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Die Wut ist ein heller Stern Roman. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

8

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/4,3 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28120-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,5/13,3/4,3 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

7

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28120-2

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Gedankenlabor

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend, intensiv und nachhallend!

    „Die Wut ist ein heller Stern“ von Anja Kampmann ist für mich ein beeindruckendes sehr atmosphärisch dichtes Werk, das auch einen ganz eigenen nahezu poetischen Touch mit sich bringt und das mich vom ersten Moment an gefesselt hat. Im Zentrum der Geschichte steht hier Hedda, eine junge Artistin im Varieté „Alkazar“ auf der Reeperbahn. Während sie auf der Bühne ihren Traum lebt und sich zugleich um ihren kleinen Bruder Pauli kümmert, dringen außerhalb des Scheinwerferlichts immer stärker die Zeichen der neuen Zeit vor. Zunehmend werden mehr Uniformen im Publikum gesichtet, die Freiheit- auch das Gefühl der künstlerischen Freiheit schwindet mehr und mehr und eine Angst, die ich als Leser sehr spüren konnte macht sich breit und beeinflusst nicht nur Heddas Alltag und Leben. Heddas älterer Bruder Jaan flieht vor dieser Enge und heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger Richtung Antarktis an, jedoch ist das eine Entscheidung, die einerseits zwar Hoffnung und Sehnsucht aber eben auch Gefahr miteinander verknüpft. Zwischen familiären Erwartungen, dem gesellschaftlichem Druck und der Suche nach einem selbstbestimmten Weg kämpft Hedda um ihren Platz in einer Welt, die zunehmend feindselig und gefährlich wird. Anja Kampmann schreibt klar, mit diesem besonderen leicht poetischen Touch und doch auch mit dem Ton der Reeperbahn zur damaligen Zeit. Diese Kombination hat es für mich als Leser einerseits fordernd, aber eben auch besonders greifbar und spürbar gemacht, wie sehr sich mehr und mehr die Gefahr aufbaut, die Enge der politischen Gegebenheiten nahezu die Luft der Freiheit zum atmen nehmen. Themen wie Verlust, das dingende Bedürfnis nach Freiheit und freiem Leben, aber eben auch Mut und Stärke der einzelnen Protagonisten kommt hier zusammen und auch wenn mich das Buch durchaus gefordert hat, sprachlich als auch thematisch, war "Die Wut ist ein heller Stern" von Anja Kampmann ein sehr intensiver, bewegender Roman, der für mich persönlich definitiv noch länger nachhallen wird.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine mutige Frau in schwierigen Zeiten

    Ein spannendes Buch über eine Varieté-Tänzerin auf der Reeperbahn Anfang der 30er Jahre, die mit ihrer Kollegen immer stärker die bedrohliche Macht des Nationalsozialismus spürt. Besonders gut gefallen hat mir die atmosphärische Beschreibung der damaligen Zeit und die Widerstandskraft der Protagonistin. Eine gute Lektüre und interessant zu lesen. Sehr empfehlenswert.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1930er Jahre in Hamburg

    Anja Kampmann führt uns in ihrem Roman, Die Wut ist ein heller Stern, in die 1930er Jahre. Da weiß man ja inzwischen, das alle anders Denkende oder Behinderte um ihr Leben Angst haben müssen. Auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, sind ja viele Gretel wirklich geschehen. Die Autorin schreibt das alles in einem poetischen Stil, das nimmt mich noch mehr mit. Das ganze spielt in Hamburg. Hedda arbeitet am Varitee um für den kleinen Bruder Pauli eine Pflegestelle bezahlen zu können. Ihr Bruder Jan arbeitet eine Reise lang als Walfänger. In der Zeit musste Hedda schreckliches mitmachen. Der Roman ist von der Autorin besonders geschrieben. Es lohnt sich ihn zu lesen.

