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Unser wirkliches Leben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/4,1 cm

Gewicht

545 g

Auflage

1

Originaltitel

A Very Nice Girl

Übersetzt von

Margarita Ruppel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000215042

Beschreibung

Rezension

"Ein fesselnder Roman. Die Anlage der Geschichte, die Thematisierung der Klassenunterschiede, der feine trockene Humor, mit dem Anna und auch ihre Freundinnen dem Leben begegnen, erinnern bisweilen an Sally Rooney. Doch ist Crimps Blick weniger kalt, er ist feinfühliger und behutsamer." Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur, 05.03.2022
"Imogen Crimp bringt uns ihre Protagonisten mit gutem Gespür für die Psyche der Menschen sehr nahe – und schafft es, dass man sich hier und dort auch noch selbst wiederfindet. Ein Debüt, für das man garantiert so manche Serie sausen lässt!" Jana Felgenhauer, Barbara, 02.03.2022
"Anna passt weder in die Welt der angehenden Opernstars noch ins Leben ihres Liebhabers. Und Imogen Crimp schildert diese Zerrissenheit mit feinem psychologischem Gespür. Manchmal erinnert ihr dialogreicher Stil an die Autorin Sally Rooney – den irischen Literatur-Shootingstar der letzten Jahre. ‚Unser wirkliches Leben‘ erzählt eine heutige Geschichte – ohne viel Schnick-Schnack – und ist ein ganz starkes Debüt von einer Autorin, von der man sich möglichst schnell ein zweites Buch wünscht." Maren Ahring, NDR Kultur „Neue Bücher“, 11.2.2022
"Auch die Liebesgeschichte gelingt der Autorin ohne einen Anflug von Kitsch. Es ist eine große Qualität dieses Buches, dass Imogen Crimp über eine Liebesgeschichte zwei völlig unterschiedliche Lebensweisen beschreibt. Der Versuch, sich füreinander zu öffnen, ist sehr schwierig und interessant. Ein feinfühliger, behutsamer Roman, genau und gnadenlos, aber auch voller Schönheit" Stefan Keim, WDR 4 „Der Buchtipp“, 15.2.2022
"Als Leser:in steigt man in ein heißkaltes Wechselbad der Gefühle. Eine lesenswerte, nuancenreiche Studie über das Innenleben einer Mittzwanzigerin, die sich selbst dabei zusieht, wie sie um ihren Platz kämpft und ihre Rolle sucht." Anna Maria Stock, Bremen Zwei, 20.02.2022
"Wie Raven Leilanis 'Hitze' oder Sally Rooneys 'Gespräche mit Freunden' befasst sich dieses fesselnde Debüt mit Fragen der finanziellen und sexuellen Ungleichheit." The Guardian (UK), 27.1.2022

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/4,1 cm

Gewicht

545 g

Auflage

1

Originaltitel

A Very Nice Girl

Übersetzt von

Margarita Ruppel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000215042

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  • Bewertung

    5/5

    27.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Try it if you've enjoyed other millennial literature by women

    This is such an intelligent, sensitive book. Very well written and a page turner. Reading the reviews, I felt a lot of people didn't get the nuances of the novel. Read this if you like Rooney.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte zeigt den feinen...

    Die Geschichte zeigt den feinen Grad der ungleichen Machtverhältnisse, die von außen betrachtete schillernde Opernwelt und ihre bröckelnde Fassade im Inneren. Ein Buch über Macht, Sex, Rausch und absolute Gegensätze.

  • Bücherfreundin

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnder Roman über Liebe und Abhängigkeit

    Die englische Autorin Imogen Crimp erzählt in ihrem lesenswerten Debütroman die Geschichte von Anna. Aufgrund eines Stipendiums studiert die 24jährige an einem Londoner Konservatorium klassischen Gesang. Von ihren Eltern erhält sie wenig finanzielle Unterstützung. Um die Miete für ein kleines Zimmer bezahlen zu können, das sie zusammen mit ihrer Freundin Laurie bewohnt, arbeitet sie an den Abenden als Sängerin in einer Jazzbar. Dort begegnet sie dem gutaussehenden Max. Der 38jährige arbeitet bei einer Bank, bewohnt ein eigenes Appartement mit herrlichem Ausblick und verfügt über die finanziellen Mittel, um Anna regelmäßig zum Essen auszuführen. Zwischen beiden beginnt eine Affäre. Anna ist in Max verliebt und wünscht sich eine enge Liebesbeziehung, obwohl Max ihr gleich zu Beginn klargemacht hat, dass er keine ernsthafte Beziehung sucht.   Die unsichere Anna versucht ständig, dem launischen Max zu gefallen, und langsam verschieben sich ihre Prioritäten. Obwohl sie vor einer vielversprechenden Karriere als Opernsängerin steht, vernachlässigt sie mehr und mehr ihr Studium, versäumt immer häufiger Unterrichtsstunden, wichtige Proben und Vorsingen. Als sie bei einem Vorsingen eine Panikattacke erleidet, wird ihr klar, dass ihr Leben so nicht weitergehen kann.   Der Roman wird aus der Perspektive von Anna in der Ich-Form erzählt und beschreibt die außergewöhnliche Beziehung zum unberechenbaren Max, der mal unterhaltend und charmant, dann wieder kalt und unnahbar ist. Max ermutigt sie, ihren Job zu kündigen, wodurch sie sich auch in eine finanzielle Abhängigkeit von ihm begibt, sich aber gleichzeitig zum Ziel setzt, die von Max gern angenommene regelmäßige Unterstützung eines Tages an ihn zurückzuzahlen.    Der fesselnde und teilweise aufwühlende Roman, der in schönem und intelligentem Sprachstil geschrieben ist, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und liest sich sehr flüssig. Die fehlenden Satzzeichen bei den Dialogen waren ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sehr gern habe ich mich von Imogen Crimp, die selbst Operngesang studiert hat, in die interessante Welt der Oper entführen lassen und freue mich schon auf ihr nächstes Buch. Ich kann diesen psychologischen Roman mit Tiefgang sehr empfehlen - von mir 5 Sterne!

