Produktbild: Heimweh im Paradies

Heimweh im Paradies Thomas Mann in Kalifornien

101

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

56996

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2442 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810865

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

56996

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2442 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810865

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  • meerblick

    4/5

    21.03.2025

    eBook (ePUB)

    Jahre im kalifornischen Exil

    Der große Literat und Nobelpreisträger Thomas Mann musste wie so viele jüdische Bürger aus Deutschland während der Herrschaft der Nazis flüchten und fand seine Heimstatt in den USA, unter der Kalifornischen Sonne in Los Angeles. Finanziell hatte die Familie sich nichts auszustehen, auch war der Schriftsteller weiterhin sehr gefragt, reiste durch das Land zu Vortragsreisen und sprach aus dem Exil heraus im Rundfunk zu den Deutschen. Vielen weniger bekannten Exilanten der schreibenden Zunft ging es wesentlich schlechter. Sie mussten darum kämpfen, sich im Alltag mit dem Notwendigsten zu versorgen. Neben den vielen Verpflichtungen fehlte Thomas Mann, dem strukturierten, fleißigen Schriftsteller, die Zeit zum Schreiben seiner Bücher. Das war keine leichte Situation für ihn, mit der es umgehen musste. Martin Mittelmeier stellt in seiner Romanbiografie 'Heimweh im Paradies' die Schaffensperiode und das Wirken von Thomas Mann in den Jahren seines Aufenthaltes in Amerika in den Mittelpunkt. Dabei geht er auch der Frage nach wieviel Heimat, vor allem sprachliche Heimat, bleibt in einem Land, welches sich freundlich zeigt, jedoch die Muttersprache schmerzlich vermisst wird.

  • meerblick

    4/5

    21.03.2025

    eBook (ePUB)

    Jahre im kalifornischen Exil…

    Jahre im kalifornischen Exil Der große Literat und Nobelpreisträger Thomas Mann musste wie so viele jüdische Bürger aus Deutschland während der Herrschaft der Nazis flüchten und fand seine Heimstatt in den USA, unter der Kalifornischen Sonne in Los Angeles. Finanziell hatte die Familie sich nichts auszustehen, auch war der Schriftsteller weiterhin sehr gefragt, reiste durch das Land zu Vortragsreisen und sprach aus dem Exil heraus im Rundfunk zu den Deutschen. Vielen weniger bekannten Exilanten der schreibenden Zunft ging es wesentlich schlechter. Sie mussten darum kämpfen, sich im Alltag mit dem Notwendigsten zu versorgen. Neben den vielen Verpflichtungen fehlte Thomas Mann, dem strukturierten, fleißigen Schriftsteller, die Zeit zum Schreiben seiner Bücher. Das war keine leichte Situation für ihn, mit der es umgehen musste. Martin Mittelmeier stellt in seiner Romanbiografie 'Heimweh im Paradies' die Schaffensperiode und das Wirken von Thomas Mann in den Jahren seines Aufenthaltes in Amerika in den Mittelpunkt. Dabei geht er auch der Frage nach wieviel Heimat, vor allem sprachliche Heimat, bleibt in einem Land, welches sich freundlich zeigt, jedoch die Muttersprache schmerzlich vermisst wird.

  • leseratte1310

    4/5

    10.03.2025

    eBook (ePUB)

    Thomas Mann im Exil

    In den vierziger Jahren geht Thomas Mann wie so viele ins Exil. Mit seiner Familie lebt er in Los Angeles, das eine traumhafte Kulisse bietet. Doch innerlich bleibt Mann zerrissen. Er arbeitet und sinnt darüber, wie ein Deutschland nach den Nationalsozialisten aussehen könnte. In seiner neuen Heimat kommt er jedoch nicht so recht an. Mit Exilanten wie Adorno, Brecht, den Werfels, Feuchtwanger und anderen mehr beleuchtet er das Thema. Dabei ist man sich nicht unbedingt einig. Thomas Mann ist immer mittendrin in dieser Emigrantengruppe, doch er wird nicht nur bewundert. Der Schreibstil des Autors Martin Mittelmeier ist anspruchsvoll und oft auch etwas langatmig. Dennoch ist es eine interessante Lektüre, die einen Eindruck vom Leben der vielen bekannten Personen im Exil vermittelt. Obwohl sie in Los Angeles doch komfortabel leben, fühlen sie sich entwurzelt und hadern mit dem Schicksal, das sie dorthin verschlagen hat. Ich habe viel Neues nicht nur über Thomas Mann erfahren, sondern auch über viele andere bekannte Persönlichkeiten. Doch immer steht Mann im Vordergrund. Er ist ein großer Schriftsteller, der immer weitergearbeitet und seine kritische Stimme erhoben hat. Aber auch er hatte seine Schwächen. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, aber mich hat sie überzeugt.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    11.03.2025

    eBook (ePUB)

