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Das Narrenschiff Roman | Eine epische Erzählung der DDR und ihrer Bürgerinnen und Bürger – von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

10

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2602

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/3,9 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47535-5

Beschreibung

Rezension

»Für Westler ist dieser Roman des großen Christoph Hein brillanter Geschichtsunterricht.« ("taz FUTURZWEI")
»Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine historische Nachhilfestunde gewiss, aber in den Händen eines gewieften Erzählers auch ein literarisches Vergnügen.« ("Der Tagesspiegel")
»Christoph Hein hat einen starken Roman über das Leben der Angepassten und der Funktionäre in der DDR geschrieben.« ("DIE ZEIT")
»... der Autor [vermittelt] so viele historische Details ..., dass von ferne das Nachschlagewerk ›SBZ von A-Z‹ winkt ... Alle diese Informationen machen neben den feingesponnenen Dialogen die Fülle dieses außergewöhnlichen Logbuches aus. Auch dadurch, dass Zahlen und Daten im Text ausgeschrieben sind, bleibt die mitreißende Zeit-Prosa immer im Fluss.« ("Der Tagesspiegel")
»[Eine] spannend gefügte Galerie aus Schicksalen und Konflikten. ... Hein umkreist die Kräfteverhältnisse [in der DDR] sorgsam, umsichtig kühl, mit intelligenter Vorsicht und Besonnenheit. « ("neues deutschland")
»[Es] gelingt Hein, die eigentliche Absurdität des Systems zu verdeutlichen. ... Inhaltlich dicht ist dieser Roman, angefüllt mit unzähligen historischen Details.« ("WELT AM SONNTAG")
»Wer verstehen will, warum auch die Gutwilligen, auch die Funktionsträger scheiterten, die Deutsche Demokratische Republik zu einem Land zu machen, in dem man sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entfalten kann, das wirtschaftlich erfolgreich ist und in der Weltgemeinschaft seinen Platz hat, der kann jetzt diesen bestechenden Roman lesen.« ("Berliner Zeitung")
»Der große ostdeutsche Erzähler hat einen Gesellschaftsroman über das Land geschrieben, in dem er selbst nur geduldet wurde: die DDR.« ("DER SPIEGEL")
» Das Narrenschiff [ist Heins] ›opus magnum‹: Eine beeindruckende Chronik von 40 Jahren DDR-Geschichte ...« ("Rheinische Post")

Produktdetails

Verkaufsrang

2602

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

750

Maße (L/B/H)

18,7/11,6/3,9 cm

Gewicht

518 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47535-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Maja-Ines

    aus Dresden

    3/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Als Geschichtsbuch authentisch, literarisch schwach

    Für jemanden, der sich zur DDR-Geschichte informieren möchte, bietet das Buch eine gute Möglichkeit. Literarisch finde ich den Roman schwach und enttäuschend für einen Schriftsteller wie Christoph Hein.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Packender Gesellschaftsroman über die Zeit vor der DDR bis zu ihrem Ende lebendig erzählt

    Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten Seite an so fasziniert hat, dass ich es am liebsten sofort bis zum Ende durchgelesen hätte, was leider bei dem Umfang von 750 Seiten selbst im Urlaub nicht möglich war. Es ist eine Mischung zwischen historischem Roman und dem Porträt unserer Gesellschaft. Christoph Hein, bekannt als "der Chronist der DDR" hat ein wahres Meisterwerk geschaffen. Es geht um die Zeit zwischen 1945 und 1990, der Zeit kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges bis kurz nach dem Fall der Mauer. Menschen, die diese Zeit erlebt haben, die Zeit vor der Teilung Deutschlands, das Leben in der DDR, die politischen Entwicklungen, all das erzählt er lebendig und facettenreich, wirklich genial. Seine Sprache ist flüssig, schnörkellos und einfach angenehm zu lesen. Sie werden beim Lesen schnell spüren, wie Sie einfach abtauchen in eine ganz andere Welt und eine andere Zeit und dabei neue Menschen kennen und lieben lernen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieses einzigartigen Buches.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Idealen und Irrwegen – eine Reise durch die DDR auf hoher See

