Produktbild: Phänomenologie des Geistes
Band 414

Phänomenologie des Geistes

1

16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Herausgeber

Hans Friedrich Wessels

Verlag

Felix Meiner

Seitenzahl

636 (Printausgabe)

Dateigröße

3550 KB

Auflage

Unverändertes eBook der neu gesetzten Ausgabe der ersten Auflage 1988

Sprache

Deutsch

EAN

9783787349371

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Herausgeber

Hans Friedrich Wessels

Verlag

Felix Meiner

Seitenzahl

636 (Printausgabe)

Dateigröße

3550 KB

Auflage

Unverändertes eBook der neu gesetzten Ausgabe der ersten Auflage 1988

Sprache

Deutsch

EAN

9783787349371

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  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Erste, was hier gelernt werden muss, ist aufrecht stehen"

    Das Bekannte ist darum, weil es bekannt ist, noch nicht erkannt " Die Phänomenologie des Geistes, die das " werdende Wissen ", zur Wissenschaft hinführen möchte, bedient sich dabei eines Prozesses, der sich selber schon als wissenschaftlich zu legitimieren vermag. Doch ein Weg kann bekanntlich nur dann an sein Ziel gelangen, wenn dieser Bestimmungsort schon vorgegeben ist. Für die Phänomenologie bedeutet dies, dass der wissenschaftliche Standpunkt und seine Erreichung, schon als realisierbar vorausgesetzt werden muss, um die Reise zu ihm stattfinden zu lassen. Die Fundierung der Wissenschaft im Selbstbewusstsein demonstriert Hegel in seiner Vorrede damit, dass diese ihm eine zu erklimmende Leiter hinunterreicht, die den sich stetig vervollkommnenden Erfahrungsprozess seiner selbst, von der bloßen sinnlichen Gewissheit, über das Selbstbewusstsein, bis zum absoluten Wissen symbolisch darstellt. Hierbei stellt die Wissenschaft jedoch keinen unbeteiligten Zuschauer dar, sondern sie integriert in sich jede Sprosse und ihren damit verknüpften Platz im Prozess. Diesen Erfahrungsprozess des Subjekts, beschreibt Hegel mit seiner bekannten dialektischen Vermittlung, die man sich nicht als eine Hebammenkunst des Gesprächs, im Sinne Sokrates vorstellen sollte, sondern als eine Art Bewegungsgesetz des Lebens, eine Kraft des Kampfes, die die unterschwellige Essenz des unaufhaltsamen Fortschrittes ausmacht. Hegel verweist als Beisspiel auf eine Knospe, welche durch die hervorbrechende Blüte verschwindet, oder dialektisch formuliert, wiederlegt wird. Die ursprüngliche Wahrheit ist also verschwunden und bringt sich auf eine andere Weise wieder hervor. Das sich gegenseitige Verdrängen beider Formen stellt aber gerade auch eine Notwendigkeit der organischen Einheit dar, wie es Hegel sagt. Schon Heraklit hat diesen grundlegenden Motor erkannt wenn er sagt " Das Widerstreitende zusammentretend und aus dem Sichabsondernden die schönste Harmonie " . Die Phänomenologie des Geistes beginnt zunächst als die sich dem Subjekt passiv zugefallene Geschichte, bis diese sich als das Produkt der eigenen Subjektivität mittels der Vernunft erkennt. Doch der Weg dorthin, den man auch als logische Evolution bezeichnen könnte, verlangt dem eifrigen Leser ein ungeheures Durchhaltevermögen ab, um in diesem tiefsinnigen Werk nicht unterzugehen. Die voranschreitende Reise des sich immer bewusster werdenden Wissens kommt nach den Stadien des Bewusstseins und dem daraus resultierenden Selbstbewusstsein schließlich zur Vernunft und damit zu seiner Selbstverwirklichung. Dabei bereiten schließlich die einzelnen Momente, wie Weltgenuss, Weltverbesserung und Weltbekämpfung, das Reich der Sittlichkeit vor. Aus der beobachtenden Vernunft geht so das vernünftige Moralische Selbstbewusstsein hervor, das Reich des Geistes beginnt. Es folgt ein langer Prozess, der durch Wiedersprüche und dessen Synthesen, vorbei an der vorletzten Stufe der Religion, zum absoluten Wissen gelangt. Es ist der Bereich, in dem sich das Subjekt von seinen Entfremdungen, und Entäußerungen entäußert und sie zugleich als seine begriffene Geschichte in sich integriert hat. Es ist nun als absolutes Für-Sich, nach einer langen dialektischen Reise Substanz geworden. Doch was passiert danach, ist dies das Ende der Geschichte, können wir als Menschen nun auf unsere Zeit zurückblicken und sagen was der Sinn des Seins war, oder stellt dieser zurückgelegte Prozess, selber nur ein Glied einer noch unvorstellbareren Geschichte dar. Das überlasse ich dem Leser.

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