Sie kennen sich seit der Kindheit und beginnen gerade, ihre eigenen Wege zu gehen, als plötzlich einer von ihnen als Mörder festgenommen wird. Er soll seinen Onkel aus Habgier erschlagen haben. In einem schier endlosen Indizienprozess wird das Unterste zuoberst gekehrt. Die Freunde kämpfen für den Angeklagten, denn er kann, er darf kein Mörder sein. Doch als 15 Jahre nach dem Urteil eine Journalistin sich der Sache noch mal annimmt, stellt sich die Frage der Loyalität wieder neu.
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Ein guter Freund wird des Mordes angeklagt. Was passiert mit einem selbst, was passiert mit der ganzen Clique, die seit Kindertagen eine verschworene Gemeinschaft war- und wie weit geht die Loyalität?
Inspiriert von dem realen Münchener Mordfall aus dem Jahr 2006, der in Deutschland für großes Aufsehen sorgte, geht Poschenrieder diesen Fragen nach.
Hier steht, im Gegensatz zum klassischen Krimi, gar nicht so sehr die Frage der Schuld im Vordergrund. Vielmehr der Umgang aller Beteiligten mit einer fundamentalen Verunsicherung.
Eine Frage der Loyalität...
Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.05.2022
Nüchtern wie ein Protokoll kommt dieser Roman daher und lädt uns ein, uns die gleiche Frage zu stellen, wie die Protagonisten : kann ein Freund ein Mörder sein und kann man mit einem Mörder befreundet sein oder bleiben? Ein wirklich interessanter Denkanstoß!
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Kann man mit einem Mörder befreundet sein? Christoph Poschenrieder beschreibt in diesem Buch eine wahre Kriminalgeschichte. Passiert vor 15 Jahren in München, der sogenannte Parkhausmord. Der Täter/Mörder sitzt im Gefängnis und nun rollt eine Journalistin den Fall neu auf. Besonders fesselnd, im Interviewstil geschrieben...
"Wenn du dem Freund nicht mehr traust, kannst du dir selbst noch trauen?"
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