Produktbild: Schwebende Lasten

Schwebende Lasten Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025

150

26,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5734

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,9 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Flieder / Dunkellila

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82973-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5734

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,9 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Flieder / Dunkellila

Auflage

9

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82973-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • bookloving

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Lebensgeschichte einer Frau im Wandel der Zeit

    Mit „Schwebende Lasten“ ist Annett Gröschner ein bemerkenswerter Roman über eine außergewöhnliche, charakterstarke Frau gelungen, die für das bewegte 20. Jahrhundert ebenso stehen könnte wie für die stille Stärke vieler Frauen ihrer Generation. Im Mittelpunkt steht die Blumenbinderin und spätere Kranführerin Hanna Krause aus Magdeburg, die in ihrem ereignisreichen Leben Armut, Krieg, Verlust, Misogynie und familiäre Konflikte durchlebt hat und dennoch erstaunlich geerdet bleibt, ohne sich je von den vielen Schicksalsschlägen brechen zu lassen. Gröschner erzählt nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern macht an der Lebensgeschichte ihrer Protagonistin eindrücklich die Turbulenzen und Brüche eines ganzen Jahrhunderts sichtbar. Hanna wächst als junge Frau in Magdeburg auf, arbeitet zunächst als Blumenbinderin und trägt mit bemerkenswerter Widerstandskraft die Lasten des Alltags und ihrer Familie. Mit ihrer Fähigkeit, sich anzupassen und mit emotionalen und existentiellen Belastungen umzugehen, gelingt es ihr, die vielfältigen Herausforderungen der Zeit vom Kaiserreich über Weimarer Republik, Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg, die DDR und den Sozialismus bis hin zu Mauerfall und Wiedervereinigung zu meistern. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, als sie im Krupp Gruson Werk in Magdeburg die erste weibliche Kranführerin wird. Von dort oben bewegt sie tonnenschwere Lasten in die Luft mit großer Selbstverständlichkeit und beinahe spielerischer Leichtigkeit, als wäre dies ein natürlicher Teil ihres Lebensweges. Gerade darin liegt eine große symbolische Kraft, denn ihre äußere Stärke spiegelt die innere Haltung einer Frau, die das Schwere nahezu klaglos tragen kann. Geschickt nutzt Gröschner Hannas beeindruckende Biografie als feines Brennglas, durch das politische Systeme, historische Zäsuren und alltägliche Lebenswirklichkeiten des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive einer gewöhnlichen Arbeiterin sichtbar werden. Ob nun der Alltag in Zeiten des Krieges, die Entbehrungen, die Bombennächte, den mühsamen Wiederaufbau, den Sozialismus in der DDR sowie der Systemzusammenbruch nach 1989 – all dies erscheint nicht abstrakt, sondern wird in kleinen, oft alltäglichen Szenen vermittelt, wodurch die Geschichte und bedeutsame historische Details für uns äußerst unmittelbar erfahrbar werden. Die Autorin nutzt dabei einen nüchternen, schnörkellosen Schreibstil, der hervorragend Hannahs burschikos pragmatische Art passt und gerade durch seine Zurückhaltung eine große emotionale Wirkung entfaltet. Äußerst gelungen ist Gröschners authentische und vielschichtige Figurenzeichnung von Hanna als stille Heldin. Sie ist eine Frau aus einfachen Verhältnissen, die kein Aufsehen um sich macht, deren Wünsche und Träume stets verhältnismäßig unspektakulär bleiben und deren Leben von Arbeit, Verantwortung und schlichter Bodenständigkeit geprägt ist. Doch gerade in dieser scheinbaren Bescheidenheit offenbart sich ihre innere Stärke. Die Autorin schildert Hannas Leben mit viel Empathie, ohne sie zu heroisieren, und fängt in persönlichen Geschichten über Anpassung, eigener Entscheidungsfreiheit und stiller Resistenz eindrucksvoll ein Jahrhundert weiblicher Lebensrealität ein. Gröschner hat für ihre Erzählung zudem eine interessante Rahmenhandlung entworfen, bei der Blumen eine besondere Rolle spielen. Als junge Floristin soll Hanna im Auftrag eines mysteriösen Kunden, ein niederländisches Blumenstillleben von Ambrosius Bosschaert nachstellen, was ihr erst am Ende ihres Lebens gelingen wird. Die einzelnen Blumen sind zugleich Kapitelüberschriften und strukturieren die Erzählung auf elegante Weise. Sie verknüpfen als Hannas innerer Kompass geschickt die Zeitachsen, Erinnerungen und emotionalen Wendungen in ihrer Biografie miteinander. Zugleich stehen die Blumen mit ihrer symbolischen Bedeutung für fragile Schönheit, Vergänglichkeit und den Versuch, mitten im Zerstörerischen kleine Räume von Ordnung und Trost zu bewahren.. In ihrem bewegenden Roman beleuchtet Gröschner viele gesellschaftlich relevante Themen. „Schwebende Lasten“ erzählt von Klassenzugehörigkeit, davon, wie Arbeit zur Identität wird, der Unsichtbarkeit weiblicher Lebensleistung, aber auch von Solidarität, existenzieller Würde, Humor und der Frage nach dem kostbaren privaten Glück allen Widrigkeiten zum Trotz. Gröschner erzählt von Frauen, die funktionieren, helfen, vieles tragen und aushalten müssen, aber dennoch Eigensinn und ihren eigenen Willen behalten. Sie hat das faszinierende Porträt einer Frau gezeichnet, deren Biografie stellvertretend für jene Generation an Arbeiterinnen steht, die sich in Zeiten widriger Lebenslagen, politischer Umbrüche und persönlicher Tragödien bemühten, ihre Menschlichkeit zu bewahren und das Leben mit einem Rest von Würde zu bewältigen. So rückt Gröschner auf beeindruckende Weise all jene Frauen in den Fokus, die in der offiziellen Geschichtsschreibung oft nur am Rand erscheinen und erinnert eindrücklich daran, wie Geschichte im Kleinen und Alltäglichen vor allem von ihnen getragen wird. FAZIT Ein beeindruckender und bewegender Roman über das bewegte Leben einer Arbeiterin, die das ganze 20. Jahrhundert persönlich durchgemacht hat. Eine äußerst eindrucksvolle, empathische Lebens und Zeitgeschichte und lesenswerte Lektüre!

