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Leuchtfeuer Roman

233

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15813

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Signal Fires

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28281-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15813

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/2,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Signal Fires

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28281-0

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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Am 27. August 1985 versursacht…

Lena aus Köln am 13.12.2025

Bewertungsnummer: 2975181

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 27. August 1985 versursacht Theo Wilf einen Unfall, bei dem die Freundin Misty Zimmerman ums Leben kommt. Theo ist erst 15 Jahre alt und hat keinen Führerschein, seine 17-jährige Schwester Sarah, die ebenfalls im Auto saß, hatte ihm den Schlüssel gegeben, da sie selbst getrunken und ihn zu einer Mutprobe überreden wollte. Um Theo zu schützen, übernimmt Sarah die Schuld. Ihr Vater Ben Wilf, der Art ist, eilte noch zur Unfallstelle, konnte Misty jedoch nicht retten. Die Familie schweigt über die Unfallnacht und lebt fortan mit der Last der Falschaussage. Die Schuld droht vor allem Theo und Sarah noch Jahre später zu zerbrechen, während Bens Ruf als Arzt schwer beschädigt ist. Der Roman handelt auf mehreren Zeitebenen und wird nicht rein chronologisch erzählt. Ausgehend von dem Unfall im Sommer 1985 springt der Roman in die Jahre 1999, 2010, 2014 und 2020 und wird dabei aus wechselnden Perspektiven der handelnden Personen erzählt. Im Kern geht es dabei nicht nur um die Familie Wilf und die Folgen ihrer Schuld und des Schweigens, sondern auch um die Familie Shenkman, die in den 1990er in die Nachbarschaft gezogen ist. Ben hilft Silvester 1999 bei der Geburt des kleinen Waldo und begegnet ihm zehn Jahre später wieder. Waldo ist ein hochbegabter, aber einsamer Junge, der unter der Strenge seines Vaters leidet. Ben ist der erste, der Waldo, der sich so leidenschaftlich für die Sterne und das Universum interessiert, wirklich zuhört. Der Roman handelt von Schuld, einem unverarbeiteten Trauma und einem lebenslangen schlechten Gewissen. Was im Sommer 1985 passiert ist, wird nach außen ausgeblendet, ist jedoch innerlich weiterhin vorhanden und bestimmt die Lebenswege der Beteiligten. Familie Shenkman hat damit gar nichts zu tun, weshalb der Klappentext falsche Erwartungen weckt und irritierend ist. Die Begegnung zwischen Ben Wilf und Waldo Shenkman löst keine Kette von Ereignissen aus und steht mitnichten in einem Zusammenhang mit dem verheerenden Unfall oder den Folgen. Nur rein oberflächlich kommt zum Tragen, wie Sarah und Theo mit ihrer Schuld umgehen, wie sie selbst blockiert sind oder welche Art selbstzerstörerisches Verhalten sie an den Tag legen. Darüber hinaus handelt der Roman, der sich zeitlich über 50 Jahre erstreckt, von Krankheiten und Todesfällen unabhängig des Unfalls und verliert sich auf den letzten 50 Seiten in den Gedanken der Figuren und ihrem Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Verbindung der beiden Familien Wilf und Shenkman hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen und hatte für mich deshalb keinen Mehrwert. Die Geschichte um Schuld und Verantwortung blieb lückenhaft und unrund. Das Potenzial der Ausgangssituation für eine spannende und dramatische Familiengeschichte wurde enttäuschend unzureichend ausgeschöpft und entwickelt nicht das Signal eines Leuchtfeuers.

Am 27. August 1985 versursacht…

Lena aus Köln am 13.12.2025
Bewertungsnummer: 2975181
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 27. August 1985 versursacht Theo Wilf einen Unfall, bei dem die Freundin Misty Zimmerman ums Leben kommt. Theo ist erst 15 Jahre alt und hat keinen Führerschein, seine 17-jährige Schwester Sarah, die ebenfalls im Auto saß, hatte ihm den Schlüssel gegeben, da sie selbst getrunken und ihn zu einer Mutprobe überreden wollte. Um Theo zu schützen, übernimmt Sarah die Schuld. Ihr Vater Ben Wilf, der Art ist, eilte noch zur Unfallstelle, konnte Misty jedoch nicht retten. Die Familie schweigt über die Unfallnacht und lebt fortan mit der Last der Falschaussage. Die Schuld droht vor allem Theo und Sarah noch Jahre später zu zerbrechen, während Bens Ruf als Arzt schwer beschädigt ist. Der Roman handelt auf mehreren Zeitebenen und wird nicht rein chronologisch erzählt. Ausgehend von dem Unfall im Sommer 1985 springt der Roman in die Jahre 1999, 2010, 2014 und 2020 und wird dabei aus wechselnden Perspektiven der handelnden Personen erzählt. Im Kern geht es dabei nicht nur um die Familie Wilf und die Folgen ihrer Schuld und des Schweigens, sondern auch um die Familie Shenkman, die in den 1990er in die Nachbarschaft gezogen ist. Ben hilft Silvester 1999 bei der Geburt des kleinen Waldo und begegnet ihm zehn Jahre später wieder. Waldo ist ein hochbegabter, aber einsamer Junge, der unter der Strenge seines Vaters leidet. Ben ist der erste, der Waldo, der sich so leidenschaftlich für die Sterne und das Universum interessiert, wirklich zuhört. Der Roman handelt von Schuld, einem unverarbeiteten Trauma und einem lebenslangen schlechten Gewissen. Was im Sommer 1985 passiert ist, wird nach außen ausgeblendet, ist jedoch innerlich weiterhin vorhanden und bestimmt die Lebenswege der Beteiligten. Familie Shenkman hat damit gar nichts zu tun, weshalb der Klappentext falsche Erwartungen weckt und irritierend ist. Die Begegnung zwischen Ben Wilf und Waldo Shenkman löst keine Kette von Ereignissen aus und steht mitnichten in einem Zusammenhang mit dem verheerenden Unfall oder den Folgen. Nur rein oberflächlich kommt zum Tragen, wie Sarah und Theo mit ihrer Schuld umgehen, wie sie selbst blockiert sind oder welche Art selbstzerstörerisches Verhalten sie an den Tag legen. Darüber hinaus handelt der Roman, der sich zeitlich über 50 Jahre erstreckt, von Krankheiten und Todesfällen unabhängig des Unfalls und verliert sich auf den letzten 50 Seiten in den Gedanken der Figuren und ihrem Umgang mit der Corona-Pandemie. Die Verbindung der beiden Familien Wilf und Shenkman hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen und hatte für mich deshalb keinen Mehrwert. Die Geschichte um Schuld und Verantwortung blieb lückenhaft und unrund. Das Potenzial der Ausgangssituation für eine spannende und dramatische Familiengeschichte wurde enttäuschend unzureichend ausgeschöpft und entwickelt nicht das Signal eines Leuchtfeuers.

