Produktbild: Heimweh im Paradies
Artikelbild von Heimweh im Paradies
Martin Mittelmeier

1. Heimweh im Paradies

Heimweh im Paradies Thomas Mann in Kalifornien

Gesprochen von
101
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Hanns Jörg Krumpholz

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815273

Beschreibung

Rezension

»[W]underschön geschrieben«
René Aguigah, DLF KULTUR

»Mittelmeiers Studie über das Leben von Thomas Mann zeichnet sich durch ihren Humor und ihre klaren Einblicke in eine Ära des politischen Umbruchs aus.«
NEW BOOKS IN GERMAN

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Hanns Jörg Krumpholz

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

23

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815273

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • ellen

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Panorama…

    Ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur Martin Mittelmeier entfaltet in „Heimweh im Paradies“ ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur im kalifornischen Exil der 1940er-Jahre. Auf rund 200 Seiten zeichnet er mit feinem Gespür für historische Details und literarischer Eleganz das vielschichtige Leben Thomas Manns in Pacific Palisades nach. Der Literaturnobelpreisträger pendelte in dieser Zeit zwischen schmerzhaftem Heimweh, intellektueller Verantwortung und dem inneren Ringen um die nötige Ruhe zum Schreiben. Besonders eindrucksvoll schildert Mittelmeier Manns Auseinandersetzung mit dem „Dämonischen“ im deutschen Wesen—eine Frage, die den Exilanten angesichts der Gräueltaten des Nationalsozialismus unaufhörlich beschäftigte. Diese Reflexion fand ihren Ausdruck im Roman „Doktor Faustus“, dessen Hauptfigur, der Musiker Adrian Leverkühn, nicht nur durch die deutsche Geistesgeschichte, sondern auch durch Manns eigenes inneres Ringen inspiriert ist. Der Einfluss der Frankfurter Schule, insbesondere Horkheimers und Adornos, die ebenfalls im kalifornischen Exil lebten, fließt subtil in Manns Werk ein. Mittelmeier versteht es meisterhaft, historische Fakten, biografische Einblicke und fiktionale Dialoge zu einem harmonischen Ganzen zu verweben. Er zeichnet ein lebendiges Bild der vielfältigen Exil-Community in Los Angeles—einer schillernden Mischung aus Intellektuellen, Künstlern und politischen Flüchtlingen, die am Pazifik ein neues Leben suchten. Dabei beleuchtet er nicht nur Manns komplexe Beziehungen zu seiner Familie, zur Exilantengemeinde und zu seinen amerikanischen Gönnern, sondern auch die Ambivalenz des „Paradieses“ Kalifornien: Hier prallten kreative Freiheit und traumatische Erinnerungen, kulturelle Entwurzelung und neue Chancen aufeinander. Gekonnt werden die ideologischen Konflikte innerhalb der Exilgemeinschaft, die zwischen Resignation, Hoffnung und Rivalität schwankten, beleuchtet. Besonders eindrücklich ist die Schilderung der politischen und persönlichen Spannungen zwischen prominenten Exilanten wie Arnold Schönberg, Bertolt Brecht und Theodor W. Adorno. Während manche um ein neues, demokratisches Deutschland rangen, zweifelten andere an der Möglichkeit eines Neuanfangs. Thomas Manns Entwicklung vom gefeierten Literaten zur einflussreichen Symbolfigur des Exils wird nuanciert dargestellt. Der Autor zeigt Manns faszinierende Gegensätze: Einerseits galt er als gesellschaftlicher Mittelpunkt und moralische Instanz, andererseits litt er wie viele Emigranten unter Selbstzweifeln und kultureller Entfremdung. Besonders bewegend ist Mittelmeiers Schilderung von Manns berühmtem Satz „Wo ich bin, ist Deutschland“, der sowohl Selbstbewusstsein als auch tiefes melancholisches Heimweh ausdrückt. Fazit: „Heimweh im Paradies“ ist weit mehr als nur eine Biografie. Es ist ein vielschichtiges Zeitdokument, das mit beeindruckender Tiefe und stilistischer Brillanz die Spannungen des Exillebens einfängt. Mittelmeier gelingt es, die politischen und literarischen Diskurse der Zeit lebendig werden zu lassen und zugleich Thomas Manns literarisches und persönliches Erbe gebührend zu würdigen. Ein wertvoller Beitrag zum Jubiläumsjahr 2025—packend, klug und inspirierend.

