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Halbinsel Roman - Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2025

100

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6597

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2,5 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87730-3

Beschreibung

Rezension

»Mit einer ruhigen, lakonischen, einnehmenden Sprache fängt Kristine Bilkau das Existenzielle ein, das darin besteht, jemanden zu lieben und sich um jemanden zu sorgen; wie magisch das ist und wie brutal.« ("Alexander Solloch / NDR Kultur")
»Ein kluger, gerade in seiner Zurückhaltung aktueller Roman, dessen Stil, der typische, reduzierte Bilkau-Sound, das Verborgene und Unausgesprochene geschickt zwischen Zeilen platziert.« ("Rainer Moritz / Neue Zürcher Zeitung")
»Das ist ein ganz schnörkelloser Glücksfall der Literatur!« ("Frank Dietschreit / rbb Radio3")
»Über ihre sensiblen Figurenporträts erzählt die Autorin von den wichtigen Fragen unserer Gegenwart.« ("Ulrike Reiß / MDR Fernsehen - artour")
»Eindringlich und in dichten Begegnungen erzählt sie von den Grenzen zwischen den Generationen, von Abhängigkeitsgefühlen und ängstlicher Ungewissheit, von Liebesgeschichten und Vertrauensverlust.« ("Michael Braun / Aachener Zeitung")
»Diesen typischen Generationenkonflikt führt Kristine Bilkau in ›Halbinsel‹ eindrucksvoll vor, in einer klaren, schnörkellosen Sprache.« ("Franziska Wolffheim / Chrismon plus")

Produktdetails

Verkaufsrang

6597

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/2,5 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87730-3

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still, aber eindringlich

    Kristine Bilkaus „Halbinsel“ ist die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die auf einer nordfriesischen Halbinsel im Wattenmeer spielt. Hier hat Annett nach dem frühen, plötzlichen Tod ihres Mannes ihre Tochter Linn allein aufgezogen und lebt seit deren Auszug ein einsames, zurück-gezogenes Leben. Linn, Mitte zwanzig, hat Umweltmanagement studiert und einen ersten Job bei einem Aufforstungsprojekt begonnen. Nach einem Kreislaufkollaps und kurzem Krankenhausaufenthalt zieht sie wieder bei ihrer Mutter ein. Was eigentlich nur als kurzer Erholungsaufenthalt gedacht war, wird zur Dauerlösung, da Linn ihren Job geschmissen und ihre Wohnung in Berlin gekündigt hat. Durch die Ich-Perspektive Annetts erfährt der Leser, wie die beiden Frauen lernen müssen, ihre Beziehung zueinander neu zu bestimmen. Besonders Annett muss sich mit ihrer eigenen Vergangenheit, ihren Träumen und Sehnsüchten auseinandersetzen, um Linn als gleichberechtigt anzuerkennen und deren Lebensentwurf zu akzeptieren, auch wenn dieser vielleicht nicht dem entspricht, was Annett sich für ihre Tochter wünscht bzw. gewünscht hat. Kristine Bilkau hat einen ruhigen, sehr präzisen Erzählstil und ihr ist ein stiller, aber eindringlicher Roman gelungen. Sie beschreibt das ganz normale Leben mit Höhen und Tiefen wie sie wohl jeder kennt. Vielleicht wird es gerade deswegen nicht langweilig, da man die Gedanken und Gefühle der Protagonisten gut verstehen kann bzw. sie selbst schon so oder ähnlich gehabt hat. „Halbinsel“ ist aber nicht nur die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, es werden auch gesamtgesellschaftlich relevante Themen wie Leistungsdruck, Selbstverwirklichung, Klimakrise, Systemkritik angestoßen. Schon Bilkaus Roman „Die Glücklichen“ hat mich sehr für sie eingenommen, auch „Halbinsel“ hat mich nicht enttäuscht. Den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 hat sie meiner Meinung nach zurecht erhalten, da es ihr hervorragend gelungen ist, die Literatur mit Themen der Gegenwart zu verknüpfen. Klare Leseempfehlung!