  • Violettera

    aus Stuttgart

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein deutscher Jahrhundertroman

    Annett Gröschner erzählt in ihrem Roman das Leben der Magdeburgerin Hanna Krause, einer einfachen Frau im 20. Jahrhundert, die so viele Umbrüche und Katastrophen erlebt hat – Kriege, politische Systeme, gesellschaftliche Veränderungen, persönliche Verluste -, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Was diese Frau zu bewältigen hatte, erscheint im Rückblick unfassbar, und doch ist es ein gewöhnliches Leben, das hier lapidar erzählt wird, im besten Sinne Geschichte von unten. Hanna Krause liebte Blumen und hatte es als junge Frau in Magdeburg zu einem kleinen Blumenladen gebracht. Jedem Kapitel ist deshalb die Beschreibung einer Blume vorangestellt, und mit diesen Blumen hat es eine besondere Bewandtnis, die hier nicht verraten werden soll, die aber dem Roman eine poetische Note verleiht. Ansonsten war Hannas Leben alles andere als poetisch, ihr Alltag war beschwerlich, und sie war vollauf damit beschäftigt, ihre Familie durch all die Notzeiten durchzubringen, die die Umstände ihr aufzwangen. Ihr Ehemann Karl war ihr keine Hilfe, sondern spätestens nach seiner frühen Invalidität eine zusätzliche Last, auch ganz wörtlich, wenn sie den Einbeinigen wieder auf dem Rücken tragen musste. Zwei ihrer sechs Kinder verlor sie im Krieg. In der DDR bekam sie schließlich die gut bezahlte Stelle als Kranführerin, der das Buch den Titel verdankt. Keine 300 Seiten braucht die Autorin, um uns Hanna Krauses Leben sehr lebendig und anschaulich zu schildern, in klarer Sprache und immer aus Hannas Perspektive. Entstanden ist ein Jahrhundertroman, den man auch als Schullektüre empfehlen kann. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Freiberg

