Produktbild: Heimweh im Paradies

Heimweh im Paradies »Bildhaft und mit Humor« TOBIAS KÜHN, JÜDISCHE ALLGEMEINE — Thomas Mann in Kalifornien

101

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0572-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,8 cm

Gewicht

194 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0572-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • ellen

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Panorama…

    Ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur Martin Mittelmeier entfaltet in „Heimweh im Paradies“ ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur im kalifornischen Exil der 1940er-Jahre. Auf rund 200 Seiten zeichnet er mit feinem Gespür für historische Details und literarischer Eleganz das vielschichtige Leben Thomas Manns in Pacific Palisades nach. Der Literaturnobelpreisträger pendelte in dieser Zeit zwischen schmerzhaftem Heimweh, intellektueller Verantwortung und dem inneren Ringen um die nötige Ruhe zum Schreiben. Besonders eindrucksvoll schildert Mittelmeier Manns Auseinandersetzung mit dem „Dämonischen“ im deutschen Wesen—eine Frage, die den Exilanten angesichts der Gräueltaten des Nationalsozialismus unaufhörlich beschäftigte. Diese Reflexion fand ihren Ausdruck im Roman „Doktor Faustus“, dessen Hauptfigur, der Musiker Adrian Leverkühn, nicht nur durch die deutsche Geistesgeschichte, sondern auch durch Manns eigenes inneres Ringen inspiriert ist. Der Einfluss der Frankfurter Schule, insbesondere Horkheimers und Adornos, die ebenfalls im kalifornischen Exil lebten, fließt subtil in Manns Werk ein. Mittelmeier versteht es meisterhaft, historische Fakten, biografische Einblicke und fiktionale Dialoge zu einem harmonischen Ganzen zu verweben. Er zeichnet ein lebendiges Bild der vielfältigen Exil-Community in Los Angeles—einer schillernden Mischung aus Intellektuellen, Künstlern und politischen Flüchtlingen, die am Pazifik ein neues Leben suchten. Dabei beleuchtet er nicht nur Manns komplexe Beziehungen zu seiner Familie, zur Exilantengemeinde und zu seinen amerikanischen Gönnern, sondern auch die Ambivalenz des „Paradieses“ Kalifornien: Hier prallten kreative Freiheit und traumatische Erinnerungen, kulturelle Entwurzelung und neue Chancen aufeinander. Gekonnt werden die ideologischen Konflikte innerhalb der Exilgemeinschaft, die zwischen Resignation, Hoffnung und Rivalität schwankten, beleuchtet. Besonders eindrücklich ist die Schilderung der politischen und persönlichen Spannungen zwischen prominenten Exilanten wie Arnold Schönberg, Bertolt Brecht und Theodor W. Adorno. Während manche um ein neues, demokratisches Deutschland rangen, zweifelten andere an der Möglichkeit eines Neuanfangs. Thomas Manns Entwicklung vom gefeierten Literaten zur einflussreichen Symbolfigur des Exils wird nuanciert dargestellt. Der Autor zeigt Manns faszinierende Gegensätze: Einerseits galt er als gesellschaftlicher Mittelpunkt und moralische Instanz, andererseits litt er wie viele Emigranten unter Selbstzweifeln und kultureller Entfremdung. Besonders bewegend ist Mittelmeiers Schilderung von Manns berühmtem Satz „Wo ich bin, ist Deutschland“, der sowohl Selbstbewusstsein als auch tiefes melancholisches Heimweh ausdrückt. Fazit: „Heimweh im Paradies“ ist weit mehr als nur eine Biografie. Es ist ein vielschichtiges Zeitdokument, das mit beeindruckender Tiefe und stilistischer Brillanz die Spannungen des Exillebens einfängt. Mittelmeier gelingt es, die politischen und literarischen Diskurse der Zeit lebendig werden zu lassen und zugleich Thomas Manns literarisches und persönliches Erbe gebührend zu würdigen. Ein wertvoller Beitrag zum Jubiläumsjahr 2025—packend, klug und inspirierend.