  • Henry

    aus Chemnitz

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man müsste 6 Sterne vergeben

    Kristine Bilkau feuert in diesem Buch am laufenden Band starke Emotionen und große Themen ab. Alles verpackt in ein Mutter-Tochter-Drama auf nur knapp über 200 Seiten. Nach kanpp 10 Seiten habe ich selber das Gefühl gehabt ich wäre die Mutter von Linn und würde die Ängste und Sorgen von ihr teilen und verstehen, obwohl ich ein Mann ohne Kinder bin. Sowas schafft nur eine unglaublich begabte Autorin. So einen tollen wertvollen Roman habe ich lange nicht gelesen! Pflichtlektüre!

  • Bewertung

    5/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühliges Gesellschaftsportrait

    Eine Mutter und eine Tochter, die sich wieder annähern und ihren Lebensweg hinterfragen, dass versprach ich mir vom Roman „Halbinsel“ von Kristine Bilkau, erschienen bei Luchterhand. Bekommen habe ich tiefe Einblicke in unsere Gesellschaft, in die Rolle der Mutter und auch eine kritische Auseinandersetzung damit. Unbezahlte Werbung, da Buchgeschenk. Danke, liebe Jasmin, für dieses wertvolle Buch. Kurz zur Handlung: Annett erreicht der Anruf des Krankenhauses. Ihre Tochter Linn, Mitte 20, brach bei einem Vortrag zusammen. Annett holt ihrer Tochter zu sich an ihr Haus am Wattenmeer. Aus einer Woche werden Monate, in denen die beiden Frauen ihr Leben überdenken und neu ausrichten. Meine Meinung: Kristine Bilkau ist eine Meisterin der Beobachtung und nimmt sich in alltäglichen Situationen gekonnt die Fragen unserer Gesellschaft vor. Oft wird mir der Spiegel vorgehalten, denn ich erkenne mich selbst in Annetts Gedankengängen und ich kann ihre Zerrissenheit so gut verstehen. Die Autorin schreibt so bildgewaltig, dass ich das kleine Haus am Wattenmeer direkt vor meinem inneren Auge sehen kann und ich das Schweigen zwischen Mutter und Tochter und die Leere, die Annett in sich empfand, spüren. Mit etwas über 200 Seiten skizziert das Buch unsere Gesellschaft, die Ängste der jüngeren Generation sowie die Zweifel ihrer Eltern messerscharf. Der Roman wird aus der Perspektive von Annett erzählt, die jung verwitwet, immer allein für Linn sorgen musste, und sich nun fragt, ob sie dabei Fehler gemacht hat. Ihre Zweifel und Zwiespalt haben mich sehr bewegt, da ich diese als Mutter sehr gut nachempfinden konnte. „Halbinsel“ ist ein wertvolles Buch über das Loslassen, das Ziehen lassen und das Überwinden von Zweifeln. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen für diesen einfühlsamen Roman über eine Mutter-Tochter-Beziehung.

  • Bewertung

    5/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Existenzielle Fragen in klarer, ruhiger Sprache

    Annett hat ihre Tochter Linn nach dem frühen Tod ihres Mannes auf einer Halbinsel im nordfriesischen Wattenmeer allein großgezogen. Nun ist Linn, Mitte 20, nach einem Zusammenbruch wieder zu ihrer Mutter zurückgekehrt. Das erneute Zusammenleben nach längerer Zeit ist eine Herausforderung für beide. Einfühlsam, in klarer, ruhiger Sprache, erzählt der Roman von der Mutter-Tochter-Beziehung mit unterschiedlichen Erwartungen und Sichtweisen. Doch damit nicht genug. Mit ihren Themen wie Klimaaktivismus, Generationengerechtigkeit, Zukunftsangst und Leistungsdruck trifft sie in ihrer eindringlichen Art absolut den Nerv der Zeit

  • Bewertung

    aus Weil am Rhein

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leiser Roman mit viel Raum für eigene Gedanken

