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Die Erfindung der Sprache

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,2 cm

Gewicht

372 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000255642

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Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Eine große Freude! ("Emotion")
„Die Erfindung der Sprache“ ist ein Buch über liebenswert kuriose Menschen, über Katastrophen aus heiterem Himmel und über Familienbande, die – im Guten wie im Schlechten – das Leben lebenswert machen. ("NDR Kultur "Buch"")
Zusammenhalt, Respekt für Schrullen und tiefe Liebe sind die Zutaten, mit denen Anja Baumheiers Protagonist viele Schwierigkeiten überwindet, um Antworten zu finden. ("Gala")
Wortgewaltig und wendungsreich wie Jonas Jonasson. ("Freundin")

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,2 cm

Gewicht

372 g

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2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000255642

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  • Bewertung

    5/5

    09.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tragisch-komischer Roman mit...

    Ein tragisch-komischer Roman mit liebenswerten Hauptcharakteren. Familiengeschichte mit Nordseeflair, von der fiktiven Insel Platteoog bis zur Bretagne. Herrlich schräg, ich hatte ständig ein Schmunzeln im Gesicht und bin begeistert über den gelungenen Schreibstil. Großartig!

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    22.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Familiengeschichte

    Adam wird kurzfristig nach Hause gerufen, auf die Insel Platteoog, denn seine Mutter ist ins Krankenhaus gekommen. Oda hat einen Hinweis gefunden auf Adams Vater Hubert. Dieser war kurz vor Adams 13. Geburtstag spurlos verschwunden. Nun begibt Adam sich auf eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach Hubert. Es ist eine spannende Familienkonstellation, von der Anja Baumheier erzählt, und zwar in einem so bildhaften Schreibstil, dass man sich sehr schnell zu Gast wähnt in dieser ganz besonderen Familie, die die tschechische Großmutter Leska und ihr norddeutscher Mann gegründet haben. Vor allem aber fasziniert das Spiel mit der Sprache, das die Autorin bestens beherrscht. Die Geschichte lässt sich Zeit, um alle Gegebenheiten darzustellen, und doch ist sie zu keinem einzigen Zeitpunkt langweilig: Zu sehr faszinieren die einzelnen Figuren des Buches wie auch der Sprachstil selbst. Mich konnte dieses Buch sehr gut unterhalten, so dass ich es sehr gerne weiter empfehle und alle 5 möglichen Sterne vergebe.

  • Bewertung

    aus Hamm

    5/5

    22.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Erfindung der Sprache

    Die Insel Platteoog ist sehr familiär, hier kennt jeder jeden und die Hilfsbereitschaft ist groß und das Ideenreichtum der Bewohner umso größer, wenn es Probleme zu bewältigen gibt. In diesem Idyll wächst der hochbegabte Adam auf, er hat Probleme im Sozialverhalten und liebt die Zahl sieben, für jede Lebenslage werden von ihm Listen erstellt, die ihm bei der Bewältigung des Alltags helfen. Umsorgt wird er von seiner Mutter, der Radiomoderatorin Oda und von seinem Vater Hubert, der als Leuchtturmwärter erst vor ein paar Jahren zugezogen ist. Seine herzensgute tschechische Großmutter Leska hat für jede Gelegenheit Unmengen an süßen und herzhaften Speisen vorrätig. Als Adam 13 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos, alle Versuche von sämtlichen Bewohnern der Insel, Hubert ausfindig zu machen, bleiben erfolglos. Adam wird erwachsen, studiert und zieht nach Berlin, wo er als Professor für Sprachwissenschaft an einer Uni arbeitet. Als Oda zufällig in einer Buchhandlung einen Hinweis auf den verschwundenen Hubert findet und daraufhin zusammenbricht, begibt sich Adam mit detektivischem Gespür auf die Suche nach seinem Vater. Die Geschichte spielt auf 2 Ebenen, die Gegenwart, da ist Adam 32 Jahre alt und wohnt in Berlin und nimmt auf Anraten seiner Großmutter an einer Speed-Dating-Veranstaltung teil. Die andere Ebene beginnt, als sich Adams Eltern kennenlernen. Die Autorin hat eine Gabe mit Sprache umzugehen, es ist ein Genuss diese charmante Geschichte zu lesen. Meine Lieblingsfigur ist Leska, die oft unfreiwillig komisch die deutsche Sprache anwendet. „Sei nicht so stirnengig“ ist nur ein Beispiel für die zauberhaften Aussprüche der Tschechin. Die Bewohner von Platteoog sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, allerdings geht es auch um viele traurige verschenkte Jahre. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und die Geschichte mitunter etwas ausschweifend und das Verhalten der Menschen nicht immer logisch, aber es lohnt sich dranzubleiben.

  • Bewertung

    aus Wangen

    5/5

    03.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach dem verlorenen Glück….

