Produktbild: Schwebende Lasten
Artikelbild von Schwebende Lasten
Annett Gröschner

1. Schwebende Lasten

Schwebende Lasten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michaela Winterstein

Spieldauer

7 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406834981

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Michaela Winterstein

Spieldauer

7 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

25

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406834981

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  • wal.li

    4/5

    24.10.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Krauses Blumenladen

    Zeitweilig war Hanna Krause als junge Frau in Berlin, doch irgendwann kam sie wieder zurück nach Magdeburg. Dort führt sie ihren Blumenladen mit Freude. Ob ihr Mann Karl so unbedingt ein Hauptgewinn, bezweifelt sie manchmal. Doch bald kommt ein Kind nach dem anderen und nicht alle dürfen leben. Die, die es schaffen liegen ihr am Herzen. Im zweiten Weltkrieg jedoch kommt ihr einziger Sohn Johannes im Bombenhagel um. Karl, der in den Gruson Werken arbeitet, wird bei einem Arbeitsunfall so schwer verletzt, dass er ein Bein verliert. Hannas Leben verläuft nicht einfach, doch sie findet Zeit ihres Leben Kraft in den Blumen. Ein ganzes Leben erzählt die Autorin. Von Hannas Jugendjahren über die Jahr zwischen den Kriegen, den zweiten Weltkrieg und die Zeit danach. Die Blumen geben Hanna Halt und sie versteht sich aufs Blumenbinden. Schade nur, dass es Zeiten gibt, in denen niemand etwas für Blumen übrig hat. Es gibt keine andere Möglichkeit mehr als den Laden zu schließen. Dass sie Karl manchmal aus der Kneipe holen muss, begeistert Hanna auch nicht. Aber man bleibt halt zusammen und da sind ja auch die Mädchen. Nach dem Krieg wird Hanna Kranführerin bei den Gruson Werken, die irgendwann anders heißen. In der ARD Aufiothek wartet dieses Kleinod auf seine Hörer. Das Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreis 2025. Die Erzählung von Hannas Leben ist genau das. In seiner Schlichtheit liegt gerade der Charme dieses Romans. Was soll eine einfache Frau, die nur acht Jahre lang die Schule besuchte, schon zu erzählen haben. Eine ganze Menge, denn sie erlebt schwere Tage und auch schöne Tage, Leid und Freude und sie beißt sich durch. Bei allen Verlusten, die sie erleidet, gibt sie nicht auf. Im Alter hat sie eine ruhige Ausstrahlung gewonnen, bereit den letzten Weg zu gehen. Wie im Klappentext beschrieben, darf sie gehen bevor sie die Welt nicht mehr versteht und die Mädchen können ihr die letzten der geliebten Blumen schenken. Ein ruhiger und doch berührender Roman.

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    11.08.2026

    Gebrauchtbuch (Gebundene Ausgabe)

    eine Hommage an starke Frauen

    Gefällt christines.mixtum.compositum und 117 weitere Personen Schon lange habe ich mir vorgenommen dieses Buch von Annett Gröschner zu lesen und endlich hat’s geklappt und es war ein mehr als lohnendes Leseerlebnis.Gleich ein Highlight zu Jahresbeginn. Beim Lesen dieses Buches habe ich oft gedacht, ja, wir Frauen sind wirklich das stärkere Geschlecht. Welch ein Leben zieht am Leser vorbei, wenn er die Geschichte von Hanna Krause liest. Für mich war es eine Hommage an eine starke Frau, die sich nie hat unterkriegen lassen, immer wieder flexibel auf Herausforderungen reagiert hat und sich nie vom Leben hat brechen lassen, egal was es ihr abverlangt hat und das war viel. Hanna Krause wurde im Kaiserreich geboren, hat zwei Weltkriege und zwei Diktaturen miterlebt und liebte Blumen und deshalb ist es eine sehr schöne Idee fast alle Kapitel mit einer Blume und deren Herkunft und Pflege zu beginnen. Als Blumenliebhaberin eröffnet Hanna einen Blumenladen, den sie aber aufgeben muss, weil die Leute sich keine Blumen mehr leisten können.Der Mann den sie kennenlernt, heiratet und mit ihm 6 Kinder bekommt, von denen zwei sterben, die sie nie beerdigen kann, wird zum Invaliden und so liegt es an ihr, die Familie nicht nur zusammenzuhalten, sondern auch zum großen Teil zu versorgen. Trotz ausgeprägter Höhenangst zeigt sie ihren männlichen Kollegen, dass auch Frauen den Beruf der Kranführerin verantwortungsbewusst ausüben können. Sie steht „ihre Frau“, bringt ihre Familie durch Krieg und Nachkriegszeit, durchlebt die Entbehrungen und Schikanen des DDR Regimes, ist immer für ihre Kinder und Enkel der Anker, den die Familie braucht und stirbt dann doch ganz leise und unauffällig. Ich möchte nicht wissen, wie viele Frauenleben so oder ähnlich verlaufen sind. Hanna steht nur stellvertretend für eine Frauengeneration vor der ich großen Respekt empfinde. Annett Gröschner hat es fantastisch verstanden dieser Generation mit diesem Buch ein Denkmal zu setzen und daran zu erinnern, dass wir Frauen guten Grund haben auf unsere Mütter und Großmütter stolz zu sein. Große Leseempfehlung und mit Recht ein Buch das auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2025 stand.

