Produktbild: Der ewige Tanz

Der ewige Tanz Anita Berber, Ikone und Mythos der 20er Jahre - ihr aufregendes Leben als Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48928

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3041 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644020863

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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48928

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

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304 (Printausgabe)

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3041 KB

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Deutsch

EAN

9783644020863

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  • MelB2508

    4/5

    04.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hedonistisch, schillernd und verstörend

    Der ewige Tanz handelt von der Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber, die mit 29 Jahren an Tuberkulose starb.  In seinem Buch nähert sich Steffen Schroeder der wahren Geschichte dieser schillernden Person so, dass wir ausgehend von ihren letzten Tagen im Berliner Bethanien Krankenhaus auf der Tuberkulose-Station mit ihr in Gedanken ihr Leben erinnern.  Ich kannte Anita Berber vor dem Lesen des Buches nicht und war fasziniert und voller Mitgefühl. Anita wird von ihrer Großmutter aufgezogen, da die Mutter und der Vater sich früh trennen. Ihre Mutter ist Tänzerin, ihr Vater, zu dem sie kaum Kontakt hat, Violinist.  Anita lebt ein wildes Leben und steht damit sinnbildlich für die wilden 1920er Jahre - vor allem in Berlin! Sie heiratet mehrmals, liebt Männer und Frauen, nimmt exzessiv Drogen und trinkt und balanciert mit ihrem Verhalten immer wieder am Abgrund.  Mich hat der Text gefesselt und traurig gemacht. Eine junge Frau, die ihre Träume lebt, die ihre Wünsche und ihre Liebe auslebt - und dann viel zu früh "verglüht" und einsam stirbt. Besonders interessant fand ich, dass Anita mit der Schwester von Alice Berend eine kurze Affäre hatte - ich habe kürzlich Alice Berends Buch Frau Hempels Tochter gelesen und habe mich gefreut, hier erneut auf ihren Namen zu stoßen.  Der Schreibstil ist wirklich sehr lesbar und ich war immer mitten in der Geschichte und habe mit Anita mitgefühlt und -gelitten. Kein Sachbuch, sondern eine echte lebendige Geschichte über eine echte Frau in einer wilden und eigentlich gar nicht so fernen Zeit.  Auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir! 

  • leseratte1310

    3/5

    08.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Tanz auf dem Vulkan

    Anita Berber war zu ihrer Zeit eine bekannte Tänzerin, die ihren eigenen Tanzstil entwickelte, der auch von anderen, wie zum Beispiel Marlene Dietrich, kopiert wurde. Sie führte ein ausschweifendes Leben, das ihrem Körper zusetzte, so dass sie der Schwindsucht, welche sie sich auf einer Tournee im Nahen Osten zuzog, nichts entgegenzusetzen hatte. Geschwächt von ihrer Krankheit erinnert sie sich im Sommer 1928 in einem Berliner Krankenhaus an ihr kurzes Leben zurück. Sie weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, und erinnert sich zurück, an ihr wildes, kurzes Leben. Der Autor Steffen Schroeder erzählt in dieser Romanbiografie die Geschichte dieser Künstlerin. Ich habe viel über ihr exzessives und skandalträchtiges Leben erfahren, das genau in diese goldenen Zwanziger passte. Sie hatte Begegnungen mit vielen bekannten Persönlichkeiten, wie Fritz Lang, aber auch dem Maler Otto Dix, der sie malte. Ihre Geschichte ist interessant, aber sie kam mir als Mensch dennoch nicht nahe. Eine interessante Geschichte über eine ungewöhnliche Künstlerin.

  • tausendschön

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine mutige Frau

    Ich hatte bis dato noch nichts von Anita Berber gehört, aber schon die LP hat sich sehr interessant angehört und in die Zwanziger Jahre in Berlin einzutauchen fand ich spannend. Somit hat die Romanbiographie von Steffen Schroeder Wort gehalten. Sein flüssiger Erzählstil macht Spaß, das Leben der Tänzerin Anita Berber und ihren Männern und Liebhabern kennenzulernen. Ein Leben gänzlich unkonventionell gegenüber dem bürgerlichen Leben ihrer Zuschauer. Sie lebt den ihren Tanz und die Musik und geht darin gänzlich auf, ihre Nacktheit, ist für sie Teil der Darbietung und nichts anstößiges. Für diese Zeit also ziemlich unkonventionell. Sie vertritt ihre Ansichten mutig und ist völlig kompromisslos, wa sihre Arbeit angeht. Leider wird sie, die immer auf der Suche nach Wärme und Liebe ist, von den Männern zumeist ausgenutzt und sucht dann auch die 'Wärme' auf ihre Art, in der Drogensucht. Die ihr dann auch zum Verhängnis ihrer künstlerischen Arbeit wird. Unpünktlichkeit, Unzulänglichkeit lassen sie immer mehr in den Hintergrund rücken und die Angebote werden rar. Ihr ertanztes Vermögen, existiert schon lange nicht mehr - einmal durch die Drogen und dann auch durch die Männer, die sich mittellos an ihrer Seite befunden haben. Ein kurzes Leben hat Anita Berber nur erleben dürfen. Allein stirbt sie in ihren Zwanzigern an Schwindsucht. Der Autor hat meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und trifft auch genau die Beschreibung des Zeitgeistes. Sehr interessant und auch einfühlsam geschrieben. Leider gefällt mir das Cover dazu gar nicht.