  • bookloving

    5/5

    24.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein vielschichtiges Porträt von Thomas Mann im Exil

    In seinem neuen Buch „Heimweh im Paradies“ entfaltet Martin Mittelmeier ein vielschichtiges Panorama deutscher Emigrantenkultur in Kalifornien während der 1940er-Jahre. Das Werk präsentiert sich als facettenreiche Darstellung, die das geistige Vermächtnis des berühmten Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann würdigt und zugleich als faszinierendes Zeitdokument die politischen und literarischen Diskurse jener Epoche lebendig einfängt. "Heimweh im Paradies" ist eine äußerst gelungene Mischform zwischen informativem Sachbuch und unterhaltsamen Roman. Mittelmeier gelingt es hervorragend, historische Fakten, fiktionale Dialoge und biografische Einblicke miteinander zu verflechten. Geschickt wechselt er zwischen knappen, fast protokollartigen Schilderungen und stimmungsvollen Beschreibungen und verwebt gekonnt historische Zitate aus Korrespondenzen mit fiktiven Szenen. So erhalten wir einen vielschichtigen Einblick nicht nur in das Leben deutschsprachiger Intellektueller im Exil, sondern auch der multinationalen kulturschaffenden Community, die sich rund um den ambivalenten Sehnsuchtsort Los Angeles nieder gelassen hat. Anschaulich beschreibt Mittelmeier das vermeintliche Paradies an der Pazifikküste als Ort vieler Widersprüche: Neue Inspirationen und künstlerische Freiheit, die kreative Kräfte freisetzen, stehen traumatischen Erinnerungen, beunruhigenden Nachrichten aus Europa gegenüber, aber auch sprachliche Barrieren, finanzielle Herausforderungen und kulturelle Entwurzelung manch lassen einen resignieren. Eindrucksvoll zeichnet er nach, wie Thomas Manns Villa in Pacific Palisades einerseits ein sicherer Rückzugsort wird und andererseits ein Schauplatz intensiver Selbstreflexion und Rückbesinnung. Thomas Manns berühmter Satz "Wo ich bin, ist Deutschland" wird somit zur programmatischen wie melancholischen Aussage. Nuanciert beleuchtet Mittelmeier in verschiedenen Episoden Heimatverlust, die Suche nach Identität im Exil, intellektuelle Differenzen und politische Verantwortung. Der Autor versteht es hervorragend, das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen prominenten Exilanten wie beispielsweise Arnold Schönberg, Bertolt Brecht oder Theodor W. Adorno, deren unterschiedliche Weltanschauungen bei privaten Zusammenkünften häufig zu politischen und persönlichen Konflikten führten. Besonders eindrücklich ist die lebendige Darstellung von ideologischen Grabenkämpfen gelungen, bei denen sich bei der Frage nach Deutschlands Zukunft nach Hitler und einer neuen demokratischen Weltordnung heftige Rivalitäten und unüberwindliche Differenzen zeigen. Mittelmeier zeichnet eindrucksvoll Thomas Manns Entwicklung vom gefeierten Literaturnobelpreisträger zur einflussreichen Symbolfigur nach. Anschaulich zeigt Mittelmeier Manns faszinierende Gegensätzlichkeiten auf – einerseits galt er als ein gesellschaftlicher Mittelpunkt und Führerpersönlichkeit, andererseits hatte er wie viele Emigranten mit starken Selbstzweifeln und kultureller Entfremdung zu kämpfen. Eine zentrale Rolle spielt auch die Entstehung des bedeutenden Werks "Doktor Faustus", in dem Mann versucht, die tief in der deutschen Kultur verwurzelten Ursachen des Nationalsozialismus offen zu legen. Mittelmeier zeigt, wie Mann durch die Arbeit an dem Roman sich nicht nur mit der deutschen Vergangenheit und Geschichte im Exil auseinandersetzt, sondern immer wieder seine persönliche Identität als Künstler und Exilant kritisch hinterfragt. Obwohl die Fülle an Details und der Wechsel der unterschiedlichen Perspektiven bisweilen sehr herausfordernd ist, bietet das Buch insgesamt aber eine fesselnde und sehr facettenreiche Darstellung von Thomas Manns kalifornischem Exil, die zu weitergehenden Studien anregt. FAZIT Ein fesselnder und sehr informativer Beitrag zur Würdigung von Thomas Mann anlässlich seines 150. Geburtstags, der interessante Einblicke auf einen bedeutenden Abschnitt seines Lebens und Schaffens bietet. Eine grandiose, empfehlenswerte Zeitreise und eine gelungene Mischung aus historischer Genauigkeit und literarischer Freiheiten!