  • Ceodaz

    4/5

    26.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig, atmosphärisch und eindringlich – ein Roman über Mut, Freiheit und weibliche Stärke in dunklen Zeiten

    Hedda hat sich in den 1930er Jahren ihren Traum erfüllt: Sie steht als Artistin im berühmten Varieté „Alkazar“ auf der Reeperbahn. Doch die schillernde Welt des Varietés verliert ihren Glanz, als die politischen Schatten immer dunkler werden. Uniformen füllen die Zuschauerreihen, Kontrolle und Angst nehmen zu und auch für die Frauen auf der Bühne wird das Leben gefährlich. Während Hedda versucht, sich und ihren kleinen Bruder Pauli zu schützen, begibt sich ihr Bruder Jaan als Harpunenschmied auf einen Walfänger in die Antarktis. Eine Flucht, die ebenso verzweifelt wie hoffnungsvoll wirkt. In einer Welt, in der die Freiräume schwinden, sucht Hedda nach einem Weg, sich selbst und ihre Würde zu bewahren. Anja Kampmann erzählt diese Geschichte in einer sprachlich beeindruckenden, poetischen und zugleich präzisen Weise. Jede Zeile ist durchdacht, jede Beschreibung trägt Atmosphäre. Ihre Sprache hat eine fast musikalische Qualität: dicht, bildhaft und zugleich voller Zwischentöne. Man spürt die Enge der Zeit, den Geruch von Schminke, Rauch und Angst, aber auch den leisen Trotz, der Heddas Handeln antreibt. Besonders stark ist die Darstellung der weiblichen Perspektive in einer Zeit, in der Frauen kaum eigene Wege gehen durften. Hedda ist eine faszinierende Figur, die mutig, verletzlich und voller innerer Spannung ist. Sie steht für Selbstbehauptung, aber auch für die Zerbrechlichkeit jener, die im falschen Moment zu sichtbar sind. Manchmal jedoch wirkt der Roman etwas distanziert, die poetische Sprache schafft zwar Tiefe, kann aber emotional auf Distanz halten. Einige Passagen sind sehr ruhig, fast fragmentarisch, was das Lesen stellenweise anspruchsvoll macht. Doch gerade diese sprachliche Eigenwilligkeit macht den Roman auch besonders. Er verlangt Aufmerksamkeit, aber er schenkt einem dafür eindrucksvolle Bilder und nachhallende Gedanken. Fazit: „Die Wut ist ein heller Stern“ ist ein intensiver, klug komponierter Roman über Freiheit, Angst und Selbstbehauptung in einer gefährlichen Zeit. Anja Kampmann verbindet literarische Sprache mit emotionaler Tiefe und schafft so ein Werk, das lange nachwirkt: ruhig, fordernd und wunderschön zugleich.

  • Ceodaz

    4/5

    26.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachgewaltig, atmosphärisch…

    Sprachgewaltig, atmosphärisch und eindringlich – ein Roman über Mut, Freiheit und weibliche Stärke in dunklen Zeiten Hedda hat sich in den 1930er Jahren ihren Traum erfüllt: Sie steht als Artistin im berühmten Varieté „Alkazar“ auf der Reeperbahn. Doch die schillernde Welt des Varietés verliert ihren Glanz, als die politischen Schatten immer dunkler werden. Uniformen füllen die Zuschauerreihen, Kontrolle und Angst nehmen zu und auch für die Frauen auf der Bühne wird das Leben gefährlich. Während Hedda versucht, sich und ihren kleinen Bruder Pauli zu schützen, begibt sich ihr Bruder Jaan als Harpunenschmied auf einen Walfänger in die Antarktis. Eine Flucht, die ebenso verzweifelt wie hoffnungsvoll wirkt. In einer Welt, in der die Freiräume schwinden, sucht Hedda nach einem Weg, sich selbst und ihre Würde zu bewahren. Anja Kampmann erzählt diese Geschichte in einer sprachlich beeindruckenden, poetischen und zugleich präzisen Weise. Jede Zeile ist durchdacht, jede Beschreibung trägt Atmosphäre. Ihre Sprache hat eine fast musikalische Qualität: dicht, bildhaft und zugleich voller Zwischentöne. Man spürt die Enge der Zeit, den Geruch von Schminke, Rauch und Angst, aber auch den leisen Trotz, der Heddas Handeln antreibt. Besonders stark ist die Darstellung der weiblichen Perspektive in einer Zeit, in der Frauen kaum eigene Wege gehen durften. Hedda ist eine faszinierende Figur, die mutig, verletzlich und voller innerer Spannung ist. Sie steht für Selbstbehauptung, aber auch für die Zerbrechlichkeit jener, die im falschen Moment zu sichtbar sind. Manchmal jedoch wirkt der Roman etwas distanziert, die poetische Sprache schafft zwar Tiefe, kann aber emotional auf Distanz halten. Einige Passagen sind sehr ruhig, fast fragmentarisch, was das Lesen stellenweise anspruchsvoll macht. Doch gerade diese sprachliche Eigenwilligkeit macht den Roman auch besonders. Er verlangt Aufmerksamkeit, aber er schenkt einem dafür eindrucksvolle Bilder und nachhallende Gedanken. Fazit: „Die Wut ist ein heller Stern“ ist ein intensiver, klug komponierter Roman über Freiheit, Angst und Selbstbehauptung in einer gefährlichen Zeit. Anja Kampmann verbindet literarische Sprache mit emotionaler Tiefe und schafft so ein Werk, das lange nachwirkt: ruhig, fordernd und wunderschön zugleich.