  • Test-LR

    5/5

    01.05.2026

    eBook (ePUB)

    Das intensive Leben einer starken Frau

    Gestaltung: ----------- Das Titelbild ist sehr unscharf. Es sind mehrere Frauen und ein Kind zu erkennen. Für mich symbolisiert es mehrere Momente, die fotografisch übereinander in einer Collage dargestellt sind. So, als wäre der Fotograf schnell durch die Zeit gereist. Es macht neugierig und passt sehr gut zu diesem intensiven Roman. Inhalt: ----------- Hanna muss sich bereits in jungen Jahren bewähren. Ihre Mutter starb, als sie noch ein Kind war, ihr Vater war Pole und hat die Familie kurz nach Hannas Geburt verlassen. Aufgewachsen ist sie mit ihrer großen Schwester Liese und ihren Halbschwestern Rose und Margarete. Vor allem Rose behandelt Hanna nicht besonders gut. Aber sie lernt bei ihr das Blumenbinden. Ihre Liebe zu Blumen wird bis zum Lebensende halten und eine stete Konstante sein. Sie heiratet, erlebt den Zweiten Weltkrieg, bekommt mehrere Kinder, von denen einige als Totgeburt zur Welt kommen und eins verliert sie im Krieg. Nach dem Krieg wird sie Teil der neu gegründeten DDR und Blumenbinden ist nicht mehr gefragt. So wird sie Kranfahrerin und zwar eine sehr gute. Von dort oben kann sie im Werk die Mitarbeiter beobachten und sich ihre Gedanken über die Welt machen. Mein Eindruck: ----------- "Hanna existierte. Nicht mehr und nicht weniger. Sie hatte versucht, über das Menschsein nachzudenken, war aber zu keinem Ergebnis gekommen, außer dass Blumen ihr menschlicher vorkamen als ihre eigene Gattung. Sie hatte schon lange keine mehr wahrgenommen, seit sie mehr Zeit auf dem Dorf verbrachte als in der Stadt."(S. 102) Mir gefiel das Buch sehr gut. Der Schreibstil ist nüchtern und dennoch oder gerade deshalb übte der Roman einen starken Sog auf mich aus. Hannas Schicksal ist hart und es gibt viele sehr detailliert beschriebene Situationen, vor allem im Krieg. Ich dachte oft: Wie hält die Frau das aus und macht trotzdem immer weiter? Von ihren Gefühlen bekommt man beim Lesen wenig mit. Hanna machte auf mich eher den Eindruck, dass sie versucht, sehr rational und funktional an alle Probleme heranzugehen. Sie stumpft innerlich ab und schafft es nur so, weiter zu funktionieren. Während ihr Mann früh Invalide wird durch einen Werksunfall und sich dem Alkohol widmet, entfacht in Hanna immer wieder die Kraft, weiterzumachen, um für ihre Familie zu sorgen. Vor allem die Beschäftigung mit Blumen richtet sie auf und gibt ihr Kraft. So beginnt auch jedes Kapitel passend zum Inhalt mit dem Namen und der Kurzbeschreibung einer Pflanze. Mir hat dieses Stilmittel sehr gut gefallen und nebenbei habe ich viel über Botanik gelernt. Als ich über den Titel "Schwebende Lasten" nachdachte, kam mir in den Sinn, dass er zweideutig gemeint sein könnte. Zum einen bezeichnet er die Lasten, die durch den Kran transportiert werden und ist somit Symbol für die Kranfahrertätigkeit von Hanna. Zum anderen bedrohen aber auch immer wieder viele Schicksalsschläge ihr Leben und schweben als Lasten darüber. Diese Anspielung und Mehrdeutigkeit gefiel mir sehr gut. Ich habe diesen Roman verschlungen. Bei den schlimmeren Szenen verhielt es sich wie bei einem Unfall: Man will nicht hinsehen, aber man kann auch nicht wegsehen. Und so musste ich diese Erzählung immer weiterlesen, um zu erfahren, wie Hanna weitermacht und wie alles endet. Das Buch hallt noch lange in mir nach und hat mir durch die Intensität sehr viel Nachdenkenswertes beschert. Fazit: ----------- Intensiv und fesselnd erzählt - es hallt noch lange nach.

