Produktbild: Coast Road

Coast Road Roman | 'Ein aufwühlender und spannender Roman. Mit großer Sympathie für die Frauenfiguren.' Elke Heidenreich

128

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41740

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1173 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

EAN

9783423446877

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
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41740

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1173 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

EAN

9783423446877

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  • Bewertung

    5/5

    05.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Drei Frauen, gefangen in unglücklichen Ehen – ein beeindruckendes Debüt!

    Worum geht’s? Colette Crowley hat das Undenkbare getan: für eine Affäre hat sie Mann und Kinder verlassen und ist nach Dublin durchgebrannt. Doch jetzt ist sie zurück im irischen Küstenstädtchen Ardglas. Jeder ihrer Schritte wird von der Gemeinde argwöhnisch beobachtet. Sie mietet sich im Cottage von Donal und Dolores Mullen ein, um erstmal zur Ruhe zu kommen. Als ihr Mann Shaun ihr nach ihrer Rückkehr den Kontakt zum jüngsten Sohn Carl verbietet, sucht sie in ihrer Verzweiflung schließlich Rat bei Izzy, die in einer unglücklichen Ehe mit Lokalpolitiker James gefangen ist, der sich für die Legalisierung der Scheidung in Irland einsetzt. Izzy versucht, Colette den Kontakt mit Carl zu ermöglichen, was natürlich nicht lange unbemerkt bleibt. So steuern die Frauen immer näher auf die abschließende Katastrophe zu. Wie war‘s? Coast Road war für mich ein packendes, erschütterndes Debüt. Ein Buch, dessen Handlung gut vor 100 Jahren spielen könnte, denn ich konnte kaum glauben und mir war bis dato nicht bewusst, dass es 1994 in Irland nicht möglich war, sich einfach scheiden zu lassen, wenn eine Ehe nicht mehr funktioniert. Alan Murrin schildert sehr eindrücklich, was es mit den Frauen macht, nicht aus ihren unglücklichen Beziehungen ausbrechen zu können. Vor allem der Hass, den Izzy auf ihren Mann James entwickelt, war meiner Meinung nach sehr anschaulich dargestellt und auch gut nachzuvollziehen. Fazit Kein vergnügliches Buch, kein Buch, das man einfach so nebenbei liest – dafür ein Debüt, das einen lange beschäftigt und im Gedächtnis bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    25.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Frauen im Aufbruch

    Der Roman mit dem interessanten, im wahrsten Sinne tiefgründigen Cover, hat mich sehr berührt, weil der Autor sehr eindringlich und empathisch das Kleinstadtleben im konservativen ländlichen Irland und die Beziehungsproblematiken dreier sehr unterschiedlicher irischer Frauen in den 90er Jahren geschildert hat, ohne dabei ins Klischeehafte abzugleiten. Izzy die mit ihrem erfolgreichen Mann um eine eigene berufliche Zukunft ringen muss, Dolores, erschöpft eingebunden in den Familienalltag mit 4 Kindern und einem notorischen fremdgehenden Ehemann sowie Colette, eine Dichterin die anscheinend den Mut hatte, sich aus ihrer Ehe zu lösen, jedoch in der Folge mit der Ablehnung durch ihrer Kinder zurecht kommen muss. Zerrissen zwischen den Konventionen, der Kirche und den eigenen Bedürfnissen, versuchen die drei Frauen ihren Weg in der männerdominierten Gesellschaft der 90er Jahre zu finden. Auflehnung oder Sich- Hineinfügen in das anscheinend vorbestimmte Schicksal? Das sowohl das eine als auch das andere nicht unbedingt zu dem erhofften Ergebnis führen muss, zumal wenn Kinder betroffen sind, zeigt das Buch sehr deutlich auf. Die fügsame Dorlores, die versucht, ihrem unberechenbaren Mann alles recht zu machen und sich mit dessen Seitensprüngen anscheinend abgefunden hat, muss sich an einem bestimmten Punkt zwischen falscher Loyalität und Selbstachtung entscheiden. Demgegenüber macht Izzy, die unter Depressionen leidet, zwar ihren Frust über die unbefriedigende Ehe sehr deutlich und straft ihren Mann mit Nichtachtung über längeren Zeitraum hinweg ab. Doch erst nachdem ihr Mann ihre Freundschaft zu dem seelenverwandten Priester hintertreibt, versucht sie, sich aus der Beziehung zu lösen. Zwar hat sich die unkonventionell wirkende Colette, argwöhnisch beäugt von der Kleinstadtbewohnern, auf den ersten Blick mehr Freiheiten erkämpft, doch nicht nur die Vorurteile die ihr in der Kleinstadt entgegengebracht werden und die ihr das Leben erschweren, sondern auch die psychischen und auch wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit denen sie zu kämpfen hat, brechen sie letztlich. Der Alan Murrin hat eine sehr überzeugende Studie über das Frauenleben in Irland vor der Legalisierung der Scheidung gezeichnet und sehr feinfühlig die einzelnen Protagonistinnen und ihre Versuche der Selbstbestimmung geschildert, wobei das Ungewisse der einzelnen Schicksale die Spannung des Romans ausmacht. Insgesamt ein sehr fesselnder, gesellschaftskritischer Roman über die Möglichkeiten der Selbstverwirklichung zu jener Zeit aber auch über die Frage, inwieweit die Fähigkeit zu Toleranz und Freundschaft unter schwierigen, von überkommenen Konventionen geprägten Verhältnissen, möglich ist.