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  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.01.2026

    eBook (ePUB)

    Mit Sprache malen!

    Dieser Roman ist nicht nur die packende und unter die Haut gehende Geschichte von Hedda einer Varieté-Künstlerin in St. Pauli in den 1930er Jahren, sondern auch in hohem Maße ein sprachliches Kunstwerk! Ihre Sprache erinnert an ein expressionistisches Gemälde. Einmal eingelesen, liest sich dieser Roman wie im Rausch und man kommt anders daraus hervor als man hingegangen ist! Für mich ist Andrea Kampmann eine tolle Neuentdeckung!
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    St. Pauli 1933: Zwischen Varieté und Naziherrschaft

    Es gibt viele Bücher über die Hitlerjahre, doch Anja Kampmann gelingt es in ihrem Roman, diesen oft schon ausgelutschten Zeitraum in ein völlig neues Licht zu rücken. Was den Roman besonders macht, ist die einzigartige Erzählperspektive, die durch die außergewöhnliche Heldin Hedda geprägt wird. Ihre Geschichte führt uns in das rotlicht- und schillernde Milieu des Hamburger Hafenviertels, einem Ort der Armut und des Überlebenswillens. Hedda ist eine Außenseiterin, die sich aus den Fängen der Armut befreit hat und sich keineswegs in die vorgegebenen Rollen und Erwartungen der Gesellschaft einzwängen lässt. Ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe und ihre Aufmerksamkeit für Details machen sie zu einer faszinierenden Erzählerin, die den zunehmenden Druck des Naziregimes besonders stark zu spüren bekommt. Anja Kampmann entführt uns in eine Welt, die von der großen Armut in Hamburg nach der Weltwirtschaftskrise geprägt ist und für mich persönlich ist dieses Buch eines der Highlights des Jahres 2025. Kampmann schafft es meisterhaft, den historischen Kontext mit der intensiven, oft schmerzhaften Erfahrung ihrer Heldin zu verbinden.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drohende Gefahren

    Frauen mussten schon immer kämpfen, um einen Platz in der Gesellschaft, gegen Unterdrückung und für ihre Menschenrechte. In diesem Buch ist es Hedda, die in den 1930er Jahren als Artistin in einem Varieté in Hamburg arbeitet, sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Auch weil sie mit ihrem Verdienst für ihren Bruder Pauli sorgen kann. Mit dem Erstarken der Rechten engt sich ihre Freiheit drastisch ein, Vertrautes zerbricht. Ein literarischer Text über diese Zeit, der sich leichter anfühlt, als diese Zeit für Hedda war. Sehr hilfreich ist eine Liste der mitwirkenden Personen.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Mielitz

    Angela Mielitz

    Thalia Hamm – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    13.05.2026

    eBook (ePUB)

    1930er Jahre in Berlin

    Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Der Klappentext war vielversprechend, aber ich fand sowohl die Geschichte, als auch die Protagonisten eher blass. Zudem haben mich die Textpassagen in plattdeutscher Sprache etwas gestört.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Limprecht

    Claudia Limprecht

    Thalia Berlin-Schmargendorf

    Buchhändler*in

    5/5

    18.01.2026

    eBook (ePUB)

    "Die Wut ist ein heller Stern" von Anja Kampmann

    Dieses Buch ist ein absolutes Kunstwerk mit einer so zarten poetischen Sprache! Die Erzählung ist angesiedelt ab ca. 1935 im Arbeiter- und Varietémilieu in Hamburg. Die Protagonistin ist Hedda, die versucht, sich und ihren geistig zurückgebliebenen Bruder durch diese Zeit zu retten. Die Handlung wird in vielen kurzen, angedeuteten Szenen in einer fast lyrischen Sprache erzählt. Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem Roman belohnt, der lange nachhallt! Hilfreich ist übrigens das Personenregister am Ende des Buches.

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