  • bookloving

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Lebensgeschichte einer Frau im Wandel der Zeit

    Mit „Schwebende Lasten“ ist Annett Gröschner ein bemerkenswerter Roman über eine außergewöhnliche, charakterstarke Frau gelungen, die für das bewegte 20. Jahrhundert ebenso stehen könnte wie für die stille Stärke vieler Frauen ihrer Generation. Im Mittelpunkt steht die Blumenbinderin und spätere Kranführerin Hanna Krause aus Magdeburg, die in ihrem ereignisreichen Leben Armut, Krieg, Verlust, Misogynie und familiäre Konflikte durchlebt hat und dennoch erstaunlich geerdet bleibt, ohne sich je von den vielen Schicksalsschlägen brechen zu lassen. Gröschner erzählt nicht nur ein individuelles Schicksal, sondern macht an der Lebensgeschichte ihrer Protagonistin eindrücklich die Turbulenzen und Brüche eines ganzen Jahrhunderts sichtbar. Hanna wächst als junge Frau in Magdeburg auf, arbeitet zunächst als Blumenbinderin und trägt mit bemerkenswerter Widerstandskraft die Lasten des Alltags und ihrer Familie. Mit ihrer Fähigkeit, sich anzupassen und mit emotionalen und existentiellen Belastungen umzugehen, gelingt es ihr, die vielfältigen Herausforderungen der Zeit vom Kaiserreich über Weimarer Republik, Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg, die DDR und den Sozialismus bis hin zu Mauerfall und Wiedervereinigung zu meistern. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, als sie im Krupp Gruson Werk in Magdeburg die erste weibliche Kranführerin wird. Von dort oben bewegt sie tonnenschwere Lasten in die Luft mit großer Selbstverständlichkeit und beinahe spielerischer Leichtigkeit, als wäre dies ein natürlicher Teil ihres Lebensweges. Gerade darin liegt eine große symbolische Kraft, denn ihre äußere Stärke spiegelt die innere Haltung einer Frau, die das Schwere nahezu klaglos tragen kann. Geschickt nutzt Gröschner Hannas beeindruckende Biografie als feines Brennglas, durch das politische Systeme, historische Zäsuren und alltägliche Lebenswirklichkeiten des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive einer gewöhnlichen Arbeiterin sichtbar werden. Ob nun der Alltag in Zeiten des Krieges, die Entbehrungen, die Bombennächte, den mühsamen Wiederaufbau, den Sozialismus in der DDR sowie der Systemzusammenbruch nach 1989 – all dies erscheint nicht abstrakt, sondern wird in kleinen, oft alltäglichen Szenen vermittelt, wodurch die Geschichte und bedeutsame historische Details für uns äußerst unmittelbar erfahrbar werden. Die Autorin nutzt dabei einen nüchternen, schnörkellosen Schreibstil, der hervorragend Hannahs burschikos pragmatische Art passt und gerade durch seine Zurückhaltung eine große emotionale Wirkung entfaltet. Äußerst gelungen ist Gröschners authentische und vielschichtige Figurenzeichnung von Hanna als stille Heldin. Sie ist eine Frau aus einfachen Verhältnissen, die kein Aufsehen um sich macht, deren Wünsche und Träume stets verhältnismäßig unspektakulär bleiben und deren Leben von Arbeit, Verantwortung und schlichter Bodenständigkeit geprägt ist. Doch gerade in dieser scheinbaren Bescheidenheit offenbart sich ihre innere Stärke. Die Autorin schildert Hannas Leben mit viel Empathie, ohne sie zu heroisieren, und fängt in persönlichen Geschichten über Anpassung, eigener Entscheidungsfreiheit und stiller Resistenz eindrucksvoll ein Jahrhundert weiblicher Lebensrealität ein. Gröschner hat für ihre Erzählung zudem eine interessante Rahmenhandlung entworfen, bei der Blumen eine besondere Rolle spielen. Als junge Floristin soll Hanna im Auftrag eines mysteriösen Kunden, ein niederländisches Blumenstillleben von Ambrosius Bosschaert nachstellen, was ihr erst am Ende ihres Lebens gelingen wird. Die einzelnen Blumen sind zugleich Kapitelüberschriften und strukturieren die Erzählung auf elegante Weise. Sie verknüpfen als Hannas innerer Kompass geschickt die Zeitachsen, Erinnerungen und emotionalen Wendungen in ihrer Biografie miteinander. Zugleich stehen die Blumen mit ihrer symbolischen Bedeutung für fragile Schönheit, Vergänglichkeit und den Versuch, mitten im Zerstörerischen kleine Räume von Ordnung und Trost zu bewahren.. In ihrem bewegenden Roman beleuchtet Gröschner viele gesellschaftlich relevante Themen. „Schwebende Lasten“ erzählt von Klassenzugehörigkeit, davon, wie Arbeit zur Identität wird, der Unsichtbarkeit weiblicher Lebensleistung, aber auch von Solidarität, existenzieller Würde, Humor und der Frage nach dem kostbaren privaten Glück allen Widrigkeiten zum Trotz. Gröschner erzählt von Frauen, die funktionieren, helfen, vieles tragen und aushalten müssen, aber dennoch Eigensinn und ihren eigenen Willen behalten. Sie hat das faszinierende Porträt einer Frau gezeichnet, deren Biografie stellvertretend für jene Generation an Arbeiterinnen steht, die sich in Zeiten widriger Lebenslagen, politischer Umbrüche und persönlicher Tragödien bemühten, ihre Menschlichkeit zu bewahren und das Leben mit einem Rest von Würde zu bewältigen. So rückt Gröschner auf beeindruckende Weise all jene Frauen in den Fokus, die in der offiziellen Geschichtsschreibung oft nur am Rand erscheinen und erinnert eindrücklich daran, wie Geschichte im Kleinen und Alltäglichen vor allem von ihnen getragen wird. FAZIT Ein beeindruckender und bewegender Roman über das bewegte Leben einer Arbeiterin, die das ganze 20. Jahrhundert persönlich durchgemacht hat. Eine äußerst eindrucksvolle, empathische Lebens und Zeitgeschichte und lesenswerte Lektüre!

