Produktbild: Herrinnen des Mondes

Herrinnen des Mondes

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,2 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

3

Originaltitel

Sayyidat al-Qamar

Übersetzt von

Claudia Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-152-6

Beschreibung

Rezension

»Ein phantasievoller, fesselnder und poetischer Einblick in eine Gesellschaft im Wandel und in Leben, die uns bislang verborgen geblieben sind.« The Man Booker International Prize

»Klug und erhellend.« The Wall Street Journal

»Bereichernd und dicht.« Time Magazine, New York

»Jokha Alharthi ist eine unverwechselbare und wichtige neue Stimme der Weltliteratur.« The Irish Times, Dublin

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2025

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,2 cm

Gewicht

458 g

Farbe

Ozeanblau / Karamell

Auflage

3

Originaltitel

Sayyidat al-Qamar

Übersetzt von

Claudia Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-152-6

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • coala

    aus Hamburg

    5/5

    24.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolles Porträt omanischer Frauen

    Herrinnen des Mondes von Jokha Alharthi ist ein beeindruckendes, vielschichtiges Buch, das tief in das Leben von drei Schwestern im Oman eintaucht. Als Leser fühlt man sich sofort in die vertrauten, doch gleichzeitig fremden Lebenswelten dieser Frauen gezogen, die zwischen Tradition und Moderne stehen. Alharthi schafft es, die Emotionen und inneren Konflikte ihrer Charaktere auf eine Weise darzustellen, die sehr real wirkt. Da ist Mayya, die in eine Ehe hineingedrängt wird, obwohl sie in jemand anderen verliebt war. Asma, die ihre Ehe aus Pflichtgefühl führt und sich dabei immer weiter entfremdet fühlt. Und Khawla, die sich weigert, den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen, und ihren eigenen Weg geht, auf der Suche nach Liebe und Freiheit. Jede dieser Frauen kämpft auf ihre Weise mit den Normen ihrer Kultur, und trotzdem sind ihre Erfahrungen einzigartig. Alharthi gelingt es, die sozialen und kulturellen Spannungen der omanischen Gesellschaft einfühlsam darzustellen, ohne dabei zu verurteilen. Die poetische Erzählweise schafft eine intime Atmosphäre, die als Leser mit den inneren Kämpfen der Frauen mitfühlen lässt. Der Roman ist eine kraftvolle Auseinandersetzung mit Selbstbestimmung und der Rolle der Frau in einer sich wandelnden Gesellschaft. Ein tiefgründiger und nachdenklicher Roman, der die Bedeutung von persönlichen Entscheidungen in einer von Tradition geprägten Welt aufzeigt.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Osmanische Familie

    Jokha Alharthi ist eine omanische Schriftstellerin. Herrinnen des Mondes ist ein Familiengeschichte., die ein enormes Werk wurde. Es gibt drei Schwestern, die verschiedene Ansichten des Lebens haben. Dann gibt es noch mehrere Personen, die den Roman bereichern. Ich musste mich sehr konzentrieren, um diese Geschichte zu verstehen. Mir war es etwas zu viel. Trotzdem ist e ein wunderbarer Roman, den ich empfehlen kann.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eine Reise in den Oman

    Endlich ein übersetzter Roman einer omanischen Autorin - und was für einer! Direkt international ausgezeichnet mit dem Booker Prize führt uns die Handlung klug und bereichernd durch die omanische Gesellschaft im Wandel der Zeit. Das ein oder andere Mal war ich sprachlos, ja regelrecht entsetzt - dann aber auch wieder zutiefst berührt. Jokha Alharthi schreibt wunderschön, tiefgründig und fesselnd, die Übersetzung ist ganz hervorragend. Ich bin wirklich hin und weg von diesem Roman, der zu den besten Büchern gehört, die ich bislang gelesen habe. Eine ganz große Empfehlung!

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Oman im Wandel der Zeit

    Es ist genau diese Art von Büchern, Augenöffner, die mich immer wieder in Demut und Dankbarkeit versetzen, mich wachrütteln und wieder ins Bewusstsein rücken, wie frei und unbeschwert unser Leben in unserem Land sein darf. Jokha Alharthi (ihr Vater war ein bekannter Dichter und auch ihr Stil ist geprägt von Poesie), hat anhand dreier unterschiedlicher Schwestern und deren Schicksalswege, ein eindrückliches Proträt über ein Leben im Patriarchat, mit unausweichlichen Regeln, religiösen Vorgaben und Erwartungen der Familie gezeichnet. Der Kampf um ein Stück Unabhängigkeit, raus aus dem einengenden Korsett der Aufbringung, hin zur Selbstbefreiung - nicht eine jede der beschriebenen Frauen kann sich behaupten. Die eine wird traditionell zwangsverheiratet, die andere heiratet aus Pflichtgefühl und die dritte lehnt jedes Angebot zur Ehe ab, weil sie ihr Herz bereits einem anderen geschenkt hat, der sie jedoch nicht erhört. Zeitgleich passiert ein Umbruch im Land, der es aus der Unbeweglichkeit der islamischen Traditionen in eine moderne, westlich gerichtete, offene Nation führen soll. Die Sklaverei noch nicht allzu lange abgeschafft, die Hierachien noch strikt etabliert, bewegt sich die Zeit wie durch Melasse, träge, aber stetig, in eine neue Richtung. Ein gewaltiges Buch, das J. Alharthi da gelungen ist. Eines, das zeigt, dass Veränderung oft mit der Haltung der Frauen beginnt (in dem Fall z.B., der Name für ein Kind, der die Gemüter aufheizt) und dem Mut jener, die sich das Rückgrat nicht brechen lassen. Nicht immer leicht verdaulich, aber absolut lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    “Herrinnen des Mondes” erzählt von Omans Transformation im 20. Jahrhundert von einer Stammesgesellschaft mit Sklaverei zu einer modernen Nation. Der Roman verfolgt das Schicksal dreier Generationen von verschwägerter Familien, einschließlich Sklaven, und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ein Personenregister am Ende hilft, die vielen Figuren zu verfolgen. Der Fokus liegt auf drei Frauen der Familie, die den gesellschaftlichen Wandel symbolisieren: Mayya, die zwangsverheiratet wird, Asma, die aus Pflichtgefühl heiratet, und Chaula, die eine freie Wahl hat. Das märchenhafte Titelbild weckte meine Neugier und führte mich zu diesem Buch. Obwohl ich die sprachliche Komplexität nicht erwartet hatte, fand ich schließlich einen Einstieg, der sich lohnte. Eine faszinierende Welt eröffnete sich vor meinen Augen. Das Nachwort der Übersetzerin, Frau Claudia Ott, bietet wertvolle Informationen und beleuchtet noch einmal kurz die Geschichte des Landes.

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