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Das Lieben danach

100

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28291-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48958

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,4 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28291-9

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    18.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mutig, ehrlich, ohne Wut

    Was für ein berührendes Buch. Die Sprache hat es mir ermöglicht, die schier unvorstellbaren Szenen mit Abstand zu betrachten. Und ein bisschen mehr zu verstehen. Danke an die Autorin. Es wird bei mir lange nachklingen, denke ich.

  • EineMami

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für schwache Nerven

    Dieses Buch geht unter die Haut. Wie sehr, das habe ich anfangs unterschätzt. Und ich möchte eine klare Triggerwarnung aussprechen, da es um explizit beschriebenen Kindesmissbrauch geht, worauf sich auch der Titel bezieht: Das Leben und Lieben nach einer Missbrauchserfahrung in der Kindheit. Das war mir so nicht bewusst und ich musste an einigen Stellen heftig schlucken, weil es so erschütternd ist, was die Autorin erlebt hat. Gleichsam finde ich es unglaublich mutig, wie offen, ehrlich und schonungslos Helene Bracht in ihrem literarischen Essay ihre Vergangenheit offenlegt, ihre Emotionen und Gedanken freilegt. Und das in einem tiefgründigen, klugen und teilweise fast poetischen Schreibstil. Ich habe „Das Lieben danach“ in einem Rutsch gelesen, aber noch lange nicht verdaut. Hauptsächlich dreht sich der Text um das Verarbeiten, in Zusammenhang setzen und Erkennen, das Reflektieren. Somit stimmt er mitunter traurig, nachdenklich, aber auch hoffnungs- und rührend lebensfroh. Was ich sicher sagen kann: Dieses Buch lässt niemanden kalt. Welchen Schluss man daraus zieht, ist aber individuell und hängt von den eigenen Lebenserfahrungen ab.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nüchtern und sachlich

    Bei diesesm Buch handelt es sich um eine Mischung aus Erfahrungsbericht und Sachbuch. Es geht um sexuelle Gewalt an Frauen. Dabei unterscheidet die Autorin zwischen psychisch manipulativen Missbrauch und groben rohen Gewaltakten. Ausserdem nimmt sie auch den Fortschritt des Feminismus, den Wandel in der Selbstbestimmung der Frauen und ihr persönliches Empfinden in den einzelnen Phasen auseinander. Es handelt sich um ein schweres, ergreifendes Thema. Jedoch wurde alles ganz sachlich beschrieben, sodas ich mich als Leser gut abgrenzen konnte. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es der Autorin um ein Erhaschen von Mitleid geht, sondern um punktuelle, themenbezogene Aufmerksamkeit. Gerade die Naivität und die fehlenden Handlungen/Konsequenzen haben mich - trotz Verständnis für eine andere Zeit - entsetzt und wütend gemacht. Ein schwieriges Thema, aber sehr gutes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bilanz nach Missbrauch

    Helene Bracht wurde im Kindesalter über mehrere Jahre hinweg mehrfach von ihrem erwachsenen Nachhilfelehrer missbraucht. Nun, Jahrzehnte später, schildert sie in "Das Lieben danach" von dem Missbrauch, dem enormen Vertrauensverlust und ihren anschließenden Beziehungen - vor allem zu Männern, aber auch zu ihrer Mutter und der Thematisierung von Sex innerhalb der Familie. Bracht arbeitet nicht nur ihren eigenen Missbrauch auf, sondern auch ihre sexuellen Begegnungen, ihre Beziehungen und beleuchtet unter anderem, weshalb sie auf einen Hochzeitsschwindler hereinfallen konnte und weshalb sie Schwierigkeiten mit echter Bindung hat. Außerdem thematisiert sie, wie sie selbst zur Täterin wurde und welche Rolle Grenzüberschreitung und Gewalt spielen können. "Das Lieben danach" ist ehrlich, schonungslos und nachvollziehbar, weshalb ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche.