    „[…] das Großziehen eines Kindes glich einem Bergaufstieg, mit aller Kraft hatte ich meine Tochter hochgehievt, um ihr die Chance zu geben, weiterzukommen als ich. Damit sie es leichter haben würde, bei allem, was ihr wichtig wäre. Und sie? Ließ sich einfach wieder herunterrutschen, hockte sich neben mich und sagte, zu anstrengend, und außerdem – nicht so wichtig.“ Annett lebt seit über zwanzig Jahren in einem kleinen Ort auf der Halbinsel Eiderstedt. Nach dem Tod ihres Partners hat sie die damals dreijährige Tochter Linn alleine grossgezogen. Linn, die das Elternhaus früh veralssen hat, schien die „perfekte“ Tochter zu sein. Nach dem Abitur hat sie als Volontärin beim Aufforsten geholfen, Umwelt-Management studiert, und ist mit der festen Absicht, etwas Gutes zu bewirken, ins Berufsleben gestartet. Nun ist sie bei einem Vortrag, bei dem sie die negativen Seiten von CO2-Zertifikaten ansprechen wollte, ohnmächtig geworden. Antriebslos und ohne Zukunftsperspektive kündigt sie ihren Job, zieht nach vielen Jahren wieder bei der Mutter ein und beginnt, in der örtlichen Bäckerei zu arbeiten. Enttäuscht darüber, dass existentielle Probleme wie der Klimawandel verharmlost und mit Labels und Zertifikaten schöngeredet werden, lebt sie ziellos in den Tag. Annett ist irritiert und verunsichert, beginnt aber zaghaft, durch Linns Krise auch ihr eigenes Leben neu auszurichten. Halbinsel“ von Kristine Bilkau hat mich sehr berührt und begeistert. Ein leiser, einfühlsamer Roman, der zahlreiche existenzielle Fragen thematisiert, ohne dabei belehrend oder aufdringlich zu sein. Vieles wird nur angeschnitten und regt zum eigenen Nachdenken an. Also auch ein wunderbares Buch für einen Buddyread oder einen Lesekreis. Die von der Autorin aufgegriffenen Themen sind vielfältig. So ist „Halbinsel“ einerseits ein Buch über eine Mutter und ihre erwachsene Tochter, über Fürsorge und die damit verbundenen Erwartungen , nicht zuletzt, die, dass es dem eigenen Kind möglichst immer gut gehen soll. Und darüber, was wie wir unseren Kindern das Leben in einer Welt schmackhaft machen, die vor so gravierenden Problemen steht. Ich fand sowohl die Mutter- wie auch die Tochtersituation empathisch dargestellt, obwohl das Buch aus der Sicht von Annett geschrieben ist. „ Ich hatte ihr die Welt angepriesen, mit allen Vorzügen und Möglichkeiten, aber dabei hatte ich die horrenden Mängel verharmlost oder ganz verschwiegen. Lauter Halbwahrheiten.“ Darüber hinaus geht es aber auch allgemein um die Beziehung zwischen den Generationen. Um Leistungsdruck, Erwartungen an die Kinder, um Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber, um Ideale, Wahrhaftigkeit, Zukunftsängste, Hoffnung und nicht zuletzt um Trauer, Einsamkeit und Verlust. Und auch um einen gewissen gesellschaftlichen Konsens darüber, was ein sinnvolles Leben ist und wie dieses Konstrukt sich in der Erziehung unserer Kinder manifestiert. Kristine Bilkau schreibt federleicht und flüssig Sätze, die mitten ins Herz treffen. Dabei blickt sie voll Empathie auf die jüngere Generation und deren Ängste und Hoffnungen. Sehr schön zu lesen sind auch die Szenen, in denen das Watt und die Nordsee als Rahmen, aber auch als eine Art Spiegel für die Situation und das Ringen von Annett und Linn beschrieben werden. Ich mochte bereits „Nebenan“ von Kristine Bilkau sehr. „Halbinsel“ hat mich aber noch deutlich mehr erreicht. Obwohl nicht viel geschieht und die Ereignisse stets etwas Zartes, Feines an sich haben, hat „Halbinsel“ doch sehr intesniv gewirkt auf mich. Die Autorin schafft es ganz wunderbar, ohne viel Drama und Pathos auf eine leise Art tief zu berühren. „Das Recht eines Kindes, denke ich, warum reden wir darüber so selten. Das Recht auf Schutz und Unversehrtheit, das Recht auf Zukunft. Das Recht von uns mehr zu verlangen für diese Zukunft, die nicht uns gehört, doch über die wir verfügen, die wir prägen durch alles, was wir tun oder unterlassen.“

