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Onigiri

202

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46983

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,3 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28311-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46983

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,3 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28311-4

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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Heimkehr

Kunde (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156247

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Buchtitel und Cover klingen im ersten Moment nach einem Kochbuch. Aber hier steckt eine wunderbare deutsch-japanische Familiengeschichte zwischen den Buchdeckeln. Im Laufe des Geschehen wird deutlich warum die Autorin dies gewählt hat. Aki möchte nach Japan zur Beerdigung ihrer Großmutter fliegen und ihre demenzkranke Mutter mitnehmen. Im ersten Moment fragt man sich, ob das eine gute Idee ist. Die Reise entwickelt sich jedoch völlig unerwartet. Eine letzte Chance Keikos Leben, ihre Erinnerungen wachzurufen. Das Thema Demenz wird hier großgeschrieben und sensibel behandelt. Das Leben zwische zwei Kulturen, die Mutter-Tochter-Beziehung und die Familie wird zu einer Spurensuche in die Vergangenheit der Mutter. Aki erkennt, wie wenig sie darüber wusste und bekommt im Laufe des Buches ein Bild ihrer Mutter, wie sie es noch nie gesehen hat. Ein Annäherung, ein Verstehen, eine Aufarbeitung, geschrieben in gefühlvollen Worten. Ein melancholischer Roman volle Kraft und Stärke, der einen direkt mitnimmt und viele Emorionen hervorruft.

Heimkehr

Kunde (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156247
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Buchtitel und Cover klingen im ersten Moment nach einem Kochbuch. Aber hier steckt eine wunderbare deutsch-japanische Familiengeschichte zwischen den Buchdeckeln. Im Laufe des Geschehen wird deutlich warum die Autorin dies gewählt hat. Aki möchte nach Japan zur Beerdigung ihrer Großmutter fliegen und ihre demenzkranke Mutter mitnehmen. Im ersten Moment fragt man sich, ob das eine gute Idee ist. Die Reise entwickelt sich jedoch völlig unerwartet. Eine letzte Chance Keikos Leben, ihre Erinnerungen wachzurufen. Das Thema Demenz wird hier großgeschrieben und sensibel behandelt. Das Leben zwische zwei Kulturen, die Mutter-Tochter-Beziehung und die Familie wird zu einer Spurensuche in die Vergangenheit der Mutter. Aki erkennt, wie wenig sie darüber wusste und bekommt im Laufe des Buches ein Bild ihrer Mutter, wie sie es noch nie gesehen hat. Ein Annäherung, ein Verstehen, eine Aufarbeitung, geschrieben in gefühlvollen Worten. Ein melancholischer Roman volle Kraft und Stärke, der einen direkt mitnimmt und viele Emorionen hervorruft.

Die Spuren, die bleiben

Kwinsu aus Salzburg am 25.05.2026

Bewertungsnummer: 3148809

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Akis Mutter Keiko ist an Demenz erkrankt. Erst im Zuge dieser Krankheit merkt sie, wie wenig sie eigentlich über deren Leben weiß. Als junge Frau wanderte sie einst von Japan aus und nach Deutschland ein, lernte den Vater kennen und bekam zwei Kinder. Die Ehe klappte nicht und so fristete sie ein arbeitsreiches Leben, ohne viele Spuren zu hinterlassen. Aki möchte nun die Biographie ihrer Mutter erkunden, solange das noch irgendwie möglich ist. So entschließt sie sich, mit Keiko zu ihrer Familie nach Japan zu reisen, eine Reise die größte Herausforderungen - aber auch Erkenntnisse - mit sich bringen. Was für ein tolles Buch ist Yuko Kuhn hier gelungen! Sie schildert sehr eindringlich, wie wenig die Protagonistin doch über ihre eigene Herkunft weiß, wie viel Kultur sie von ihrer Familie mitbekommen hat und wo und wie sie schließlich sie selbst ist - eine ruhige, aber erkenntnisreiche Spurensuche. Das Buch wirkt sehr authentisch und nachvollziehbar, wem ergeht es im Laufe des Lebens nicht auch so, dass sie oder er sich die Frage stellt: wie viel weiß ich eigentlich über meine Eltern? Besonders lebt die Geschichte von den vielen Begegnungen Akis - mit ihrer Mutter und ihrer Verwandtschaft in Deutschland und in Japan. Es sind alles ruhige, aber bewegende Kontakte, die das Lebensbild der Mutter peu á peu zum Vorschein holt - auch wenn es nie vollständig sein wird, schon gar nicht, weil ihr Sein sich langsam verabschiedet. Besonders beeindruckt hat mich die einfühlsame und komplexe Schilderung über die Demenz von Keiko: die Momente der absoluten Verwirrtheit, die für das eigene Kind so schmerzhaft sind, die ständigen, mühsamen Wiederholungen und die tiefe Ergriffenheit, sich mit der Krankheit nicht abfinden zu wollen, sondern die Person zu halten, auch wenn sie Schritt für Schritt verschwindet. Über allem schwelt eine um sich greifende Melancholie, die einem bewusst macht, dass auch das eigene Leben vergänglich ist und es gut tut, sich die Frage zu stellen: welche Spuren möchte ich hinterlassen? Mein Fazit: Onigiri ist ein melancholischer, authentischer Roman über eine bewegende Spurensuche über das Leben der eigenen Mutter im Zeichen einer Krankheit, die die eigene Biografie auszulöschen droht. Ein Lieblingsbuch und eine absolute Leseempfehlung für alle, die ruhige, reflektierte Erzählungen mögen, die nicht ohne Tiefgründigkeit und Komplexität auskommen.