  • Bewertung

    5/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Macht nachdenklich

    Das Buch „Das Lieben danach“ von Helene Bracht war ein bedeutendes Werk, das ich mit äußerst gegensätzlichen Emotionen gelesen habe. Es handelt sich um ein Thema, das nach wie vor aus Scham oder anderen Gründen viel zu häufig verborgen gehalten wird. Hierbei trägt Offenheit wesentlich dazu bei, und dieses Buch setzt hier gut an. Diesem Buch verleiht die Autorin Ehrlichkeit und Offenheit, indem sie über ihre eigenen, sehr schmerzvollen Erfahrungen schreibt. Dies geschieht jedoch auf einer bestimmten sachlichen Ebene, was es mir beim Lesen leichter macht. Ihre heutigen Erfahrungen beleuchten die Übergriffe und Gewalttaten, die ihr widerfahren sind. Dabei ist sie in der Lage zu erkennen, welche Auswirkungen der Missbrauch auf ihr Leben, ihre Liebe, Beziehungen und sexuellen Erlebnisse hatte. Auch wenn es sich um ein hilfloses Kind handelt, ist es wichtig, darüber zu sprechen und offen zu sein. Es ist gut geschrieben.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauma-Verarbeitung, wie ich sie noch nie gelesen habe

    Ein Buch über Missbrauch und Trauma, das weder anklagt noch zermürbt, sondern befreit. Mit 70 Jahren schreibt sie auf, was Jahrzehnte lang verschüttet war — und tut das mit einer Souveränität, die verstummen lässt. Sie schaut auf ihr Leben zurück, nicht mit Verbitterung, sondern mit einer Art weiser Ungeduld. Sie bricht Scham auf, indem sie sie benennt — ohne sich darin zu verlieren. Die Perspektive ist nicht die des Opfers, sondern die der Überlebenden, die gelernt hat, zu leben trotz und mit dem, was war.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gnadenlos ehrlich

    Dieses Buch ist so viel mehr als ein Roman. Es ist vielmehr ein bis in schmerzhafte Tiefen durchanalysiertes Lebensbekenntnis, das gleichzeitig eine Sozialanalyse unserer Gesellschaft ist. Beeindruckend durch seine gnadenlose Ehrlichkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachbeben

    Die Autorin geht der Frage nach wie Lieben und Begehren gelingen kann und was unverrückbar dagegensteht, wenn frau als Kind eine prägende sexuelle Gewalterfahrung erleben musste. Ein Prosawerk das sich uns gut durchdacht und authentisch präsentiert, eine Erinnerung die nach und nach Präsenz erlangte und auch Bezug zum Hier und Jetzt knüpft. Die Gedanken verweilen noch lang bei diesem eindringlichen und besonderen Text.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwühlend

    Sexueller Missbrauch und freie Liebe. Wie frei sind wir Frauen wirklich in unseren Entscheidungen, wie wir Sexualität ausleben und wie sehr engen uns gesellschaftlich Zwänge ein? Frei lieben darf ich heute und doch fühlt es sich am Ende selten so an. Die schonungslos ehrliche dargebrachten Erlebnisse von Helen Bracht werden mich wohl noch lange beschäftigen.
  • Zum Bewerterprofil von Vera Bianchi

    Vera Bianchi

    Thalia Hamburg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.12.2025

    eBook (ePUB)

    Wichtig, aber sehr anstrengend

    Nach einem Interview mit Helene Bracht und Katja Oskamp in der Süddeutschen Zeitung, das mir gut gefiel, begann ich "Das Lieben danach". Die ersten 90 Seiten waren so entsetzlich für mich, dass ich tagelang nicht weiterlesen konnte. Aber aus Respekt vor der Autorin und dem Thema habe ich das Buch dann komplett gelesen. Es ist so wichtig, dass Opfer von sexueller Gewalt und Missbrauch den Mut fassen, darüber zu sprechen bzw. zu schreiben. Aber ich bin so fertig davon, dass die Autorin nicht nur mit 6 bis 8 Jahren von einem Freund der Eltern sexuell missbraucht wurde, sondern dass nach der Entdeckung zwar der Peiniger aus der Familie verbannt wurde, aber der Vater mit Zorn und die Mutter mit Scham reagierte. Dieser frühe Missbrauch und das komplette Alleingelassenwerden danach führten dazu, dass Helene lange nicht sprach, aber selbst als sie als Teenager zu sprechen begann, hatte sie sich extrem selbstschädigende Mechanismen angewöhnt, die sie Jahrzehnte lang zu ungesunden sexuellen Beziehungen führten. Kontrollzwang, kein Fallenlassen beim Sex, kein Vertrauen haben, selbst übergriffiges Sexualverhalten ausüben, Dissoziation - Bracht ordnet ihr eigenes Verhalten wissenschaftlich ein und zitiert Martin Buber, Sigmund Freud, Erich Fromm, Niklas Luhmann und andere und schreibt meistens lesbar. Ich fühle mit ihr und freue mich, dass sie den Mut gefunden hat. Und hoffe, dass viele andere Opfer sexualisierter Gewalt durch dieses Buch auch diesen Mut finden.

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