    Eher für Thomas Mann Fans geeignet

    Zum Inhalt: In den vierziger Jahren sind diverse Schriftsteller, die im nationalsozialistischen Deutschland keine Heimat mehr hatten, in Florida gelandet, allen voran Thomas Mann. Hier ist es zwar traumhaft schön, aber dennoch haben sie auch Heimweh. Aber sie feiern auch, reden sich die Köpfe heiß, streiten wie in Deutschland nach Hi*ler aussehen könnte. Meine Meinung: Wenn man sich zuvor noch nicht wirklich viel mit Thomas Mann beschäftigt hat, ist einem wahrscheinlich die Zeit in Florida mit vielen anderen Schriftstellern wie z.b. Brecht, Döblin oder Feuchtwanger gar nicht bewusst. Das Buch ist keine leichte Kost, es liest sich auch nicht sehr leicht, weil manche der Kapitel zwar einen Eindruck des Lebens vermitteln, aber irgendwie belanglos wirkten, andere waren dagegen wir sehr interessant. Die teilweise verschwurbelte Schreibweise ist zwar nicht uninteressant, aber auch schon mal zu philosophisch. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Ich fand das Buch okay, aber nicht nachhaltig beeindruckend. Fazit: Eher für Thomas Mann Fans geeignet

  • ellen

    5/5

    28.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Panorama…

    Ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur Martin Mittelmeier entfaltet in „Heimweh im Paradies“ ein faszinierendes Panorama der deutschen Emigrantenkultur im kalifornischen Exil der 1940er-Jahre. Auf rund 200 Seiten zeichnet er mit feinem Gespür für historische Details und literarischer Eleganz das vielschichtige Leben Thomas Manns in Pacific Palisades nach. Der Literaturnobelpreisträger pendelte in dieser Zeit zwischen schmerzhaftem Heimweh, intellektueller Verantwortung und dem inneren Ringen um die nötige Ruhe zum Schreiben. Besonders eindrucksvoll schildert Mittelmeier Manns Auseinandersetzung mit dem „Dämonischen“ im deutschen Wesen—eine Frage, die den Exilanten angesichts der Gräueltaten des Nationalsozialismus unaufhörlich beschäftigte. Diese Reflexion fand ihren Ausdruck im Roman „Doktor Faustus“, dessen Hauptfigur, der Musiker Adrian Leverkühn, nicht nur durch die deutsche Geistesgeschichte, sondern auch durch Manns eigenes inneres Ringen inspiriert ist. Der Einfluss der Frankfurter Schule, insbesondere Horkheimers und Adornos, die ebenfalls im kalifornischen Exil lebten, fließt subtil in Manns Werk ein. Mittelmeier versteht es meisterhaft, historische Fakten, biografische Einblicke und fiktionale Dialoge zu einem harmonischen Ganzen zu verweben. Er zeichnet ein lebendiges Bild der vielfältigen Exil-Community in Los Angeles—einer schillernden Mischung aus Intellektuellen, Künstlern und politischen Flüchtlingen, die am Pazifik ein neues Leben suchten. Dabei beleuchtet er nicht nur Manns komplexe Beziehungen zu seiner Familie, zur Exilantengemeinde und zu seinen amerikanischen Gönnern, sondern auch die Ambivalenz des „Paradieses“ Kalifornien: Hier prallten kreative Freiheit und traumatische Erinnerungen, kulturelle Entwurzelung und neue Chancen aufeinander. Gekonnt werden die ideologischen Konflikte innerhalb der Exilgemeinschaft, die zwischen Resignation, Hoffnung und Rivalität schwankten, beleuchtet. Besonders eindrücklich ist die Schilderung der politischen und persönlichen Spannungen zwischen prominenten Exilanten wie Arnold Schönberg, Bertolt Brecht und Theodor W. Adorno. Während manche um ein neues, demokratisches Deutschland rangen, zweifelten andere an der Möglichkeit eines Neuanfangs. Thomas Manns Entwicklung vom gefeierten Literaten zur einflussreichen Symbolfigur des Exils wird nuanciert dargestellt. Der Autor zeigt Manns faszinierende Gegensätze: Einerseits galt er als gesellschaftlicher Mittelpunkt und moralische Instanz, andererseits litt er wie viele Emigranten unter Selbstzweifeln und kultureller Entfremdung. Besonders bewegend ist Mittelmeiers Schilderung von Manns berühmtem Satz „Wo ich bin, ist Deutschland“, der sowohl Selbstbewusstsein als auch tiefes melancholisches Heimweh ausdrückt. Fazit: „Heimweh im Paradies“ ist weit mehr als nur eine Biografie. Es ist ein vielschichtiges Zeitdokument, das mit beeindruckender Tiefe und stilistischer Brillanz die Spannungen des Exillebens einfängt. Mittelmeier gelingt es, die politischen und literarischen Diskurse der Zeit lebendig werden zu lassen und zugleich Thomas Manns literarisches und persönliches Erbe gebührend zu würdigen. Ein wertvoller Beitrag zum Jubiläumsjahr 2025—packend, klug und inspirierend.