Wunderbar tröstlich

Tina Dietrich aus Bern am 04.06.2025

Bewertungsnummer: 2507355

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Geschichte startet mit einem Schicksalschlag einer Familie im Ort Avalon in der Division Street. Dani Shapiro gelingt es die verschiedenen Ebenen und Zeitstränge der Protagonist*innen des Romans in einen wunderbaren Reigen zu packen ohne gefühlsdusselig zu werden. Habe Waldo sogleich ins Herz geschlossen, mitgelitten als Mimi Stück für Stück ihre Erinnerung verloren hat - habe mich in mehreren Situationen wiedererkannt und bin tief in die Geschichte eingetaucht, die Mut macht und wunderbar geschrieben ist. Einfach unbedingt lesen!

Wunderbar tröstlich

Tina Dietrich aus Bern am 04.06.2025
Bewertungsnummer: 2507355
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Geschichte startet mit einem Schicksalschlag einer Familie im Ort Avalon in der Division Street. Dani Shapiro gelingt es die verschiedenen Ebenen und Zeitstränge der Protagonist*innen des Romans in einen wunderbaren Reigen zu packen ohne gefühlsdusselig zu werden. Habe Waldo sogleich ins Herz geschlossen, mitgelitten als Mimi Stück für Stück ihre Erinnerung verloren hat - habe mich in mehreren Situationen wiedererkannt und bin tief in die Geschichte eingetaucht, die Mut macht und wunderbar geschrieben ist. Einfach unbedingt lesen!

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Leuchtfeuer

von Dani Shapiro

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J. Fekete

Thalia Darmstadt – Boulevard

Zum Portrait

5/5

Eine Kleinstadt, ein tragisches...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kleinstadt, ein tragisches Geheimnis und viele Gefühle. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, und ich liebe wie sie erzählt wird. Jede Figur kommt zu Wort & man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Großartig!
  • J. Fekete
  • Buchhändler/-in

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Eine Kleinstadt, ein tragisches...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Kleinstadt, ein tragisches Geheimnis und viele Gefühle. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen, und ich liebe wie sie erzählt wird. Jede Figur kommt zu Wort & man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Großartig!

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Ulrike von Bargen

Thalia Bad Godesberg

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5/5

Ein Roman, der einen bis zum letzten Satz gefangen nimmt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1980er Jahre in einem Vorort von New York. Eine Nacht, drei betrunkene Jugendliche, ein Autounfall mit schweren Folgen - und Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Eine Familie, die eine schwere Bürde unter Sprachlosigkeit begräbt, ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft, der sich 40 Jahre später mit Ben, dem Familienvater, anfreundet. Ein kleines Licht am Horizont. In großer Dichte und psychologischem Gespür erzählt die Autorin vom Aufwachsen und Altwerden in einer amerikanischen Vorstadtstraße, in der jeder jeden kennt, aber man niemals ehrlich mieinander spricht. Es geht um die Last einer Schuld, das Wahren einer möglichst perfekten Fassade und die Chance, wenn diese eines Tages zu bröckeln beginnt.
  • Ulrike von Bargen
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Roman, der einen bis zum letzten Satz gefangen nimmt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1980er Jahre in einem Vorort von New York. Eine Nacht, drei betrunkene Jugendliche, ein Autounfall mit schweren Folgen - und Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Eine Familie, die eine schwere Bürde unter Sprachlosigkeit begräbt, ein kleiner Junge aus der Nachbarschaft, der sich 40 Jahre später mit Ben, dem Familienvater, anfreundet. Ein kleines Licht am Horizont. In großer Dichte und psychologischem Gespür erzählt die Autorin vom Aufwachsen und Altwerden in einer amerikanischen Vorstadtstraße, in der jeder jeden kennt, aber man niemals ehrlich mieinander spricht. Es geht um die Last einer Schuld, das Wahren einer möglichst perfekten Fassade und die Chance, wenn diese eines Tages zu bröckeln beginnt.

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