Produktbild: Himmlischer Frieden
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Lai Wen

1. Himmlischer Frieden

Himmlischer Frieden Ein Roman über die erste Liebe, unverbrüchliche Freundschaften und den Preis der Freiheit – erzählt mit der Hingabe einer Elena Ferrante

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Marit Beyer

Spieldauer

18 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

42

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844941685

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Marit Beyer

Spieldauer

18 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

42

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Judith Schwaab

Sprache

Deutsch

EAN

9783844941685

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    4/5

    13.05.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    "Die einzige Lösung für den Frieden ist der Frieden - M.L.King"

    In dem (Hör-)Buch "Himmlischer Frieden" (toll gelesen von Marit Beyer) begleiten wir die kleine Lai durch ihre Kindheit und Jugend in einem Pekinger Arbeiterviertel, wo sie zusammen mit ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder und der von Lai sehr geliebten Großmutter lebt. Anhand von Anekdoten rund um Freunde und Familie lernen wir Lais Umfeld besser kennen und erleben wir einen individuellen Alltag in China. Schließlich wird Lai sogar an einer renommierten Universität in Peking angenommen. Zu dem Zeitpunkt, abgelenkt durch das neue, aufregende Leben an der Universität und Tumult in Beziehungen, ahnt sie nicht, was noch auf sie und die anderen Studenten zukommen wird. In diesem warmherzigen, passagenweise auch sehr humorvollen Buch entwickelt sich die Protagonistin Lai von einem schüchternen und intelligenten Mädchen zu einer, durch die Ereignisse schnell gereiften, traumatisierten, aber auch selbstbewussten, aufgeklärten Frau, die schmerzlich am eigenen Leibe erfahren muss, wie sich Widerstand gegen ein unerbittliches Regime auswirken kann. Auch die Beziehungen in Lais persönlichem Kreis schmerzen, lassen sie aber auch wachsen so wie das Schriftzeichen im Chinesischen Krise zugleich auch Chance bedeuten soll. Inmitten der Studenten, aber auch von anderen Teilen der chinesischen Bürger (Arbeiter oder Senioren), welche die Umbruchversuche für mehr Demokratie und Freiheit unterstützen, erfährt Lai ein unvergessliches Gefühl von Solidarität, Mut und Miteinander. "Himmlischer Frieden" ist ein wunderschönes Buch über wunderbare, auch in ihren Schattenseiten gezeigte, Charaktere, die Mut machen, für das einzustehen, was wichtig ist. Obwohl Lai oft Trauriges oder Tragisches erlebt, empfindet man auch oft ihren Humor, ihre Weisheit und ihr Mitgefühl. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter!!!

  • caro_phie

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat

    Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

  • caro_phie

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Aufwachsen in einem…

    Über das Aufwachsen in einem unfreien Staat Lai wächst in den 80ern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel Pekings auf. Ihr Vater, den die Geister der Vergangenheit nicht loslassen, bleibt für seine Tochter unnahbar. Die Mutter findet kaum ein gutes Haar an ihrer Tochter. Und so ist für Lai ihre Popo, ihre Großmutter, die wichtigste Bezugsperson. Lais Kindheit spielt sich hauptsächlich auf den Gängen des großen Wohngebäudes und den Straßen davor ab, wo sie mit den anderen Kindern Streiche ausheckt. Der Regierungsbezirk Pekings ist lange für sie nur als hell beleuchtete Gebäude in der Ferne zu sehen. Doch früh muss sie die Willkür und Brutalität des Regimes kennenlernen. Himmlischer Frieden ist ein Coming-of-Age Roman. Lai Wen erzählt unglaublich gut beobachtet von der emotionalen Auflehnung eines jungen Mädchens gegen seine Eltern, von der Suche nach einem eigenen Weg, der eigenen Identität und dem gleichzeitig zunehmenden Verständnis für die Komplexität der Welt und die Wahrheiten der Eltern. Gleichzeitig ist das Buch viel mehr als das. Es ist ein Stück Zeitgeschichte Chinas. Von Anfang an strebt das Buch auf die Proteste auf dem Tian‘anmen-Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, zu. Auf eine Entladung der spürbaren Wut und Angst angesichts eines Regimes das keinen Widerspruch duldet, ihn brutal niederschlägt, das Geschichte umschreibt, die Grauen der Mao-Diktatur verkennt und damit eine ganze Generation zum Schweigen bringt. Erst auf den letzten Seiten entlädt sich die Spannung in einer gleichzeitig erschreckenden und doch grandiosen, detailreichen Schilderung der Geschehnisse auf dem Tian‘anmen-Platz. Es ist ein Ende, das mich atemlos zurückgelassen hat - tief bewegt und gleichzeitig unschlüssig, wie ich das Buch im Gesamtbild bewerten soll. Denn entweder die Autorin, die sich hinter dem Pseudonym Lai Wen verbirgt, offenbart in den letzten Sätzen Wahrheiten über die Proteste, die so noch nicht bekannt waren oder sie fiktionalisiert eine real existierende Person in einem Maße, das in meinen Augen kritisch zu hinterfragen ist. Ich hoffe auf Ersteres, denn dann ist Himmlischer Frieden ein Buch, das ich gerne und aus vollstem Herzen weiterempfehle.

