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Produktbild: Onigiri
Artikelbild von Onigiri
Yuko Kuhn

1. Onigiri

Onigiri

Gesprochen von
203
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

6 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

107

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479597

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Inka Löwendorf

Spieldauer

6 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

107

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732479597

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Mixitack

    aus Hannover

    5/5

    28.08.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Buch das berührt

    „Onigiri“ ist ein tolles und emotionales Buch über deutsch-japanische Familiengeschichte von der Autorin Yuko Kuhn. Die Handlung beginnt indem Aki erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist und sie mit ihrer Mutter Keiko nach Japan fliegen möchte. Doch die demenzartigen Episoden von Keiko lasten schwer auf den Schultern der Tochter. Die gemeinsame Reise wirkt aber wie eine Heilung und Keiko scheint wie ausgewechselt, als sie sich wieder in ihrem Heimatland aufhält. Sehr liebevoll und emotional werden zunächst einige Biografische Szenen von Keiko erzählt und auch von der Kindheit von Aki. Wir erfahren wie Keiko nach Deutschland gekommen ist und auch die Probleme mit den deutschen Schwiegereltern und der deutschen Kultur. Gerade Aki sieht bereits als Kind die großen Unterschiede zwischen den beiden Kulturen und man spürt wie Keiko nach und nach resigniert. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit und doch schreitet auch die Gegenwart immer weitervoran bis zur Japanreise. Wir lernen eine in sich gekehrte Keiko kennen, die scheinbar immer wieder teilnahmslos in ihrer eigenen Welt zu leben scheint. Dies ändert sich aber schlagartig in Japan und Aki lernt ihre Mutter auf eine ganz neue und andere Art kennen, die berührt. Die Autorin erzählt die Geschichte der beiden Frauen wirklich sehr eingängig ohne dabei vorwurfsvoll oder negativ über die eine oder andere Kultur zu sein. Dabei wird die Andersartigkeit beschrieben, die aber nicht bewertet wird. Mir hat der Schreibstil wirklich gut gefallen, da dieser sehr flüssig ist und der Leserfluss nicht unterbrochen wird. Man lernt Aki und Keiko zunächst kennen und auch deren Vergangenheit wird gut dargestellt. Bevor der eigentliche Wandel passiert, hat man bereits ein gutes Gespür für die beiden Frauen und man weiß welche Probleme und Sorgen sie durchgemacht haben. Insgesamt war dies eine sehr tolle und emotionale Reise für mich, die einen ein gutes Gespür und Empathie gegenüber Auswandern der ersten und zweiten Generation machen. So oder so ähnlich ergeht es vielen Einwanderer, die mit Wünschen und Zielen in ein anderes Land ziehen und dort scheinbar abgeschnitten von ihren eigenen Wurzeln versuchen ein Zwischenleben zu führen. Die Sprecherin Inka Löwendorf liest mit sehr viel Gefühl und das Sprechtempo und die Betonungen sind wirklich sehr angenehm, sodass man der Handlung gut folgen kann. Die 6 Stunden und 8 Minuten Spieldauer sind völlig ausreichend, um diese tolle Geschichte zu erzählen. Ich kann „Onigiri“ wirklich nur weiterempfehlen und mich hat die Geschichte von Aki und Keiko sehr berührt.

  • gst

    aus Pirna

    5/5

    31.07.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Liebevolle Erinnerungen an die Mutter

    Hier erzählt Aki, die Tochter einer japanischen Mutter und einem deutschen Vater, sehr liebevoll von ihrer Kindheit und dem Verhältnis zu ihrer Mutter. Auch deren spannende Vergangenheit wird beleuchtet und schärft den Blick auf die Schwierigkeiten, die Keiko in ihrem Leben souverän meisterte. Natürlich kommen auch die anderen Familienangehörigen nicht zu kurz. Keiko, inzwischen dement geworden, fordert Aki ungewollt sehr heraus. Doch die hat gelernt, ebenso wie ihr Bruder, ihre Mutter mit all den Schwierigkeiten in Liebe anzunehmen. Mutig begibt sie sich mit ihr noch einmal auf die Reise nach Japan. So konnte ich viel über das Leben in Japan erfahren. Nicht nur das Essen (Onigiri sind laut Wikipedia gefüllte Reisbällchen), sondern auch die dortigen Bräuche unterscheiden sich doch sehr von denen bei uns. Umso mehr bewunderte ich Keiko, die als junge Frau allein versuchte, in Deutschland heimisch zu werden. Dank ihrer schönen Singstimme landete sie in einem Chor, fand dort Freunde und den Vater ihrer Kinder. Als die Ehe mit dem depressiven Mann nicht hielt, zog sie die Kinder allein groß, blieb aber in der neuen Heimat. Die sympathische Stimme von Inka Löwendorf hat mich über sechs kurzweilige Stunden durch die Welt getragen. Trotz der vielen, manchmal schwer einzuordnenden Zeitsprünge, kamen mir mit dieser ansprechenden Geschichte meine Nordic-Walking-Runden viel kürzer vor. Ich kann dieses Hörbuch jedem empfehlen, der mehr über fremde Länder, ihre Sitten und Gebräuche oder über den Umgang mit Demenzkranken wissen möchte. Nichts ist belehrend, aber einiges sehr lehrreich!