  • Martina

    aus Bergheim

    4/5

    09.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    burning Coast Road

    „Das Einzige, was ihr Trost spenden konnte, war die Lektion, die sie von Colette gelernt hatte: dass Hinnahme nicht gleichbedeutend war mit Resignation.“ S. 378 

Inhalt:
 Colette Crowley ist Dichterin und ein Freigeist. Zudem hat sie ihre Familie verlassen und nach einem gescheiterten Ausbruch in Dublin wieder zurück gekommen. Verzweifelt zieht sie in ein kleines Cottage an der Coast Road. Doch sie wird bei allem was sie tut genauestens beobachtet und verurteilt, schließlich hat sie ja ihren Mann und Kinder verlassen. Sie bittet Izzy Keaveney um Hilfe. Sie ist eine typische Hausfrau und Mutter und außerdem beschäftigt sich die Partei ihres Mannes mit dem Thema Scheidungsrecht. Unterschiedlicher könnten die Frauen nicht sein und trotzdem, verbindet sie etwas.

 Cover: 
Das Cover gefällt mir sehr gut. Durch den gezeichneten Einriss, sieht man den Hintergrund einer irischen Landschaft. Entfernt man den Einband ist das Buch in eine Zeichnung aus genauer dieser Landschaft getaucht. 

Meine persönliche Meinung: 
Der Klappentext klang recht interessant. Zum einen liebe ich Irland, zum anderen ist es spannend zu sehen, wie es vor 30 Jahren war und ob das in Österreich auch so war? Ob es das Gesetz des Scheidungsrechts in Österreich auch erst so spät gab weiß ich nicht. Aber die persönlichen Geschichten der Paare war bestimmt gleich und ich denke, ist es heute auch noch. Das Buch selbst plätschert dahin. Man lernt drei Familien besser kennen mit ihrem Problemen und guten Seiten. Man erhält einen Einblick in deren Beziehung und Erziehung. Beim Lesen selbst denkt man die Geschichte geht gar nicht so tief. Im Nachhinein lässt sie mich doch nachdenklich zurück und ich merke, wie viel in der Geschichte steckt. Am Ende wird erwähnt, dass Hinnahme nicht gleich mit Resignation ist und genau das trifft es am besten. Das Buch geht in keinem Happy End aus, es endet mit keiner großen Veränderung in diesen Familien, aber doch mit einer Erkenntnis, die einem nachhaltig bewegt und zum Nachdenken bringt.

 Fazit: 
 Ein Roman aus den 90ern in Irland zum Thema Ehe und Scheidung, der zum Nachdenken und Diskutieren anregt.

  • Mirjam

    4/5

    06.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Unterdrückte Frauen?

    Ein Roman über die gesellschaftlichen Beschränkungen von Frauenleben in Irland vor nicht allzu langer Zeit. Die Geschichte erzählt von der Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Frauen, die ihre beiden Leben in ungeahnte Bahnen lenkt. Davon betroffen ist auch das Leben einer dritten Frau. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, auch dass abwechselnd aus der Sicht der drei Frauen geschrieben wurde. Die Figuren lernen wir mit Ecken und Kanten kennen und sie wirken authentisch. Trotzdem hat mir eine gewisse Nahbarkeit während dem Lesen gefehlt. Die Stimmung im Dorf und die deutlich spürbare Doppelmoral hat der Autor gut dargestellt. Gut gefallen hat mir, die persönliche Weiterentwicklung der Protagonistinnen mitzuverfolgen und wie sie sich dann doch im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach und nach aus ihrer Opferrolle befreit haben, auch wenn sich dies bis zum letzten Viertel hingezogen hat. Im Mittelteil zieht sich das Buch etwas, es passiert nicht wirklich viel. Das Durchhalten loht sich aber dann doch. Das Thema ist gut umgesetzt und das Buch lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    05.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    In einem Land vor unserer Zeit...