    5/5

    21.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte der Blumenbinderin

    Die Berliner Schriftstellerin Annett Gröschner hat mit "Schwebende Lasten" einen Lebensroman über die Blumenbinderin und Kranführerin Hanna Krause verfasst, der es zu Recht auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Er beleuchtet in einzigartiger Art und Weise ein ganzes Leben im 20. Jahrhundert zwischen den beiden Weltkriegen, den Leben in der DDR und nach der Wende. Der Schreibstil in seiner schlichten Schönheit, entfaltet alle möglichen Emotionen, von zutiefst ergreifend, bis zu Tränen rührender Erschütterung, Verlusttrauer, Schmerz, aber auch ein wenig liebenswürdigen Humor und ganz viel Poesie, nicht nur für Blumenliebhaber. Ein Leben voller Schwere zwischen dem Inferno von Krieg und Verzweiflung, das wehtut, sowie Liebe und Aufopferung, mit einer übermenschlichen Kraft, die gegenüber der Hauptprotagonistin Hanna Krause höchsten Respekt abnötigt. Die lebendige, schlichte Sprache bei der Schilderung des grausamen, unmenschlichen Kriegsgeschehens, des Neuanfanges quasi aus dem Nichts, das lakonische Abfinden mit der Mangelwirtschaft der DDR-Wirklichkeit und das Erwachen in der kapitalistischen Ellbogengesellschaft, dies alles webt die Autorin zu einem wirklichkeitsnahen Denkmal einer einfachen Heldin, die das Gesicht einer ganzen Generation von Frauen des 20. Jahrhunderts prägt. Obwohl dieses Genre nicht zu meinen bevorzugten zählt, hat mich dieses Werk tief beeindruckt, und ich bin froh, es gelesen zu haben. Da ich mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt habe, möchte ich es gern weiterempfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    21.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stille Wucht!

    Die Geschichte von Hanna Krause in Schwebende Lasten von Annett Gröschner beeindruckt durch ihre stille Wucht. Besonders angesprochen hat mich die Struktur des Romans: Die sogenannten Blumenkapitel werden jeweils von kurzen Beschreibungen der entsprechenden Blume eingeleitet. Da mich Blumen sehr interessieren, haben diese Passagen für mich eine zusätzliche Faszination entfaltet. Sie greifen nicht nur Hannas Vergangenheit als Blumenbinderin auf, sondern spiegeln auch symbolisch ihr Leben und ihre Erfahrungen wider. Gröschner schreibt in einem klaren, unaufgeregten Stil, der gerade dadurch große Tiefe entfaltet. Ohne Pathos erzählt sie von Verlust, Wandel und Durchhaltekraft. Besonders berührend ist, wie Hanna trotz aller Brüche ihre Haltung bewahrt. Der Roman macht sichtbar, was oft übersehen wird: die stille Stärke gewöhnlicher Frauen.

  • Bewertung

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitte neue Schullektüre

    Ich bin sehr glücklich, dass dieses Buch so viel Aufmerksamkeit erfährt. Denn es erzählt quasi das komplette 20. Jahrhundert anhand einer Frauenbiografie. Und wie erinnert man einer Zeit besser als mit den Menschen, die sie prägten? Hanna Krause existierte tatsächlich und erlebte von ihrer Geburt in 1913 bis zu ihrem Tod in 1992 diese unfassbaren Jahrzehnte voller Katastrophen und Wandel. Sie war Ehefrau, mehrfache Mutter, erst Blumenbinderin, später Kranführerin. Sie war Arbeiterin. Und wie die Welt, in der sie lebte, verlor sie so viel. Und baute immer wieder aus nichts alles neu auf. Die Geschichte der Magdeburger Kranführerin ist sehr berührend, oft aufwühlend und viele Male unbegreiflich. Annett Gröschner schafft es, uns Lesende gerade nah genug ranzulassen, um diese Verbindung zur Figur einzugehen, aber eben ohne Sentimentalität. Sehe ich als Schullektüre!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Isabel Schlachter

    Isabel Schlachter

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Soviel Leben

    Der Titel könnte passender nicht sein. Hanna Krause, Blumenbinderin und später Kranfahrerin, aus Magdeburg schwebt förmlich durch ihr Leben mit all diesen Lasten die Krieg und Wiederaufbau mit sich bringen. Mit soviel Leichtigkeit und Witz erzählt. Frauenpower pur. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Antje Bergt

    Antje Bergt

    Thalia Berlin – Tauentzienstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einmal durch das 20. Jahrhundert bitte!

