Produktbild: Onigiri

Onigiri

203

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49580

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1664 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446285071

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

49580

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1664 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446285071

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2025

    eBook (ePUB)

    Berührendes Puzzle zwischen den Kulturen

    Onigiri hat mich positiv überrascht. Ein stellenweise fast poetisches Buch, stark beeinflusst von der persönlichen Geschichte der Autorin. Aki, Protagonistin dieser Erzählung, ist die Tochter einer nach Deutschland immigrierten Japanerin und ihres deutlich jüngeren deutschen Mannes. Keiko, Akis Mutter, leidet an Demenz und lebt inzwischen im Heim. Ein letztes Mal reisen die beiden nach Japan. In Rückblenden wird die Geschichte von Keiko und ihrer japanischen Familie erzählt, wie und warum sie nach Deutschland kam, Kulturschock inklusive. Akis Vater, Sohn einer sehr wohlhabenden bayerischen Familie, bleibt lange nur eine Randfigur da er seine Frau und Kinder früh verlässt. Akis Kindheit zwischen diesen beiden so gegensätzlichen Kulturen wird immer wieder geschildert. Die Momente in Japan als die beiden Verwandte und Freunde besuchen waren sehr berührend. Auf den manchmal etwas verworren erscheinenden Schreibstil (beinahe puzzleartige Szenen) muss man sich einlassen können dann findet man trotz der schweren Themen eine Hoffnung und Liebe die berührt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    09.08.2025

    eBook (ePUB)

    Eine bewegender Einblick in eine Familie

    Die Geschichte erzählt aus Akis Leben. Ihre Mutter Keiko ist als junge Frau von Japan nach Deutschland gezogen, traf dort ihren künftigen Mann und den Vater ihrer beiden Kinder Aki und Kenta. Inzwischen ist Keiko in einen Seniorenstift umgezogen und leidet an Demenz. Aki nimmt sie nochmals mit auf eine Reise nach Japan, um ihre Familie zu besuchen. Dabei werden immer wieder kleine Episoden aus dem Leben von Aki, aber auch von Keiko erzählt. Aki verbindet wunderbar die Kultur Deutschlands mit der von Japan, fast schnell und zusammenhanglos gibt sie Begebenheiten wieder die typisch für eines der beiden Länder sind. In wenigen, ruhigen Worten, fast wie eine Aufzählung und doch fühlt man bei Lesen direkt, was gemeint ist. Akis Mutter hatte es nicht leicht und mit der Reise nach und nach findet Aki ihren Frieden mit ihr und beide finden wieder zueinander. Während Keiko in Japan ein einfaches Leben führte, stammt ihr Ehemann aus einer reichen Familie mit vielen Regeln und Erwartungen. Auch Aki kommt als Kind in Berührung mit dieser Welt. Die Autorin erzählt diese Geschichte so unaufgeregt, mit wenigen Worten, die es aber genau treffen. Es ist einerseits eine Geschichte über Kulturen, aber gleichzeitig eine Familiengeschichte und auch das Thema Demenz nimmt einen greifbaren Raum ein. Absolut bewegend, tiefgründig und emotional und gleichzeitig zart, ruhig und sacht formen die Worte eine gewaltige Sprache, die einfach nur eine Bereicherung war. Dieses Buch hat mich tief berührt.

  • Forti

    5/5

    27.07.2025

    eBook (ePUB)

    Mein Highlight dieses Jahr!

    Ein Buch und Figuren, die mir sehr nahe gingen. Yuko Kuhn erzählt in "Onigiri" die Geschichte von zwei (oder drei) ganz unterschiedlichen Frauen. Dreh- und Angelpunkt ist die Migration der Mutter von Japan nach Deutschland. Der große Mut und die Aufgeschlossenheit, die das frühe Leben der Mutter prägen, enden nach einer Verkettung von Rassismus und psychischen Problemen schließlich in der Demenz und einer letzten gemeinsamen Reise von Mutter und Tochter nach Japan. Ausgehend von dieser herzzerreissend traurig-schönen Reise wird in Rückblicken die Geschichte der dysfunktionalen Familie der beiden erzählt. Dieses Leben zwischen den Kulturen voller Unbeständigkeit, Rassismus und psychischer Probleme ist teilweise nur schwer zu ertragen. Statt Bitterkeit zieht sich aber eher ein versöhnlicher Ton durchs Buch. Erzählt ist das in einer fast schon distanzierten Sprache, die mich an Literatur aus Japan erinnert. Mein literarisches Highlight dieses Jahr (bisher). Klare Leseempfehlung!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    4/5

    27.07.2026

    eBook (ePUB)

