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Das Narrenschiff Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

8

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20697

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

842 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Beschreibung

Rezension

»Für Westler ist dieser Roman des großen Christoph Hein brillanter Geschichtsunterricht.« ("taz FUTURZWEI")
»Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine historische Nachhilfestunde gewiss, aber in den Händen eines gewieften Erzählers auch ein literarisches Vergnügen.« ("Der Tagesspiegel")
»Christoph Hein hat einen starken Roman über das Leben der Angepassten und der Funktionäre in der DDR geschrieben.« ("DIE ZEIT")
»... der Autor [vermittelt] so viele historische Details ..., dass von ferne das Nachschlagewerk ›SBZ von A-Z‹ winkt ... Alle diese Informationen machen neben den feingesponnenen Dialogen die Fülle dieses außergewöhnlichen Logbuches aus. Auch dadurch, dass Zahlen und Daten im Text ausgeschrieben sind, bleibt die mitreißende Zeit-Prosa immer im Fluss.« ("Der Tagesspiegel")
»[Eine] spannend gefügte Galerie aus Schicksalen und Konflikten. ... Hein umkreist die Kräfteverhältnisse [in der DDR] sorgsam, umsichtig kühl, mit intelligenter Vorsicht und Besonnenheit. « ("neues deutschland")
»[Es] gelingt Hein, die eigentliche Absurdität des Systems zu verdeutlichen. ... Inhaltlich dicht ist dieser Roman, angefüllt mit unzähligen historischen Details.« ("WELT AM SONNTAG")
»Wer verstehen will, warum auch die Gutwilligen, auch die Funktionsträger scheiterten, die Deutsche Demokratische Republik zu einem Land zu machen, in dem man sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entfalten kann, das wirtschaftlich erfolgreich ist und in der Weltgemeinschaft seinen Platz hat, der kann jetzt diesen bestechenden Roman lesen.« ("Berliner Zeitung")
»Der große ostdeutsche Erzähler hat einen Gesellschaftsroman über das Land geschrieben, in dem er selbst nur geduldet wurde: die DDR.« ("DER SPIEGEL")
» Das Narrenschiff [ist Heins] ›opus magnum‹: Eine beeindruckende Chronik von 40 Jahren DDR-Geschichte ...« ("Rheinische Post")

Produktdetails

Verkaufsrang

20697

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

13,3/20,9/4,7 cm

Gewicht

842 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43226-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 11.08.2025

Bewertungsnummer: 2564737

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 11.08.2025
Bewertungsnummer: 2564737
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

Ein Blick zurück - deutsch/ deutsche Zeitgeschichte

Bewertung am 31.05.2025

Bewertungsnummer: 2504364

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein hat keinen typischen Roman geschrieben, sondern eine relativ authentische, zugleich fiktionale Erzählung über Ostdeutschland bzw die DDR von 1945 bis nach dem Mauerfall. Von der ersten Seite an haben mich die Lebensgeschichten der verschiedenen Protagonisten gefesselt - eine Chronik der DDR aus Sicht des Volkes / der Menschen. Grandios erzählter Geschichtsunterricht !

Ein Blick zurück - deutsch/ deutsche Zeitgeschichte

Bewertung am 31.05.2025
Bewertungsnummer: 2504364
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein hat keinen typischen Roman geschrieben, sondern eine relativ authentische, zugleich fiktionale Erzählung über Ostdeutschland bzw die DDR von 1945 bis nach dem Mauerfall. Von der ersten Seite an haben mich die Lebensgeschichten der verschiedenen Protagonisten gefesselt - eine Chronik der DDR aus Sicht des Volkes / der Menschen. Grandios erzählter Geschichtsunterricht !

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Das Narrenschiff

von Christoph Hein

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Angela Franke

Thalia Magdeburg – Allee-Center

Zum Portrait

5/5

Narren

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein erzählt nüchtern und umfassend das Panorama der DDR Geschichte von der Gründung bis zum Zerfall nach. Erzählt wird aus der Perspektive der "Narren" ...Funktionäre und Eliten...die hoffnungsvoll, aber letztlich scheiternd an ihrem sozialistischen Projekt festhielten. Sein Stil dabei lakonisch und höhnisch. Er beleuchtet persönliche Verantwortung und die dunklen Seiten der Macht in der DDR, nicht wertend, sondern mit einer gelassenen, vom Alter geprägten Distanz. „Sagen wir mal so: Mein Gehirn hat sich an manchen Stellen dezent ausgestempelt und den Schnelllese-Modus aktiviert.“ Trotzdem 5 Sterne, weil es Christoph Hein ist!!!!!
  • Angela Franke
  • Buchhändler/-in