  • Bewertung

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als wäre man dabei gewesen ...

    Martin Mittelmeier hat mit seinem Roman "Heimweh im Paradies" ein literarisch wunderschönes, atmosphärisch dichtes Bild der Exilzeit von Thomas Mann in den USA erschaffen. Der Leser darf Thomas Mann während seiner Zeit in Kalifornien begleiten, angefangen von seiner ersten Vortragsreise durch die USA mit längerem Halt in Los Angeles bis hin zur Emigration. Man erfährt, wie es gewesen sein muss aus dem Exil zu schreiben, wie er gewohnt, mit welchen Menschen er sich umgeben hat und wie es den anderen Exil-Deutschen im Vergleich ergangen ist. Auch Thomas Manns politische Haltung kommt dabei nicht zu kurz. Dabei taucht man in die besondere Atmosphäre Kaliforniens der 1940er Jahre und insbesondere auch in die Gefühlswelt von Thomas Mann ein. Letzteres wird nicht zuletzt durch den einzigartigen Schreibstil unterstützt, der sehr an den Stil von Thomas Mann erinnert. Für Thomas Mann Fans ist dieser Roman definitiv lesenswert!

  • leseratte84

    5/5

    03.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als wäre man dabei gewesen…

    Als wäre man dabei gewesen ... Martin Mittelmeier hat mit seinem Roman "Heimweh im Paradies" ein literarisch wunderschönes, atmosphärisch dichtes Bild der Exilzeit von Thomas Mann in den USA erschaffen. Der Leser darf Thomas Mann während seiner Zeit in Kalifornien begleiten, angefangen von seiner ersten Vortragsreise durch die USA mit längerem Halt in Los Angeles bis hin zur Emigration. Man erfährt, wie es gewesen sein muss aus dem Exil zu schreiben, wie er gewohnt, mit welchen Menschen er sich umgeben hat und wie es den anderen Exil-Deutschen im Vergleich ergangen ist. Auch Thomas Manns politische Haltung kommt dabei nicht zu kurz. Dabei taucht man in die besondere Atmosphäre Kaliforniens der 1940er Jahre und insbesondere auch in die Gefühlswelt von Thomas Mann ein. Letzteres wird nicht zuletzt durch den einzigartigen Schreibstil unterstützt, der sehr an den Stil von Thomas Mann erinnert. Für Thomas Mann Fans ist dieser Roman definitiv lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Buch

    Das Cover finde ich schön und schlicht gestaltet. Ein schöner Blickfang im Bücherregal. Auch der Aufbau des Buches hat mich sehr angesprochen. Thomas Mann ist ein interessanter Mann und Schriftsteller gewesen. Ich habe einige Werke von ihm schon in der Schule gelesen. Das Buch zeigt ihn nochmal aus einer anderen Perspektive. Sein Leben im Exil in Los Angeles, eine Welt die früher sowie auch heute eine ganz andere ist als wir sie in Europa kennen. Die Einblicke in diese Zeit haben mich sehr beeindruckt auch wenn vieles düster und ernst gewesen ist. Der Schreibstil war sehr komplex und gewöhnungsbedürftig. Also man musste sich erst einlesen. Es ist kein Buch was man zum entspannen und mal gerade eben lesen kann. Das muss der Kopf frei sein und man muss dies bewusst lesen. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und da hat der Autor uns einen tollen Einblick in diese für uns fremde Welt gegeben. Das Cover finde ich schön und schlicht gestaltet. Ein schöner Blickfang im Bücherregal. Auch der Aufbau des Buches hat mich sehr angesprochen. Thomas Mann ist ein interessanter Mann und Schriftsteller gewesen. Ich habe einige Werke von ihm schon in der Schule gelesen. Das Buch zeigt ihn nochmal aus einer anderen Perspektive. Sein Leben im Exil in Los Angeles, eine Welt die früher sowie auch heute eine ganz andere ist als wir sie in Europa kennen. Die Einblicke in diese Zeit haben mich sehr beeindruckt auch wenn vieles düster und ernst gewesen ist. Der Schreibstil war sehr komplex und gewöhnungsbedürftig. Also man musste sich erst einlesen. Es ist kein Buch was man zum entspannen und mal gerade eben lesen kann. Das muss der Kopf frei sein und man muss dies bewusst lesen. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und da hat der Autor uns einen tollen Einblick in diese für uns fremde Welt gegeben.