    Schon nach den ersten Seiten von Das Narrenschiff hatte ich das Gefühl, mitten auf hoher See zu treiben – und zwar nicht auf einer Luxusjacht, sondern auf einem ziemlich schaukeligen Kahn voller Charaktere, die allesamt ihre ganz eigenen Macken und Geheimnisse mitbringen. Christoph Hein versteht es meisterhaft, Figuren so lebendig zu zeichnen, dass man meint, sie würden gleich im Wohnzimmer Platz nehmen und von ihren Irrwegen im realsozialistischen Alltag berichten. Mal bissig, mal melancholisch, mal so schräg, dass man grinsen muss – und doch steckt hinter allem eine ernste, tiefgründige Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR. Die Mischung aus überzeugten Idealisten, ehemaligen Nazis, stillen Mitläufern und gescheiten Querköpfen ist wie eine Crew, die keiner freiwillig zusammengestellt hätte, die aber trotzdem in einem Boot sitzt. Dabei treibt dieses Boot nicht etwa gemächlich vor sich hin, sondern steuert zielstrebig auf Klippen zu – und man weiß genau, dass der Crash kommen wird. Hein schafft es, diese unausweichliche Tragik mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ins Lächerliche abzurutschen. Was mich besonders gepackt hat, ist die Art, wie große historische Entwicklungen hier nicht aus der Sicht der Geschichtsbücher, sondern aus den Augen ganz normaler Menschen erzählt werden. Da sind Schuhverkäufer, Hausmeister oder ein Stasi-Mann, die alle versuchen, irgendwie auf Kurs zu bleiben, während der Sturm tobt. Jede Figur bringt ihre eigene Wahrheit mit, und zusammen ergeben sie ein Panorama, das gleichermaßen komisch wie bitter ist. Stilistisch ist das Ganze wie eine gelungene Mischung aus Theaterstück, Geschichtsunterricht und Kneipengespräch – man weiß nie genau, ob man gerade lachen oder den Kopf schütteln soll. Am Ende bleibt ein scharf gezeichnetes Bild einer Gesellschaft, die an ihren eigenen Idealen scheitert und deren Mitglieder trotzdem weitermachen, als wäre alles nur ein kleiner Ausrutscher.

  • Gaby R.

    Book Circle Community

    5/5

    02.07.2025

    Hörbuch (Audio)

    Protokoll eines Untergangs

    Das Narrenschiff – treffender Titel für die 751 Seiten. Darin umschreibt der desillusionierte Zeitzeuge und Autor die Bürger der DDR, vom Schuhverkäufer bis zum Stasi-Mann, die geblieben sind und sich irgendwie in dem System arrangiert haben. Dies ist ein Teil Geschichte der DDR – von der Entstehung bis zu ihrem Niedergang – beginnend 1945 bis zum Mauerfall 1989. Ein schonungsloses Spiegelbild - stellvertretend für alle - welche den Staat aufgebaut, von ihm profitiert und zum Schluss mit ihm gesunken sind. Keine trockenen Geschichtslektionen – nein – geschickt protokolliert der Autor das tägliche Leben in der DDR. Doch über die Zeit kommt dieses Narrenschiff mit einer mehr oder weniger unfreiwilligen Mannschaft bedrohlich ins Schlingern und steuert dem sicheren Untergang entgegen. Fazit: Ein Staat verschwindet für immer – doch die Menschen sind geblieben. Für mich (ich habe die DDR noch selbst erlebt) eine Bilanz mit Nachgeschmack und trotzdem eine aufrichtige.  

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick zurück - deutsch/ deutsche Zeitgeschichte

    Christoph Hein hat keinen typischen Roman geschrieben, sondern eine relativ authentische, zugleich fiktionale Erzählung über Ostdeutschland bzw die DDR von 1945 bis nach dem Mauerfall. Von der ersten Seite an haben mich die Lebensgeschichten der verschiedenen Protagonisten gefesselt - eine Chronik der DDR aus Sicht des Volkes / der Menschen. Grandios erzählter Geschichtsunterricht !

