt aus einer gläubigen, jedoch ungebildeten Familie und lebt als Gastarbeiter in Deutschland. Es stellt sich bald heraus, dass Alvin eigentlich ein gewalttätiger Taugenichts ist. Bei ihrer Ankunft in Deutschland, nach der Hochzeit, wohnen die beiden mit Alvins Bruder und Vater in einer kleinen Wohnung, WC und Bad am Gang – und das alles in dem kleinen Dorf Here, das nichts zu bieten hat außer einer Konditorei und einen Kaufhof. Später, als die beiden Kinder – Sohn Ada und Tochter Meryem – geboren sind, ziehen sie in eine eigene, größere Wohnung. Inzwischen arbeitet Aynur am Fließband bei Ford, um den Alltag finanziell zu schaffen, den Kindern zwischendurch eine Freude machen zu können und den Kredit für Möbel, Stereoanlage und Fernsehen bezahlen zu können, damit der versprochene Wohlstand in Deutschland Wirklichkeit wird. Von der eintönigen, harten Arbeit wird sie jedoch über die Jahre müde, überreizt und gewalttätig gegen die Kinder. Der Alltag der Familie ist geprägt von Misshandlungen, Schlägen, Strafen und Demütigungen beider Eltern gegenüber den Kindern. Alvin ist auch gewalttätig gegenüber seiner Frau. Die Situation spitzt sich zu, als Alvin seine Arbeit verliert, nur noch trinkt, tagsüber im Bett liegt, das Ersparte und den Schmuck seiner Frau verspielt und Spielschulden anhäuft - bei Freunden, Verwandten und der Bank. Als die Kinder das Abitur machen, ziehen sie von zu Hause weg. Ada kann seinen Eltern nicht verzeihen, was ihnen angetan wurde, insbesondere der Mutter, die sie vor dem Vater beschützen hätte sollen und bricht jeden Kontakt zu den Eltern ab. Meryem sieht ihre Mutter als Opfer des Vaters, die nicht anders handeln konnte. Der Roman wird zu einem Teil aus der Sicht der Tochter Meryem erzählt, die bedingungslose Liebe und Verständnis für die Situation der Mutter hat, was ihr Bruder nicht nachvollziehen kann. Der Roman beschreibt ein Leben einer Frau, die frei sein wollte und in einem lebenslangen Martyrium landete, die ihre Kinder misshandelte, dies jedoch als Erziehung und Vorbereitung auf das Leben ansah, damit es ihnen einmal besser geht. Damit sie ein Leben wie sie es hat nicht ertragen müssen. Ein bewegender, schmerzhafter, trauriger und emotionaler Roman, der unter die Haut geht und einem beim Lesen nicht mehr loslässt. Absolute Empfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    09.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geht unter die Haut

    Çigdem Akyols Roman „Geliebte Mutter“ wurde mit dem Literaturpreis Ruhr 2025 ausgezeichnet. Da der Großteil der Handlung in meiner Heimatstadt Herne spielt, fühlte ich mich besonders angesprochen, ihn zu lesen. Der Roman erzählt die Geschichte einer türkischen Migrationsfamilie, die trotz aller Bemühungen nicht zu Wohlstand gelangt und sich immer tiefer verschuldet, um ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Diese finanzielle Belastung führt zu zunehmender Gewalt innerhalb der Familie. Trotz dieser schwierigen Umstände schaffen es die beiden Kinder, ihren Weg zu gehen und sogar ein Studium abzuschließen, auch wenn ihr Leben von diesem Trauma geprägt ist. Akyols Roman vereint zahlreiche Themen, ohne dabei überladen zu wirken. Besonders beeindruckt hat mich der disziplinierte, fast dokumentarische Blickwinkel auf ihre Protagonisten, insbesondere die Mutter. Als Opfer ihrer Lebensumstände versucht sie, ihren Kindern bessere Chancen zu ermöglichen, wählt dafür aber den denkbar ungünstigsten Weg. Man möchte sie zwar manchmal schütteln, empfindet aber gleichzeitig Verständnis. „Geliebte Mutter“ hat mich tief berührt und gleichzeitig betroffen zurückgelassen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Ausland

    Eine Zwangsheirat verbindet die türkischen Eheleute Aynur und Alvin, sie reisen nach Deutschland um als Gastarbeiter ein gutes Auskommen zu haben. Alvin hat als Mann das Sagen, die einst lebenslustige Aynur verliert ihre Freiheit. Beide finden Arbeit bleiben aber ihren Prägungen verhaftet. Ihre beiden Kinder, Sohn und Tochter nehmen trotz rückschrittlicher und gewalttätiger Erziehung westliche Werte an, leben ein freieres Leben, Zerwürfnisse sind damit impliziert. Irgendwann sind die Eltern alt und hilfebedürftig, die Kinder haben die Wahl, vergeben und helfen oder weiter distanziert bleiben. Ein interessant geschriebener und sehr lebendig zu lesender Roman, ich vermute autobiographische Themen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Geliebte Mutter - Canim Annem