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  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

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    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ,,Thomas Mann hat sich selbst überlebt.”

    Martin Mittelmeier nimmt uns mit ins Kalifornien der 40er Jahre. Hier hat es Thomas Mann nach Stationen in New York und Princeton hin verschlagen, wo er sich im Pacific Palasides, einem Stadtteil von Los Angeles, häuslich eingerichtet hat. Im Exil wird er unter den deutschen Intellektuellen zur Gallionsfigur, tritt weiterhin öffentlich auf und arbeitet an seinen Werken. Diese Biografie ist etwas besonderes, sie beleuchtet nur einen kleinen Lebensabschnitt von Thomas Mann und ist doch höchst interessant! Ein bisschen im Stil von Florian Illies geschrieben, wird sie auch zu keinem Zeitpunkt trocken. Kann ich jedem sehr empfehlen, wem die neue umfassende Biografie von Tilmann Lahme zu lang ist.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2025

    Hörbuch-Download

    Tolles Hörbuch.

    Höchst informatives und menschliches Buch über Thomas Mann (und die Seinen) und die Zeit im kalifornischen Exil. Dort versuchen nicht nur die Manns Fuß zu fassen und zu überleben, sondern auch viele weitere deutsche Philosophen und Schriftsteller. Kurzweilig und poetische und doch höchst deutlich berichtet der Autor von diesem besonderen Kapitel im Leben Thomas Manns. Lesenden öffnet sich ein weites Panorama der vierziger Jahre und Hanns Krumpholz liest hervorragend vom "Heimweh im Paradies".
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Exil

    Der Autor beleuchtet hier detailreich und ansprechend einen mir kaum bekannten Abschnitt im Leben von Thomas Mann. Der Schriftsteller und seine Familie müssen sich vor den Nationalsozialisten in Sicherheit bringen, endgültig übersiedeln sie 1938 in die USA und lassen sich in Kalifornien nieder. Wie fühlt es sich an das fremde Land, wie geht es einem, wenn man alles zurücklassen und neu anfangen muss? Thomas Mann sendet Radioansprachen in die Heimat, denn egal wo er ist, Deutschland ist immer mit ihm. Entlang des Romans werden Literaten skizziert, Manns Schaffensprozess beschrieben. Hans Jörg Krumpholz Stimme möchte ich konservieren, es ist eine gelungene Vertonung des Textes.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Zauberer in Kalifornien

    Eigentlich ist ja zu Thomas Mann alles gesagt. Und doch ist es immer wieder eindrucksvoll, wenn das Augenmerk auf eine bestimmte, prägende Episode seines Lebens gelenkt wird. Das ist hier der Fall. Essayhaft und weniger im Biographieformat wird die Geschichte des amerikanischen Exils während des Krieges erzählt, als Thomas Mann unangefochten an der Spitze eines anderen, besseren Deutschland stand. Deutschland? "Wo ich bin, da ist Deutschland." Gott sei Dank!

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