  • bookloving

    5/5

    24.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein vielschichtiges Porträt von Thomas Mann im Exil

    In seinem neuen Buch „Heimweh im Paradies“ entfaltet Martin Mittelmeier ein vielschichtiges Panorama deutscher Emigrantenkultur in Kalifornien während der 1940er-Jahre. Das Werk präsentiert sich als facettenreiche Darstellung, die das geistige Vermächtnis des berühmten Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann würdigt und zugleich als faszinierendes Zeitdokument die politischen und literarischen Diskurse jener Epoche lebendig einfängt. "Heimweh im Paradies" ist eine äußerst gelungene Mischform zwischen informativem Sachbuch und unterhaltsamen Roman. Mittelmeier gelingt es hervorragend, historische Fakten, fiktionale Dialoge und biografische Einblicke miteinander zu verflechten. Geschickt wechselt er zwischen knappen, fast protokollartigen Schilderungen und stimmungsvollen Beschreibungen und verwebt gekonnt historische Zitate aus Korrespondenzen mit fiktiven Szenen. So erhalten wir einen vielschichtigen Einblick nicht nur in das Leben deutschsprachiger Intellektueller im Exil, sondern auch der multinationalen kulturschaffenden Community, die sich rund um den ambivalenten Sehnsuchtsort Los Angeles nieder gelassen hat. Anschaulich beschreibt Mittelmeier das vermeintliche Paradies an der Pazifikküste als Ort vieler Widersprüche: Neue Inspirationen und künstlerische Freiheit, die kreative Kräfte freisetzen, stehen traumatischen Erinnerungen, beunruhigenden Nachrichten aus Europa gegenüber, aber auch sprachliche Barrieren, finanzielle Herausforderungen und kulturelle Entwurzelung manch lassen einen resignieren. Eindrucksvoll zeichnet er nach, wie Thomas Manns Villa in Pacific Palisades einerseits ein sicherer Rückzugsort wird und andererseits ein Schauplatz intensiver Selbstreflexion und Rückbesinnung. Thomas Manns berühmter Satz "Wo ich bin, ist Deutschland" wird somit zur programmatischen wie melancholischen Aussage. Nuanciert beleuchtet Mittelmeier in verschiedenen Episoden Heimatverlust, die Suche nach Identität im Exil, intellektuelle Differenzen und politische Verantwortung. Der Autor versteht es hervorragend, das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen prominenten Exilanten wie beispielsweise Arnold Schönberg, Bertolt Brecht oder Theodor W. Adorno, deren unterschiedliche Weltanschauungen bei privaten Zusammenkünften häufig zu politischen und persönlichen Konflikten führten. Besonders eindrücklich ist die lebendige Darstellung von ideologischen Grabenkämpfen gelungen, bei denen sich bei der Frage nach Deutschlands Zukunft nach Hitler und einer neuen demokratischen Weltordnung heftige Rivalitäten und unüberwindliche Differenzen zeigen. Mittelmeier zeichnet eindrucksvoll Thomas Manns Entwicklung vom gefeierten Literaturnobelpreisträger zur einflussreichen Symbolfigur nach. Anschaulich zeigt Mittelmeier Manns faszinierende Gegensätzlichkeiten auf – einerseits galt er als ein gesellschaftlicher Mittelpunkt und Führerpersönlichkeit, andererseits hatte er wie viele Emigranten mit starken Selbstzweifeln und kultureller Entfremdung zu kämpfen. Eine zentrale Rolle spielt auch die Entstehung des bedeutenden Werks "Doktor Faustus", in dem Mann versucht, die tief in der deutschen Kultur verwurzelten Ursachen des Nationalsozialismus offen zu legen. Mittelmeier zeigt, wie Mann durch die Arbeit an dem Roman sich nicht nur mit der deutschen Vergangenheit und Geschichte im Exil auseinandersetzt, sondern immer wieder seine persönliche Identität als Künstler und Exilant kritisch hinterfragt. Obwohl die Fülle an Details und der Wechsel der unterschiedlichen Perspektiven bisweilen sehr herausfordernd ist, bietet das Buch insgesamt aber eine fesselnde und sehr facettenreiche Darstellung von Thomas Manns kalifornischem Exil, die zu weitergehenden Studien anregt. FAZIT Ein fesselnder und sehr informativer Beitrag zur Würdigung von Thomas Mann anlässlich seines 150. Geburtstags, der interessante Einblicke auf einen bedeutenden Abschnitt seines Lebens und Schaffens bietet. Eine grandiose, empfehlenswerte Zeitreise und eine gelungene Mischung aus historischer Genauigkeit und literarischer Freiheiten!