  • Luca

    5/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles und wichtiges Buch!

    Inhalt Das autobiografisch geprägte Buch Himmlischer Frieden von Lai Wen erzählt die Lebensgeschichte der Autorin, die in China aufwächst und uns Leser:innen mitnimmt auf eine Reise durch ihre Kindheit, Jugend, erste Liebe und schließlich in die Jahre an der Universität. Dort wird sie Teil der studentischen Protestbewegungen, die im Jahr 1989 in die gewaltsame Niederschlagung am Platz des Himmlischen Friedens münden. Die Autorin verknüpft ihre persönlichen Erlebnisse mit der politischen und gesellschaftlichen Realität Chinas, wodurch ein intensives Bild einer Generation entsteht, die zwischen Hoffnung, Idealismus und staatlicher Repression gefangen war. Meine Meinung Ich habe etwas Zeit gebraucht, um in das Buch hineinzufinden – doch sobald ich in der Erzählweise angekommen war, hat es mich vollkommen gepackt. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache der Autorin: klar, zugleich poetisch und sehr eindringlich. Auch die Struktur des Buches hat mir gut gefallen – die Unterteilung in Kindheit, Jugend, erste Liebe und Universitätszeit mit den Protesten wirkt sehr schlüssig und macht den Lebensweg der Protagonistin gut nachvollziehbar. Neben den persönlichen Momenten bietet das Buch auch viel historische und gesellschaftliche Einbettung. Ich selbst wusste zuvor gar nicht so viel über das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens. Durch die Lektüre habe ich nicht nur die Protagonistin besser verstanden, sondern auch viel über China, seine Geschichte und die Stimmung dieser Zeit gelernt. Die Mischung aus Autobiografie, Fiktion und politischer Chronik ist der Autorin sehr gelungen. Besonders die Figuren sind mir nahegegangen – allen voran die Protagonistin, deren Weg, Hoffnungen und Zweifel sehr lebendig geschildert sind. Am Ende hat mich das Buch emotional tief berührt und sogar dazu gebracht, noch einmal selbst über China und die Proteste jener Zeit nachzulesen. Himmlischer Frieden ist ein großartiges, bewegendes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Trotz seiner Länge liest es sich schnell und flüssig, vermittelt viel Wissen und regt zugleich zum Nachdenken über unsere eigene Gegenwart an. Die gesellschaftskritische Ebene ist universell und macht das Werk auch heute noch aktuell.

  • Bookfairy

    5/5

    24.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein überraschend unpolitisches und persönliches Buch