  • Kunde

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimkehr

    Buchtitel und Cover klingen im ersten Moment nach einem Kochbuch. Aber hier steckt eine wunderbare deutsch-japanische Familiengeschichte zwischen den Buchdeckeln. Im Laufe des Geschehen wird deutlich warum die Autorin dies gewählt hat. Aki möchte nach Japan zur Beerdigung ihrer Großmutter fliegen und ihre demenzkranke Mutter mitnehmen. Im ersten Moment fragt man sich, ob das eine gute Idee ist. Die Reise entwickelt sich jedoch völlig unerwartet. Eine letzte Chance Keikos Leben, ihre Erinnerungen wachzurufen. Das Thema Demenz wird hier großgeschrieben und sensibel behandelt. Das Leben zwische zwei Kulturen, die Mutter-Tochter-Beziehung und die Familie wird zu einer Spurensuche in die Vergangenheit der Mutter. Aki erkennt, wie wenig sie darüber wusste und bekommt im Laufe des Buches ein Bild ihrer Mutter, wie sie es noch nie gesehen hat. Ein Annäherung, ein Verstehen, eine Aufarbeitung, geschrieben in gefühlvollen Worten. Ein melancholischer Roman volle Kraft und Stärke, der einen direkt mitnimmt und viele Emorionen hervorruft.

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Spuren, die bleiben

    Akis Mutter Keiko ist an Demenz erkrankt. Erst im Zuge dieser Krankheit merkt sie, wie wenig sie eigentlich über deren Leben weiß. Als junge Frau wanderte sie einst von Japan aus und nach Deutschland ein, lernte den Vater kennen und bekam zwei Kinder. Die Ehe klappte nicht und so fristete sie ein arbeitsreiches Leben, ohne viele Spuren zu hinterlassen. Aki möchte nun die Biographie ihrer Mutter erkunden, solange das noch irgendwie möglich ist. So entschließt sie sich, mit Keiko zu ihrer Familie nach Japan zu reisen, eine Reise die größte Herausforderungen - aber auch Erkenntnisse - mit sich bringen. Was für ein tolles Buch ist Yuko Kuhn hier gelungen! Sie schildert sehr eindringlich, wie wenig die Protagonistin doch über ihre eigene Herkunft weiß, wie viel Kultur sie von ihrer Familie mitbekommen hat und wo und wie sie schließlich sie selbst ist - eine ruhige, aber erkenntnisreiche Spurensuche. Das Buch wirkt sehr authentisch und nachvollziehbar, wem ergeht es im Laufe des Lebens nicht auch so, dass sie oder er sich die Frage stellt: wie viel weiß ich eigentlich über meine Eltern? Besonders lebt die Geschichte von den vielen Begegnungen Akis - mit ihrer Mutter und ihrer Verwandtschaft in Deutschland und in Japan. Es sind alles ruhige, aber bewegende Kontakte, die das Lebensbild der Mutter peu á peu zum Vorschein holt - auch wenn es nie vollständig sein wird, schon gar nicht, weil ihr Sein sich langsam verabschiedet. Besonders beeindruckt hat mich die einfühlsame und komplexe Schilderung über die Demenz von Keiko: die Momente der absoluten Verwirrtheit, die für das eigene Kind so schmerzhaft sind, die ständigen, mühsamen Wiederholungen und die tiefe Ergriffenheit, sich mit der Krankheit nicht abfinden zu wollen, sondern die Person zu halten, auch wenn sie Schritt für Schritt verschwindet. Über allem schwelt eine um sich greifende Melancholie, die einem bewusst macht, dass auch das eigene Leben vergänglich ist und es gut tut, sich die Frage zu stellen: welche Spuren möchte ich hinterlassen? Mein Fazit: Onigiri ist ein melancholischer, authentischer Roman über eine bewegende Spurensuche über das Leben der eigenen Mutter im Zeichen einer Krankheit, die die eigene Biografie auszulöschen droht. Ein Lieblingsbuch und eine absolute Leseempfehlung für alle, die ruhige, reflektierte Erzählungen mögen, die nicht ohne Tiefgründigkeit und Komplexität auskommen.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    05.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr emotional