    Wie viele Leben braucht man eigentlich, um all das zu erleben, was Hanna mitgemacht hat? Sie steht exemplarisch für so viele vergessene Frauen, die dieses Land mit Blut, Schweiß und Tränen geschultert haben. Tolle Geschichte über eine starke Frau und die Leistungen so vieler starker Frauen, die wir nicht vergessen sollten!
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB)

    Mitgelebt, mitgelitten

    Ein individuelles Schicksal, welches trotzdem allgemeingültig zu sein scheint. Die Geschichte einer starken Frau und des 20. Jahrhunderts. Gröschner hat in ganz klarer Sprache und ohne psychologische Deutung erzählt. Das Unausgesprochene ist zwischen den Zeilen zu finden. Einfach nur das Leben von Hanne, mit seinen Schicksalsschlägen und Freuden . Das ist großartig. Und man glaubt gerne diese Frau gekannt zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Scheplitz

    Barbara Scheplitz

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB)

    Porträt einer großartigen Frau

    Hanna , eine einfache junge Frau mit großer Leidenschaft für Floristik, betreibt mit unglaublichem Fleiß ihr eigenes Blumengeschäft. Selbst ihre Kinder wachsen in dem kleinen Laden auf, bis der Krieg alles zerstört und ihre Familie, sie hat immerhin sechs Kinder, heimatlos macht. Aber Hanna macht weiter ohne jedes Selbstmitleid, kämpft für ihre Kinder , bringt alle durch den Krieg und wird in der DDR zur Kranführerin. In ihrem langen Leben erlebt sie fast alles, gewinnt und verliert, kämpft sich ins Leben zurück und bleibt sich dennoch treu. Diese Lebensgeschichte trifft uns mit voller Wucht und steht stellvertretend für einen Generation von Frauen, die ein hartes , entbehrungsreiches Leben hatten und dennoch nie den Mut und die Zuversicht verloren haben. Sie waren echte Heldinnen! Ein toller Roman, schlicht und schön erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von den Heldinnen jener Zeit - unsere Groß- und Urgroßmütter

    Hanna Krause, 1910 geboren, erlebte noch den Kaiser, überlebte zwei Kriege, gebar sechs Kinder, musste sich dem Regime der DDR beugen und durfte noch miterleben, wie Deutschland wieder vereint wurde. Ihr Leben ist ein einziges Augen zu und durch. Stark und unbeirrt bot sie dem Schicksal ihre Stirn. Nicht nur im privaten Bereich (denn auch ihre Ehe stellte sie vor viele Herausforderungen), sondern auch beruflich, überwand sie die höchsten Hürden. Von der Blumenbinderin zur Kranführerin. Bei aller Schwere der schwebenden Lasten, die sie in ihrem Leben bewältigen musste, gab es für Hanna Krause nur ein Credo: Anständig bleiben. Annett Gröschner gibt mit Hanna all jenen eine starke Stimme, die die rasanten Umbrüche dieser Zeiten durchstehen und überstehen mussten. All jene, die leicht vergessen oder übersehen wurden und doch maßgeblich unser heutiges Leben geprägt haben. Ein wunderbares Buch, das uns viel über das Leben, die Liebe und das Versöhnen lehrt. Die einleitenden Beschreibungen über die jeweiligen Blumen, denen Hannas größte Leidenschaft galt, haben mir besonders gefallen; das war jedesmal der gefühlte Rettungsfallschirm, bevor die Wucht des Lebens in den nächsten Sätzen wieder gnadenlos zuschlug. Keine leichte Kost und dennoch eine ganz besondere Lektüre. Gröschner schreibt klug und schnörkellos. Ihre Sprache ist die Sprache der Hanna Krause und darum so authentisch. Eine absolute Leseempfehlung!

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