    Adam ist ein besonderer Junge, der in einer besonderen Familie und auf einer besonderen Insel aufwächst. Platteoog ist ein kleines, abgeschiedenes Inselidyll, von dem Oda eigentlich wegziehen will. Als dann aber Hubert auftaucht, um den Leuchtturm zu restaurieren, verlieben sich die beiden und bekommen bald Adam. Dieser beginnt erst mit zwei Jahren zu sprechen, dann aber gleich in Mehrwortsätzen. Nicht nur seine Großeltern kümmern sich liebevoll um ihn, auch die ganze Inselgemeinschaft nimmt Anteil an Adams Entwicklung. Adam tut sich schwer mit sozialen Kontakten und unvorhergesehenen Ereignissen, hat dafür aber einen ganz besonderen Bezug zur Zahl Sieben. Zudem liest er schon bald Bücher über Themen, die so manchem Erwachsenen schwerfallen dürften. Diese autistischen Züge Adams werden in diesem Roman jedoch sehr liebenswert und unterhaltsam geschildert. Zum Vater Hubert, der ähnlich veranlagt scheint, hat Adam eine besondere Beziehung. Und die tschechische Großmutter Leska hat bei Problemen immer eine besondere Leckerei, die Abhilfe schaffen kann. Als kurz nach Adams 13. Geburtstag der Vater Hubert allerdings von seiner Pilgerreise nach Santiago die Compostela nicht mehr zurückkehrt und spurlos verschwunden ist, bricht das Familienglück auseinander. Viele Jahre später, Adam ist inzwischen Dozent für Sprachwissenschaften, stößt er auf ein Buch mit dem Titel ,,Die Erfindung der Sprache“. Darin findet er Hinweise auf seinen Vater. Adam, der nichts mehr verabscheut als Ortswechsel und Überraschungen, begibt sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Vater. Dieses Reiseabenteuer fordert viel Mut und Selbstüberwindung von Adam, führt ihn quer durch Deutschland, nach Prag, und bis in die entferntesten Winkel der Bretagne. ,,Die Erfindung der Sprache“ ist nicht nur ein großartiger Roman, der eine Familiengeschichte geschickt mit der Zeitgeschichte verknüpft, sondern auch sprachlich ein Genuss.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    03.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Adams Reise

    "Die Erfindung der Sprache" von Anja Baumheier ist ein sehr ruhiges Buch, dass den Leser auf Reisen schickt, in vielerlei Hinsicht. Es geht einmal auf Reisen auf die Insel Platteoog in Ostfriesland und in die Vergangenheit. Erzähler hier ist Adam, Adam Riese. Adam liebt Zahlen und Listen und die Sprache, einzig mit Beziehungen zu anderen Menschen hat er so seine Probleme. Mir hat es sehr viel Freude gemacht, die Welt durch seine Augen zu sehen und zu erkunden. Im Buch gibt es zwei Erzählstränge. Es wird einmal aus der Vergangenheit berichtet, wie sich Oda und Hubert, die Eltern von Adam kennen und lieben lernen. Hier wird mit sehr viel Humor und Liebenswürdigkeit erzählt. Der andere Teil des Buches spielt in der Gegenwart, in der sich Adam auf die Suche nach seinem Vater Hubert macht, der vor vielen Jahren verschwunden ist. Für Adam ist schon das Reisen eine große Herausforderung und man kann miterleben, wie er ich weiterentwickelt und mit den Anforderungen wächst. Auch dieser Teil ist gefüllt mit Liebe und Mitgefühl und Verständnis. Durch viele Sprachwitze und Anspielungen besticht dieses Buch durch ganz besonderen Humor und Einfühlungsvermögen. Mich hat diese Geschichte rund um Adam und seinen Vater sehr berührt und auf eine spannende Reise mitgenommen.

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Bewertungen (72)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ira Schröder

    Ira Schröder

    Thalia Baunatal – Ratioland Baunatal

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Sprache

    Eine wunderbare und empfehlenswerte Geschichte von Familien, Zusammenhalt, Verzweiflung und Glück! Sprachlich hat mich das Buch einfach nur begeistert und positiv überrascht. Manche Sätze hab ich zwei drei Mal gelesen und einige musste ich immer wieder nachschlagen. Oma Leska hat mich an meiner Oma erinnert, bei ihr gingen mit dem Essen auch alle Probleme weg. „Egal wie ist Anlass, gute Essen immer hilft.“ Ich habe mir so viele Stellen im Buch markiert wie noch nie. Einiges nehme ich auf jeden Fall aus dem Buch mit, wie zum Bespiel: Einatmen, Ausatmen, Schritt zurück. Oder die Angst wegtrinken … Systematisieren …. Listen erstellen…. Da ich selbst gerne nach Listen arbeite und erledigte Punkte durchstreiche, fand ich 7 Punkte System total überschaubar und hilfreich. Die Gedichte von Rilke werde ich auf jeden Fall wieder nachlesen. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist der Autorin auf jeden Fall gut gelungen. Obwohl mich anfangs die Kapitel in der Vergangenheit mehr gefesselt haben. Später im Buch wird erst klar warum Adam so ist wie er ist, warum sein Vater verschwindet und seine Mutter aufhört zu reden…. Ich möchte nicht spoilern und euch das Ende verraten. Lest auf jeden Fall dieses das Buch. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung. Es ist ein anderes Buch der Autorin wie sie sonst davor geschrieben hat. Ich würde euch vorab die Leseprobe auf den Seiten des Verlages empfehlen zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von U. Fuchs

    U. Fuchs

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wirklich großartiger Roman...