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Narren

    Christoph Hein erzählt nüchtern und umfassend das Panorama der DDR Geschichte von der Gründung bis zum Zerfall nach. Erzählt wird aus der Perspektive der "Narren" ...Funktionäre und Eliten...die hoffnungsvoll, aber letztlich scheiternd an ihrem sozialistischen Projekt festhielten. Sein Stil dabei lakonisch und höhnisch. Er beleuchtet persönliche Verantwortung und die dunklen Seiten der Macht in der DDR, nicht wertend, sondern mit einer gelassenen, vom Alter geprägten Distanz. „Sagen wir mal so: Mein Gehirn hat sich an manchen Stellen dezent ausgestempelt und den Schnelllese-Modus aktiviert.“ Trotzdem 5 Sterne, weil es Christoph Hein ist!!!!!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "In der DDR scheiterte ein Sozialismusversuch, der denkbar schlechteste Voraussetzungen hatte." (Egon Krenz)

    "Er acht nit was der Adel spricht, oder des gemeynen Volcks Geschrey - er ist rotund, ganz wie ein Ey!" So urteilte spöttisch Sebastian Brant in seinem spätmittelalterlichen "Bestseller" "Das Narrenschiff" über einen weisen Mann. Dieses Bild des Stoikers, an dem einfach alles abperlt, von kleinsten Kleinigkeiten bis zum großen Ganzen, mag Christoph Hein bei der Titelsuche für seinen gewaltigen neuen Roman vor dem inneren Auge gehabt haben - und nach Beendigung der Lektüre kann man nur zustimmen: Es passt genau :-) 40 Jahre, vom "Auferstanden aus Ruinen" bis zum Fall des "Antifaschistischen Schutzwalls", fünf Hauptfiguren, und ihre Familien, 750 Seiten, im feinsten Erzählton verfasst, mehr benötigt der große Romancier nicht, um eine ganze Epoche, die Geschichte eines ganzen Staates zu erzählen! Man kann es Christoph Hein gar nicht hoch genug anrechnen, dass er stets die Neutralität wahrt, keinerlei Schuldzuweisungen, egal an wen oder welche Seite, warum alles nun einmal so kam, wie es kam, ja, kommen musste... Der Rezensent hat bin den letzten Jahren so einiges über die beiden deutschen Staaten gelesen, vom Roman bis zum Sachbuch, aber keines hat mich so in Bann geschlagen, so gefesselt, ja, so begeistert wie dieses Narrenschiff!
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Partei hat immer recht?

    Angelehnt an Sebastian Brants "Narrenschiff" aus dem 15. Jahrhundert, erzählt Hein über die DDR. Im Namen der Ideologie scheint zunächst alles erlaubt, bis sich die Ersten abzuwenden beginnen. Denn die Idee, dass es immer einen Reigen von Narren geben wird, der das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkender ad absurdum führt, scheint zeitlos.
  • Zum Bewerterprofil von Gabriel Bernklau

    Gabriel Bernklau

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das richtige Buch zur rechten Zeit

    Wer das Heute verstehen will, muss sich mit der Geschichte befassen — und wenn die in Romanform zu haben ist, umso besser! Anhand acht unterschiedlicher Personen (und vieler Nebenfiguren) erzählt Christoph Hein die Geschichte der DDR — einem Land, das aus dem buchstäblichen Nichts entstand und genauso plötzlich wieder verschwand, so der Klappentext. Wie die Menschen lebten und liebten, dachten, handelten und fühlten ist in diesem großartigen Panorama geschildert: breit angelegt, mit Auge fürs Detail, nah bei den Menschen und in ruhig fließendem Erzählton. Ein Buch für Geschichts- und Politikinteressierte, für Lesende, die üppige Romane lieben. Ich habe es an einem Wochenende verschlungen, denn das Schicksal der Charaktere und der DDR lassen eine:n nicht los!
  • Zum Bewerterprofil von Tina Lampe

    Tina Lampe

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte am Menschen

    So hat man die Geschichte der DDR noch nicht gehört. Im Fokus von 3 Hauptpersonen verfolgt man den Beginn (Aufteilung der Besatzungszonen), die Staatsgründung der DDR bis hin zum Mauerfall. Unheimlich menschlich und packend erzählt, ob man es nun selbst erlebt hat oder nicht. Dieses Buch ist eine Reise wert!

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