    Das Buch hat mich sehr angesprochen. 1994, im Jahr in dem das Buch spielt, habe ich mein Abitur gemacht und war mir sicher, dass Frauen in unserer Gesellschaft absolut gleichberechtigt sind. Der Kontrast zu dem gezeigten Bild von Frauen in Irland könnte nicht größer sein. Was mir bei diesem Buch extrem aufgefallen ist, ist tatsächlich die Außengestaltung. Der Schutzumschlag zeigt einen kleinen Einblick auf ein Haus, rundherum ist es aber "verpackt". Entfernt man den Umschlag, sieht man viele Häuser, mutmaßlich ein Dorf. Diese Gestaltung ist ganz entscheidend für dieses Buch, in dem es stark darum geht, hinter die Kulissen zu schauen. Während des Lesens musste ich mir immer wieder vor Augen halten, dass es nicht um die 50er/60er-Jahre des letzten Jahrhunderts geht, sondern um eine Geschichte, die gerade einmal 30 Jahre her ist. Sehr flüssig wird hier von Fraurn erzählt. Wie sie von Männern abhängig sind, wie eine ganze Gesellschaft das nicht in Frage stellt und wie sie selbst auf die ein oder andere Weise in diesen Denkmustern feststecken und resignieren. Die große Stärke des Buches, ist aber zugleich auch die größte Schwäche. Die Geschichte der Frauen ist gut lesbar und nimmt einen als Leserin auch gut mit. Am Ende verläuft es sich aber und man bleibt mit seinen Gedanken etwas alleine... Das Buch regt aber sehr zum Nachdenken an und lässt einen ein stückweit fassungslos zurück, wie sehr Irland vor 30 Jahren noch in alten Strukturen feststeckte.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Linda Papajewski

    Linda Papajewski

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ardglas 1995:

    Izzy, Colette und Dolores - 3 Schicksale, die unterschiedlich und doch gleich sind. Besonders eindrücklich sind die Szenen, in denen die Protagonistinnen versuchen, aus den Erwartungen ihrer Ehemänner und der Gemeinschaft auszubrechen – mit tragischen Konsequenzen. Die klare, teils poetische Sprache unterstreicht die düstere Atmosphäre des Küstenstädtchens, in dem Gerüchte und Moralvorstellungen das Leben dominieren. Ein ergreifendes Debüt über mutige Frauen, deren Schicksale die gesellschaftlichen Umbrüche Irlands spiegeln. Tolles Buch und 100% lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Elisabeth Preininger

    Elisabeth Preininger

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leicht zu lesen, schwer zu verdauen

    "Coast Road" entführt uns in eine irische Gemeinde in der Mitter der 90er Jahre. Nach und nach entblättert sich vor uns das Leben der Kleinstädter mit all ihren Wünschen und Hoffnungen, Sorgen und Problemen. Nachdem Colette, die Eherfrau eines wohlhabenden, einflussreichen Mannes, nach einer Affäre mit Durchbrenn-Versuch wieder nach Hause kommt, sind die Nachbarn und Freunde aufgeschreckt. Sie schwanken zwischen Stigmatisiserung einer Frau, die ihr Zuhause für die Liebe verlassen hat und Mitleid für die Mutter, die ihre Söhne nicht sehen darf. Der äußerst eingängige Schreibstil und das tiefgreifende Verständnis weiblichen Leidens in einem Land, das die Scheidung noch nicht legalisiert hat, beeindruckte mich von der ersten Seite an. In vielen Kapiteln empfand ich eine große Frustration über eingefahrene gesellschaftliche Verhältnisse und das Beharren auf einen destruktiven Status Quo. Einzig die Beschreibung der Männer in dem Roman empfand ich an einigen Stellen als recht zweidimensional.
  • Zum Bewerterprofil von S. Ronneberger

    S. Ronneberger

    Thalia Bad Zwischenahn

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen um jeden Preis

    Ein wundervoller Roman in einem anspruchsvollen Schreibstil. Allan Murrin erzählt über 3 Frauen, welche in unterschiedlichen Lebensumständen um ihre Familien kämpfen. Das Buch hat tolle Hintergründe, sodass ich es kaum erwarten konnte, wie die Geschichte verläuft. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine klare Leseempfehlung!!!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut begeisternd

    In ein irisches Dorf führt uns dieses Buch, in eine Zeit, in der es der Bevölkerung per Gesetz noch nicht zugestanden wurde, eine geschlossene Ehe zu scheiden. Man glaubt es kaum, das ist nur dreißig Jahre her, ab 1996 trat das geänderte Gesetz, das nur eine knappe Mehrheit erhielt, in Kraft. Der Autor hat ein geschicktes Konstrukt geschaffen, ausgefüllt mit dem Leben dreier Paare, deren Ehen zerrüttet sind, die somit von dem Gesetz profitieren könnten. Colette ist eine streitbare Frau, sie verließ ihre Familie und kämpft nach ihrer Rückkehr um die Kinder. Izzy ist die unglückliche Ehefrau eines Lokalpolitikers und Mutter. Der Mann von Dolores lässt sich zu außerehelicher Leidenschaft hinreißen. Selten habe ich ein derart lebendiges und emotionales Buch gelesen. Das Augenmerk des Autors ist vor allem auf die Frauen gerichtet. Subtil wird geschildert, was ein Gesetz bewirken kann und wo es ohnmächtig passen muss, vor patriarchalischen Strukturen. Also, hoch aktuell.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Wirkung, leiser Roman mit lauter Wirkung.

    Ein leiser Roman der mit seinem wichtigem Thema so laut ist. Irland 1990, Frauenrechte quasi nicht vorhanden, gesellschaftlicher Umbruch steht an, ist aber ein absoluter Kampf. Inspirierend, einfühlsam, mit großer Wirkung.

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