  • Bücherfreundin

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnder Roman über Liebe…

    Fesselnder Roman über Liebe und Abhängigkeit Die englische Autorin Imogen Crimp erzählt in ihrem lesenswerten Debütroman die Geschichte von Anna. Aufgrund eines Stipendiums studiert die 24jährige an einem Londoner Konservatorium klassischen Gesang. Von ihren Eltern erhält sie wenig finanzielle Unterstützung. Um die Miete für ein kleines Zimmer bezahlen zu können, das sie zusammen mit ihrer Freundin Laurie bewohnt, arbeitet sie an den Abenden als Sängerin in einer Jazzbar. Dort begegnet sie dem gutaussehenden Max. Der 38jährige arbeitet bei einer Bank, bewohnt ein eigenes Appartement mit herrlichem Ausblick und verfügt über die finanziellen Mittel, um Anna regelmäßig zum Essen auszuführen. Zwischen beiden beginnt eine Affäre. Anna ist in Max verliebt und wünscht sich eine enge Liebesbeziehung, obwohl Max ihr gleich zu Beginn klargemacht hat, dass er keine ernsthafte Beziehung sucht.   Die unsichere Anna versucht ständig, dem launischen Max zu gefallen, und langsam verschieben sich ihre Prioritäten. Obwohl sie vor einer vielversprechenden Karriere als Opernsängerin steht, vernachlässigt sie mehr und mehr ihr Studium, versäumt immer häufiger Unterrichtsstunden, wichtige Proben und Vorsingen. Als sie bei einem Vorsingen eine Panikattacke erleidet, wird ihr klar, dass ihr Leben so nicht weitergehen kann.   Der Roman wird aus der Perspektive von Anna in der Ich-Form erzählt und beschreibt die außergewöhnliche Beziehung zum unberechenbaren Max, der mal unterhaltend und charmant, dann wieder kalt und unnahbar ist. Max ermutigt sie, ihren Job zu kündigen, wodurch sie sich auch in eine finanzielle Abhängigkeit von ihm begibt, sich aber gleichzeitig zum Ziel setzt, die von Max gern angenommene regelmäßige Unterstützung eines Tages an ihn zurückzuzahlen.    Der fesselnde und teilweise aufwühlende Roman, der in schönem und intelligentem Sprachstil geschrieben ist, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und liest sich sehr flüssig. Die fehlenden Satzzeichen bei den Dialogen waren ein wenig gewöhnungsbedürftig. Sehr gern habe ich mich von Imogen Crimp, die selbst Operngesang studiert hat, in die interessante Welt der Oper entführen lassen und freue mich schon auf ihr nächstes Buch. Ich kann diesen psychologischen Roman mit Tiefgang sehr empfehlen - von mir 5 Sterne!

  • Daniela Stein

    aus Wien

    5/5

    28.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannender Entwicklungsroman