Kundinnen und Kunden meinen

5

21

4

46

3

29

2

5

1

0

Bewertungen (101)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ,,Thomas Mann hat sich selbst überlebt.”

    Martin Mittelmeier nimmt uns mit ins Kalifornien der 40er Jahre. Hier hat es Thomas Mann nach Stationen in New York und Princeton hin verschlagen, wo er sich im Pacific Palasides, einem Stadtteil von Los Angeles, häuslich eingerichtet hat. Im Exil wird er unter den deutschen Intellektuellen zur Gallionsfigur, tritt weiterhin öffentlich auf und arbeitet an seinen Werken. Diese Biografie ist etwas besonderes, sie beleuchtet nur einen kleinen Lebensabschnitt von Thomas Mann und ist doch höchst interessant! Ein bisschen im Stil von Florian Illies geschrieben, wird sie auch zu keinem Zeitpunkt trocken. Kann ich jedem sehr empfehlen, wem die neue umfassende Biografie von Tilmann Lahme zu lang ist.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    21.03.2025

    Hörbuch-Download

    Tolles Hörbuch.

    Höchst informatives und menschliches Buch über Thomas Mann (und die Seinen) und die Zeit im kalifornischen Exil. Dort versuchen nicht nur die Manns Fuß zu fassen und zu überleben, sondern auch viele weitere deutsche Philosophen und Schriftsteller. Kurzweilig und poetische und doch höchst deutlich berichtet der Autor von diesem besonderen Kapitel im Leben Thomas Manns. Lesenden öffnet sich ein weites Panorama der vierziger Jahre und Hanns Krumpholz liest hervorragend vom "Heimweh im Paradies".
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Exil

    Der Autor beleuchtet hier detailreich und ansprechend einen mir kaum bekannten Abschnitt im Leben von Thomas Mann. Der Schriftsteller und seine Familie müssen sich vor den Nationalsozialisten in Sicherheit bringen, endgültig übersiedeln sie 1938 in die USA und lassen sich in Kalifornien nieder. Wie fühlt es sich an das fremde Land, wie geht es einem, wenn man alles zurücklassen und neu anfangen muss? Thomas Mann sendet Radioansprachen in die Heimat, denn egal wo er ist, Deutschland ist immer mit ihm. Entlang des Romans werden Literaten skizziert, Manns Schaffensprozess beschrieben. Hans Jörg Krumpholz Stimme möchte ich konservieren, es ist eine gelungene Vertonung des Textes.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    19.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zauberer in Kalifornien

    Eigentlich ist ja zu Thomas Mann alles gesagt. Und doch ist es immer wieder eindrucksvoll, wenn das Augenmerk auf eine bestimmte, prägende Episode seines Lebens gelenkt wird. Das ist hier der Fall. Essayhaft und weniger im Biographieformat wird die Geschichte des amerikanischen Exils während des Krieges erzählt, als Thomas Mann unangefochten an der Spitze eines anderen, besseren Deutschland stand. Deutschland? "Wo ich bin, da ist Deutschland." Gott sei Dank!

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Heimweh im Paradies