    Ein wirklich großartiger Roman über die Magie der Sprache mit liebenswerten, eigenwilligen Figuren. Wer die skurrilen Persönlichkeiten in den Romanen von Mariana Leky und Dörte Hansen mochte, wird die Dorfgemeinschaft auf der Insel Platteoog lieben.
  • Zum Bewerterprofil von S. Neisener

    S. Neisener

    Thalia Universitätsbuchhandlung

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Phänomenales Buch, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

    Mit diesem Buch habe ich mich prompt in die fiktive nordfriesische Insel Platteoog verliebt. Von dieser stammt einer der Protagonisten: Adam Riese. Anja Baumheier lässt in ihrem dritten Roman zwei Zeitstränge gekonnt aufeinandertreffen. Beide drehen sich um die Familie von Adam, doch während einer vor der Wende beginnt und wir als Leser ein Teil seiner Familie werden, spielt der andere zur heutigen Zeit und wir lernen Adam als erwachsenen Mann kennen. So wird stets das Interesse aufrechterhalten, Adam Rieses Leben mitverfolgen zu wollen. Außerdem macht die Sprache selbst in diesem Buch tatsächlich einfach nur Spaß. Anja Baumheier nutzt nicht all die abgedroschenen Floskeln, die man zwar immer wieder gerne liest aber eben doch auswendig kennt. Nicht zuletzt deshalb ist der Titel mehr als berechtigt. Tatsächlich lernen wir unterschiedliche Möglichkeiten für eine (Neu)Erfindung der Sprache kennen. Sei es eine Mutter, die verstummt und sich neuer Kommunikationsmöglichkeiten bedient, oder der Versuch sich mit einer Katze zu unterhalten. So oder so schafft es ,,Die Erfindung der Sprache" immer wieder zu überraschen, zu berühren und zu begeistern.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...die Leiden des jungen Adam Riese!

    Sie lieben Rilke, Primzahlen und Listen mit sieben Stichpunkten? Dann sind Sie bei diesem Buch genau richtig .Dies ist eine wirklich schräge Geschichte mit liebenswerten aber völlig skurrilen Gestalten. Es ist einfach ein reiner Lese spaß. Selten musste ich bei einem Roman soviel schmunzeln und schalend lachen. Jede Figur wird liebevoll charakterisiert und alleine Adam Riese der Held der Geschichte erwirkt mein volles Mitleid. Tauchen Sie ein in die kleine Welt von Adam Riese, der auch „riesiges“ leisten kann und muss.
  • Zum Bewerterprofil von Judith-Lea Bothmer

    Judith-Lea Bothmer

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für alle Leser von Mariana Leky!

    Als Adam 13 Jahre alt ist, unternimmt sein Vater Hubert eine Pilgerreise, von der er aus unerklärlichen Gründen nicht wieder zurückkehrt. Adams Mutter Oda sowie die ganze Inselgemeinschaft der ostfriesischen Insel Platteoog, auf der die Familie bis dato lebt, fällt in Trauer und bestürzten Unglauben. Kennt hier doch jeder jeden und hilft dem Nachbarn wo nur möglich, ist es der herzlichen Dorfgemeinschaft völlig unverständlich, aus welchem Grund Adams Vater spurlos verschwindet. Jahre später, nach einem Studium der Germanistik, arbeitet Adam als Sprachwissenschaftler an der Berliner Universität und arbeitet immer noch daran, den schmerzvollen Verlust seines Vaters zu verarbeiten. Als ihm zufällig ein Buch in die Hände fällt, das einen Hinweis auf den Verbleib von Hubert enthält, gibt es kein Halten mehr. Adam geht auf die abenteuerliche Suche nach Hubert - was ist damals bloß geschehen? Großartig! Anja Baumheier hat mich mit diesem Roman in jeglicher Hinsicht für sich gewonnen. Wir werden hier Teil einer herzerwärmenden Inseldorfgemeinschaft, die in mir sofort den Wunsch hat groß werden lassen, ebenfalls unter solch liebevollen, urkomischen und loyalen Mitmenschen leben und arbeiten zu wollen. Adams Geschichte geht sehr zu Herzen und fesselt den Leser auf der Spurensuche nach seinem Vater immer mehr und mehr. Von Zeit zu Zeit habe ich mich sehr an den Bestseller "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky erinnert gefühlt. Beide Romane leben von ihrer absolut großartigen Erzählstimme, den liebevollen Charakterzeichnungen und einer spannungsvollen Handlung, die einen immer weiter lesen lässt. Baumheiers Roman ist ein neuer Schatz in meinem Bücherregal und eine eindeutige Leseempfehlung.

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