    Inhaltsangabe Eine deutsch-japanische Familiengeschichte, wie man sie noch nicht gelesen hat. »Zum Heulen schön.« (Doris Dörrie) Als Aki erfährt, dass ihre Großmutter gestorben ist, bucht sie zwei Flüge. Ein letztes Mal will sie ihre Mutter zu ihrer Familie in Japan bringen, auch wenn sie weiß, wie riskant es ist, einen dementen Menschen aus der gewohnten Umgebung zu reißen. Und wirklich hat sie Keiko noch nie so verloren erlebt wie in der ersten Nacht im Hotel. Doch dann sitzen sie beim Essen im alten Elternhaus, und plötzlich spricht sie, die so still geworden ist, fröhlich und klar für sich selbst. Erst auf dieser Reise erkennt Aki in ihrer Mutter die mutige und lebenshungrige Frau, die sie einmal war, bevor sich in Deutschland diese große, für Aki so bedrohliche Müdigkeit über sie legte. Mit sanfter Klarheit lässt Yuko Kuhn die faszinierende Geschichte einer deutsch-japanischen Familie entstehen, die zwischen den Kulturen verloren geht und sich neu findet. Meine Meinung: Dies ist die Geschichte einer deutsch-japanischen Familie und deren daraus entstandenen unterschiedlichen Kulturen.Ich bin mit Aki und deren alten Mutter nach Japan gereist.Dort wurde ich Zeuge von einer Lebensgeschichte die sehr interessant und spannend war.Gefühle und Emotionen hat die Autorin geschickt in die Geschichte eingebaut.Durch die sehr einfühlsame Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Vieles hat mir sehr beeindruckt und fasziniert.Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und es passt perfekt zu dieser Geschichte.Ich vergebe glatte 5 Sterne .

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (203)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen

    Diese Geschichte einer innigen, nicht problemlosen Mutter Tochter Beziehung habe ich als wunderbar eingängiges Hörbuch genossen. Aki reist ein letztes Mal mit ihrer dementen und still gewordenen Mutter Keiko in die Heimat Japan. Dort blüht sie auf, ist wieder sie selbst, der Tochter ist vergönnt sie noch einmal neu zu erleben, sie mit anderen Augen zu sehen. Keiko verließ in den 1970er Jahren Japan, lebte ihr Leben in Berlin weiter, Aki und ihr Bruder wurden geboren. Die Themen sind vielfältig, Kultur in den grundverschiedenen Ländern, familiäre Belastungen, flüchtiges Glück, Leben mit Brüchen. Die Autorin schrieb auf, welche Erinnerungen ihr in den Sinn kamen. Diese Art des Erzählens gefällt mir gut. Ein emotionaler und warmherziger Roman.
  • Zum Bewerterprofil von V. Blos

    V. Blos

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben zwischen den Kulturen

    Wirklich wunderbar beschreibt die Autorin das Aufwachsen eines Mädchens mit deutsch-japanischen Wurzeln. Wie ist es, in keine der beiden Welten vollkommen hineinzupassen? Und schließlich die gemeinsame Reise mit der dementen Mutter nach Japan zu Familie und Kindheitserinnerungen. Das hat mich sehr angerührt. Toll!
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reisbällchen für die Seele

    Yuko Kuhn beschreibt mit leisen Tönen das Leben zwischen zwei Welten: der deutschen und der japanischen. Als ihre Großmutter stirbt, macht sich Aki mit ihrer Mutter auf nach Japan und erlebt dort eine fröhliche Frau, die in Deutschland mit Demenz zu kämpfen hat, aber in der Heimat aufblüht und sehr klare Momente hat. Ein zartes und berührendes Buch über Familie und die heilende Kraft von Onigiri.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein kleines Juwel

    Ein schöner, kleiner Roman, der mit einer ruhigen Sprache das Aufwachsen in zwei Welten beschreibt. Kuhn schafft es wirklich grandios eine melancholische, aber nie deprimierende Stimmung aufzubauen, deren Kern die sehr gefühlvoll beschriebene Mutter-Tochter Beziehung ist.
  • Zum Bewerterprofil von Isabel Schlachter

    Isabel Schlachter

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asien Mood Food

    Was Familie ausmacht bringt Yuko Kuhn uns so nah wie den Geschmack unseres Lieblingsessens aus der Kindheit. Wunderbar wie Sprache einfach beschreiben kann und gleichzeitig berührend und schön Emotionen einfängt. Aki unternimmt mit ihrer unter Demenz leidenden Mutter eine Reise zur Familie und somit auch in die Vergangenheit nach Japan. Tut sie sich und Keiko damit wirklich einen Gefallen? Unausgesprochenes und Wiederentdecktes trifft auf Tröstendes. Tröstlich ist dabei auch immer wieder gemeinsames Essen, und Geschmack weckt Erinnerung und Verbindung. Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen und so sind auch die jeweiligen Kapitel wunderbar ineinander fließend. Für mich ein sehr besonderes Buch!

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Bewertungen (6)

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