Die Spuren, die bleiben

Kwinsu aus Salzburg am 25.05.2026
Bewertungsnummer: 3148809
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Akis Mutter Keiko ist an Demenz erkrankt. Erst im Zuge dieser Krankheit merkt sie, wie wenig sie eigentlich über deren Leben weiß. Als junge Frau wanderte sie einst von Japan aus und nach Deutschland ein, lernte den Vater kennen und bekam zwei Kinder. Die Ehe klappte nicht und so fristete sie ein arbeitsreiches Leben, ohne viele Spuren zu hinterlassen. Aki möchte nun die Biographie ihrer Mutter erkunden, solange das noch irgendwie möglich ist. So entschließt sie sich, mit Keiko zu ihrer Familie nach Japan zu reisen, eine Reise die größte Herausforderungen - aber auch Erkenntnisse - mit sich bringen. Was für ein tolles Buch ist Yuko Kuhn hier gelungen! Sie schildert sehr eindringlich, wie wenig die Protagonistin doch über ihre eigene Herkunft weiß, wie viel Kultur sie von ihrer Familie mitbekommen hat und wo und wie sie schließlich sie selbst ist - eine ruhige, aber erkenntnisreiche Spurensuche. Das Buch wirkt sehr authentisch und nachvollziehbar, wem ergeht es im Laufe des Lebens nicht auch so, dass sie oder er sich die Frage stellt: wie viel weiß ich eigentlich über meine Eltern? Besonders lebt die Geschichte von den vielen Begegnungen Akis - mit ihrer Mutter und ihrer Verwandtschaft in Deutschland und in Japan. Es sind alles ruhige, aber bewegende Kontakte, die das Lebensbild der Mutter peu á peu zum Vorschein holt - auch wenn es nie vollständig sein wird, schon gar nicht, weil ihr Sein sich langsam verabschiedet. Besonders beeindruckt hat mich die einfühlsame und komplexe Schilderung über die Demenz von Keiko: die Momente der absoluten Verwirrtheit, die für das eigene Kind so schmerzhaft sind, die ständigen, mühsamen Wiederholungen und die tiefe Ergriffenheit, sich mit der Krankheit nicht abfinden zu wollen, sondern die Person zu halten, auch wenn sie Schritt für Schritt verschwindet. Über allem schwelt eine um sich greifende Melancholie, die einem bewusst macht, dass auch das eigene Leben vergänglich ist und es gut tut, sich die Frage zu stellen: welche Spuren möchte ich hinterlassen? Mein Fazit: Onigiri ist ein melancholischer, authentischer Roman über eine bewegende Spurensuche über das Leben der eigenen Mutter im Zeichen einer Krankheit, die die eigene Biografie auszulöschen droht. Ein Lieblingsbuch und eine absolute Leseempfehlung für alle, die ruhige, reflektierte Erzählungen mögen, die nicht ohne Tiefgründigkeit und Komplexität auskommen.

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Onigiri

von Yuko Kuhn

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Erinnerungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Geschichte einer innigen, nicht problemlosen Mutter Tochter Beziehung habe ich als wunderbar eingängiges Hörbuch genossen. Aki reist ein letztes Mal mit ihrer dementen und still gewordenen Mutter Keiko in die Heimat Japan. Dort blüht sie auf, ist wieder sie selbst, der Tochter ist vergönnt sie noch einmal neu zu erleben, sie mit anderen Augen zu sehen. Keiko verließ in den 1970er Jahren Japan, lebte ihr Leben in Berlin weiter, Aki und ihr Bruder wurden geboren. Die Themen sind vielfältig, Kultur in den grundverschiedenen Ländern, familiäre Belastungen, flüchtiges Glück, Leben mit Brüchen. Die Autorin schrieb auf, welche Erinnerungen ihr in den Sinn kamen. Diese Art des Erzählens gefällt mir gut. Ein emotionaler und warmherziger Roman.
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Erinnerungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Geschichte einer innigen, nicht problemlosen Mutter Tochter Beziehung habe ich als wunderbar eingängiges Hörbuch genossen. Aki reist ein letztes Mal mit ihrer dementen und still gewordenen Mutter Keiko in die Heimat Japan. Dort blüht sie auf, ist wieder sie selbst, der Tochter ist vergönnt sie noch einmal neu zu erleben, sie mit anderen Augen zu sehen. Keiko verließ in den 1970er Jahren Japan, lebte ihr Leben in Berlin weiter, Aki und ihr Bruder wurden geboren. Die Themen sind vielfältig, Kultur in den grundverschiedenen Ländern, familiäre Belastungen, flüchtiges Glück, Leben mit Brüchen. Die Autorin schrieb auf, welche Erinnerungen ihr in den Sinn kamen. Diese Art des Erzählens gefällt mir gut. Ein emotionaler und warmherziger Roman.

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V. Blos

Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

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4/5

Ein Leben zwischen den Kulturen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich wunderbar beschreibt die Autorin das Aufwachsen eines Mädchens mit deutsch-japanischen Wurzeln. Wie ist es, in keine der beiden Welten vollkommen hineinzupassen? Und schließlich die gemeinsame Reise mit der dementen Mutter nach Japan zu Familie und Kindheitserinnerungen. Das hat mich sehr angerührt. Toll!
  • V. Blos
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4/5

Ein Leben zwischen den Kulturen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich wunderbar beschreibt die Autorin das Aufwachsen eines Mädchens mit deutsch-japanischen Wurzeln. Wie ist es, in keine der beiden Welten vollkommen hineinzupassen? Und schließlich die gemeinsame Reise mit der dementen Mutter nach Japan zu Familie und Kindheitserinnerungen. Das hat mich sehr angerührt. Toll!

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