  • Violettera

    aus Stuttgart

    5/5

    24.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein deutscher Jahrhundertroman

    Annett Gröschner erzählt in ihrem Roman das Leben der Magdeburgerin Hanna Krause, einer einfachen Frau im 20. Jahrhundert, die so viele Umbrüche und Katastrophen erlebt hat – Kriege, politische Systeme, gesellschaftliche Veränderungen, persönliche Verluste -, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Was diese Frau zu bewältigen hatte, erscheint im Rückblick unfassbar, und doch ist es ein gewöhnliches Leben, das hier lapidar erzählt wird, im besten Sinne Geschichte von unten. Hanna Krause liebte Blumen und hatte es als junge Frau in Magdeburg zu einem kleinen Blumenladen gebracht. Jedem Kapitel ist deshalb die Beschreibung einer Blume vorangestellt, und mit diesen Blumen hat es eine besondere Bewandtnis, die hier nicht verraten werden soll, die aber dem Roman eine poetische Note verleiht. Ansonsten war Hannas Leben alles andere als poetisch, ihr Alltag war beschwerlich, und sie war vollauf damit beschäftigt, ihre Familie durch all die Notzeiten durchzubringen, die die Umstände ihr aufzwangen. Ihr Ehemann Karl war ihr keine Hilfe, sondern spätestens nach seiner frühen Invalidität eine zusätzliche Last, auch ganz wörtlich, wenn sie den Einbeinigen wieder auf dem Rücken tragen musste. Zwei ihrer sechs Kinder verlor sie im Krieg. In der DDR bekam sie schließlich die gut bezahlte Stelle als Kranführerin, der das Buch den Titel verdankt. Keine 300 Seiten braucht die Autorin, um uns Hanna Krauses Leben sehr lebendig und anschaulich zu schildern, in klarer Sprache und immer aus Hannas Perspektive. Entstanden ist ein Jahrhundertroman, den man auch als Schullektüre empfehlen kann. Sehr lesenswert!