    Eine Frau im Vordergrund des Covers, dahinter ein Mann. In Imogen Crimps Roman Unser wirkliches Leben dreht sich alles um die Gesangsstudentin Anna, die sich in London mit der nicht erfolgreichen Autorin Laurie ein Zimmer bei den Ps teilt, ein sehr skurriles Paar. Auf über 460 Seiten teilen wir das Leben oder die Vorstellungen darüber mit Anna. Im Roman lernt Anna den Geschäftsmann Max in der Bar kennen, in der sie Auftritte als Jazzsängerin hat. Er scheint anders zu sein als andere Männer, die sofort zur Sache kommen. Das macht Max für Anna interessant und nach kurzer Zeit beginnen sie eine Affäre, die von ungleichen Machtverhältnissen und Einflüssen geprägt ist. Diese sind für Annas Karriere als Opernsängerin eher suboptimal. Es geht so weit, dass sie überlegt, die Akademie zu schmeißen. Geld- und Wohnungsprobleme katapultieren Anna in eine Abhängigkeit, die die Protagonistin nicht so sieht und aus der sie gegen Ende des Romans glücklicherweise wieder entfliehen kann. Die Kindheit von Anna wird ebenso reflektiert und erzählt wie ihre Freundschaft zu Tara und Laurie, zwei Freundinnen, die unterschiedliche Welten bewohnen – die eine auf dem Land, die andere in der Stadt. Ein wenig könnte man an einen Coming-of-Age-Roman denken, wobei Anna schon über 20 Jahre alt ist. Sie entwickelt sich weiter, wobei das Ende offen ist und die Leser:innen nicht genau wissen, wohin diese Reise führt. Während der Lektüre fühlt man mit Anna mit, das geht besonders gut durch die Vorstellungen, die sie oft hat und die mit der Wirklichkeit verwoben werden. Manchmal greift man sich auf die Stirn, weil sie unverständlich auf Dinge reagiert beziehungsweise auch selbst aktiv handelt. Doch ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Das macht es wahrscheinlich auch nochmal schmerzhafter, wenn man der eigentlich romantischen Liebesgeschichte folgt. Ein wirkliches Fazit habe ich nicht, ich kann nur sagen, dass der Schreibstil ungewöhnlich ist (z.B. werden direkte Reden nicht mit Anführungszeichen abgebildet), Annas Gedanken oft zwischen den tatsächlich passierten Dingen Platz finden und somit einige Passagen doppelt gelesen werden dürfen, um die (fiktionale) Realität von den Gedankengängen unterscheiden zu können. Eine Empfehlung spreche ich gerne aus!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine toxische Liebe

    Die junge studierende Opernsängerin Anna verliebt sich in den deutlich älteren Max. Was anfangs die Liebe schlechthin für sie ist und ihr auch gewisse Vorteile bringt, wandelt sich schnell in eine toxische Beziehung über Jahre… Eine interessante Charakterstudie über der eine schwermütigen Stimmung hängt. Ich fand die Geschichte trotz einer gewissen Länge sehr fesselnd. Sehr gelungen auch die Darstellung der Entwicklung von Anna. Ein Buch für all die, die sich auch gerne mal durch ernstere und tragende Themen lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Studentin Anna lernt in London...

    Die Studentin Anna lernt in London den geheimnisvollen, deutlich älteren Max kennen, dem sie nach und nach verfällt...Eine interessante Charakterstudie, nicht frei von Klischees, jedoch unterhaltsam...
  • Zum Bewerterprofil von Farina Genzen

    Farina Genzen

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.03.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Aktuelle Liebesgeschichte ohne Kitsch

    Anna studiert Operngesang in London. In einer Bar wo sie jobbt, trifft sie eines Abends den Banker Max und es entspinnt sich eine ungesunde Beziehung in der sich Anna immer mehr verliert. Glücklicherweise wird diese klischeehaft anmutende Geschichte reflektiert und von Laurie, Annas feministischer Mitbewohnerin, erfrischend kommentiert. Besonders überzeugen konnte das Buch durch die Gesangspassagen und Annas genaue Beobachtungen über sich und ihre Umwelt.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    3/5

    14.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Junge Opernstudentin, trifft älteren...

    Junge Opernstudentin, trifft älteren reichen Investment Banker. Würde es jungen Frauen ab 20 empfehlen....
  • Zum Bewerterprofil von S. Wiesner

    S. Wiesner

    Thalia-Buchhandlung Herder & Thalia

    Buchhändler*in

    3/5

    06.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toxische Beziehung

    Das Cover hat mich dazu animiert, das Buch zu lesen. Die Geschichte hat meiner Meinung sehr viel Potenzial. Anna studiert Operngesang in London und hat im Gegensatz zu den anderen Studierenden wenig Geld, was ihr vor allem bei den Vorsingen zu schaffen macht. Um die Geldsorgen auszugleichen, singt sie abends/nachts in einer Bar Jazz. Eines abends lernt sie dort Max kennen. Er ist deutlich älter als Anna und Banker. Sofort zeigt sie Interesse an ihm. Es entsteht eine Liebesbeziehung in die Anna sehr viel mehr bereit ist zu investieren. Schnell merkt sie, dass sie in einer toxischen Beziehung gefangen ist. Durch Max verstärken sich Annas Selbstzweifel. Sie ringt nach Anerkennung und will begehrt werden. Doch außer in seiner Wohnung, zeigt er Anna seine Gefühle nicht. Im Kontrast dazu steht die selbstbewusste Opernsängerin Anna. Imogen Crimp beschreibt die Leidenschaft für die Musik, aber auch die Mühe und Arbeit die dahintersteckt wirklich außergewöhnlich gut. Es macht Spaß zu sehen, wie Anna wächst und ihr Talent zur Schau trägt. Es ist eine Geschichte über Feminismus, Ehrgeiz, Machtverhältnisse, Geld, Sex und Begehren. Für jeden, der keine typische Liebesbeziehung mit unsympathischen Charakteren bevorzugt. Da die Handlung teilweise doch auch sehr langgezogen war, gibt es von mir 3/5 Sternen.

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