  • Sursulapitschi

    5/5

    09.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Anita Berber war ein Stummfilmstar, eine Tänzerin, eine Modeikone, ein Skandal und eine Legende schon zu Lebzeiten. Sie ist mit nur 29 Jahren an der Schwindsucht gestorben. Hier liegt sie todkrank im Krankenhaus. Es ist 1928 und Anita hat kaum noch Kraft, aber ihre Gedanken kreisen um ihr Leben. In Episoden erfährt man ihre ganze aufregende Lebensgeschichte und bekommt gleichzeitig ein lebendiges Zeitportrait, eine Milieustudie der wilden 20er Jahre, einen Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt, wo man in finsteren Bars Hoffmannstropfen mit Äther trinkt und Chloroform getränkte Tulpenblätter knabbert. Sex, Drugs und Ausdruckstanz stand auf ihren Fahnen. Anita hat mit Fritz Lang gearbeitet, Marlene Dietrich inspiriert und war mit Otto Dix befreundet. Mit ihrem Tanz wollte sie Grenzen sprengen und tat es auch. In wunderbarer Sprache und mit tausenderlei spannenden Details macht Steffen Schroeder diese Zeit lebendig und zeigt uns tatsächlich den Menschen hinter Anitas schillernder Gestalt. Es ist hoch interessant und ein Vergnügen gleichzeitig. Er liest sogar das Hörbuch persönlich und macht das großartig. Ich bin begeistert.

  • nikchen

    aus Blieskastel

    5/5

    07.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Steffen Schroeder nimmt uns…

    Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. Für mich absolut passend gewählt. Mir war Anita Berber ein Begriff und ich wusste das sie als Tänzerin gearbeitet hat, mehr aber auch nicht. Nach dem Lesen des Romans habe ich das Gefühl ich habe sie gekannt. Steffen Schroeder schafft es Anita Berber in allen Facetten ihres Lebens darzustellen. Von der Kindheit in Dresden, die sie hauptsächlich bei ihrer Oma Lu verbracht hat, ihre Jugend in Berlin mit den ersten Erfahrungen im Tanz und ihrer Ausbildung im Ballett, dann ihr Aufstieg als Tänzerin und Schauspielerin in zahlreichen Stummfilmen bis hin zu ihren zahlreichen Männergeschichten, ihren Drogenproblemen und ihrem Absturz und letztendlich ihrem viel zu frühen Tod. Dabei wird uns die Geschichte von Anita, kurz vor ihrem Tod, in Rückblicken über ihr Leben geschildert. Mich hat die Lebensgeschichte von Anita Berber fasziniert und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Danach habe ich mich dann noch intensiv mit Recherchen über sie beschäftigt, da ich noch viel mehr über diese Frau und die Zeit der 20er Jahre wissen wollte. Würde sagen alles richtig gemacht mit dem Roman. Von mir eine absolute Empfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe Laster Leidenschaft

    Dies ist eine sehr berührende Romanbiographie über Anita Berber. Sie verkörperte den erotischen Ausdruckstanz wie keine andere in den "Goldenen Zwanzigern". Der Autor nimmt uns mit auf eine Lebensreise, die geprägt ist von einer Kindheit bei der Großmutter, einer kaltherzigen Mutter, den falschen Männern und viel zu viel Drogen jeglicher Art. In stimmungsvollen Bildern beschreibt Schroeder das kurze Leben der "Berber" und zieht uns in den Bann der Zeit. Das liegt auch an solch realen Persönlichkeiten wie Magnus Hirschfeld, Fritz lang und Marlene Dietrich. Eine absolute Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von L. Biebersdorf

    L. Biebersdorf

    Thalia Berlin – Schultheiss Quartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin fasziniert!

    Was für eine Ikone! Das war meine erste längere Begegnung mit ihr und ihrem Schaffen, doch "Der ewige Tanz" hat mein Interesse an der Star-Tänzerin Anita Berber gekonnt geweckt. Hier taucht man tief in’s Berlin der 20er Jahre ein – in die Sonnen- sowie Schattenseiten. Eine mehr als gelungene, leicht wegzulesende Romanbiografie für alle neu Interessierten.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kurzes intensives Leben

    In seinem neuen Roman schreibt der Autor und Schauspieler über Anita Berber, in den 1920er Jahren eine streitbare berühmte Tänzerin, die dem erotischen Tanz zugetan war wie keine zweite zu dieser Zeit. Eine kurze Ära, in der Künstler frei schaffen konnten, vieles möglich und geduldet war. Interessant wird das künstlerische Milieu der Weimarer Republik anhand dieser schillernden Person beschrieben, ihre Beziehungen, das Leben geprägt von Exzessen, Alkohol und Drogen.

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