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Bewertungen (150)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Isabel Schlachter

    Isabel Schlachter

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Soviel Leben

    Der Titel könnte passender nicht sein. Hanna Krause, Blumenbinderin und später Kranfahrerin, aus Magdeburg schwebt förmlich durch ihr Leben mit all diesen Lasten die Krieg und Wiederaufbau mit sich bringen. Mit soviel Leichtigkeit und Witz erzählt. Frauenpower pur. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Antje Bergt

    Antje Bergt

    Thalia Berlin – Tauentzienstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einmal durch das 20. Jahrhundert bitte!

    Wie viele Leben braucht man eigentlich, um all das zu erleben, was Hanna mitgemacht hat? Sie steht exemplarisch für so viele vergessene Frauen, die dieses Land mit Blut, Schweiß und Tränen geschultert haben. Tolle Geschichte über eine starke Frau und die Leistungen so vieler starker Frauen, die wir nicht vergessen sollten!
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2026

    eBook (ePUB)

    Mitgelebt, mitgelitten

    Ein individuelles Schicksal, welches trotzdem allgemeingültig zu sein scheint. Die Geschichte einer starken Frau und des 20. Jahrhunderts. Gröschner hat in ganz klarer Sprache und ohne psychologische Deutung erzählt. Das Unausgesprochene ist zwischen den Zeilen zu finden. Einfach nur das Leben von Hanne, mit seinen Schicksalsschlägen und Freuden . Das ist großartig. Und man glaubt gerne diese Frau gekannt zu haben.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Scheplitz

    Barbara Scheplitz

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB)

    Porträt einer großartigen Frau

    Hanna , eine einfache junge Frau mit großer Leidenschaft für Floristik, betreibt mit unglaublichem Fleiß ihr eigenes Blumengeschäft. Selbst ihre Kinder wachsen in dem kleinen Laden auf, bis der Krieg alles zerstört und ihre Familie, sie hat immerhin sechs Kinder, heimatlos macht. Aber Hanna macht weiter ohne jedes Selbstmitleid, kämpft für ihre Kinder , bringt alle durch den Krieg und wird in der DDR zur Kranführerin. In ihrem langen Leben erlebt sie fast alles, gewinnt und verliert, kämpft sich ins Leben zurück und bleibt sich dennoch treu. Diese Lebensgeschichte trifft uns mit voller Wucht und steht stellvertretend für einen Generation von Frauen, die ein hartes , entbehrungsreiches Leben hatten und dennoch nie den Mut und die Zuversicht verloren haben. Sie waren echte Heldinnen! Ein toller Roman, schlicht und schön erzählt.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von den Heldinnen jener Zeit - unsere Groß- und Urgroßmütter

    Hanna Krause, 1910 geboren, erlebte noch den Kaiser, überlebte zwei Kriege, gebar sechs Kinder, musste sich dem Regime der DDR beugen und durfte noch miterleben, wie Deutschland wieder vereint wurde. Ihr Leben ist ein einziges Augen zu und durch. Stark und unbeirrt bot sie dem Schicksal ihre Stirn. Nicht nur im privaten Bereich (denn auch ihre Ehe stellte sie vor viele Herausforderungen), sondern auch beruflich, überwand sie die höchsten Hürden. Von der Blumenbinderin zur Kranführerin. Bei aller Schwere der schwebenden Lasten, die sie in ihrem Leben bewältigen musste, gab es für Hanna Krause nur ein Credo: Anständig bleiben. Annett Gröschner gibt mit Hanna all jenen eine starke Stimme, die die rasanten Umbrüche dieser Zeiten durchstehen und überstehen mussten. All jene, die leicht vergessen oder übersehen wurden und doch maßgeblich unser heutiges Leben geprägt haben. Ein wunderbares Buch, das uns viel über das Leben, die Liebe und das Versöhnen lehrt. Die einleitenden Beschreibungen über die jeweiligen Blumen, denen Hannas größte Leidenschaft galt, haben mir besonders gefallen; das war jedesmal der gefühlte Rettungsfallschirm, bevor die Wucht des Lebens in den nächsten Sätzen wieder gnadenlos zuschlug. Keine leichte Kost und dennoch eine ganz besondere Lektüre. Gröschner schreibt klug und schnörkellos. Ihre Sprache ist die Sprache der Hanna Krause und darum so authentisch. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Produktbild: Schwebende Lasten