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5/5

Narren

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Hein erzählt nüchtern und umfassend das Panorama der DDR Geschichte von der Gründung bis zum Zerfall nach. Erzählt wird aus der Perspektive der "Narren" ...Funktionäre und Eliten...die hoffnungsvoll, aber letztlich scheiternd an ihrem sozialistischen Projekt festhielten. Sein Stil dabei lakonisch und höhnisch. Er beleuchtet persönliche Verantwortung und die dunklen Seiten der Macht in der DDR, nicht wertend, sondern mit einer gelassenen, vom Alter geprägten Distanz. „Sagen wir mal so: Mein Gehirn hat sich an manchen Stellen dezent ausgestempelt und den Schnelllese-Modus aktiviert.“ Trotzdem 5 Sterne, weil es Christoph Hein ist!!!!!

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"In der DDR scheiterte ein Sozialismusversuch, der denkbar schlechteste Voraussetzungen hatte." (Egon Krenz)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Er acht nit was der Adel spricht, oder des gemeynen Volcks Geschrey - er ist rotund, ganz wie ein Ey!" So urteilte spöttisch Sebastian Brant in seinem spätmittelalterlichen "Bestseller" "Das Narrenschiff" über einen weisen Mann. Dieses Bild des Stoikers, an dem einfach alles abperlt, von kleinsten Kleinigkeiten bis zum großen Ganzen, mag Christoph Hein bei der Titelsuche für seinen gewaltigen neuen Roman vor dem inneren Auge gehabt haben - und nach Beendigung der Lektüre kann man nur zustimmen: Es passt genau :-) 40 Jahre, vom "Auferstanden aus Ruinen" bis zum Fall des "Antifaschistischen Schutzwalls", fünf Hauptfiguren, und ihre Familien, 750 Seiten, im feinsten Erzählton verfasst, mehr benötigt der große Romancier nicht, um eine ganze Epoche, die Geschichte eines ganzen Staates zu erzählen! Man kann es Christoph Hein gar nicht hoch genug anrechnen, dass er stets die Neutralität wahrt, keinerlei Schuldzuweisungen, egal an wen oder welche Seite, warum alles nun einmal so kam, wie es kam, ja, kommen musste... Der Rezensent hat bin den letzten Jahren so einiges über die beiden deutschen Staaten gelesen, vom Roman bis zum Sachbuch, aber keines hat mich so in Bann geschlagen, so gefesselt, ja, so begeistert wie dieses Narrenschiff!
  • Matthias Kesper
  • Buchhändler/-in

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"In der DDR scheiterte ein Sozialismusversuch, der denkbar schlechteste Voraussetzungen hatte." (Egon Krenz)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Er acht nit was der Adel spricht, oder des gemeynen Volcks Geschrey - er ist rotund, ganz wie ein Ey!" So urteilte spöttisch Sebastian Brant in seinem spätmittelalterlichen "Bestseller" "Das Narrenschiff" über einen weisen Mann. Dieses Bild des Stoikers, an dem einfach alles abperlt, von kleinsten Kleinigkeiten bis zum großen Ganzen, mag Christoph Hein bei der Titelsuche für seinen gewaltigen neuen Roman vor dem inneren Auge gehabt haben - und nach Beendigung der Lektüre kann man nur zustimmen: Es passt genau :-) 40 Jahre, vom "Auferstanden aus Ruinen" bis zum Fall des "Antifaschistischen Schutzwalls", fünf Hauptfiguren, und ihre Familien, 750 Seiten, im feinsten Erzählton verfasst, mehr benötigt der große Romancier nicht, um eine ganze Epoche, die Geschichte eines ganzen Staates zu erzählen! Man kann es Christoph Hein gar nicht hoch genug anrechnen, dass er stets die Neutralität wahrt, keinerlei Schuldzuweisungen, egal an wen oder welche Seite, warum alles nun einmal so kam, wie es kam, ja, kommen musste... Der Rezensent hat bin den letzten Jahren so einiges über die beiden deutschen Staaten gelesen, vom Roman bis zum Sachbuch, aber keines hat mich so in Bann geschlagen, so gefesselt, ja, so begeistert wie dieses Narrenschiff!

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