    Interessant, nachdenklich stimmend

    Aki liebt Mutters Onigiri, doch diese köstlichen japanischen Reisbällchen kann ihre Mutter jetzt nur selten kochen. Denn Keiko ist an Demenz erkrankt; seit einiger Zeit wohnt sie in einem nahegelegenen Wohnstift. Liebevoll kümmern sich Aki und ihr Bruder Kenta um die kranke Mutter, die als junges mutiges Mädchen ihre Heimat verlassen hat und in Deutschland ein neues, selbstbestimmtes Leben führen wollte. Als Aki von dem Tod ihrer Großmutter in Japan erfährt, fliegt sie mit ihrer Mutter dorthin. Die gemeinsame Reise lässt Aki viel über das Leben ihrer Mutter und über ihre japanische Familie erfahren. Aki, Keikos Tochter, erzählt im Buch die ganze Geschichte. Darin beschreibt sie nicht nur die bewegenden Erlebnisse in Kobo: Begegnungen mit den Verwandten, das alte Großelternhaus voller Erinnerungen und Andenken und zwischendurch die muntere Mutter, auf einmal voller Lebenskraft. Aki erzählt auch über ihre Kindheit in Deutschland, über ihre deutschen Großeltern und ihren Vater, der sich von Keiko scheiden ließ und seine kleine Familie verlassen hat. Behutsam und voller Empathie schreibt Yuko Kuhn über das Leben der mutigen Frau, über ihre tückische Krankheit und den liebevollen Umgang der Kinder mit der erkrankten Mutter. Authentisch und liebevoll beschreibt die Autorin sowohl den Alltag und Rituale einer deutschen Familie, wie auch das Leben von Keiko in ihrer neuen Heimat. Eine interessante Geschichte einer deutsch-japanischen Familie. Ein lesenswerter, nachdenklich stimmender Roman.

  • CanYouSeeMe

    4/5

    02.12.2025

    eBook (ePUB)

    Onigiri

    Tatsächlich lese ich Bücher über Menschen mit Demenz sehr gern. Ich finde Autorin Yuko Kuhn hat es in diesem Buch geschafft die fortschreitende Verschlechterung sehr würde- und respektvoll darzustellen. Die Darstellung der Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer an Demenz erkrankten Mutter gefiel mir sehr gut und wirkte vor allem extrem authentisch. Mir gefielen die unterschiedlichen Zeitebenen, die sich immer mehr aneinander angenähert haben. So wurden zum einen relevante biografische Aspekte, als auch das aktuelle Geschehen gut eingefangen, ohne zu viel zu sein. Generell ist dieses Buch in einem sehr ruhigen Ton verfasst, der sich gut liest und nachhallt. "Onigiri" hat sich insgesamt sehr gut und flüssig lesen lassen, es ist dennoch sehr eindrücklich in den Schilderungen. Daher musste ich immer mal wieder pausieren und das Gelesene verarbeiten. Die geschaffene Atmosphäre ist teils auch bedrückend, wenn die verschiedenen Hürden und Schwierigkeiten des Lebens dargestellt werden. Insgesamt ein Roman, der mich positiv überrascht hat und noch eine Weile nachwirken wird.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (203)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen

    Diese Geschichte einer innigen, nicht problemlosen Mutter Tochter Beziehung habe ich als wunderbar eingängiges Hörbuch genossen. Aki reist ein letztes Mal mit ihrer dementen und still gewordenen Mutter Keiko in die Heimat Japan. Dort blüht sie auf, ist wieder sie selbst, der Tochter ist vergönnt sie noch einmal neu zu erleben, sie mit anderen Augen zu sehen. Keiko verließ in den 1970er Jahren Japan, lebte ihr Leben in Berlin weiter, Aki und ihr Bruder wurden geboren. Die Themen sind vielfältig, Kultur in den grundverschiedenen Ländern, familiäre Belastungen, flüchtiges Glück, Leben mit Brüchen. Die Autorin schrieb auf, welche Erinnerungen ihr in den Sinn kamen. Diese Art des Erzählens gefällt mir gut. Ein emotionaler und warmherziger Roman.
  • Zum Bewerterprofil von V. Blos

    V. Blos

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben zwischen den Kulturen

    Wirklich wunderbar beschreibt die Autorin das Aufwachsen eines Mädchens mit deutsch-japanischen Wurzeln. Wie ist es, in keine der beiden Welten vollkommen hineinzupassen? Und schließlich die gemeinsame Reise mit der dementen Mutter nach Japan zu Familie und Kindheitserinnerungen. Das hat mich sehr angerührt. Toll!
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reisbällchen für die Seele

    Yuko Kuhn beschreibt mit leisen Tönen das Leben zwischen zwei Welten: der deutschen und der japanischen. Als ihre Großmutter stirbt, macht sich Aki mit ihrer Mutter auf nach Japan und erlebt dort eine fröhliche Frau, die in Deutschland mit Demenz zu kämpfen hat, aber in der Heimat aufblüht und sehr klare Momente hat. Ein zartes und berührendes Buch über Familie und die heilende Kraft von Onigiri.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines Juwel

    Ein schöner, kleiner Roman, der mit einer ruhigen Sprache das Aufwachsen in zwei Welten beschreibt. Kuhn schafft es wirklich grandios eine melancholische, aber nie deprimierende Stimmung aufzubauen, deren Kern die sehr gefühlvoll beschriebene Mutter-Tochter Beziehung ist.
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Schlachter

    Isabel Schlachter

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asien Mood Food

    Was Familie ausmacht bringt Yuko Kuhn uns so nah wie den Geschmack unseres Lieblingsessens aus der Kindheit. Wunderbar wie Sprache einfach beschreiben kann und gleichzeitig berührend und schön Emotionen einfängt. Aki unternimmt mit ihrer unter Demenz leidenden Mutter eine Reise zur Familie und somit auch in die Vergangenheit nach Japan. Tut sie sich und Keiko damit wirklich einen Gefallen? Unausgesprochenes und Wiederentdecktes trifft auf Tröstendes. Tröstlich ist dabei auch immer wieder gemeinsames Essen, und Geschmack weckt Erinnerung und Verbindung. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen und so sind auch die jeweiligen Kapitel wunderbar ineinander fließend. Für mich ein sehr besonderes Buch!

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