  • Bewertung

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als wäre man dabei gewesen ...

    Martin Mittelmeier hat mit seinem Roman "Heimweh im Paradies" ein literarisch wunderschönes, atmosphärisch dichtes Bild der Exilzeit von Thomas Mann in den USA erschaffen. Der Leser darf Thomas Mann während seiner Zeit in Kalifornien begleiten, angefangen von seiner ersten Vortragsreise durch die USA mit längerem Halt in Los Angeles bis hin zur Emigration. Man erfährt, wie es gewesen sein muss aus dem Exil zu schreiben, wie er gewohnt, mit welchen Menschen er sich umgeben hat und wie es den anderen Exil-Deutschen im Vergleich ergangen ist. Auch Thomas Manns politische Haltung kommt dabei nicht zu kurz. Dabei taucht man in die besondere Atmosphäre Kaliforniens der 1940er Jahre und insbesondere auch in die Gefühlswelt von Thomas Mann ein. Letzteres wird nicht zuletzt durch den einzigartigen Schreibstil unterstützt, der sehr an den Stil von Thomas Mann erinnert. Für Thomas Mann Fans ist dieser Roman definitiv lesenswert!

  • leseratte84

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als wäre man dabei gewesen…

    Als wäre man dabei gewesen ... Martin Mittelmeier hat mit seinem Roman "Heimweh im Paradies" ein literarisch wunderschönes, atmosphärisch dichtes Bild der Exilzeit von Thomas Mann in den USA erschaffen. Der Leser darf Thomas Mann während seiner Zeit in Kalifornien begleiten, angefangen von seiner ersten Vortragsreise durch die USA mit längerem Halt in Los Angeles bis hin zur Emigration. Man erfährt, wie es gewesen sein muss aus dem Exil zu schreiben, wie er gewohnt, mit welchen Menschen er sich umgeben hat und wie es den anderen Exil-Deutschen im Vergleich ergangen ist. Auch Thomas Manns politische Haltung kommt dabei nicht zu kurz. Dabei taucht man in die besondere Atmosphäre Kaliforniens der 1940er Jahre und insbesondere auch in die Gefühlswelt von Thomas Mann ein. Letzteres wird nicht zuletzt durch den einzigartigen Schreibstil unterstützt, der sehr an den Stil von Thomas Mann erinnert. Für Thomas Mann Fans ist dieser Roman definitiv lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Buch