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  • Zum Bewerterprofil von Lena Fleper

    Lena Fleper

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise und gefühlvoll erzählt

    Annett ist Bibliothekarin, lebt alleine auf dem Dorf, nahe der Küste. Als ihre erwachsene Tochter bei einem Vortrag zusammenbricht, zieht sie vorübergehend wieder bei Annett ein. Nun müssen die beiden Frauen das Zusammenleben nach Jahren der Unabhängigkeit navigieren. Annett versucht herauszufinden, was mit ihrer Tochter los ist und was eigentlich wirklich passiert ist, muss dabei aber lernen, dass sie sich als Mutter eines erwachsenen Kindes auch mal zurücknehmen muss. Kristine Bilkau reflektiert das Muttersein, das Loslassen, Zufriedenheit im Alleinsein. Eine leise, aber eindrucksvolle Geschichte, die sich zügig lesen lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein nachhaltig beeindruckendes Buch

    Auch ich habe Töchter in dem Alter und habe mich Wiedergefunden in dem Anspruchsdenken zu ihrer Zukunft. Ist das Fürsorge oder Bevormundung? Die Gedanken und Mutter Tochter Gespräche haben mich nachdenklich gemacht.
  • Zum Bewerterprofil von Monica Bödecker-Mertin

    Monica Bödecker-Mertin

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2026

    eBook (ePUB)

    Einfach stark

    Ihr Schreibstil nüchtern und klar, kein Wort zuviel und jedes an der richtigen Stelle. So richtig viel passiert in ihren Romanen nicht - auch nicht in " Die Halbinsel " und trotzdem fühle ich mich nach der Lektüre bereichert. Vielleicht weil sie scheinbar nebenbei Fragen aufwirft, die uns alle beschäftigen und damit viel mehr als Unterhaltung bietet.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein angenehm ruhiger Roman

    "Halbinsel" ist ein ruhiges Buch, das viele Themen behandelt, ohne dabei überfrachtet zu wirken: Mutter-Tochter-Beziehung, Überforderung in der Arbeitswelt, Verlust eines nahestehenden Menschen, Klimaschutz, Heimat- und Naturverbundenheit und die Sinnsuche der Protagonistin, die mit Ende 40 erkennen muss, dass ihre Tochter nicht der Mensch ist, den sie sich gewünscht hat und dass das aber völlig ok ist. Hier lernt die Mutter von der Tochter, wie ein erfülltes Leben aussehen kann, sie selbst ist durch ihre Erfahrungen, ihre Erziehung und besonders durch den Verlust ihres Mannes lange Zeit nicht dazu fähig gewesen. Das alles hat mir gut gefallen, ein tolles Buch, das mir manchmal vielleicht eine Spur zu glatt war, wenn man denn unbedingt ein Haar in der Suppe finden will. Den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 hat dieser Roman jedenfalls verdient.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Dohrn

    Sabine Dohrn

    Thalia Brunsbüttel

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.10.2025

    eBook (ePUB)

    Intensives Lesevergnügen

    Ein Mutter Tochter Roman, der an der Westküste von Norddeutschland spielt. Das ist nicht unwichtig, weil Kristine Bilkau es besonders versteht, den Leser so mitzunehmen, dass er denkt, mit in diesem kleinen Haus in Schleswig-Holstein zu sein. Es geht um das respektvolle Miteinander und eine Beziehung auf Augenhöhe. Linn bricht auf einer Vorlesung zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Ihre besorgte Mutter holt sie dort ab und Linn zieht wieder bei ihrer Mutter ein. Dieses erneute Zusammenleben stößt Gedankenspiele und Erinnerungen an. Muss man immer funktionieren, erfülle ich nur Erwartungen, die Andere (meine Mutter) an mich stellen? Und aus Sicht der Mutter, war ich zu fürsorglich , muss ich lernen, mich auch mal zurückzunehmen? Ich liebe an Kristine Bilkaus Büchern besonders die Sprache. Sie schreibt unaufgeregt und klar, mit kleinen Zwischentönen. Mich hat sie mit diesem Roman voll abgeholt.

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