    Das wird eine sehr persönliche Rezension… Erst einmal war das Buch ganz anders, als ich es erwartet hatte: im größten Teil des Buches geht es um Lai Wens Kindheit und Jugend, bevor sie Studentin wird, und diese Zeit wird überraschend unpolitisch beschrieben. Abgesehen von dem Streich, den sie als Kind mit ihren Freunden spielt und dessen Folgen sie stark verändern, und der (sympathischen) Beschreibung einer sehr regimetreuen Lehrerin ist es ein universeller Coming-of-age-Roman, der überall spielen könnte und mit dem sich Menschen aus der ganzen Welt identifizieren können. Und ich konnte mich so gut mit Lai Wen identifizieren! Wir sind der gleiche Jahrgang und ich erinnere mich gut an die Bilder vom Platz des Himmlischen Friedens im Fernsehen, als die Panzer kamen. Ich hatte gerade Abitur gemacht und wollte im Herbst mit dem Studium anfangen. Genau wie Lai Wen habe ich mich als Kind und Jugendliche in die Welt der Bücher zurückgezogen und habe mich gegenüber den meisten Mitschülern und später Mitstudenten minderwertig gefühlt, da alle viel mehr Persönlichkeit zu haben schienen als ich. Ich konnte also jeden Gedanken und jede Handlung von Lai Wen nachvollziehen, als ob es meine eigenen gewesen wären. Dazu kommen ihre dysfunktionale Familie (meine war es auf andere Weise, aber die Mechanismen innerhalb der Familie waren ähnlich) und später der Tod der Großmutter, die ihre Persönlichkeit beeinflussen und die sie sehr eindrucksvoll und einfühlsam beschreibt. Als Lai Wen zu studieren beginnt, sind nur noch sehr wenige Seiten im Buch übrig und ich fand diesen Teil auch zu kurz. Auch das Ende war sehr abrupt, denn sie hat von einem Tag auf den anderen ein völlig neues Leben begonnen, was nicht einfach gewesen sein kann und wovon ich gerne mehr erfahren hätte. Trotzdem bekommt das Buch von mir fünf Sterne, weil es so geschrieben ist, dass ich am Ende des Buches das Gefühl hatte, einen vertrauten Menschen verloren zu haben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (111)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Violetta Hofmann

    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiān'ānmén Guǎngchǎng

    In diesem autobiografischen Roman erzählt die Autorin von ihrem Heranwachsen im China der 70er/80er Jahre. Ihre Kindheit ist stark durch die Figur ihrer Großmutter geprägt, die als kräftig schillernde Person, die anderen Familienmitglieder überstrahlt. Lai Wen wächst in einer Zeit auf, die die dunklen Schatten der großen Kulturrevolution noch nicht abgelegt hat, aber immer mehr nach Freiheit und vorsichtiger Öffnung strebt. Wir erleben die zarte Emanzipation eines jungen Mädchens, begleiten sie durch ihre erste große Liebe, den ersten großen Verlust, entdecken mit ihr den Zauber der Literatur und echter Freundschaft. Lai Wen lässt sich Zeit, uns den wachsenden Freiheitsdrang einer ganzen Nation anhand ihrer Figuren spüren zu lassen. Die Geschehnisse des Romans gipfeln im sogenannten „Zwischenfall vom 4. Juni“, der brutalen Niederschlagung der Studentenproteste auf und um den Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989. Durch die Beziehung, die man zuvor als Leser zu den Figuren aufbauen konnte, macht dieses geschichtliche Ereignis greifbar und den Roman für mich zur absoluten Leseempfehlung. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Unterdrückung und Freiheit

    Authentisch und mit großer erzählerischer Intensität schreibt Lai Wen über ihre Kindheit und Jugend in Peking und die blutige Niederschlagung des Studentenaufstandes 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Aufgewachsen in einem Arbeiterviertel der Millionenstadt, erlebt die Protagonistin eine nahezu unbeschwerte Kindheit bis zu dem Tag, als sie zum ersten Mal Bekanntschaft mit der rohen Vorgehensweise der Polizei macht. Von diesem Ereignis tief gezeichnet, stellt sie sich dennoch Jahre später auf die Seite der aufbegehrenden Studenten, die für Demokratie und Pressefreiheit in China eintreten. Behutsam und mit absoluter Klarheit verarbeitet Lai Wen in diesem autofiktionalen Roman ihre Erlebnisse und gibt uns so einen Einblick in die Ereignisse vom 4. Juni 1989. Die Autorin legt damit nach vielen Jahren des Schweigens Zeugnis ab über jenen blutigen Tag, dem Massaker von Tiananmen, der von der chinesischen Regierung bis heute totgeschwiegen wird. Eine sehr berührende und nachdenklich stimmende Lektüre!

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Bewertungen (2)

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