    Das Cover finde ich schön und schlicht gestaltet. Ein schöner Blickfang im Bücherregal. Auch der Aufbau des Buches hat mich sehr angesprochen. Thomas Mann ist ein interessanter Mann und Schriftsteller gewesen. Ich habe einige Werke von ihm schon in der Schule gelesen. Das Buch zeigt ihn nochmal aus einer anderen Perspektive. Sein Leben im Exil in Los Angeles, eine Welt die früher sowie auch heute eine ganz andere ist als wir sie in Europa kennen. Die Einblicke in diese Zeit haben mich sehr beeindruckt auch wenn vieles düster und ernst gewesen ist. Der Schreibstil war sehr komplex und gewöhnungsbedürftig. Also man musste sich erst einlesen. Es ist kein Buch was man zum entspannen und mal gerade eben lesen kann. Das muss der Kopf frei sein und man muss dies bewusst lesen. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und da hat der Autor uns einen tollen Einblick in diese für uns fremde Welt gegeben. Das Cover finde ich schön und schlicht gestaltet. Ein schöner Blickfang im Bücherregal. Auch der Aufbau des Buches hat mich sehr angesprochen. Thomas Mann ist ein interessanter Mann und Schriftsteller gewesen. Ich habe einige Werke von ihm schon in der Schule gelesen. Das Buch zeigt ihn nochmal aus einer anderen Perspektive. Sein Leben im Exil in Los Angeles, eine Welt die früher sowie auch heute eine ganz andere ist als wir sie in Europa kennen. Die Einblicke in diese Zeit haben mich sehr beeindruckt auch wenn vieles düster und ernst gewesen ist. Der Schreibstil war sehr komplex und gewöhnungsbedürftig. Also man musste sich erst einlesen. Es ist kein Buch was man zum entspannen und mal gerade eben lesen kann. Das muss der Kopf frei sein und man muss dies bewusst lesen. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und da hat der Autor uns einen tollen Einblick in diese für uns fremde Welt gegeben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

21

4

46

3

29

2

5

1

0

Bewertungen (101)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ,,Thomas Mann hat sich selbst überlebt.”

    Martin Mittelmeier nimmt uns mit ins Kalifornien der 40er Jahre. Hier hat es Thomas Mann nach Stationen in New York und Princeton hin verschlagen, wo er sich im Pacific Palasides, einem Stadtteil von Los Angeles, häuslich eingerichtet hat. Im Exil wird er unter den deutschen Intellektuellen zur Gallionsfigur, tritt weiterhin öffentlich auf und arbeitet an seinen Werken. Diese Biografie ist etwas besonderes, sie beleuchtet nur einen kleinen Lebensabschnitt von Thomas Mann und ist doch höchst interessant! Ein bisschen im Stil von Florian Illies geschrieben, wird sie auch zu keinem Zeitpunkt trocken. Kann ich jedem sehr empfehlen, wem die neue umfassende Biografie von Tilmann Lahme zu lang ist.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.03.2025

    Hörbuch-Download

    Tolles Hörbuch.

    Höchst informatives und menschliches Buch über Thomas Mann (und die Seinen) und die Zeit im kalifornischen Exil. Dort versuchen nicht nur die Manns Fuß zu fassen und zu überleben, sondern auch viele weitere deutsche Philosophen und Schriftsteller. Kurzweilig und poetische und doch höchst deutlich berichtet der Autor von diesem besonderen Kapitel im Leben Thomas Manns. Lesenden öffnet sich ein weites Panorama der vierziger Jahre und Hanns Krumpholz liest hervorragend vom "Heimweh im Paradies".
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Exil

    Der Autor beleuchtet hier detailreich und ansprechend einen mir kaum bekannten Abschnitt im Leben von Thomas Mann. Der Schriftsteller und seine Familie müssen sich vor den Nationalsozialisten in Sicherheit bringen, endgültig übersiedeln sie 1938 in die USA und lassen sich in Kalifornien nieder. Wie fühlt es sich an das fremde Land, wie geht es einem, wenn man alles zurücklassen und neu anfangen muss? Thomas Mann sendet Radioansprachen in die Heimat, denn egal wo er ist, Deutschland ist immer mit ihm. Entlang des Romans werden Literaten skizziert, Manns Schaffensprozess beschrieben. Hans Jörg Krumpholz Stimme möchte ich konservieren, es ist eine gelungene Vertonung des Textes.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    19.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zauberer in Kalifornien

    Eigentlich ist ja zu Thomas Mann alles gesagt. Und doch ist es immer wieder eindrucksvoll, wenn das Augenmerk auf eine bestimmte, prägende Episode seines Lebens gelenkt wird. Das ist hier der Fall. Essayhaft und weniger im Biographieformat wird die Geschichte des amerikanischen Exils während des Krieges erzählt, als Thomas Mann unangefochten an der Spitze eines anderen, besseren Deutschland stand. Deutschland? "Wo ich bin, da ist Deutschland." Gott sei Dank!

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Heimweh im Paradies